Gestrandeter Wal in der Ostsee

Werbung:
Martin Bocklage, Kapitän der "Robin Hood", äußert sich ...

Kapitän der „Robin Hood“ wird nach Wal-Rettungseinsatz bedroht: „Hätte ich mal nicht geholfen“

Auszüge:
Auf die Frage, wie der Wal am Samstagmorgen (2. Mai), die Barge verlassen hat, hüllt er sich in Schweigen. Aus gutem Grund, denn alles, was er öffentlich sagt, kann seiner Meinung nach gegen ihn verwendet werden. „Man bleibt ja kein Mensch mehr dabei“, sagt er.
Seiner Ansicht nach werde vieles so dargestellt, als hätte die Schiffscrew Einfluss auf die direkte Freilassung des Wals gehabt. „Wir haben einfach nur unsere Anweisungen ausgeführt. In den Medien wurde jedoch dargestellt, dass wir entschieden haben, wann der Wal freigelassen wird. Das stimmt nicht“, sagt er.

Wissen muss man, das ist nicht der Kapitän, von dem Kirsten Tönnies berichtet hat, er sei aggressiv geworden.
Es gab ja drei Schiffe, also drei Kapitäne.
 
Nochmal zur Freisetzung, Jeff Foster hat sich wohl doch geäußert, nämlich so, Interview mit Dr.Tönnies:

"Ja. Wir haben dann aus der Ferne gesehen, dass die „Robin Hood“, die sonst immer seitlich an der Barge angelegt hatte, plötzlich hinter der Barge war. Die Schiffsleute haben dann von hinten ein Seil um Timmys Fluke gelegt und das andere Ende an der „Robin Hood“ befestigt – die ist dann stehen geblieben, während die Barge vorne weggezogen wurde. Da wirken Kräfte auf die Fluke, ich hätte das so vermutlich nicht zugelassen. Jeff Foster war der einzige Walexperte, der auf der „Robin Hood“ mit dabei war]. Er sagte später, er habe so etwas Schlimmes noch nicht gesehen, was sich sowohl auf den Umgang mit dem Wal, als auch auf den Umgang ihm gegenüber bezog. Aber sein Protest wurde ignoriert. Aus der Crew wurde ihm gedroht, sein Handy ins Wasser zu werfen, wenn er filmt."


Also doch mit Gewalt, ich sehe zumindest keinen Grund, ihr nicht zu glauben.
Außerdem hatte der Wal lt. Artikel eine 30 cm große Wunde am Maul, zugezogen durch Anstoßen in der Barge bei Wellengang.
Diese konnte nicht mehr untersucht werden, weil der Kapitän den Wal schnell weghaben wollte.
Man sollte diese Typen...👊
 
Werbung:
Martin Bocklage, Kapitän der "Robin Hood", äußert sich ...

Kapitän der „Robin Hood“ wird nach Wal-Rettungseinsatz bedroht: „Hätte ich mal nicht geholfen“

Auszüge:



Wissen muss man, das ist nicht der Kapitän, von dem Kirsten Tönnies berichtet hat, er sei aggressiv geworden.
Es gab ja drei Schiffe, also drei Kapitäne.
Was mir auffällt ist , dass er nicht präzise ist, sondern nur von dem spricht, was ihm selbst gerade passiert (sicher überhaupt nicht okay!) und zum Vorgang selbst nur sagt, sie hätten Anweisungen ausgeführt.
Er sagt also gar nichts zur Sache unterm Strich.
Dr. Tönnies hingegen ist in dem Interview, was ich verlinkt hatte, sehr präzise über den Vorgang der Freisetzung selbst.

Die Fluke wurde aber erfasst, glaube ich, die wie ein Fingerabdruck ist. Wer weiß, in 2 Jahren fotografiert sie irgendwer und sie taucht in einer der internationalen Datenbanken dafür auf...
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben