Frankreich verbietet den Wegwurf von Lebensmittel

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Mann..das wäre aber auch sowas von schlimm...man kann Brot auch zu Paniermehl verarbeiten...wir leiden mal wieder auf sehr hohem Niveau...

Ne, Fischabfälle reichen auch, davon kann man lecker Suppe kochen und darin das alte Brot eintauchen.
So hat man nach dem Krieg auch überlebt.

Natürlich diese Sparmaßnahmen heute nur für eine bestimmte Klientel.

Auweia.

Nur mal so anmerke, auch Sozialschwache sind Menschen, bevor das hier nun jemand vergisst.
 
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Nu wird es aber paradox ........ du meinst echt Supermärkte verkaufen Waren, die in die Tonne gehören ???

Ich meinte die 50% Rabattkarte auf das gesamte Sortiment, nicht auf schon das Weggeworfene.

Es scheint echt so zu sein, dass du ernsthaft meinst, das Weggeworfene reicht für Sozialschwache.

Ich bin nun echt erschrocken, habe echt nicht gedacht, dass das hier jemand auch noch ernst meint.
Geld vom Staat und obendrein auf alles 50%. Ja nee, is klar.
Wenn Lebensmittel auf Karte oder Rabattmarkensystem, dann gibt's im Umkehrschluss keine oder entsprechend weniger Kohle für den Erwerb von Lebensmitteln und auch hier gehören Kaviar und Champagner nicht dazu. Dadurch werden nicht weniger Lebensmittel produziert und im Müll entsorgt.

Sozialschwache müssen keine weggeworfenen Lebensmittel essen. Bevor Lebensmittel im Müll landen, macht es Sinn, sie zu verteilen.
 
Ah ja, das reicht dann ja für Hilfebedürftige ........ auch ne Woche macht doch nichts :rolleyes:
Sorry, aber wenn ich damit zufrieden bin (wie gesagt, mal kritisch hinriechen), dann reicht's für Bdürftige alleweil. Es geht darum , ob Lebensmittel in Ordnung sind, und nicht darum, daß sie irgend welche Formalien einhalten. Es heißt auch nicht umsonst Mindesthaltbarkeitsdatum. Bei uns wird nichts weggeschmissen, nur weil das MHD abgelaufen ist.

LG
Grauer Wolf
 
Nur mal so anmerke, auch Sozialschwache sind Menschen, bevor das hier nun jemand vergisst.

darf ich fragen wie alt du bist?
du schreibst ja so "schlimm", wie sind deine lebens situationen eigentlich??

sozialschwache sind menschen... das kann nur jemand sagen, der die andere die schuld gibt, wegen seine misere...
die staat ist nicht dafür verantwortlich, ob einem brot, kuchen oder torte aufm tisch hat.

der staat gibt was, und es ist anscheinend bei weitem nicht genug, wieso siehst du denn nicht, dass der staat was gibt
und nicht, was der staat nicht gibt??

wovon lebst du so...? eine wohnung und i,net scheinst du ja zu haben.
und holst immer das leben vom tafel ab??
was für unterstürtzung bekommst du denn? scheind ja auch nicht zu reichen, von vorne+hinten nicht.
oder rauchst du und magst alk...

man kann nicht immer spenden, spenden und spenden... sonst ist man am ende selbst n befürtiger...
 
sozialschwache sind menschen... das kann nur jemand sagen, der die andere die schuld gibt, wegen seine misere...
die staat ist nicht dafür verantwortlich, ob einem brot, kuchen oder torte aufm tisch hat.

Uih, Verdrehung ?????

Sozialschwache sind auch Menschen und das sollten sich einige hier hinter die Ohren schreiben.

Das es überhaupt Tafeln gibt, sollte alle mal nachdenklich machen. Das ist eine Stufe unter den Billig-Discountern, die hier schon als nicht zumutbar von einigen angesehen werden.

Übrigens, was hier diskutiert wird, angedacht auch für DE, steht hier schon alles, auch die Folgen für die Sozialschwachen:

http://de.wikipedia.org/wiki/Tafel_(Organisation)#Problematische_betriebs-_und_volkswirtschaftliche_Grundlage

eine wohnung und i,net scheinst du ja zu haben.

Wieso, steht das Sozialschwachen auch nicht mehr zu ?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wo sammelst du ein, auf Sylt ........... was erwartest du da

Worüber man erschrecken sollte, das Sylt einer Tafel bedarf ........... und das schon, erschlag mich, seit 2007
Was ist daran so ungewöhnlich & warum sollte man da erschrecken?
Meinst Du das es hier keine hilfebedürftigen Menschen gibt?
 
Na, Sylt die Insel der Reichen :rolleyes:

Ich könnte ja noch nachsetzen, dass die es dulden .......
Wer duldet was?
Ich glaube Du hast keine Ahnung & denkst in Klischees.
Sylt ist nicht die Insel der Reichen, sondern reiche Leute kaufen sich hier Zweitwohnungen/Häuser, kommen jedoch nicht von hier.
Ansonsten machen Leute hier ganz normal Urlaub, & wiederum andere leben hier.
& ja...es gibt hier auch hilfebedürftige Menschen, die allerdings froh darüber sind, daß es eine Tafel gibt.
 
Diese persönliche "Diskussion" oder vielleicht besser gesagt: "Hick-Hack" geht am Thema doch leicht vorbei, oder?

Die französischen Links-Populisten, die das Gesetz verbrochen haben sind halt genauso egoistisch wie jegliche Populisten - Hauptsache mit negativen Emotionen Stimmung machen, dann kommt das Wahlvieh schon zu den Futtertrögen und setzt die Kreuze an der richtigen Stelle...

Wer dazu klatscht, dass es per Gesetz geboten wird, nicht verkaufte Lebensmittel zu spenden, also im Umkehrschluss verboten ist, sie einer anderen Verwendung zuzuführen sollte sich darüber klar sein, dass dies natürlich die Lebensmittel, die von all den Menschen gekauft werden müssen, die keinen Anspruch auf gratis-Essen haben, verteuert.

Wie das? Da jeder Supermarkt versucht, alles gewinnbringend oder doch wenigstens kostendeckend zu verkaufen, schließlich ist dass das Ziel dieses Geschäfts, rechnet aufgrund der Konkurrenz jeder mit dem spitzen Bleistift, versucht, nur das zu bestellen, was schnell verkauft werden kann und ärgert sich, wenn er etwas wegschmeißen muss. Da aber ein Markt eben wie jede Planwirtschaft nicht wirklich planbar ist, wird immer etwas über bleiben. Das können heute Erdbeeren sein, morgen das Toastbrot. Manche Ware wurde während des Transports falsch gekühlt, manchmal geht im Laden eine Kühltheke kaputt .. durch solche Unwägbarkeiten gibt es immer Ausfall und in großen Supermärkten lässt sich dieser Ausfall statistisch erfassen und in die Kostenrechnung einbeziehen. Daraus errechnet sich der Preis der Nahrung, es ist eingerechnet, dass etwas "schlecht" wird. Ein Filialleiter, der es schafft, diese Waren weiter zu verkaufen, kann auch diese dadurch wieder reingewirtschaftete Summe in den Preis einrechnen.

Naja, wenn der Stern Artikel korrekt ist, dürfen Lebensmittelreste von den Supermärkten nicht mehr an Energieunternehmen verkauft werden (was in Fr. besonders die Bäckereireste betrifft) und auch nicht an Futtermittelhersteller, sondern müssen gespendet werden. Das bedeutet - die Lebensmittel werden teurer.

Lebensmittel werden zudem auch dadurch teurer, dass das Spendenwesen von Staats wegen gefordert wird, das bedeutet nämlich unter Umständen eine bestimmte Menge mehr Spenden auf dem Markt, mit denen mehr Leute bedient werden können (oder der einzelne Berechtigte bekommt mehr), Waren, die dann natürlich nicht mehr gekauft werden und sorry, aber es ist bei Lebensmitteln nun mal so - mehr als satt essen geht nicht. Das betrifft die Gesamtkalkulation des Supermarktes, die Fixkosten, die ja auf jeden Fall bezahlt werden müssen, egal ob man die Tomaten heute verkauft oder morgen verschenken muss, weil die Leute sie nicht mehr kaufen, weil sie ja wissen, warten sie einen Tag, gibt`s das Gratis bei der nächsten Tafel.

Dann ist da noch die Frage der verdorbenen Lebensmittel. Die müssen also zukünftig aussortiert werden - wer bitte soll das machen? Im Stern Artikel ist das nicht dargelegt. Muss das der Markt selber machen oder darf er seine bereits vergammelten Lebensmittel mit den "gerade noch verzehrsfähigen, aber nicht mehr frischen" zusammen in die Tonne hauen und die werden dann von den Tafelmitarbeitern sortiert? Und wohin mit den echten Abfällen? Und wer bezahlt den Mitarbeiter, der da aussortieren muss? Der Supermarkt? = ein weiterer Lebensmittel verteuernder Kostenpunkt. Die Tafeln (bzw ihr französisches Equivalent) ? = also der Steuerzahler über direkte Subventionen oder Lohnbeihilfen.

Oh, und was ist eigentlich mit den Arbeitsplätzen der Leute, die bisher für die Entsorgung der Abfälle gesorgt haben? Die in Unternehmen arbeiten, die Gewinn erwirtschaften, anstatt ihn unfair umzuverteilen? Arbeiten die dann statt dessen für die Sozialstationen und werden somit gezwungen, von produktiven Mitgliedern der Gesellschaft zu Nutznießern und Abhängigen des Staates zu werden? Oder ganz verdrängt von Freiwilligen Rentnern und Sozialhilfeempfängern, die sich dafür opfern, im Namen des Guten diese Jobs kostenfrei zu übernehmen? Macht ja nix, sie können dann ja auch zur Tafel ..

Diese Wohlfahrtsstaaten sind gefräßige Monster, die im Namen des Guten regelmäßig viel mehr Schaden anrichten, als sie beheben können.

libertäre grüße
 
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Diese persönliche "Diskussion" oder vielleicht besser gesagt: "Hick-Hack" geht am Thema doch leicht vorbei, oder?

Überhaupt nicht, es zeigt nur was Erschreckendes auf.

Zum einen, wir haben noch das MHD für den Verbraucher und daran haben sich auch Tafeln hier zu halten. Eine Aufweichung nur für Hilfebedürftige, würde das MHD gesamt zu Fall bringen und damit dürften Läden alles verkaufen.

Daher wird so etwas hier nicht kommen.

Zweitens, die Tafeln, eigentlich perfide in sich, dass es die gibt. Auch wenn über Spendengelder gesponsert, möge sich jeder mal überlegen, was über 900 Ausgabestellen kosten, 60.000 Ehrenamtliche, Fahrzeuge, Kühltheken usw.

Alleinig für diesen Aufwand, könnten die Discounter und Supermärkte die Sachen direkt an Hilfsbedürftige verschenken. Es wäre vermutlich billiger.

Ich komme da wenigstens noch mit 50% Rabatt-Karte für Lebensmittel für Hartz4-Bezieher und es kommt dann gleich, dass müsse aber dann von den Leistungen abgezogen werden. Irrtum.
2010 hat das BVerfG festgestellt, dass die Bedarfe für Lebensmittel beim Warenkorb für Hartz4-Empfänger viel zu gering bemessen sind. Sie wurden nicht erhöht, es wurde aber klammheimlich, Tabak und Alki gestrichen und die Nichterhöhung auch mit der Möglichkeit der Tafeln begründet.
Es wurde so quasi das BVerfG politisch ruhig gestellt.

Das Streichen von Tabak und Alki ist schon fragwürdig, aufgrund des Gleichheitsprinzips im Staate. Andere Genussmittel müssten dann nämlich auch gestrichen werden.

Was es aber aufzeigt, das schon bei Menschen mit Hartz4 anders verfahren wird, als bei einem normalen Bürger. Hier sogar soweit, dass man sich dann bemühen sollte.
Hier wird auch wieder was nicht verstanden, denn Hilfebedürftige sind hier Hartz4-Bezieher, von Behinderten, über Kinder und Rentner, über Sozialgeld, bis hin zu ALG II.

Das sind hier im Staate die Hilfebedürftigen und ja, es passt zum Thema.

Dazukommend, ist das ein Thema für Frankreich, aber was anscheinend einige hier gerne so drastisch hätten und da muss man sich schon erschrecken. Denn das bedeutet schon keine 2 Klassen-Gesellschaft mehr dann. sondern unten die, denen wir auch abgelaufenes vorwerfen können. Gott sei Dank, will das DE nicht machen, können sie auch nicht, da dann gesamt das MHD kippen würde.

Dreist ist dann noch hier zu schreiben, "wenn du das eben nicht von der Tafel haben willst, dann bemühe dich". Ah ja, da fest man sich schon an den Koppe, denn die wenigsten der Hilfebedürftigen sind arbeitslos.

Das mal nur dazu, ungeachtet, das dieses System mit den verschenkten Lebensmittel sich in sich selbst auffrisst, zum Leidwesen der Ärmsten.

Aber auch das ist anscheinend gewollt.

Ob dann wirklich die Lebensmittelpreise steigen werden, wage ich derzeit zu bezweifeln. Discounter hauen teilweise zu Dumpingpreise Lebensmittel raus und es wird angenommen wie sonst was. Fast schon Konkurrenz zu den Tafeln. Man muss halt aufpassen und dann gleich im größeren Maße zuschlagen.

Das, das derzeit ein Machtkampf um Kunden ist, klar. Es wollen ein paar Konzerne die Monopol-Stellung haben, was dann kommt, steht in den Sternen. Das solche Läden im Endeffekt dann nichts mehr spenden können, das ist klar. Die rechnen mit spitzen Bleistift und hauen dann eben Lagerware zu Dumpingpreisen raus, wodurch sie trotzdem verdienen und die Ware nicht entsorgen müssen.

Natürlich, wenn ich dort dann eine Konservendose für 39 cent bekomme, die woanders 89 cent kostet, verliert der andere 50 cent.
Noch schlimmer, wenn die Tafeln diese Dosen vielleicht sogar selbst für 49 cent aufgekauft haben. Dieses Aufkaufen machen auch die Tafeln.

Was in sich den Irrsinn aufzeigt.

Das schlimmste daran bleibt, die Demütigung der Hilfebedürftigen, es sind auzch Menschen wie du und ich, wie jeder, die auch das Anrecht haben, so einkaufen zu gehen, wie jeder andere.
 
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