Psychologie und Medizin sind grad mit großen Schritten dabei herauszufinden, wie Mensch selbst (braucht nicht mal groß ein Unterbewußtsein, was immer auch wer darunter versteht ... ) seine Biochemie steuern kann.
Die Psychologen finden da eher weniger heraus, sondern eher Neurobilologen

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Ok, ich schließe mich der Forderung an - Psychologiegrundkenntnisse für alle

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Unterbewusstsein ist der Sammelbegriff für alle nicht bewussten (also unter-bewussten) Vorgänge. Früher wurde da auch noch unterschieden zwischen unterbewussten "Denkvorgängen" und der unterbewussten Steuerung des Körpers (Herzschlag, Atmung, ...), das scheint aber nicht unbedingt haltbar zu sein bzw. sich gegenseitig zu beeinflussen (z.B. bei Ärger steigt der Blutdruck, wenn Angst dabei ist die Herzfrequenz, die Muskelanspannung ...). Klassische Vorbereitung einer Fluchtreaktion, basierend auf programmierten unterbewussten Reaktionen auf eine bewusste Wahrnehmung.
Also ein ganz logischer Weg ... nur die Medizin ignoriert das weitgehend seit über 200 Jahren.
Wie bereits erwähnt ... bewusste Denkvorgänge machen nur 3% der Gehirnaktivität aus ... wir denken also nur, dass wir denken ....
Es fing mal vor langer Zeit mit Erkenntnissen aus der Psychosomatik an, - ach was, selbst die alten Römer hatten schon vage Vorstellungen (leider noch keine technischen Instrumente dazu - deshalb kam es immer mal wieder zu recht haarsträubenden Ideen

... ).
Und vor den Römern wussten es schon die Schamanen diverser Naturvölker (die Römer haben sehr viel von den eroberten Kelten übernommen, auch viele medizinische Kenntnisse der Ägypter). Und genau auf diesen Grunderkenntnisse und ihrer Weiterentwicklung basiert die Esoterik (was Heilungsthemen, physisch oder psychisch, betrifft).
Der Unterschied ist nur - die "Wissenschaft" hat sich formalisiert, hat begonnen Beweise zu suchen, hat sich hinter ihre eigenen sicheren Mauern zurückgezogen.
Die Esoterik bzw. Energetik ist frei geblieben, hat sich manchmal auch in falsche (sprich: nicht tragfähige) Richtungen entwickelt, im Versuch neue Methoden zu finden und sich den veränderten Anforderungen über die Jahrtausende anzupassen. Oder einfach um Geschäfte zu machen (z.B. diverse Wunderwässerchen im 18./19. Jhdt.).
Wir hätten heute keine hochgelobte Medizin, wenn es nicht immer Heiler gegeben hätte. Früher war es das "Kräuterweibchen" oder der Schamane, heute kaufe ich die (ja angeblich so "esotherischen"

) Heilkräuter in der Apotheke.
Was ich damit sagen will ... die beiden Richtungen sind ja gar nicht so weit voneinander entfernt. Sie haben die gleichen Wurzeln. Aber die Medizin hat sich Jahrhunderte - z.T. auch unter kirchlichem Einfluss - abgeschottet und in ihre Burgfestung aus Staub zurückgezogen. Die "Esoterik" war im Volk immer da, und wird hoffentlich auch immer da sein.
Wie lange haben wir geglaubt, dass die Erde eine Scheibe ist? Auch "Wissen" ... für dessen Fortbestand sogar Menschen ermordet wurden. Wissen ist immer nur relativ ... ich glaube immer nur zu Wissen, auf dem aktuellen Stand an Informationen die mir zur Verfügung stehen. Wobei wir beim Glauben wären ... auch die Esoteriker glauben zu wissen, genauso wie die Wissenschaft. Es ist letztendlich also nur eine Entscheidung wem man glauben möchte, wer vertrauenswürdiger ist, oder von wem ich besser Indoktriniert werde (z.B. über Medien).