Ganzkörperverschleierung, Burka und die Gesundheit

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naja, die sprache bleibt.
auch blinde kommunizieren.

ansonsten triggert mich das thema eher weniger.

Menschen, die erst sehend waren und dann blind wurden haben in der Regel erst massive Probleme bei der Kommunikation und lernen dann schrittweise Alternativen.
Vielen Blinden hilft es, ein Gesicht zu ertasten (bei Personen, die ihnen näher stehen), sie "arbeiten" verstärkt mir dem Hörsystem - all das wird bei einem burkatragenden Gegenüber erschwert.
(ich kann Frauen, die unter einer Burka sprechen, nur selten sofort verstehen - sie müssen unnatürlich laut sprechen, wobei auch eine Feinintonation auf der Strecke bleibt)
 
Du sagst es: Sie unterwerfen sich - aktiv!
Würden sie sich anders verhalten, müssten sie keine lebensgefährlichen Konsequenzen fürchten.

Burkaträgerinnen haben oft keine andere Wahl. ;)
Sie bekommen aber dann keine Aufmerksamkeit mehr und dies ist für sie tödlich.
Also, liebenswert wird hier über Verfügbarkeit definiert.
 
Menschen, die erst sehend waren und dann blind wurden haben in der Regel erst massive Probleme bei der Kommunikation und lernen dann schrittweise Alternativen.
Vielen Blinden hilft es, ein Gesicht zu ertasten (bei Personen, die ihnen näher stehen), sie "arbeiten" verstärkt mir dem Hörsystem - all das wird bei einem burkatragenden Gegenüber erschwert.
(ich kann Frauen, die unter einer Burka sprechen, nur selten sofort verstehen - sie müssen unnatürlich laut sprechen, wobei auch eine Feinintonation auf der Strecke bleibt)

ist ein argument:)

aber ich nehm mir auch das recht heraus
mich gänzlich von der kommunikation abzuschneiden.
(vollbart,kappe,sonnenbrille und ohrstöpsel)

aber egal
hab im bezug auf burkas keine feste meinung,
so a verbot is halt a heikle sache,
(bin da eher auf der "mehr hilfseinrichtingen-für-frauen-seite)
bez. solidarisierung/bevormundung.

... die "Öko-Tussen" letztendlich auch, indem sie das Gegenteil meinen zu tun ...

usw. usw. usw. ....


so schauts aus..
 
Ahorn schrieb:
Burkaträgerinnen haben oft keine andere Wahl.
__________________

Ich denke, genau darum geht es. Wenn man den Frauen die freie Wahl lassen würde - pro Burka oder contra, liefe ja alles im demokratischen Kontext ab. Aber die Wirklichkeit und die Umwelt dieser Frauen sieht anders aus. Viele wissen noch nicht einmal, das es "da draußen" andere Regeln gibt und/oder eine freie Wahl.

Aber mit ihren Unterdrückern, den fundamentalistischen Religionsverfechtern kannst Du nicht reden. Die sind in ihren Regeln erstarrt, ent-menschlicht. Wäre ich religiös, würde ich sagen, sie leben abseits von Gott. Denn die göttliche Ligitimation kann niemals machtbehaftet, autoritär und faschistisch sein. Gott kann nur abseits jeglicher Unterdrückungsmechanismen wirken. Ansonsten wäre er das Gegenteil von göttlich.

PS: Diese Antwort auch an Condemn. (Post 81):)


LG
Urajup
 
Selbst die naturverbundensten Naturvölker "kleiden" sich (und sei es nur mit Blattwerk und Tierfellen/ Tierhäuten und dann auch nur an einer bestimmte Stelle des Körpers).
Sie verwenden ihren eigenen Schmuck, signalisieren mit spezieller Haartracht Standesunterschiede usw..

Stimmt, manche Affenarten signalisieren ja mit ihren leuchtend rotgefärbten Hinterteilen auch ... ähm... eigentlich was? :D
Die Frage war, wer hat das Recht für mich zu bestimmen, ob ich es ihnen gleichmache oder nicht.

Nochmals: warum darf jemand, der ausnahmsweise nichts mit seiner Kleidung aussagen will, nicht einfach nur nackt auf die Straße?
Genauer: warum gehört es ebenfalls verboten?
 
... die "Öko-Tussen" letztendlich auch, indem sie das Gegenteil meinen zu tun ... :D
usw. usw. usw. ....

Sage ich doch. Jegliche Kleidung (+ Schmuck&Schuhwerk& Accsessoires) – soweit sie eine Zu-gehörigkeit des Tragenden (zu was auch immer) sichtbar macht (bzw. sie auch noch betont), dient – neben ein paar anderen Funktionen – seit jeher auch als ein Mittel seiner (Selbst)Versklavung. Der Maß der Zu-gehörigkeit ist eben umgekehrt proportional zu dem der Selbst-bestimmung. Hier, und nicht bei den Burkas, würde ich auch als Erstes ansetzen. Die Bekleidung der Bürger geht den Staat nunmal wirklich nichts an. Außer natürlich, die Letzteren sind gar nicht im Stande, es selbst untereinander zu regeln ohne dabei gleich einen dritten Weltkrieg anzuzünden. Doch selbst in so einem bedauernswertem Fall würde ich mir persönlich höchstens von Jemandem etwas vorschreiben lassen, der sich weder an irgendwelchen Kleidungsstücken, noch an dem nackten Körper Anstoß nimmt. Wenn überhaupt. :)
 
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und wie sähe für Dich in diesem Fall Solidarität aus?

Ich würde diesen Menschen...

den ich weder erkennen kann, noch von dem ich irgendetwas weiss (weil ich nichts sehe) und der mich auch nicht um Unterstützung bittet

einfach in Ruhe lassen. Erstmal.

Nur während der akuten Phase eines (falls noch vorhandenen) Helferkomplexes.. vielleicht... sie ganz vorsichtig dies und das fragen, um herauszufinden, wie und worum es der Person hinter der Burka eigentlich geht. Ob sie denn meine Solidarität überhaupt nötig hat.
 
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