Das ist aber spannend, und was findet man mit dem Suchbegriff "Psychotherapie", ausser ein beliebiges Wort

?
Nein, das Wort kommt in den Artikeln nicht einmal vor (das findet man) - Du hast also aus den Artikeln irgendetwas geschlossen, was nicht einmal erwähnt wurde ...
Was ist die Aufgabe eines "Heilers"? Doch zu heilen, oder? Oder zumindest bei der Heilung zu unterstützen, sie anzuregen? Oder nicht?
Wenn ein sogenanntes "Fachmagazin" (keine Ahnung über die Qualität der referenzierten Magazine) im Artikel im Problem bleibt, und nicht auch die möglichen Lösungen zeigt, dann ist das eine schlechte Darstellung.
Woher hast Du dieses Wissen? Psychotheraputen haben in der Ausbildung Wahlfächer, und darunter sind auch "esoterische" Techniken ... eben anscheinend um die Offenheit für neue Techniken zu fördern.
Es gibt keine "Wahlfächer" - man kann sich im Hauptstudium (heute Master) zwischen verschiedenen Bereichen entscheiden: klinische Psychologie, Arbeits- und Organisationspsychologie usw. - je nachdem, in welchem Bereich man später arbeiten will.
Esoterische Techniken kommen darin nicht vor (NIRGENDWO!).
NACH dem Studium macht man dann eine Psychotherapieausbildung (noch einmal mindestens fünf Jahre berufsbegeleitend), in der man sich für eine Psychotherapierichtung entscheidet, um eine Kassenzulassung zu erhalten (es werden in D nur sehr wenige Verfahren anerkannt und es werden immer weniger, da sich die alten Verfahren langsam "rauswachsen").
Auch da kommen keinerlei esoterische Techniken vor.
Und wie laufen sie in der Esoterik ab? Ich habe da keine Erfahrung.
Ich auch nicht, aber ich habe viel diesbzgl. im Forum gestritten - hab mich also von allen Seiten reingelesen.
Zu Hellingers Vorgehen (der Familienstellen-"Papst" aus der Eso-Szene) läuft in der Psychotherapie alles komplett konträr - ich habe noch keinerlei Gemeinsamkeiten entdecken können - auch die Intention ist eine andere.
Keine (vernünftige) Psychotherapie deutet etwas, interpretiert etwas in den Klienten/ dessen Leben/ dessen Kindheit o.ä. hinein.
Psychotherapie stellt (die richtigen) Fragen, wertschätzt den Klienten (und den, den man wertschätzt, wird man nie in eine unangenehme Situation bringen/ ihn übergriffig behandeln o.ä.) und gibt ihm (je nachdem) das richtige "Handwerszeug" zu seiner Verfügung. Transparenz ist das A und O.
Lies Dir ein einziges Hellinger-Beispiel durch und vergleiche selbst. (er deutet, interpretiert, demütigt mitunter, wertet, macht nichts offen und hinterher soll sein Kunde auf keinen Fall über die Session sprechen ...

).
Der Esoteriker darf mit nichts anderem als dem Familienbrett bzw. Coaching Disk (eigentlich auch nicht, zumindest in Ö nur mit Kristallen u.ä. - eine rechtliche Grätsche weil sie es halt einfach machen).
Dass hier z.T. auf Grund mangelhafter Ausbildung einfach viel falsch gemacht wird ... das hatten wir hier schon in der Diskussion.
Ein Familienbrett ist ein winziger Baustein im Gesamtkonzept - die Familie/ Gruppe baut sich selbst (durch Figürchen) darauf auf und fällt selbst ihre Schlüsse, der Therapeut fragt ledigleich nach - merkst was?
Wieder mal eine Referenz auf einen Artikel, der genau nichts aussagt. Da hier einzelne Techniken nicht angeführt sind. Bitte die entsprechenden Stellen zitieren ... dann wird's weniger zeitaufwendig zum Lesen.
Menno, es ist ein Artikel, der Psychotherapie schon aufs minimalste zusammenfaßt - noch kürzer geht es nicht.
Mit den Trancen liegst Du einmal nicht richtig, da Hypnose (= tiefe Trance) überhaupt ausschließlich von Psychotherapeuten verwendet werden darf.
Nein, wieso?
Hypnose darf von jedem Varietekünstler angewendet werden. Selbsthypnose kann jeder lernen.
Es ist natürlich die Frage, wer sich bei wem darauf einläßt

.
Hypnose wird additiv zu anderen Verfahren benutzt, allerdings nicht bei den Therapieformen, hinter denen ich stehe.
Genau! Genau das ist der Grund, warum wirksame Methoden jahrzehntelang abgelehnt wurden, bis sie durch neue Erkenntnisse der nachhinkenden beweisenden "Wissenschaft" plötzlich in den Fokus gerückt sind.

Die Wissenschaft hinkt nicht nach - es dauert Jahre, bis die Wirksamkeit einer Methode bewiesen ist und die besten sind ziemlich sehr jung.
Vor Jahrzehnten gab es die Behavioristen, dann die kognitiven Behavioristen (alles bewiesen und anerkannt), davor Freud und Konsorten (leider auch - noch - anerkannt, schnief).
Kinesiologie wurde nicht deswegen abgelehnt, weil sie nicht beweisbar funktioniert. Sondern deshalb, weil diese von einer kleinen Gruppe "entdeckt" wurde, und es einfach keine "beweiskräftige" Studie (ausser hunderter geheilter Klienten - aber die zählen für die Wissenschaft nicht als Beweis) gegeben hat. Abgesehen davon hatte die Kinesiologie zu diesem Zeitpunkt - wie jede neue Technik - auch noch Lücken.
Kinesiologie hat nichts mit Psychotherapie zu tun und es ist nachgewisen, daß sie nicht funzt:
Mehrere wissenschaftliche Studien zeigten, dass die diagnostischen Aussagen kinesiologischer Muskeltests nicht reproduzierbar waren. Die Ergebnisse weisen häufig eine rein statistische Verteilung auf und sind vom Kinesiologen oder dem Patienten willkürlich beeinflussbar. So kamen unterschiedliche Kinesiologen nicht relevant häufiger zur gleichen Diagnose und die empfohlenen Therapien führten nicht zu einer statistisch signifikanten Verbesserung.[2][3][4][5][6][7][8] Wird ein Proband durch mehrere Kinesiologen untersucht, kommen diese zu voneinander abweichenden Diagnosen.[9] Eine einzige nicht doppelblind durchgeführte Studie ergab ein positives Testergebnis.
http://psiram.com/ge/index.php/Kinesiologie
(die Einzelquellennachweise findest Du unter dem Gesamtartikel)
Aber letztendlich - das ist meine persönliche Meinung - genau aus diesen Hintergründen zählt für mich nicht der wissenschaftliche Beweis (der vielleicht in 20/30 Jahren kommt), sondern das was ich selber an Beweisen tagtäglich mit Klienten erlebe.
Das ist Küchentischwissenschaft, völlig fehleranfällig und zählt nicht (dazu habe ich in einem der vorigen Posts was geschrieben).
Ich verlasse mich niemals auf meinen persönlichen Eindruck, was Erfolge anbelangt - ohne Evaluation meiner Arbeit (die bei uns standardisiert ist) könnte ich nicht arbeiten - ich will doch ganz genau wissen, was ich wirklich erreichen konnte, welche Bereiche ich noch verbessern kann, wo es besonders gut läuft usw.!
Gott sein Dank ist sie jung. Und damit noch flexibler und neugieriger als die alten "wissenschaftlichen" Richtungen.
Kartenlegen ist - wie gesagt, richtig gemacht - nichts anderes als eine Aufstellung. Der Kartenleger sieht im Blatt gewisse Strukturen, und lässt diese durch den Klienten in seiner eigenen Welt interpretieren.
Leider glauben halt sehr viele Kartenleger hier, die ganze "Wahrheit" aus dem Blatt lesen zu müssen. Auch das geht, setzt aber eine entsprechende Schulung der Wahrnehmung des Klienten (= Intuition = Channeling auf untester Ebene) voraus - und die hat halt nicht jeder.
Weia ... neeee!
Umd komm mir nicht mit Karten!

, die Wurzel alles dessen, was uns heute gut und teuer durch Medizin, Psychotherapie, Esoterik verkauft wird. Das Wissen der Heiler im Volk, wie mit gewissen Erscheinungsbildern umzugehen ist. Gab es früher als einzige Heilmethode (Schamanen, Kräuterweiblein), und gibt es heute noch immer. Hatten wir auch schon vorher in diesem Thread.
Wenn die Heilmethoden früher gut gewesen wären, hätte sich unsere Lebenserwartung seit dem 19. Jh. nicht verdoppelt, bzw. verdreifacht - wenn man die Säuglingssterblichkeit hinzurechnet - ziemlich schlagartig mit der Erforschung der Viren, späteren Impfungen, Hygiene-Asepsis/ Antisepsis, dem Penicillin usw.:
Dies änderte sich gegen Ende des 19. Jahrhunderts. Louis Pasteur formulierte 1864 die Keimtheorie, Robert Koch erbrachte 1876 den Nachweis der Krankheitserreger von Milzbrand (Bacillus anthracis) und 1881 den Nachweis des Tuberkulose-Bakteriums (Mycobacterium tuberculosis). Diese Entdeckung gilt als der endgültige Beweis der Existenz bakterieller Krankheitserreger. Schüler von Koch und Pasteur bauten das Konzept weiter aus. Pasteur entwickelte 1881 gemeinsam mit Émile Roux Impfstoffe gegen Milzbrand und 1885 gegen die Tollwut. Paul Ehrlich, Emil von Behring und Shibasaburo Kitasato nutzten 1890 das Wissen zur passiven Immunisierung gegen Diphtherie und Wundstarrkrampf.
Mit der Standardisierung von Impfstoffen begannen ab dem Ende des 19. Jahrhunderts die ersten nationalen Impfprogramme.
http://de.wikipedia.org/wiki/Impfung