Frage an die Bibelkundigen!

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Und Du meinst, Dein Verstand ist kindlich?

Michael

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"Der in seinen Tagen alte Mann wird nicht zögern, ein kleines Kind (im Alter) von sieben Tagen nach dem Ort des Lebens zu fragen, und er wird leben, denn viele Erste werden Letzte sein und sie werden ein Einziger werden."
(Jesus, TE)

T.
 
Vielleicht sehe ich Jesus, oder Gott Vater durch die rosarote Brille. Mag schon sein. Und es mag so sein, dass es irrelevant ist, was ich erwarte. Aber ich kann nicht alles für wahr nehmen, wenn mein "Inneres" es mir so nicht sagt. Das wäre nicht ich! Und ich denke auch, dass nicht alles was in der Bibel steht, genauso gesagt wurde - aber das habe ich schon erwähnt. Wenn ich etwas nicht verstehe, hinterfrage ich es. Wenn mein Inneres und mein Verstand dann im Einklang sind, dann passt es erst. Vorher nicht.
Was denkst Du ist der Grund, warum Jesus seine Lehre nur an seine Schüler weitergab?
Weil sie die Lehren so weitergeben, wie Jesus sie ihnen gelehrt hat. Weil das was ER sie lehrte, für sie verständlich war. Sie nicht an den Lehren zweifelten. Jesus, wusste wem er diese Lehren weitergab zum wieder weitergeben.

Nimmst Du alles was in der Bibel geschrieben steht für bare Münze??
Würde mich interessieren.
Liebe Grüße
Sam
 
@ opti: Ja, ich denke, Jesus ist der Sohn Gottes! Es ist für mich keineswegs eine kindliche Vorstellung! Liest man nicht eigentlich alles mit Verstand? Und ich glaube nicht blind alles was mir vorgesetzt wird - ganz sicher nicht, da verkennst Du mich. Ich hinterfrage vieles. Muss aber auch dazu sagen, dass einiges schon immer für mich so war. Ich kann das mit Worten nur sehr schwer erklären. Jemand, der genau das auch so fühlt, der weiß was ich damit meine.

Liebe Grüße
Sam
 
Wie der Himmel, so die Erde. Wie das Feuer, so das Wasser. Wie der kühle Windhauch aus dem Osten, so der heiße Wüstenwind aus dem Süden. Wie das Leben, so der Tod. Nicht´s scheint für immer und doch ist alles für ewig. Wie der Vater, so der Sohn. Wie der Mensch so seines gleichen. Niemand scheint für immer und doch ist jeder für ewig.

Seufz - schön - danke:umarmen:
 
Sorry, ich muss meinen Beitrag nochmal korrigieren. Ich sehe Jesus und Gott nicht durch die rosarote Brille – vielleicht hat es so den Anschein. Für mich ist Gott wie ein Vater sein sollte. Er gab uns diese Welt in der wir leben. Die Gebote, die er uns gab, hat er als Hilfe gedacht, bzw. das Leben besteht nun mal aus Rechten und Pflichten. Jeder muss sich an Gesetze halten und die Gebote sollten doch einfachsten der Welt sein. Im Prinzip sind unsere Gesetze auf den Geboten aufgebaut. Das mit dem Gebot: Du sollst den Tag des Herren heiligen. Wenn wir jeden Tag arbeiten würden ohne einen Tag Ruhe, würden wir irgendwann umfallen vor Erschöpfung. Diesen einen Tag kann man nutzen, danke zu sagen, für die geschaffenen Tage, Danke für die Unterstützung, Danke für all das Schöne, das uns wiederfahren ist, Danke für die Hilfe bei Problemen, Danke für das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden, Danke, dass Du diese Welt geschaffen hast.......

. Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Er hat uns mit dem freien Willen ausgestattet und es uns selbst bzw. Adam und Eva überlassen, dass wir seine Gebote achten. Er hat uns nicht etwas versprochen, das er nicht hielt. Wie oft hast Du schon in der Kindheit von Deiner Mutter gehört, greife nicht auf die Herdplatte, die könnte heiß sein!? Hörst Du nicht auf sie, wirst Du Dir irgendwann die Finger verbrennen. So ist das auch mit Gottes und unseren irdischen Gesetzen. Auf ein Handeln folgt eine Konsequenz. Gott hätte uns ja auch nicht mit dem freien Willen ausstatten müssen, dann wären wir alle perfekt. Aber er wollte eigenständige Geschöpfe. Er hat es uns in die Hände gelegt, das beste daraus zu machen. Ich glaube wirklich von ganzem Herzen, dass irgendwann die Welt aus einer Ordnung bestehen wird. Dass wir alle ein Teil des großen Ganzen sind. Wo wir im Einklang mit der Natur mit unserem Planeten und all ihren Bewohnern leben. Wo keiner dem anderen irgendwas missgönnt. Keiner dem anderen was wegnimmt. Jeder mit seinem Teil des Dazubeitragens der Einheit auch zufrieden ist. Keiner mehr mehr will, als der andere hat. Ein glückliches zufriedenes Leben. Jeder hält sich an die Gesetze, so wie sie geschrieben stehen, und keiner hat ein Problem damit, sie zu befolgen, weil es selbstverständlich ist dies zu tun und jenes nicht zu tun. Das Leben wird ein gegenseitiges Geben und Nehmen!

Auch wenn mich jetzt viele für nicht ganz voll nehmen, ist es mir egal. Es ist mein Glaube, meine Hoffnung!!! Und in meinem Inneren weiß ich, dass viele, viele auch so hoffen wie ich!!!

Sam

P.S.: ich hab das jetzt schnell geschrieben und hoffe, dass es halbwegs deutsch und verständlich war!!!
Ich selber bin auch nicht die, die sich an alle Gebote hält. Oft denke ich dann: Mist, das war jetzt falsch. Aber ich bin schon froh, wenn ich merke etwas falsch gemacht zu haben und versuche es das nächste mal ein bisschen besser zu machen. Das sind winzige Erfolge, wirklich winzige. Aber sie machen mir Mut weiter zu machen und nicht aufzugeben.
 
... ich kann nicht alles für wahr nehmen, wenn mein "Inneres" es mir so nicht sagt. Das wäre nicht ich!
Ja, ich denke das ist eine gute Tugend.
Und ich denke auch, dass nicht alles was in der Bibel steht, genauso gesagt wurde - aber das habe ich schon erwähnt. Wenn ich etwas nicht verstehe, hinterfrage ich es. Wenn mein Inneres und mein Verstand dann im Einklang sind, dann passt es erst. Vorher nicht.
Nun, das ist Deine Freiheit, die nichts kostet. Aber hier sprechen wir in einem Forum für Religion & Spiritualität z.B. über die Lehre des Jesus, und da interessiert nicht Meinung sondern begründetes Argument, und das leistet deine obige Aussage nicht: Du musst begründen, welches von dem, was in der Bibel steht denn genauso gesagt wurde, denn erst dann ist es eine Diskussion. Und wenn nichts von dem, was in der Bibel steht, genauso gesagt wurde, weil Du das denkst, dann müssen wir hier nicht darüber sprechen. Du bist hier nicht das Thema.
Was denkst Du ist der Grund, warum Jesus seine Lehre nur an seine Schüler weitergab?

Weil sie die Lehren so weitergeben, wie Jesus sie ihnen gelehrt hat. Weil das was ER sie lehrte, für sie verständlich war. Sie nicht an den Lehren zweifelten. Jesus, wusste wem er diese Lehren weitergab zum wieder weitergeben.
Nun das wäre eine mögliche Begründung für das Tun der Schüler, aber das beantwortet nicht die Frage was der Grund ist, warum Jesus seine Lehre nur an seine Schüler weitergab.

Hier ist argumentiert worden und es ist auch Jesus zitiert worden aus den synoptischen Evangelien und aus dem TE.

Danach war es sein Anspruch und er hat ihn auch ausreichend begründet.

T.
 
Sorry, ich muss meinen Beitrag nochmal korrigieren. Ich sehe Jesus und Gott nicht durch die rosarote Brille – vielleicht hat es so den Anschein. Für mich ist Gott wie ein Vater sein sollte. Er gab uns diese Welt in der wir leben. Die Gebote, die er uns gab, hat er als Hilfe gedacht, bzw. das Leben besteht nun mal aus Rechten und Pflichten. Jeder muss sich an Gesetze halten und die Gebote sollten doch einfachsten der Welt sein. Im Prinzip sind unsere Gesetze auf den Geboten aufgebaut. Das mit dem Gebot: Du sollst den Tag des Herren heiligen. Wenn wir jeden Tag arbeiten würden ohne einen Tag Ruhe, würden wir irgendwann umfallen vor Erschöpfung. Diesen einen Tag kann man nutzen, danke zu sagen, für die geschaffenen Tage, Danke für die Unterstützung, Danke für all das Schöne, das uns wiederfahren ist, Danke für die Hilfe bei Problemen, Danke für das Gefühl, nicht alleine gelassen zu werden, Danke, dass Du diese Welt geschaffen hast........ Das kann doch eigentlich nicht so schwer sein. Er hat uns mit dem freien Willen ausgestattet und es uns selbst bzw. Adam und Eva überlassen, dass wir seine Gebote achten. Er hat uns nicht etwas versprochen, das er nicht hielt. Wie oft hast Du schon in der Kindheit von Deiner Mutter gehört, greife nicht auf die Herdplatte, die könnte heiß sein!? Hörst Du nicht auf sie, wirst Du Dir irgendwann die Finger verbrennen. So ist das auch mit Gottes und unseren irdischen Gesetzen. Auf ein Handeln folgt eine Konsequenz. Gott hätte uns ja auch nicht mit dem freien Willen ausstatten müssen, dann wären wir alle perfekt. Aber er wollte eigenständige Geschöpfe. Er hat es uns in die Hände gelegt, das beste daraus zu machen. Ich glaube wirklich von ganzem Herzen, dass irgendwann die Welt aus einer Ordnung bestehen wird. Dass wir alle ein Teil des großen Ganzen sind. Wo wir im Einklang mit der Natur mit unserem Planeten und all ihren Bewohnern leben. Wo keiner dem anderen irgendwas missgönnt. Keiner dem anderen was wegnimmt. Jeder mit seinem Teil des Dazubeitragens der Einheit auch zufrieden ist. Keiner mehr mehr will, als der andere hat. Ein glückliches zufriedenes Leben. Jeder hält sich an die Gesetze, so wie sie geschrieben stehen, und keiner hat ein Problem damit, sie zu befolgen, weil es selbstverständlich ist dies zu tun und jenes nicht zu tun. Das Leben wird ein gegenseitiges Geben und Nehmen! Auch wenn mich jetzt viele für nicht ganz voll nehmen, ist es mir egal. Es ist mein Glaube, meine Hoffnung!!! Und in meinem Inneren weiß ich, dass viele, viele auch so hoffen wie ich!!! P.S.: ich hab das jetzt schnell geschrieben und hoffe, dass es halbwegs deutsch und verständlich war!!! Ich selber bin auch nicht die, die sich an alle Gebote hält. Oft denke ich dann: Mist, das war jetzt falsch. Aber ich bin schon froh, wenn ich merke etwas falsch gemacht zu haben und versuche es das nächste mal ein bisschen besser zu machen. Das sind winzige Erfolge, wirklich winzige. Aber sie machen mir Mut weiter zu machen und nicht aufzugeben.

OK, das ist das Deine.

Mein Verständis von einem öffentlichen Forum für Religion in einem thread über das, was das (verborgene) Anliegen des Jesus war und welches die RKK ihm später nur in den Mund geschoben hat, ist es es mit starken Argumenten zu begründen.

T.
 
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Mal meine Sicht der Dinge:

sicherlich hat Jesus nicht geplant, eine neue Religion zu begründen, er wollte das Judentum reformieren und dabei heraus kam, wenn man es mal richtig polemisch ausdrücken will, einer der größten Unfälle der Menschheitsgeschichte: Das Christentum (Ich bitte darum, dass sich davon jetzt niemand angegriffen fühlt, ich will damit nur audrücken, wie gegenläufig die ganze Bewegung nach dem Tod von Jesus wurde und was für eine Eigendynamik sich daraus entwickelt hat)
Aus esoterisch/spiritueller Sicht habe ich mal gelesen, dass es eben die Seelenaufgabe der Jesusenergie in dem Leben als Jesus von Nazareth war, das bis dahin angesammelte Karma der Menschheit aufzulösen indem er selbst das größte und schrecklichste Opfer brachte.
Ich glaube das so oder so ähnlich. Jesus gab es wirklich, aber was in der Bibel steht ist nur die reine Halbwahrheit und wurde in den 30 - 60 Jahren nach seinem Tod pervetriert. Der Grund: Im Alten Testament war schon tausende Jahre vorher von dem Heiland die Rede, der kommen und die Menschheit retten würde. Jesus, ein begabter Heiler und Prediger und eine schon sher fortgeschrittene Seele, hat die Menschen so sehr fasziniert, dass sie die Prophezeiungen aus dem AT posthum einfach eins zu eins auf ihn übertragen haben, er MUSSTE es schließlich einfach sein, auf den alle gewartet hatten.
Was die Gleichnisse angeht: Die waren in der biblischen Zeit und ihrem kulturellen Hintergrund für jedermann verständliche literarische, volkskundliche Ausdrucksform. So wie heute in unserem Kulturraum schon jedes kleine Kind Märchen versteht, du hörst die Formel "Es war einmal" und in deinem Kopf geht das Schema Märchen auf, so kannten die Leute damals Gleichnisse als symbolische Erzählungen, die eine Moral oder irgendein Ergebnis transportieren sollten. Diese Gleichnisse schreibe ich auf alle Fälle Jesus zu und er wusste, jeder würde ihn verstehen VOR ALLEM die kleinen Leute aus dem Volk.
Und an die gab Jesus seine Lehre auch weiter, doch nicht NUR an seine Jünger! Die wurden nur ganz besonders geschult, um nach seinem Tod die revolution weiter voranzutreiben.
Ich hoffe ich konnte ein Bisschen helfen, ich studiere Theologie und Volkskunde :winken5: SARAH
 
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