KingOfLions
Sehr aktives Mitglied
naja, gesetze werden von menschen gemacht und können auch revidiert werden.
ich persönlich denke, dass es sehr viel weniger rechtsbrecher gäbe, wenn die verleihung der staatsbürgerschaft ein beidseits freiwilliger akt wäre.
so mancher jugendliche würde vielleicht doch lieber den geraden weg wählen, als den krummen, wenn er nur angesichts seiner individuellen leistung in einer gemeinschaft als vollwertiges mitglied anerkannt wird, wenn er eben sein persönlich bestes gibt.
klar ist natürlich, dass eine solche neuregelung eine weltweite sein müsste - vorläufig natürlich eine utopie.
tja, aber es sind nun mal die visionen, die letztlich weiterentwicklungen anstoßen (können).
Ach geh', schau' mal die ganzen Ausländer an, die noch keine Staatsbürgerschaft haben, und schau' wie gross die Zahl der Rechtsbrecher dort ist. Rechtsbruch hat mit einer Staatsbürgerschaft überhaupt nichts zu tun, sondern mit Werten.
Es macht eigentlich - ausser aus philosophischen Gründen - keinen Sinn, staatenlos zu sein. Denn letztendlich lebe ich immer (soferne ich mir nicht meine eigene Insel leisten kann) innerhalb der Grenzen einer Gemeinschaft und muss mich an deren Regeln halten. Ich kann aber innerhalb dieser Gemeinschaft nicht beeinflussen, habe keinen oder nur geringen Zugang zu den solidarischen Leistungen dieser Gemeinschaft. Also eigentlich hat die Staatenlosigkeit nur Nachteile.