Es reicht mir, zu wissen, dass Tier dazu gezüchtet werden, dass sie verzehrt werden und/oder so gehalten werden, wie es oftmals der Fall ist + andere Aspekte.
Das ist dann sehr anonyme Unterstützung, geht natürlich auch.
Also mich interessiert sehr viel mehr das Tier an sich, also echtes Interesse, wie es lebt, sich verhält usw.
Daraus ergibt sich dann langsam mit der Zeit ein Bild, wie die Welt funktioniert, wo sie ineinandergreift, das sich Stück um Stück von menschgemachter und höchst wandelbarer Ethik distanziert. Und zu erkennen, was hat einen Sinn und was nicht.
Du hast in deinem ethischen System festgelegt den Tod eines Nutztieres als schlecht zu bewerten (würdest Du nicht bewerten, hättest Du nämlich gar keine Ethik bzw. würdest keiner folgen können), auch wenn Du ein Ziel anstrebst, musst Du das zuvor bewertet haben: richtig/falsch oder gut/schlecht usw. Anderenfalls könntest Du nicht unterscheiden, was was ist.
In meinem Verständnis sind die haltungsbedingungen das Problem, etwas, das ich für unnötig und schlecht beurteilt habe. Meine Grenze eben, mit anderem Ziel. Entsprechend konsumiere ich, so wie es mir eben möglich ist.
Mein Ziel wäre eine von weniger Menschen bewohnte und wilde Natur, weitgehend, wo im Einklang und im Rhytmus dessen, was ist, ein Miteinander möglich ist. Dieses Miteinanderschließt den Tod nicht aus, nicht das fressen und auch nicht das gefressen werden und stellt den Mensch dabei nicht an die Spitze, sondern ins Mittelfeld.
LG
Any