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Gespräch über das Ziel des Lebens (CC 2.8)

Dieses Thema im Forum "Religion & Spiritualität" wurde erstellt von anadi, 25. November 2019.

  1. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Das ist die schwächste spirituelle Verwirklichung: die Wahrnehmung des spirituellen Lichtes, das aus dem Körper des spirituellen Herrn hervorgeht.

    pūṣann ekarṣe yama sūrya prājāpatya
    vyūha raśmīn samūha tejo
    yat te rūpaṁ kalyāṇa-tamaṁ tat te paśyāmi
    yo 'sāv asau puruṣaḥ so 'ham asmi (Śrī Īśopaniṣad 16)

    O Erhalter, Ur-Vorseher, regulierendes Prinzip, Sonne und Wohltäter der Stammväter - pūṣan ka-ṛṣe yama sūrya prājāpatya
    bitte nimm (Deine) Strahlen weg und ziehe Deinen Glanz zurück- vyūha raśmīn te tejaḥ samūha
    damit ich Deine Form der Glückseligkeit sehen kann. - yat te rūpam kalyāṇa-tamam tat paśyāmi
    Ganz gleich wie Diese Persönlichkeit (spirituell) bin ich - asau asau yaḥ puruṣaḥ saḥ aham asmi

    Es gibt drei Hauptarten der spirituellen Erfahrungen, wie in Bhagavat Puran aufgenommen:

    vadanti tat tattva-vidas  tattvaṁ yaj jñānam advayam
    brahmeti paramātmeti  bhagavān iti śabdyate (Srimad Bhagavatam 1.2.11)

    Diejenige, welche Wissen über die Wahrheit haben - tattva-vidas
    und haben es verwirklicht, - jñānam
    sagen über diese (Wahrheit), - vadanti tat
    dass sie (die Wahrheit) non dual (nicht materiell - immer wieder falsch übersetzt als EINS) ist - yaj advayam
    und so manifestiert wird als - iti śabdyate
    1. brahma – die Transzendentale, spirituelle Energie (in der die Seelen als spirituelle Partikeln hinein geht)
    2. parama atma - Die Höchste Seele (die im Herzen eines jeden als lokalisierte Form des Transzendentlen Herrn weilt - die Überseele,)
    3. bhagavan – der Transzendentale Herr (zu Dem die Seele in einem spirituellen Körper - Siddha-Deha eine liebevolle Beziehung baut).

    In Brihad-Aranyaka Upanishad (2.1.20) wird gesagt

    yathāgneḥ kṣudrā visphuliṇgā vyuccaranti
    evam evāsmad ātmanaḥ sarvāṇi bhūtni vyuccaranti

    Unzählige Seele gehen aus der Höchsten Seele hervor wie kleine Funken aus einer Feuer.

    Das ist auf der Ebene der unpersönlichen Verwirklichung.
    Nur durch diese Vorgehensweise der Reinigung des Geistes, wird den spirituellen Körper nicht offenbart.


    Gehe zu die originale Vedische Schriften, lerne Sanskrit
    und danach lese die Kommentaren irgendwelcher berühmter Unpersönlichkeitsanhänger wie Aurobindo darüber
    um zu verstehen wie weit diese Art von Leute vom Höchsten Ziel des Lebens sind.
     
    Zuletzt bearbeitet: 7. April 2021
  2. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Zur Erinnerung

    Dies entspricht dem 4. Ziel des Lebens gem. Sri Caitanya

    Rāmānanda Rāya entgegnete:
    Wissen (über dem Absoluten) gemischt mit Bhakti ist die Essenz aller Ziele -raya kahe jnana-misra bhakti sara sadhya

    Er zitierte dan Bhagavad-gita 18.54:

    brahma-bhutah prasannatma na socati na kankshati
    samah sarveshu bhuteshu mad-bhaktim labhate param
    65

    Die spirituell situierte Seele ist glücklich -bhutah brahma atma prasanna-
    Weder lamentiert noch wünscht sie sich etwas- na socati na kankshati
    (und) allen Lebewesen gleichgesinnt - sarveshu bhuteshu samah
    erreicht den höchsten Hingebungsvoller dienst für Mich - labhate param bhaktim mat

    Tika:
    Dies ist die transzendentale Ebene, wovon Reine Bhakti ausgeführt werden kann.
    Diese Ebene ist aber nicht Bhakti.
    In diesem Vers aus Bhagavad-gita stellt der Transzendentale Herr- Bhagavan, Şri Krişna unmissverständlich dar, dass Bhakti erst nach dem Erreichen der spirituellen Ebene (brahma bhuta) ausgeführt werden kann.
    Mit anderem Wort kann Bhakti erst dann ausgeführt werden, wenn man die Stufe von Bhava, erreicht hat, wie es in Rupa Gosvamis Bhakti Rasa-amrita Sindhu (1.3.1) dargestellt wird.

    śuddha-sattva-viśeṣātmā prema-suryāḿśu-sāmyabhāk
    rucibhiś citta-māsṛṇya kṛd asau bhāva ucyate


    Der Anfang göttlicher Liebe - BHAVA manifestiert sich wenn im "Herzen" (citta) die reine Tugend, şuddha-sattva (welche der spirituellen Stufe entspricht - welche nicht die materielle sattva guna ist) sich offenbart.



    Die ersten vier Ziele des Lebens

    gemäß des erreichten Bewusstseins
    wie von Śri Caitanya dargestellt
    sind mit Dharma (die Vorgeschrieben Pflicht gem. Varna - Soziale Klasse und Ashram - Sakrale Klasse) verbunden.

    1. Karma - Handeln gem. Dharma, denn somit stellt man dem Transzendentalen Herrn zufrieden.
    2. Karma-Yoga - Handeln gem. Dharma und die Darbringung der Ergebnisse des Handelns dem Transzendentalen Herrn Karma-Yoga.
    3. Karma-Tyaga - Handelsverzicht gem. Dharma - Zurückziehen und nur den Transzendentalen Herrn als Zuflucht nehmen Dharma-Tyaga und Șaranagati (bhagavan așraya).
    4. Jñāna-misra bhakti - Transzendentales Wissen gemischt mit Hingabe für den Transzendentalen Herrn - Jnana Mișra Bhakti
     
  3. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Das fünfte Ziel des Lebens
    gemäß des erreichten Bewusstseins
    wie von Śri Caitanya dargestellt
    lässt Jñana (das Transzendentale Wissen) hinter sich, und beschäftigt sich nur mit Bhakti und somit wird als
    Jñana śunya bhakti (Bhakti ohne Transzendentales Wissen) bekannt.

    Als Beweis stellte Ramananda Ray einen Vers aus Bhagavat Puran vor, welcher den Verzicht am Transzendentalen Wissen und dazu
    das Eintauchen in den Erzählungen über die Spiele des Transzendentalen Herrn, als das endgültige Ziel des Lebens andeutete.

    Dieser Vers wurde von Brahmaa, das erste Lebewesen im Universum, zu Şri Krişna gesprochen, als Er nur ein "Kind" war,
    nachdem Brahmaa Seine Freunde und Kälber gestohlen hatte, siehe Șrimad Bhagavatam Kanto 10, Kapitel 14.
    Dieser Diebstahl dauerte nur eine Sekunde nach Brahmaas Zeitrechnung, aber für Krişna in Bhauma-Vrindavan dauerte ein Jahr.

    Nachdem Brahmaa sah, dass die Freunde und die Kälber noch da waren, obwohl er sie gestohlen hatte, war er sehr verwirrt, und verstand letztendlich, dass Krishna der Transzendentale Herr ist, als Er offenbarte, dass all jene Freunde und Kälber, seine eigenen Erweiterungen ("Vishnu Formen") waren, die seine Freunde und Kälber ersetzt hatten.

    Als Brahmaa die außergewöhnliche Macht und Opulenz des Herrn Krishna in der Form eines Kindes sah, äußerte er viele Verse als Lobpreisung des Herrn.
    Einer dieser Verse wurde von Ramananda Ray, als Beweis für seine Äußerung bezüglich jnana-sunya bhakti, zu Sri Caitanya vorgestellt:

    An alle Bemühungen für die Ansammlung Transzendentales Wissens verzichtend- prayāsam jñāne udapāsya
    die man sicherlich respektiert - eva namanta
    aus den Erzählungen der transzendental situierten Persönlichkeiten, die über Dich sprechen, lebend - mukharitāḿ sat vārtām bhavadīya jīvanti
    und situiert auf der Ebene der Verwirklichung der Şrutis - sthitāḥ sthāne gatāḿ śruti
    mit Körper, Worte und Geist - tanu-vāń-manobhir
    derjenigen, welcher sich auf dieser Weise bemüht, erobert Dich (durch Liebe) - ye thais prāyaśo jito
    Obwohl in den drei Welten du unbesiegbar bist - apy tri-lokyām asi ajita

    Mehr unter
    Jnana Șunya Bhakti
     
  4. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    6. Prema Bhakti - Hingabe aus Liebe

    Nachdem Ramananda Ray, die fünfte Stufe auf dem Weg zum endgültigen Ziel des Lebens
    als Reine Hingabe (Jñana Śunya Bhakti) vorstellte, siehe vorige Post,
    und Śri Caitanya sagte: "das ist in Ordnung; komm, sprich weiter", entgegnete Ramananda Ray:

    Bhakti entsprungen aus Liebe (für den Transzendentalen Herrn) - raya kahe bhakti prema
    ist die Essenz aller Ziele - sarva-sadhya-sara

    Hier Ramananda Raya spricht über prema-bhakti, das bedeutet, er spricht über hingebungsvollen Dienst,
    welcher aus Liebe entstanden ist, und nicht aus einem anderen Grund, wie Pflicht, materielle Wünsche oder Furcht.
    Also, ohne ein spirituelles Praktikum, welche einer zu der Offenbarung eigener Liebesbeziehung,
    sei es die Standard Dienerschaft-Beziehung für den Herrn, führt, hat man keine Chance Prema-Bhakti auszuführen.

    mehr unter:
    Uttam Bhakti -Höchste Hingabe
     
  5. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    6.2 Haupt-Symptom von Prem-Bhakti - großes Verlangen danach

    Das Haupt-Symptom von Prem-Bhakti ist starke Hunger und Durst dafür,
    sowie der Durst und Hunger jemandes, welcher lange Zeit weder gegessen noch getrunken hat. I
    m nächsten Vers erklärt Ramananda Ray dieses Symptom von Prema-bhakti:

    Durch die Durchführung verschiedensten Opferdarbringung und Verehrung aus (tiefer, reiner) Liebe - krita nana-upacara pujanam premna
    des Freundes aller Unglücklichen (die Transzendentalen Persönlichkeit), - arta-bandhoh
    ist das Herz eines Geweihten wirklich in transzendentaler Ekstase zum Fliegen gebracht - hridayam bhakta eva sukha vidrutam
    genauso wie einer glücklich wird - tavat bhavato nanu sukhaya
    wenn Nahrung und Getränke im Magen (kommen) - bhakshya peye jathare
    als man große Hunger und Durst hatte - yavat asti jaratha kshut pipasa

    Tika:
    Wer Prema-Bhakti nachgeht, hat große Hunger und Durst nach Krishna
    Um diesen wichtigen Aspekt der Hingabe zu unterstreichen, spricht Ramanada Ray weiter über Gier.

    Man sollte den Geist in dem Geschmack des Bhakti für Krishna eintauchen- matih rasa bhakti krishna bhavita
    aber nur wenn man (Bhakti) bekommt, aber wie? - kriyatam yadi labhyate kutah api
    der einzige Preis, um es zu bekommen, ist die Gier, - tatra api ekalam mulyam labhyate laulyam
    nicht die fromme Taten von Millionen von Leben. - na sukritaih koti janma.


    mehr unter
    Symptome von Prema Bhakti - spirituelle Gier
     
  6. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    6. Prema Bhakti - Hingabe aus Liebe

    6.1 Prema Bhakti ist Uttam Bhakti - die Höchste Hingabe

    Für die Gaudiya Vaishnavas, die Definition von Prema Bhakti ist in Bhakti Rasamrita Sindhu, von Rupa Gosvami,
    welcher Bhakti auf Sri Krishna bezieht, dargestellt.

    anyabhilaşita şunyam / jnana karmady anavritam
    anukulyena krişnanu / şilanam bhaktir uttama

    Kultivierung der Tätigkeiten - şilanam
    - die für das Gefallen Sri Krishnas ausgeführt werden - anukulyena krişnanu
    - die leer von jeglichen materiellen Wünschen ist und - şunyam anyabhilaşita
    - unbedeckt von Jñana (transzendentales Wissen) oder Karma (Tätigkeiten gemäß Dharma - Sozialen Pflichten) ist - anavrita jnana karmady
    ist Höchste Bhakti genannt - uttama-bhakti.

    Diese Tätigkeiten

    sind äußerlich und auch
    innerlich, im Geist ausführt,

    wo man am Anfang Krishna treffen kann,
    wenn man einen Meditationsvorgang, wie derjenige,
    welche von Gaudiya Vaishnavas vorgeschrieben wird
    und Raganuga Sadhana bhakti genannt ist, nachgeht.

     
  7. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    6. Prema Bhakti - Hingabe aus Liebe

    Haupteigenschaften

    1. Ist die höchste Art der Hingabe, weil sie aus Liebe und keine andere Gründe ausführt wird.
    2. Derjenige, welcher sie ausführt, ist so gierig danach wie
    einer der aufgrund großes Hungers und Durstes sehr gierig ist zu essen und zu trinken
    und dementsprechend groß ist die Glückseligkeit bei der Ausführung.

    3. Prema Bhakti kann in zwei völlig unterschiedliche Art und Weise ausgeführt
    - in dem Bewusstsein Krishna ist der Höchste und man kann Ihm nur in einer dienenden Haltung nähern - Vaidhi Bhakti.
    - in dem Bewusstsein Krishna hat eine süße Manifestation, welche Seine Hoheit bedeckt - Krishna von Vrindavan
    und man kann mit Ihm eine vertrauliche Liebesbeziehung pflegen, jenseits von Dienerschaft - Raganuga Bhakti.
     
  8. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Prema Bhakti in der spirituellen Welt Vaikuntah - nur Dienerschaft

    Als Sri Krishna-Caitanya über die Gier als Hauptsymptom von Prema-Bhakti hörte sagte er,
    "das ist in Ordnung, komm, sprich weiter und Rāmānanda Rāya entgegnete

    Spirituelle Liebe in Dienerschaft ist die Essenz aller Ziele - dasya-prema sara sarva-sadhya.

    Tika:
    In diesem Vers benutzen die Nachfolger von Gaudiya Math (eingeschlossen Gesellschaften wie Iskcon - Gründer "Prabhupada" oder Bhakti-Trust - Gründer Narayana Maharaja) die Übersetzung des Wortes prema als "spontane Liebe", wobei nirgends das Sanskrit Wort prema nichts mit Spontanität zu tun hat.

    Diese Übersetzung wurde gemacht um eine Andeutung an Ragaatmika Bhakti zu machen, was angeblich spontan wäre, aber dieser Vers bezieht sich nicht an Raga-atmika Bhakti (angeblich spontane bhakti - der Bewohner von Goloka Vrindavan) und das wird deutlicher im nächsten Vers, wo die dasya-prema von Maharaja Ambarish als Beispiel benutzt wird, welche, wie in Srimad Bhagavatam angegeben kein Raganuga Bhakti praktizierte.

    Man müsste auch wissen, dass Raganuga Bhakti eine Art Sadhana ist, welche als Ziel die Erlangung von Raga-atmika bhakti hat (Prema-Bhakti der Bewohner der spirituellen Welt Goloka Vrindavan, nicht Vaikuntha).
     
  9. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Prema Bhakti in der spirituellen Welt Goloka -Vrindavan

    1. Freundschaft

    Diese Art von spiritueller Liebesbeziehung ist kaum in der spirituellen Welt Vaikuntha zu finden.
    Deswegen gibt Ramanada Ray als Beispiel in dieser Hinsicht, die Freunde Krishnas in Vṛndāvan.

    rāya kahe sakhya-prema sarva-sādhya-sāra

    Ramananda Raya entgegnete: die spirituelle Liebe in Freundschaft ist die Essenz aller Ziele

    Obwohl sogar Liebe in Dienerschaft (dasya-prema) in dem ewigen Goloka-Vrindavan verfügbar ist, beginnt Ramananda Ray die Vorstellung der Welt des raga-atmika Bhaktis (Dienst aus der Seelen-Anhaftung) angefangen mit der Liebe in Freundschaft (sakhya-prema) Ebene
    durch sein Zitieren von Śukadeva Gosvāmī (Bhāgvatam. 10.12.11):

    itthaḿ satāḿ brahma-sukhānubhūtyā
    dāsyaḿ gatānāḿ para-daivatena
    māyāśritānāḿ nara-dārakeṇa
    sārdhaḿ vijahruḥ kṛta-puṇya-puñjāḥ 75

    Auf diese Weise, von den Transzendentalisten, welche die Glückseligkeit des unpersönlichen "brahman" (erreicht haben)- ittham satām anubhūtyā sukha brahma
    von jenen, die (die Liebe in) Dienerschaft für den Höchsten Herrn (erreicht haben) - gatānām dāsyam para-daivatena
    (und von denen, die) Zuflucht bei der illusionierende Energie suschen, - māyā-āśritānām
    diejeniege, welche unzählige fromme Taten angehäuft haben - kṛta-puṇya-puñjāḥ
    spielen wie menschliche Kinder (mit dem Transzendentalen Herr) - vijahruḥ sārdham nara-dārakeṇa

    Diese arglose Freunde des Herrn, lieben Ihn nicht wegen seiner Göttlichkeit, sondern wegen seiner Süße.
    Das ist eine vertrauliche Liebe, wenn man, allein wegen der süßen Art und Weise Krishnas, eine innige Liebesbeziehung mit Ihm angeht.
    Aus dieser Art der Liebe, entsteht raga-atmika bhakti.

    Sri Caitanya ist sehr zufrieden mit der Antwort und sagt, dass es Superlativ ist:
    prabhu kahe eho uttama age kaha ara 76
    Der Herr sagte: das ist Superlativ, gehe weiter und sage mehr - prabhu kahe eho uttama age kaha ara
     
  10. anadi

    anadi Sehr aktives Mitglied

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    Das Ziel des Lebens

    Prema Bhakti Elterliche Liebesbeziehung

    Die materiellen Welten sind nach Art der Karma und dementsprechend
    nach dem erreichten Tugend, Leidenschaft und Unwissenheit geteilt.

    Die spirituellen Welten sind nach der Art der spirituellen Liebe in zwei geteilt.
    1. Vaikuntha - Welten wo die Liebe der Geweihten von der Majestät, Allmacht und Opulenz des Transzendentalen Herrn beeinflusst
    und somit von Unterwerfung und sich untertan fühlen ausgedrückt wird.

    2. Goloka-Vrindavan - Welten wo die Liebe der Geweihten mit der ursprünglichen Form des Transzendentalen Herrn - Krishna,
    innig, vertraulich und von der Süße Krishnas durchdrungen ist.

    Somit sind die Majestät, Allmacht und Opulenz des Transzendentalen Herrn in Hintergrund geraten und von Seiner Süße bedeckt.

    Die Tatsache, dass Ramanada Ray mit seiner Erzählung über das Ziel des Lebens rein in Vrindavan kam, indem er die Liebe in Freundschaft erwähnt hatte, brachte Sri Caitanya dazu, sich im lobeswertesten Ton zu äußern, und sagte, das wäre letztendlich in der höchsten Kategorie.
    Und trotzdem war Sri Caitanya nicht durchaus zufrieden, und forderte Ramananda Raya an weiter zu sprechen.
    Und so ging Ramananda Raya zu einer höheren Ebene und verkündete die Spirituelle Elterliche Liebesbeziehung:

    raya kahe, vatsalya prema sarva sadhya sara

    Ramananda Raya sagte: die spirituelle elterliche Liebe ist die Essenz aller Ziele - rāya kahe vatsalya-prema sara sarva-sadhya
    mehr unter
    Prema Bhakti in Vrindavan - Elterliche Beziehung
     
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