Eine unendliche Geschichte.......

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Ich ging in den Palast. Kurz darauf traf meine Schwester ein. Sie sah mich an, kam auf mich zu und sagte.....

...nein - es war eher wie das Zischen einer Schlange.....während sie mich mit bösen
Augen anfunkelte ....Nefertiri....du Schnüfflerin.....ein Wort von dir .....sie hielt mir
ihr Armband drohend vor das Gesicht...
und dich fressen die ....hier !!!

Ihr indigoblauer Skarabäus schaukelte bedrohlich direkt vor meiner Nase....während
sie die Gelegenheit nutze, mir blitzschnell mit ihrem Dolch einen kleinen Schnitt in
meinen Bauch direkt neben dem Bauchnabel zu verpassen.

Während ich mich überrascht nach vorne krümmte.... eilte sie an mir vorbei....
und zischte dabei noch kurz .....du bist gewarnt....

Ja das war ich .....wir waren keine Freunde...nichtmal....
 
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...nicht mal mehr Schwestern. Ich zog mich zurück, um den Schnitt zu versorgen, den sie mir so heimtückisch beigebracht hatte. Meine Mutter betrat mein Gemach. Sie schaute mich besorgt an und betrachtete meine kleine Wunde. Ich bemerkte ihren Blick und sagte: Oohh, nur ein kleiner Schnitt - ich war draußen etwas unachtsam....

Sie schaute mich nur wissend an und sagte: Ich spüre, dass sich etwas verändern wird - und es wird eine schmerzvolle Veränderung sein. Hast Du mir etwas zu sagen? Nach kurzem Zögern schüttelte ich nur den Kopf. Sie stand auf, fasste mir an den Hinterkopf und sagte: Nun gut meine Tochter. Dann verließ sie den Raum.

Am nächsten Morgen war ich schon sehr früh auf den Beinen. Ra-Hoteph, unser oberster Heerführer wurde von einem erfolgreichen Feldzug zurückerwartet. Ein großes Fest stand an. Plötzlich hörte ich tumultartige Geräusche aus der großen Halle. Schnell lief ich hin. Ich musste zu meinem Entsetzen sehen, wie meine Schwester von drei schwer bewaffneten Leibgardisten abgeführt wurde. Sie wehrte sich wie wild und schrie um sich.
Mutter stand mit versteinertem Gesicht in der Halle.

Es war also aufgeflogen.... Ich ging die letzten Stufen hinunter und Ankh su namun wurde an mir vorbei abgeführt. Sie sah mich mit funkelnden Augen an und zischte wütend: Schlange! Ich hab die Arme leicht an,: Aber..... - mehr konnte ich nicht heraus bringen. Sie war im Glauben, ich hätte sie verraten.

Sie ging dem sicheren Tod entgegen. Ankh su namun, rief ich, Ankh su namun, Ankh su namun....

Miriam, Miriam..... Kind.... wach auf...
 
.....wach auf!...........Verdammt ich wollte nicht aufwachen, ich schrie, strampelte, sprang auf, war hellwach und rief........Sie werden sie töten, sie werden sie töten! Wie von einer inneren Kraft getrieben, einem inneren Impuls folgend, nahm ich den Ring, steckte ihn an meinen Finger und drehte ihn dreimal im Kreis, nichts passierte, ich fing wie wahnsinnig an um mich herum zu schlagen, und auf einmal erfasste mich ein Wirbelsturm und zog mich mit aller Wucht fort. Ich flog, wurde durch das Universum geschleudert, verlor das Bewusstsein und wurde durch einen lauten Stimmenwirbel geweckt.

Ich konnte es nicht glauben, ich war genau an dem selben Ort zu genau dem selben Zeitpunkt angelangt, den ich vorher durch das Wecken meiner Mutter verlassen hatte. Panisch sprang ich auf, ich hatte nicht viel Zeit, ich rannte hinter den Wachen und meiner tobenden Schwester her, flink wie ein Wiesel huschte ich durch die immer größer werdende Menschenmenge, bis ich es geschafft hatte. Ich stand vor den Wachen und meiner Schwester.

Überrascht hielten sie inne, meine ebenso überraschte Schwester verstummte augenblicklich und bekam einen warnenden Blick. Ich sagte......lasst sie los, sie ist eine Tochter der Göttin Isis................

Ich merkte wie alles still wurde, die nächsten Sekunden kamen mir wie Stunden vor, bis sich einer der Wachen herab ließ und sprach,....................geh aus dem Weg du kleine Schlampe!............und gab mir einen Stoß, dass ich zu Boden in den Staub fiel. Gerade wollten sie weiter gehen, doch so schnell konnten sie gar nicht schauen, war ich schon wieder auf den Beinen. und auf einmal konnte ich sie spüren, diese Kraft, dieses Feuer, diese Energie, ich atmete tief ein und es kam mir vor als würde sich mein Energiefeld um ein vielfaches vergrößern.

Ich blickte den Wachen abwechselnd in die Augen und konnte merken, dass sich ihr Blick veränderte, sie wichen einen Schritt zurück, immer noch meine Schwester fest im Griff. und ich spürte noch etwas, hinter mir versammelten sich immer mehr Menschen, die Menge wurde immer größer. Sie zeigten damit, dass sie meine Worte gut hießen und mich unterstützten.
Die drei Männer wurden verlegen, wussten nicht was sie tun sollten, und gerade als ich sagen wollte............lasst sie frei,....................kamen ohne es zu beabsichtigen, andere Worte aus meinem Mund................................Nehmt sie mit, aber lasst sie am Leben!.....................

Ein Raunen ging durch die Menge, und auf einmal war auch unsere Mutter neben mir. Die Zeit schien still zu stehen, als sich auf einmal...................
 
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