er-an-wach-ge-sen-legenheit

DNEB

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Ich habe aus aktuellen anlass eine/zwei frage/n:

1. Was versteht ihr unter erwachsen sein,
und 2. Was gehört eurer meinung nach an der "allgemeinen" definition von
erwchsensein geändert, was ist daran "falsch"?

Danke fürs lesen/antworten

DNEB
 
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DNEB

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ich denke das allgemeine bild ist AUCH: "erwachsen ist man, wenn man seinen alltag auf die reihe bekommt (jedenfalls äußerlich) und/oder nicht kindisch ist".

Ich hatte diesbezüglich oft meinungsverschiedenheiten mit meiner (ex?) freundin

Danke fürs lesen

DNEB
 

ChrisTina

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Im Himmelreich des Ortes, wo die Götter Schach spi
Bin ich froh, dass ich nimma erwachsen sein brauch - und wieder kindisch sein darf - DNEB mal anhypf und :kiss3:

:schaukel: :banane: :schaukel: :banane: :schaukel:

Mein Ex hatte mir auch immer gesagt, ich solle mich endlich meinem Alter entsprechend verhalten - und mich *normal* anziehen - und mir die Haare schneiden lassen - weil lange Haare in meinem Alter - tja, jetzt halt Ex *gggggg*
 

Yojo

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Ja, muß zugeben, "erwachsen", das Wort, der Begriff, ist in mir ein wenig negativ angehaucht. Vielleicht kommt das von "sei endlich erwachsen", oder "wann wirst du endlich erwachsen".
Vielleicht kommt jeder Mensch irgendwann zu dem Schluß, "jetzt bin ich erwachsen, jetzt weiß ich wo's langgeht", und ordnet dann die anderen entsprechend seinen eigenen Vorstellungen/Erfahrungen ein.

Im Positiven Sinne, also, wenn ich mich bemühe den Begriff zu definieren (das geschieht wiederum in der oben beschriebenen Art und Weise), denn es ist meine Sichtweise der Dinge, dann bedeutet Erwachsensein der Zustand den ich erreiche, wenn ich mein Herz in einer Form gereinigt habe, der mich mehr und mehr in der Klarheit des Kindes die Dinge sehen läßt, aber eben durch Kraft Klarheit habe, und weniger durch Schwäche.

Das Kind ist begeistert von einem anderen Kind oder einem Menschen weil es ein reines Herz hat, und die Begeisterung kommt und geht. Der Erwachsene ist begeistert und hingerissen von seinen Mitmenschen weil sie eine unsterbliche Seele haben, weil er eine unvorstellbare Herrlichkeit entdeckt, die in ihren Tugenden auf dieser Erde bereits zum Ausdruck kommen.

Der Erwachsene ist also eigentlich wie ein Kind, was die Reinheit des Herzens anbelangt, aber er kennt und benutzt die Werkzeuge, sein Herz immer wieder neu zu polieren und zu reinigen.

Die andere Form des Erwachsenseins, ich will dies mal "Willkommen im harten und grauen Alltag" nennen, betrachte ich eher als "tot" denn als "erwachsen".

Leider ist mir auch keine allgemeine Definition geläufig, ich schreibe hier mehr "aus dem Bauch" oder "von der Leber". Also kann ich nicht sagen was daran geändert werden sollte. Kenne ebend nur was mir "untergekommen ist" und natürlich meine eigene Vorstellung.

Alles Liebe von Yojo
 

DNEB

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hallo yojo

so ungefähr ist auch mein bild.
Meine (ex?)freundin hat auch das bild vom "toten" erwachsenen.

Danke fürs lesen

DNEB
 

akutenshi

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ich bin 19jahre alt und wohne noch zu hause. bin ich erwachsen? ich würde meinen alltag sicher alleine auf die reihe bekommen - aber ehrlich gesagt will ich das noch nicht wirklich. ich hab zwar vor bald auszuziehen, aber ich denke es hat schon noch so 1 oder 2 jahre zeit. wer hat eigentlich gesagt dass ich jemals wirklich erwachsen werden muss? ich will nicht werden wie die meisten erwachsenen in meinem bekanntenkreis - verbittert im alter und zwanghaft ernst. ich will nur sein was ich bin - ohne in eine kategorie eingestuft zu werden. ich bin kein kind und doch nicht erwachsen - einfach nur ich. und genau diese freiheit will ich behalten.
 

DNEB

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Wahrig Deutsches Wörterbuch

Er'wach|se|ne(r) <[-ks-] f. 30 (m. 29)> voll entwickelter Mensch

ok, auf wissen.de finde ich auch nichts.

ich will das thema wieder mal aus der versenkung holen, da es für mich immer noch aktuell ist.

Erwachsen (tod)(nicht-denkend):
1. bewältigen der gesellschaftlichen anforderungen "ohne rücksicht auf verluste".
2. Eigene "dämpfung" der psyche zum aushalten des lebens.
3. Streß.
4. Flucht durch medien, alkohol, gewalt...
(vielleicht sichtbar durch das "nachäffen" der jugend)

Erwachsen (lebendig)(denkend?):
1. ????????????????????? (kann grad nicht denken)

Ich hoffe mal wieder auf eine diskussion oder deffinition

Danke fürs lesen und antworten

DNEB
 

Seelenfluegel

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Wer definiert "erwachsen sein"? Die Gesellschaft? Oder das Gesetzbuch? Mit 18 ist Erwachsensein befohlen?

Meiner Meinung ist die heutige Gesellschaft im Riesenbaby-Stadium stehengeblieben. Wie kann eine Gesellschaft in diesem Zustand definieren, was Erwachsensein wirklich bedeutet?


Für mich bedeutet es in kurzen Worten: volle Eigenverantwortlichkeit und ein damit einhergehendes ständig wachsendes Gewahrwerden dieser Eigenverantwortlichkeit, Individualität, Akzeptanz des So-Seins.


lg
Christian
 
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nocoda

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'Kin|des|al|ter <n. 13; unz.> Alter von der Geburt bis zur Geschlechtsreife




Jugendalter


Entwicklungsabschnitt, der Pubertät und Adoleszenz umfasst. Während man den Beginn heute etwa um das 12. Lebensjahr ansetzen kann, ist das Ende, der Übergang in das Erwachsenenalter, individuell sehr verschieden.

Körperliche Veränderungen im Jugendalter: starkes Längenwachstum und die Ausbildung der Geschlechtsreife (2. Gestaltwandel nach W. Zeller); psychische Veränderungen: zuerst allgemeine Labilisierung, insbesondere der sozialen Haltungen, dann zunehmende Introversion und Interesse am eigenen Ich, später allmähliche Lösung aus der Ich-Verhaftung und zunehmend soziale Orientierung.




Erwachsenenalter


Entwicklungsphase, die sich an das Jugendalter anschließt und bis zum Greisenalter reicht. Das frühe Erwachsenenalter (ca. 22-32 Jahre) ist gekennzeichnet durch den Aufbau der Persönlichkeit, starke Vitalität und Leistungswünsche. Das mittlere Erwachsenenalter (ca. 32- 44 Jahre) gilt als Kernstück und Höhepunkt des Lebens mit einer allgemeinen Stabilisierung. Das späte Erwachsenenalter (ca. 44-58 Jahre) liegt jenseits des Lebenshöhepunktes, es bringt oft eine Krise der Lebenswende (Wechseljahre).


Hab ich mal so rausgesucht.

Erwachsen sein für mich bedeutet, dass ich objektiv Situationen beurteilen kann und mich nicht nur über mein Gefühl leiten lasse (was bei Kindern ja der Fall ist). Dass ich mich vertreten und Verantwortung für mein Handeln übernehmen kann.

*lg
nocoda
 
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