Fleischkonsum Pro und Kontraargumente

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Joa, wenn es einen Unfall gebe, einen unrettbaren, kam schon vor. Warum hätte ich das Fleisch auch wegwerfen sollen, wenn es noch eine leckere Suppe abgibt?

LG
Any

wenn so das Beil wegfällt :D ......... ja, wäre dumm dann das Fleisch wegzuwerfen ....... stimmt.
 
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Eben, Nutztier ./. Mensch.
Nutztier muss geschützt werden vorm Auffressen durch den Mensch. Beschützt werden, vor dem Mensch, ohne dessen das Nutztier gar nicht da wäre.
Kommt jetzt noch die Lebensverlängerung durch den Fleischkonsum, wird es erst richtig interessant, wer mehr wert ist. :rolleyes:

Im Allgemeinen halte ich ein Menschenleben für bedeutender, als das Leben eines Tieres. Das rechtfertigt aber keinesfalls, dass Menschen menschenunwürdig mit Tieren umgehen.
Ich verwehre mich gegen das Wort "Wert" in diesem Zusammenhang.
 
Es reicht mir, zu wissen, dass Tier dazu gezüchtet werden, dass sie verzehrt werden und/oder so gehalten werden, wie es oftmals der Fall ist + andere Aspekte.

Das ist dann sehr anonyme Unterstützung, geht natürlich auch.

Also mich interessiert sehr viel mehr das Tier an sich, also echtes Interesse, wie es lebt, sich verhält usw.

Daraus ergibt sich dann langsam mit der Zeit ein Bild, wie die Welt funktioniert, wo sie ineinandergreift, das sich Stück um Stück von menschgemachter und höchst wandelbarer Ethik distanziert. Und zu erkennen, was hat einen Sinn und was nicht.

Du hast in deinem ethischen System festgelegt den Tod eines Nutztieres als schlecht zu bewerten (würdest Du nicht bewerten, hättest Du nämlich gar keine Ethik bzw. würdest keiner folgen können), auch wenn Du ein Ziel anstrebst, musst Du das zuvor bewertet haben: richtig/falsch oder gut/schlecht usw. Anderenfalls könntest Du nicht unterscheiden, was was ist.

In meinem Verständnis sind die haltungsbedingungen das Problem, etwas, das ich für unnötig und schlecht beurteilt habe. Meine Grenze eben, mit anderem Ziel. Entsprechend konsumiere ich, so wie es mir eben möglich ist.

Mein Ziel wäre eine von weniger Menschen bewohnte und wilde Natur, weitgehend, wo im Einklang und im Rhytmus dessen, was ist, ein Miteinander möglich ist. Dieses Miteinanderschließt den Tod nicht aus, nicht das fressen und auch nicht das gefressen werden und stellt den Mensch dabei nicht an die Spitze, sondern ins Mittelfeld.

LG
Any
 
Eben, Nutztier ./. Mensch.
Nutztier muss geschützt werden vorm Auffressen durch den Mensch. Beschützt werden, vor dem Mensch, ohne dessen das Nutztier gar nicht da wäre.
Kommt jetzt noch die Lebensverlängerung durch den Fleischkonsum, wird es erst richtig interessant, wer mehr wert ist. :rolleyes:

Das erinnert mich an so Sprüche - von Eltern,..in der Art : ohne mich wärse gar nich da, also.....:D
 
Das erinnert mich an so Sprüche - von Eltern,..in der Art : ohne mich wärse gar nich da, also.....:D

Stimmt ja auch, oder bist du urplötzlich dagewesen. Oder glaubst du an Reinkarnation. Na ja, ich auch son bisschen, war garantiert immer ne Eintagsfliege ......:lachen:
 
Das ist dann sehr anonyme Unterstützung, geht natürlich auch.

Ich bin überzeugt davon, dass Tiere unter gewissen Umständen leiden. Ob die Kuh jetzt Bella oder Otto heißt ist irrelevant + andere Aspekte. Wie gesagt, geht es in d. Thread - MIR um mehr als das.

Also mich interessiert sehr viel mehr das Tier an sich, also echtes Interesse, wie es lebt, sich verhält usw.

Mich interessiert in d. Zusammenhang vor allem, auch sein Leben so qualitativ hochwertig, wie möglich zu gestalten und wie bzw. dass ich nicht unterstütze, dass es durch meinen Beitrag leidet, wenn ich eben Tierisches nicht verzehre.

Daraus ergibt sich dann langsam mit der Zeit ein Bild, wie die Welt funktioniert, wo sie ineinandergreift, das sich Stück um Stück von menschgemachter und höchst wandelbarer Ethik distanziert. Und zu erkennen, was hat einen Sinn und was nicht.

Unsere Bilder differieren. Nenn es, wie Du möchtest - ich gebe 'dem Kind' diesen Namen (Ethik) nicht.

Du hast in deinem ethischen System festgelegt den Tod eines Nutztieres als schlecht zu bewerten (würdest Du nicht bewerten, hättest Du nämlich gar keine Ethik bzw. würdest keiner folgen können), auch wenn Du ein Ziel anstrebst, musst Du das zuvor bewertet haben: richtig/falsch oder gut/schlecht usw. Anderenfalls könntest Du nicht unterscheiden, was was ist.

Nein - kein Richtig/Falsch... :)

In meinem Verständnis sind die haltungsbedingungen das Problem, etwas, das ich für unnötig und schlecht beurteilt habe. Meine Grenze eben, mit anderem Ziel. Entsprechend konsumiere ich, so wie es mir eben möglich ist.

Die Haltungsbedingungen sind aus meiner Sicht EIN Aspekt.

Mein Ziel wäre eine von weniger Menschen bewohnte und wilde Natur, weitgehend, wo im Einklang und im Rhytmus dessen, was ist, ein Miteinander möglich ist. Dieses Miteinanderschließt den Tod nicht aus, nicht das fressen und auch nicht das gefressen werden und stellt den Mensch dabei nicht an die Spitze, sondern ins Mittelfeld.

LG
Any

Diese Einstellung - das Ziel sei Dir unbenommen. Meine differiert diesbezüglich an 'einigen' Stellen - was u.a. in diesem Thread ersichtlich ist. :)
 
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Im Allgemeinen halte ich ein Menschenleben für bedeutender, als das Leben eines Tieres. Das rechtfertigt aber keinesfalls, dass Menschen menschenunwürdig mit Tieren umgehen.
Ich verwehre mich gegen das Wort "Wert" in diesem Zusammenhang.

Diese Wertigkeit ist aber dabei, schon alleinig mit dem Begriff, wie mit Tieren umgegangen wird.
Und zwar, wann ist die Haltung artgerecht ........ aus Sicht eines Tierschützers und Veganer ........ nie .......

Und damit hast du die Wertigkeit.
 
Stimmt ja auch, oder bist du urplötzlich dagewesen. Oder glaubst du an Reinkarnation. Na ja, ich auch son bisschen, war garantiert immer ne Eintagsfliege ......:lachen:

Das impliziert dann nicht, dass alles, was Eltern wollen, machen/nicht machen, dem Leben des Kindes zuträglich ist - das ist die Botschaft.

Nur, weil ein Lebewesen ohne 'uns' nicht da wäre, bedeutet das nicht, dass, wenn es da ist,.... (siehe Kontext) :)
 
Diese Wertigkeit ist aber dabei, schon alleinig mit dem Begriff, wie mit Tieren umgegangen wird.
Und zwar, wann ist die Haltung artgerecht ........ aus Sicht eines Tierschützers und Veganer ........ nie .......

Und damit hast du die Wertigkeit.

Ich spreche für mich und nicht für oder aus der Perspektive irgendwelcher Gruppierungen.
Daher spreche ich auch von menschengerecht nicht artgerecht.
 
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Ich spreche für mich und nicht für oder aus der Perspektive irgendwelcher Gruppierungen.
Daher spreche ich auch von menschengerecht nicht artgerecht.

und ..... menschengerecht wäre es derzeit, für viele .......... artgerecht, mit Sicherheit nicht.
 
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