Gestrandeter Wal in der Ostsee

Dass er unmittelbar nach dem Abladen ertrinkt, hat auch eher kaum jemand erwartet. Wohl aber, dass er die Reise in seine heimischen Gefilde nicht schafft, sondern vorher ertrinkt.

Anfangs war die Rede, dass er noch einige Tage überleben würde. Aus Tagen wurden Wochen.

Gurte können bei ihm nicht zum Einsatz kommen, nach "australischem Modell" hat es aber doch funktioniert.

Weiters wurde angemerkt, der Wale würde einen Transport nicht überleben. Auch das hat sich als nicht richtig herausgestellt.

Nun wird bezweifelt, dass er es in der Freiheit schafft.

Vielleicht und bleibt zu hoffen, dass auch diese Prophezeiung eine Fehleinschätzung ist.

Dass ihm die Aktion das Leben rettet, ist auch äußerst fragwürdig. Auch die Art, wie manche das Verhalten des Wales interpretieren wollten. So war von "fröhlichem Gesang" die Rede - ungeachtet dessen, dass es auch Laute sein können, die Tiere unter großem Stress machen können.

Der wird wohl Stress gehabt haben. Festsitzend auf einer Sandbank in einem Gewässer, das nicht seinem natürlichen Lebensraum entspricht. Dann auf einer Barge, Metallgeklapper und Motorengeräusche, ein Spaß war das für ihn sicherlich nicht...
 
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Ich weiß, weil Du wichtige Hintergrundinfos offenbar gerne dann ausblendest, wenn es Dir in den Kram passt.
Walstrandungen sind durchaus auch menschengemacht und nicht ausschließlich Folge des "Laufes der Natur" ...
Siehe auch:


... sagt die Richtige, die gerne persönlich wird, wenn die Argumente ausgehen ... :rolleyes:
Was habe ich gesagt.🤷

Menschen kultivieren gerne die Illusion, dass ein "natürlicher Tod" irgendwie würdevoller sei, nach irgendwelchen Regeln, und nie und nimmer menschgemacht. In der Realität bedeutet Natur meistens: langsam verhungern, bei lebendigem Leib von Parasiten zerfressen werden oder im Kiefer eines Raubtieres ersticken. Dabei ist es der Natur relativ egal ob so ein Wal sich einfach verschwommen hat, oder ob Menschen dazu beigetragen haben. Der Tod, das Sterben ist deswegen nicht anders.

Ökosysteme sind nicht nur faszinierene "Heimatorte“, (zu denen auch Menschen gehören) sondern auch kalte Schlachtfelder. Wenn eine Art durch den Menschen ausstirbt, besetzt eine andere die Nische. Oder auch nicht.

Da nutzen jetzt auch keine 100X Links die du jetzt wieder postest, die lese ich eh nicht. Bleib halt im Schuldkult.

In 4 Wochen ist der ganze Bums eh vergessen und es wird weiter schön Ramsch bei Amazon aus China bestellt, Fischbrötchen gegessen und Tiere aus der Massentierhaltung gegrillt. Also.... 🥳
 
Was habe ich gesagt.🤷

Menschen kultivieren gerne die Illusion, dass ein "natürlicher Tod" irgendwie würdevoller sei, nach irgendwelchen Regeln, und nie und nimmer menschgemacht. In der Realität bedeutet Natur meistens: langsam verhungern, bei lebendigem Leib von Parasiten zerfressen werden oder im Kiefer eines Raubtieres ersticken. Dabei ist es der Natur relativ egal ob so ein Wal sich einfach verschwommen hat, oder ob Menschen dazu beigetragen haben. Der Tod, das Sterben ist deswegen nicht anders.

Ökosysteme sind nicht nur faszinierene "Heimatorte“, (zu denen auch Menschen gehören) sondern auch kalte Schlachtfelder. Wenn eine Art durch den Menschen ausstirbt, besetzt eine andere die Nische. Oder auch nicht.

Da nutzen jetzt auch keine 100X Links die du jetzt wieder postest, die lese ich eh nicht. Bleib halt im Schuldkult.

In 4 Wochen ist der ganze Bums eh vergessen und es wird weiter schön Ramsch bei Amazon aus China bestellt, Fischbrötchen gegessen und Tiere aus der Massentierhaltung gegrillt. Also.... 🥳
Gerahmt! 👍
 
Anfangs war die Rede, dass er noch einige Tage überleben würde. Aus Tagen wurden Wochen.

Tatsächlich? Ich habe gelesen, dass er möglicherweise innerhalb von Tagen verstirbt, es sich aber auch noch über viele Wochen hinziehen könnte.

Gurte können bei ihm nicht zum Einsatz kommen, nach "australischem Modell" hat es aber doch funktioniert.

Das man sie angebracht hat, heißt nicht, dass es gute Idee sinnvoll war sie anzubringen.

Weiters wurde angemerkt, der Wale würde einen Transport nicht überleben. Auch das hat sich als nicht richtig herausgestellt.

Es wurde angemerkt, dass er es höchstwahrscheinlich nie wieder in sein gewohntes Terrain schafft - und möglicherweise bereits während des Transportes stirbt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich weiß, weil Du wichtige Hintergrundinfos offenbar gerne dann ausblendest, wenn es Dir in den Kram passt.
Walstrandungen sind durchaus auch menschengemacht und nicht ausschließlich Folge des "Laufes der Natur" ...
Siehe auch:


... sagt die Richtige, die gerne persönlich wird, wenn die Argumente ausgehen ... :rolleyes:
das stimmt …… es gibt natürliche walstrandungen, wenn wale altersbedingt oder aufgrund natürlicher krankheiten kurz vor dem ableben sind, aber auch walstrandungen, wenn wale verletzungen durch schiffsschrauben davontragen, geisternetze oder plastikmüll im maul haben oder wegen dem menschengemachten lärm im meer ihre orientierung verlieren. in letzterem fall sollten menschen in die pflicht genommen werden, das problem, das sie selbst verursacht haben, wieder zu beheben. und damit mein ich nicht, den wal durch japanische oder norwegische walfänger zu sushi zu verarbeiten, sondern ihm medizinische hilfe durch veterinäre, die sich auch mit walen auskennen, zukommen zu lassen und ihn gegebenenfalls ins meer zurückzubringen.
 
Was habe ich gesagt.🤷

Menschen kultivieren gerne die Illusion, dass ein "natürlicher Tod" irgendwie würdevoller sei, nach irgendwelchen Regeln, und nie und nimmer menschgemacht. In der Realität bedeutet Natur meistens: langsam verhungern, bei lebendigem Leib von Parasiten zerfressen werden oder im Kiefer eines Raubtieres ersticken. Dabei ist es der Natur relativ egal ob so ein Wal sich einfach verschwommen hat, oder ob Menschen dazu beigetragen haben. Der Tod, das Sterben ist deswegen nicht anders.

Ökosysteme sind nicht nur faszinierene "Heimatorte“, (zu denen auch Menschen gehören) sondern auch kalte Schlachtfelder. Wenn eine Art durch den Menschen ausstirbt, besetzt eine andere die Nische. Oder auch nicht.

Da nutzen jetzt auch keine 100X Links die du jetzt wieder postest, die lese ich eh nicht. Bleib halt im Schuldkult.

In 4 Wochen ist der ganze Bums eh vergessen und es wird weiter schön Ramsch bei Amazon aus China bestellt, Fischbrötchen gegessen und Tiere aus der Massentierhaltung gegrillt. Also.... 🥳
also ich bestell nix aus china, ess nie fischsemmeln, aber vegetarierin oder veganerin bin ich nicht.
 
Aktuell ist nicht absehbar, ob der Wal tatsächlich insofern gerettet wurde, nach 4 Strandungen, dass er zur Wiederaufnahme seines Wallebens fähig sein wird.
Will damit ausdrücken, dass bisher noch/nicht wirklich von einer erfolgreichen Rettung gesprochen werden kann.
-> Für das Tier, den Wal - um den es ursprünglich gehen sollte.?

Bisher gab es lediglich viel menschliches EGO-Tamtam, Verwirrungen, schlechte Kommunikation, gebrochene Vereinbarungen, Behördenkleinklein, Schuldzuweisungen und immer wieder völlig überzogene, gegenseitig (und via gewisser Medien) hochgeschaukelte Emotionalität.

Das Verteilen von Medaillen und Epauletten oder, andersherum, das empörte Rufen nach der alles regelnden Toitschen Gerichtsbarkeit muss sich noch etwas gedulden…
 
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Das Verteilen von Medaillen und Epauletten oder, andersherum, das empörte Rufen nach der alles regelnden Toitschen Gerichtsbarkeit muss sich noch etwas gedulden…
Ich glaube nicht, dass es letztlich darum geht. Aber gut.

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Eine weitere Info ...
Offenbar wurde Timmys Betreuungsteam (Dr. Katrin Tönnies, Dr. Anne Herrschaft und der Meeresbiologe Pedro Baranda) heute Morgen absichtlich nicht zur Barge mitgenommen, als Timmy freigelassen wurde! :unsure:
Dabei sollte das Ärzteteam eigentlich noch einen kurzen Gesundheitscheck bei dem Wal durchführen. Das war anscheinend auch so mit Till Backhaus vom Umweltministerium abgesprochen.
Doch das passierte nun leider nicht!

Die Schiffscrew brach wohl bereits um 6:30 Uhr zur Barge auf und nahm bloß Jeff Foster vom Whale Sanctuary Project mit.
Es hieß (laut Katrin Tönnies), man wolle nur kurz schauen, ob Timmy noch in der Barge verblieben sei.
Doch als Timmy noch da war, wurde das Betreuungsteam nicht mehr dazu geholt!

Jens Schwarck hat heute Morgen einen kurzen Zusammenaschnitt zu den Aussagen vom zurückgelassenen Team gemacht, als sie Timmys Davonschwimmen leider nur per Fernglas beobachten konnten:


>Hier< noch der verärgerte Kommentar von Katrin Tönnies über die Art, wie alles abgelaufen war ...
Anscheinend stand dabei auch im Raum, dass die Schiffscrew Angst davor hatte, bei Timmys Entlassung gefilmt zu werden!
 
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