Nussschale
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Jede Gruppe definiert ihre Regeln. Wenn dir diese Regeln nicht gefallen, dann musst Du die Gruppe verlassen. Oder die gruppe zwingt dich dazu, ihre Regeln einzuhalten. Das ist ganz einfach.
Trifft dann zu, wenn ich mich aus freien Stücken dazu entschlossen habe Teil dieser Gruppe zu sein und ihre Annehmlichkeiten undUnannehmlichkeiten freiwillig mittrage.
Und wer sagt dir, dass deine Ideen dazu andere Ergebnisse bringen, und nicht noch schlechtere?
Die "Ergebnisse" anderer interessieren mich nicht, wie auch? Und wie gesagt, jeder hätte in einer auf voluntarismus begründeten Gesellschaft das Recht einen Staat zu gründen und so zu leben, wie wir das jetzt tun - es würde nur kein vernünftiger Mensch tun. Wer liefert sich schon freiwillig auf Lebzeiten dem Willen eines jeden anderen aus (vorausgesetzt es handle sich um eine Demokratie)?
Du schuldest deinen Ahnen sehr viel, nämlich dein ganzes Leben. Denn ohne sie würde es dich nicht geben. Ohne sie würde es den Staat den Du so sehr ablehnst nicht geben.
"verdanken" ist das eine und auch hier gibt es keinen Zwang. Das andere ist "Schuld" und die kann es nur geben, wenn zuvor ein Vertrag geschlossen wurde.
Du unterliegts keinem "Gesetz der Bürokraten", sondern jenen Gesetzen die die Gemeinschaft des Staatsbürger bzw. deren Vertreter für gut und richtig befinden.
Und wiederum die Konsequenz ... wenn es dir nicht gefällt kannst Du ja hingehen wo es dir besser gefällt.
Mir ist klar wie das System funktioniert. Dich ständig zu wiederholen macht es mühsam für mich, mich nicht zu wiederholen. Und ja, man kann sich das sicherlich schön reden, wie es die Staatsintellektuellen seit vielen tausenden von Jahren machen, es ändert aber nichts daran, dass ich auch in einer Demokratie der Gewalt der Masse ausgesetzt bin, der ich nicht zugestimmt habe über mich zu verfügen.
Wieso sollte ich den Räubern Platz machen?
Es kann keine Freiwilligkeit innerhalb eines Staates geben. Wenn sich ein Staat zu Maßnahmen entschließt, dann müssen die auch durchgezogen werden. Oder würde dir eine Straße gefallen, die ein Fleckerlteppich ist ... ein paar Leute haben ihre Steuern dafür bezahlt, und an anderen Stellen klafft halt ein Sandloch weil derjenige seinen Anteil an den gemeinschaftlichen Ausgaben nicht leisten will, weil er sich irgendwie "gezwungen" fühlt.
ja, deshalb bin ich auch gegen den Staat...
dein Straßenbeispiel verstehe ich nicht.
Politiker, eine Führung gibt es immer. Sogar ein kleiner Stamm hat einen Häuptling, der Recht spricht und Entscheidungen für den Stamm trifft. In den meisten Fällen gemeinsam mit einem Ältestenrat der die verdientestens und weisesten Menschen für Entscheidungen befragt. Und die Fortsetzung dieser Tradition ist die parlamentarische Demokratie.
Raubmord gab es auch "schon immer". Ich verstehe dieses "traditioinalistische Argument" nicht, wenn es überhaupt eins sein soll. Welche Rechtfertigung bietet die Vergangenheit für gegenwärtiges Unrecht?
Natürlich muss der Staat die Möglichkeit haben, seine Entscheidungen auch durchzusetzen. Denn nicht alle Entscheidungen die innerhalb eines Staates zu treffen sind, sind populär, sind nur angenehm für das Volk. Daher müssen Entscheidungen - und sei es bei einzelnen Personen die sich dagegen verwehren - im Interesse des Gesamtvolkes durchgesetzt werden.
Dass diese Entscheidungsbefugnis auch missbraucht wird - unbestritten. Aber hier liegt es am Volk, sich dagegen zu wehren. Und nachdem es das meistens nicht tut, werden die Entscheidungen halt so akzeptiert wie sie sind. Und damit wird es auch wiederum zu einer Entscheidung des Volkes - wenn auch manchmal aus reiner Faulheit.
Sie werden denk ich akzeptiert, weil die Alternative der Freiheitsentzug oder der Galgen wäre...Staat=Ordnung durch Gewalt. nichts anderes.
Nun, schauen wir doch einmal in die USA. Dort genießen die privaten Räumlichkeiten einen besonderen Schutz, der sich aus der Geschichte der USA ergibt. Trotzdem muss der Staat aber immer wieder gegen diesen Schutz verstoßen bzw. Meschnaismen anwenden die diesen Schutz aufheben, weil es Menschen gibt die diesen Schutz missbrauchen, z.B. mir Marihuana-Plantagen.
Der Staat verbeitet dir gar nichts ... sondern das Staatsvolk, in dessen Interesse und mit dessen Billigung die Regeln des Zusammenlebens = Gesetze erlassen wurden.
ich bin für den freien Drogenmarkt, insofern tangiert mich das jetzt nicht sonderlich. Mich hat niemand zu schützen, wenn ich das nicht will!
und mir hat auch dein Volk nichts zu verbieten...es wird wie gesagt redundant.
, na gut, über den Begriff "Intelligenz" kann man diskutieren. Nein, das System hat sich so entwickelt, weil sich die Häuptlingswürde halt immer mehr zentralisiert hat, bis hin zu einer zentralen Regierung.
aha. Ich bin dem Häuptling wohl zu Dank verpflichtet...
Na ja, das müsste man wahrscheinlich ins Detail gehen. Schaut man sich so in der Welt um, dann gibt's die unterschiedlichsten Regierungsformen. Alle arbeiten mehr oder weniger stark mit medialer Beeinflussing. Aber nur ... letzetndlich geht es darum, wie es dem einzelnen Menschen in einem Staat geht ... und da ist es nahezu egal, welche Regierungsform dieser Staat hat ... sondern es geht lediglich darum was die Wertschöpfung des Volkes ist, und wer sich an dieser Wertschöpfung bereichert.
Und da haben wir in D-A zugegeben weiltweit so ziemlich die dümmsten Politiker die man finden kann, die alle unsere Wertschöpfung an das Ausland verkaufen.
Wem geht es darum? mir jedenfalls nicht.
Eben nicht - und ich frage mich, wieso Du das als Zwänge erlebst. Als Zwang kannst Du es ja nur dann erleben, wenn Du keinen Sinn in diesen Maßnahmen siehst. D.h. es stellt sich natürlich die Frage, wo es konkret deine Interessen berührt, so "geknechtet" zu sein. Denn die meisten Menschen wollen diese Freiheiten gar nicht haben, sondern freuen sich, dass es Regeln gibt die sie schützen - auch gegen zu sehr egozentrische Leute, die nur ihre eigenen Interessen sehen.
Mir nimmt man monatlich/jährlich mein eigentum weg. Lass ich das nicht zu, kommt die Staatsgewalt und entzieht mir meine Freiheit. Dass ich nicht in Gefängis lebe ist reine Interessensabwägung, nicht desto weniger ist es aber Zwang.
Du unterstellst mir schon wieder ich würde Regellosigkeit befürworten! das Gegenteil ist der Fall.
Du gibt dir einen sehr asozialen Anstrich, wenn Du deine Leistungen an gemeinsamen Ausgaben des Staates nicht erbringen willst. Wenn Du die Leustungen die der Staat für dich erbringt und bereits erbracht hat nicht anerkennen kannst oder willst. Du erkennst nicht einmal die Leistungen deiner eigenen Ahnen und deines eigenen Volkes an ... es geht eigentlich nur um dich, und das was Du willst.
Aber hast Du dich schon einmal gefragt, was eigentlich all die Menschen rund um dich herum wollen könnten?
Wenn mir Robin Hood mein Geld wegnimmt und sagt er gibt es den Armen, ist es dennoch Diebstahl, oder nicht?
Der Rest ist fascho-kommunistisches Geschwätz...mir fallen keine beschönigenden Worte ein, sry. Ahnen, Volk, Gemeinschaft...pfff