Gender-Deutsch an Unis

Männer betreuen die Kinder und bleiben Zuhause während die Frau arbeiten geht. Frauen tragen sportliche Klamotten die unisex sind. Frauen sind in der Bundeswehr usw. Dir fallen bestimmt selbst Beispiele ein.

wieso ist kinder betreuen frauensache? warum arbeiten männersache? (etc.) das sind doch nur konventionen. die tatsache, dass frauen offenbar lust auf karriere haben, beweist doch, dass es durchaus frauensache ist.

Was soll denn dahinter stehen? Nur weil es Kolleg*innen heißt verdienen die nicht mehr Geld sondern weniger. Feldwebel*innen. Da gruselt es mich. Sie sehen aus wie Männer, verrichten Tätigkeiten wie Männer und legen Wert auf Floskeln.

dieses bild, das du da konstruierst, gegen das du dich aussprichst, ist aber nicht repräsentativ für feministen, auch wenn es solche gibt. was dahinter steht? das bedürfnis, ein bewusstsein für ungleichbehandlung zu schaffen mit dem wunsch, das zu verändern. dafür wird sich in verschiedensten weisen eingesetzt, eben auch sprachlich (,wobei mir dieser ansatz auch eher wenig zusagt und ich meine sprache eher daran orientiere, was für mich schön klingt). ich finde diese sprachliche revolution auf ach und krach nicht gut, vor allem wenn sie mit moralischer ausgrenzung einhergeht, aber stur am alten zu verharren und sich nicht um verständnis bemühen für das, was der sinn dieser sache ist, finde ich bescheuert, so wie die meisten posts in diesem thread, wo sich irgendwelche absurden beispiele herausgesucht werden, statt den kern der sache zu erörtern.
 
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Problem ist auch, dass damit eigentlich immer eine absichtliche Maßregelung bis Verurteilung und Ausschluss von denen einhergeht, die sich an die teilweise immer neuen erfundenen Neusprech-Regeln nicht halten. Ist ein sehr elitäres Spielchen.

ja das ist der fanatistische auswuchs dieser sache. fanatismus ist immer ungesund.
es liegt wahrscheinlich aber auch in der natur der sache, dass dieser fanatismus stattfindet,
als kompensatorische bewegung für ein ungleichgewicht, und seien es projektionen von
viel individuelleren problemen auf gesellschaftliche themen.

es ist das gleiche wie bei verschwörungstheorien und deren anhängern.
die gedankengebäude können so irrational und für den einen abwegig sein wie sie wollen,
dahinter stehen bedürfnisse und dynamiken, die sinn haben, sonst würden sie nicht ausgelebt werden.

ich halte es für sinnvoll, die fronten von verschiedendenkenden nicht weiter zu verhärten,
sondern punkte zu finden, in denen man am ende des tages doch im gleichen boot sitzt,
um eine brücke zu schlagen zwischen unterschiedlichen ansichten.
 
ja das ist der fanatistische auswuchs dieser sache. fanatismus ist immer ungesund.
es liegt wahrscheinlich aber auch in der natur der sache, dass dieser fanatismus stattfindet,
als kompensatorische bewegung für ein ungleichgewicht, und seien es projektionen von
viel individuelleren problemen auf gesellschaftliche themen.

es ist das gleiche wie bei verschwörungstheorien und deren anhängern.
die gedankengebäude können so irrational und für den einen abwegig sein wie sie wollen,
dahinter stehen bedürfnisse und dynamiken, die sinn haben, sonst würden sie nicht ausgelebt werden.

ich halte es für sinnvoll, die fronten von verschiedendenkenden nicht weiter zu verhärten,
sondern punkte zu finden, in denen man am ende des tages doch im gleichen boot sitzt,
um eine brücke zu schlagen zwischen unterschiedlichen ansichten.

Ich bin auch nicht auf der anderen Seite. Ich denke, dass Frauen unabhängig sein sollten, bei gleicher Leistung das gleiche verdienen. Echte Schimpfworte für eine Gruppe (ethnisch, oder nicht) muss sich auch niemand gefallen lassen.
Ich nenne einen Transsexuellen auch beim gewünschten Geschlecht, sofern nicht irgendwelche Pronomen erfunden werden.

Aber das (wie eben "Awomen") ist für mich Fanatismus und am Ende wird da genauso Inquisition betrieben, wie von den religiösen Fundamentalisten umgekehrt. Und "Awomen" ist auch nicht positiv, denn es impliziert, dass die Amen-Sager rückständig und chauvinistisch sind.
 
Aber das (wie eben "Awomen") ist für mich Fanatismus und am Ende wird da genauso Inquisition betrieben, wie von den religiösen Fundamentalisten umgekehrt.

sehe ich auch so und es ist wichtig, das auch bei entsprechenden leuten zu kritisieren. der zweck heiligt nicht die mittel.

Und "Awomen" ist auch nicht positiv, denn es impliziert, dass die Amen-Sager rückständig und chauvinistisch sind.

das stimmt, das ist der ziemlich ekelhafte beigeschmack von solchen moralischen urteilen und zu undifferenziertem denken in schubladen (gut, böse). finde die sprachliche umformung wie gesagt ja auch nicht den sinnvollsten ansatz, und sehe das auch als symptom des zeitgeistes, die form über den inhalt zu stellen. es ist irgendwie ein verzweifelter versuch, etwas schwieriges, was zeit braucht, einfach und schnell zu verändern. ich schätze menschen auf lange sicht noch als zu vernünftig ein, als dass sich eine solche art - wie du sagst - neusprech tatsächlich etablieren könnte. der widerstand, der dagegen da ist, ist ja bereits offenkundig und nicht gering.
 
wieso ist kinder betreuen frauensache? warum arbeiten männersache? (etc.) das sind doch nur konventionen. die tatsache, dass frauen offenbar lust auf karriere haben, beweist doch, dass es durchaus frauensache ist.



dieses bild, das du da konstruierst, gegen das du dich aussprichst, ist aber nicht repräsentativ für feministen, auch wenn es solche gibt. was dahinter steht? das bedürfnis, ein bewusstsein für ungleichbehandlung zu schaffen mit dem wunsch, das zu verändern. dafür wird sich in verschiedensten weisen eingesetzt, eben auch sprachlich (,wobei mir dieser ansatz auch eher wenig zusagt und ich meine sprache eher daran orientiere, was für mich schön klingt). ich finde diese sprachliche revolution auf ach und krach nicht gut, vor allem wenn sie mit moralischer ausgrenzung einhergeht, aber stur am alten zu verharren und sich nicht um verständnis bemühen für das, was der sinn dieser sache ist, finde ich bescheuert, so wie die meisten posts in diesem thread, wo sich irgendwelche absurden beispiele herausgesucht werden, statt den kern der sache zu erörtern.
Ich bin in einem Land aufgewachsen in dem Frauen schon immer gearbeitet haben und nicht nur für die Kinder zuständig waren. Für mich ist Gleichberechtigung selbstverständlich. Dazu brauche ich keine Wortkreationen.
 
Ich bin in einem Land aufgewachsen in dem Frauen schon immer gearbeitet haben und nicht nur für die Kinder zuständig waren. Für mich ist Gleichberechtigung selbstverständlich. Dazu brauche ich keine Wortkreationen.

Ich kenn nur niemand wo Gleichberechtigung praktiziert wird.
Also ich kenn wirklich keinen Mann der zu Hause ist und für die Kinder kocht usw. und arbeiten geht.
Auch keinen der in Vaterkarenz ging, also der nur für die Kinder da ist und die Frau nur arbeiten geht.
 
Ist es nicht besser, wenn man sowohl Frauen wie Männer "Arbeiter" nennt und sie gleich und gerecht bezahlt, als man macht diesen Zirkus mit "Arbeiter*innnen*onnen*und-diverse*innen" - und zahlt aber ungerecht?
 
Ich kenn nur niemand wo Gleichberechtigung praktiziert wird.
Also ich kenn wirklich keinen Mann der zu Hause ist und für die Kinder kocht usw. und arbeiten geht.
Auch keinen der in Vaterkarenz ging, also der nur für die Kinder da ist und die Frau nur arbeiten geht.
Nein? Bei mir auf Arbeit gibt es viele wo die Frau besser verdient und der Vater Erziehungsurlaub nimmt.
Als ich Baby war fuhren die Männer nicht mal den Kinderwagen.
 
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Ist es nicht besser, wenn man sowohl Frauen wie Männer "Arbeiter" nennt und sie gleich und gerecht bezahlt, als man macht diesen Zirkus mit "Arbeiter*innnen*onnen*und-diverse*innen" - und zahlt aber ungerecht?

Das ist ja nur Ablenkung, mit den ganzen Sternchen und "innen", echte Gleichberechtigung ist das nicht, aber dann können sich die Politiker zurücklehnen und sagen, sie haben ja eh was gemacht. Sternchen kosten halt weniger als gleiches Gehalt. :rolleyes:
 
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