Gestrandeter Wal in der Ostsee

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Es ist dir anzurechnen, dass das schreibst :)

Dem Direktor vom deutschen Meeresmuseum ist dieser Satz nämlich nicht über die Lippen gekommen.

Es bricht mir im Kontext dieser Diskussion hier keinen Zacken aus der Krone, wenn ich erläutere, was ich mir wünsche, wie auch dass ich (leider) etwas anderes glaube.

Das ist aber auch nur Wunsch... eine Darstellung meiner Gedanken dazu.

Der Direktor des Meeresmuseums wollte wahrscheinlich eine reine Sachinformation weitergeben. Darin sind seine Wünsche irrelevant.
 
Das ist doch irrelevant, wenn erfahrene Ärzte und Walexperten vor Ort waren und sich den Wal selbst angeschaut haben.
Es wird immer Menschen geben, die emotional auf ein Tier stärker reagieren und mehr hineininterpretieren als andere.

Aber das tut letztlich nichts zur Sache, wenn man die gesundheitliche Verfassung eines Tieres feststellt und das kommuniziert.

Das ist der springende Punkt dabei - insbesondere auch für die Zukunft: Es sollte auch in der Kommunikation keine Rolle spielen.

Dazu auch an @Sonne25 :
Es mag kalt, arrogant oder ähnlich negativ klingen z.B. vom Direktor des Meeresmuseums, wenn er nur die nüchterne Bestandaufnahme präsentiert, dass nach allen gersicherten Informationen, die ihm zur Verfügung stehen, der Wal wahrscheinlich(er) schon tot ist.

Wenn er da noch Bedauern o.ä. dazu äußern würde, wäre das vielleicht nahbarer und symphatischer... aber hätte nicht mehr Informationsgehalt.
 
Es mag kalt, arrogant oder ähnlich negativ klingen z.B. vom Direktor des Meeresmuseums, wenn er nur die nüchterne Bestandaufnahme präsentiert, dass nach allen gersicherten Informationen, die ihm zur Verfügung stehen, der Wal wahrscheinlich(er) schon tot ist.
Wobei es ergänzend heißen müsste:
... dass nach allen gesicherten Informationen, die ihm - seiner eigenen Auffassung nach - zur Verfügung stehen ...

Letztlich scheint er nicht wirklich alle der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Informationen miteinbezogen zu haben ...
.Anderenfalls käme er nicht - bereits nach 48 Stunden! - zu dem vernichtenden Urteil "der Wal ist höchstwahrscheinlich tot!"
 
Auch wenn jetzt vielleicht ein Aufschrei kommt, da ich Lehmann erwähne, doch auch er hat in seinem Video erwähnt, dass er sich von den Bildern täuschen hat lassen und den Zustand des Wals erst vor Ort bewerten konnte.

Kurz nachdem er sich aus der Aktion zurückgezogen hat, hat er die Wahrscheinlichkeit für ein Überleben des Wals als sehr gering beziffert. Und später wieder deutlich höher...
 
Wobei es ergänzend heißen müsste:


Letztlich scheint er nicht wirklich alle der Allgemeinheit zur Verfügung stehenden Informationen miteinbezogen zu haben ...
.Anderenfalls käme er nicht - bereits nach 48 Stunden! - zu dem vernichtenden Urteil "der Wal ist höchstwahrscheinlich tot!"

Naja, die Allgemeinheit hat ja auch nicht zu wenige sondern eher zu viele wage und einander widersprechende Informationsschnippsel diebezüglich bekommen. Das er da stark siebt, was er davon als gesichert betrachten kann, halte ich für richtig.
 
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Naja, die Allgemeinheit hat ja auch nicht zu wenige sondern eher zu viele wage und einander widersprechende Informationsschnippsel diebezüglich bekommen. Das es da stark siebt, was er davon als gesichert betrachten kann, halte ich für richtig.
Er hätte sich vor Ort selbst ein Bild machen und bei der Initiative direkt nachhaken können.
 
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