Gemeinsam beten kritisch betrachten

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Beten .....
in meiner Kindheit hatte es eine hohe Bedeutung.
Es war immer jemand da, dem ich meine Sorgen, Ängste, Bitten anvertrauen konnte.
Es war immer jemand da, dem ich vertrauen konnte, der mir zuhörte.
Ein kindlicher Glaube vielleicht, aber wichtig für meine Entwicklung,
da ich mich sonst sehr verlassen gefühlt hätte.

Heute habe ich meine Seelenbegleiter .....

Beten in Gemeinschaft bedeutet für mich eine Bündelung von feinstofflichen Energien.
Und daher kann ich es sehr akzeptieren, wenn Menschen sich zum Gebet treffen, wo auch immer.

Allerdings ...
um die Probleme, die wir selbst in dieser Welt geschaffen haben,
(Umweltzerstörung, Armut, kriegerische Auseinandersetzung ... )
darum müssen wir uns schon selber kümmern, dass wird uns kein Gott abnehmen.
d.h. Gemeinsam mit Anderen einen Weg suchen und gehen,
um Zustände wirkungsvoll anzugehen,
sei es die tatkräftige Hilfe im Kleinen oder die Meinungskundgebung im größeren Rahmen.

In diesem Sinne
eine schöne und friedvolle Zeit
 
Ich habe schon so oft für andere Menschen gebetet. Es hat nicht geholfen.
Für mich auch, da seh ich ja noch ein, wenn es nicht hilft.
 
Die Frage, die ich mir für mich selbst stelle, ist, was ein Beten überhaupt sein oder bedeuten soll, denn wenn Menschen für den Weltfrieden beten, scheint sich dennoch nichts zu ändern. Müsste ein Gott, denn nicht die Kraft haben, eine berechtigte Bitte in Form eines Gebets nachzugehen? Vielleicht ist aus höherer Sicht eine Bitte ja gar nicht so berechtigt, wie man zu meinen glaubt. Gerade das, was sich heute als Christentum bezeichnet, meint, einfach durch Gebet Konflikte lösen zu können. Würde Göttliches so aber tun, wäre das ein Einbruch in die Entscheidungsfreiheit anderer und in das, was sich als Schicksal oder als Karma einst auferlegt worden ist. Vielleicht also müssen Unfriede, Streit und Krieg sein, um Spannungen abzubauen und um daraus etwas zu lernen, um daran innerlich zu wachsen und zu reifen?

Beten zum Gong? Ich glaube, das funktioniert nur, wenn man dran glaubt.
Wenn ich den einzelnen Gong einer Glocke höre, hat dieser auf mich eine Wirkung, die ich nicht mit dem in Verbindung setze, was heute in Kirchen gemeint wird, bleibe neutral und höre und achte nur auf den Gong. Dieser Gong hat mit seinem plötzlichen Erscheinen eine haltende, anhaltende und eine mahnende, innehaltende, achtende bis erschütternde und mit seinem abklingenden Nachklang auch eine meditative und nach innen gehende, erinnernde Wirkung, etwa so, wie ein Denkmal wirken kann. Der plötzliche Gong fordert von mir: "Höre zu!" Der Nachklang aber fordert eine Richtung des Zuhörens: "Höre nach innen!" - Hier finde ich als Gebet einen Sinn, nach innen horchen zu sollen.
 
Wenn ich den einzelnen Gong einer Glocke höre, hat dieser auf mich eine Wirkung, die ich nicht mit dem in Verbindung setze, was heute in Kirchen gemeint wird, bleibe neutral und höre und achte nur auf den Gong. Dieser Gong hat mit seinem plötzlichen Erscheinen eine haltende, anhaltende und eine mahnende, innehaltende, achtende bis erschütternde und mit seinem abklingenden Nachklang auch eine meditative und nach innen gehende, erinnernde Wirkung, etwa so, wie ein Denkmal wirken kann. Der plötzliche Gong fordert von mir: "Höre zu!" Der Nachklang aber fordert eine Richtung des Zuhörens: "Höre nach innen!" - Hier finde ich als Gebet einen Sinn, nach innen horchen zu sollen.
Und je mehr ich nach innen gehe, desto mehr finde ich dort nicht andere, mit denen ich mich äußerlich zu dieser gebetsartigen Verinnerlichung getroffen haben mag, sondern alles Äußere verschwindet und verliert seinen Wert. Dafür steigert sich meine nach innen gehende Aktivität des inneren Zuhörens.
 
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