Ein Gedicht von Günter Grass

  • Ersteller Ersteller Greenorange
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Es gibt also auch untereinander Rassismus
Die Russen (waren auch manche "falsche" dabei) wurden auch ganz schön gemobbt, haben sich aber inzwischen etabliert.
Bei den Äthiopiern verhält es sich so, dass die Frauen als Pflegerinnen gern gesehen werden, aber die Jungs finden keine Arbeit und entwickeln teilweise ein Suchtproblem.
 
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Wow, heute abend Maybrit Illner mit dem Thema "Grass am Pranger", ZDF 22.15

Gästeliste:

Die Gäste:

Avi Primor, ehemaliger israelischer Botschafter in Deutschland
Peter Scholl-Latour, Nahost-Experte
Franziska Augstein, Journalistin ("Süddeutsche Zeitung")
Michel Friedman, Publizist, früherer stellvertretender Vorsitzender des Zentralrats der Juden in Deutschland
Siba Shakib, iranisch-deutsche Filmemacherin und Autorin
Shahrzad Hosseini, die in Deutschland lebenden Iranerin ist Unterstützerin der Internet-Aktion "Iran loves Israel", ihr Lebensgefährte Oren Osterer ist Israeli

Verspricht, spannend und unterhaltsam zu werden. Daß Peter Scholl-Latour dabei ist, ist natürlich besonders schön.

Wer da nicht reinschaut, ist selber schuld. :)
 
Maybrit Illner neben regulären Wiederholungsterminen in ZDF Mediathek.

Freue mich besonders über Peter Scholl-Latour.
 
wenn du weniger von persönlichen animositäten und vorurteilen aufgrund von benutzerbildern geleitet werden würdest, hättest du vielleicht mitgekriegt, dass ich israels existenzrecht hier mehrfach verteidigt hab. dass man sich dennoch kritisch äußern darf über den zionismus und die israelische politik, betrachte ich als ein positive eigenschaft dieses forums, an der auch shimon und du erfreulicherweise nichts ändern werden.

Der wahre Antisemitismus besteht darin, legitime Israel-Kritik mit Hilfe des *Antisemitismus*-Vorwurfs zum Schweigen bringen zu wollen.

Ähm, ist jetzt nicht von mir, sondern vom israelischen Autor Uri Avnery. Ich stimme aber vollinhaltlich zu:

Der israelische Autor Uri Avnery nimmt Literaturnobelpreisträger Günter Grass in Schutz. Nicht dessen israel-kritisches Gedicht sei antisemitisch, sagte Avnery der Hannoverschen Neuen Presse. "Es ist antisemitisch, darauf zu bestehen, dass Israel in Deutschland nicht kritisiert werden darf." Israel wolle mit denselben Maßstäben wie andere Staaten gemessen werden. "Jede Einstellung, die besagt, dass Israel eine Art Sonderbehandlung haben muss, ist antisemitisch", sagte er.

http://www.sueddeutsche.de/politik/...-verbot-an-israel-ist-antisemitisch-1.1328555
 
Wow, heute abend Maybrit Illner mit dem Thema "Grass am Pranger", ZDF 22.15

Gästeliste:



Verspricht, spannend und unterhaltsam zu werden. Daß Peter Scholl-Latour dabei ist, ist natürlich besonders schön.

Wer da nicht reinschaut, ist selber schuld. :)

Zumindest sieht die Gästeliste bisher fair aus.
 
http://www.alpha.perm.ru/sosedi/txt.php?n=2141

Hier ist nochmal die deutsche Übersetzung, lieber Shimon, vielleicht war ich zuvor eilig......

Ich weiss nicht ob du es überauupt lesen willst, ich poste es trotzdem.

Ich verstehe dich auch sehr gut. Aber ich weiss nicht, ob Du mich verstehen kannst......und vor allem willst......




Njet - keine deutsche Übersetzung. (Und was , das Verstehen betrifft, was mmüsste ich deine Meinung nach "verstehen"?)




shimon
 
Dann müßtest Du doch eigentlich erkennen, dass diese Regierung nicht so darauf erpicht ist, alle Menschen in dieser Region gleich zu behandeln. Diese Regierung ist sehr rechts eingestellt, um es mal noch freundlich auszudrücken. Und hier wird eben die Regierung kritisiert und nicht die Menschen, die unter dieser Regierung leben. Das hat auch Günter Grass getan, denn ich kann an seinem Schreiben nichts Antisemitisches erkennen.



es tut mir leid... ich habe das wichtigste "vergessen" :ironie:



shimon
 
Njet - keine deutsche Übersetzung. (Und was , das Verstehen betrifft, was mmüsste ich deine Meinung nach "verstehen"?)




shimon

Lass es gut sein.
Sehe nur die zufriedenen Gesichter von Juden in dem Link an.
Ja, gebe ich zu, dass sind meine besten Freunde.
Sie sind nur so lieb und Friedensbereit, wie wir selbst sind.
Nicht alle werden verfolgt und nicht alle fühlen sich verfolgt.
 
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Also, ich habe den Artikel gefunden und gelesen.

HIer ist der Link: http://www.taz.de/Guenter-Grass-ueber-Israel/!90951/

Ich finde es etwas an den Haaren herbei gezogen, ob G.G. das jetzt geschrieben hat, weil er Schuldgefühle hat oder haben soll. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass er mit seiner Aussage recht hat. Denn wenn Israel den Erstschlag führt, wird es nicht bei einer Auseinandersetzung zwischen den beiden Staaten bleiben, es wird sich sicherlich zu einem Weltkrieg ausweiten, da ja mehrere Staaten an den beiden sich bekriegenden Staaten interessiert sind.

Und wie es auch schon Crowley gut formuliert hat, wieso um alles in der Welt wird jede Kritik, die an der Politik Israels geübt wird, sofort als Antisemitismus von sich gewiesen? Die israelischen Politiker sind dann mit dieser Beschuldigung immer erst mal fein raus, denn bis nach vielen Diskussionen klar ist, dass keine antisemitischen Gedanken dahinter steckten, ist das eigentliche Thema wieder vom Tisch. Wahrlich eine gute Taktik, indem man den Beschuldigenden beschuldigt, anstatt sich konstruktiv mit der Kritik auseinander zu setzen.






nach wie vor halte ichj miccha brumlik einschätzung eien der besten analysen! allerdings würde ich die schae ganz anders ausdrücken:

g. g. versucht israel haltung in eine, sicherlich gefährliche knonflikt zwischen iran und irael zu kritiseren. soweit ist die sache klar, und auch nicht zu beanstanden. aber damit hört es schon auf. denn es gibt vieles an seinem "gedicht" zu beanstanden:

1. von einem schrifsteller, sollt man erwarten, das er seine worte vorschtiger abwegt - g. g. tat es nicht. das wort "auslöschen" ist nicht "harte tatsache" das ist duiffamierung...(um nicht wider das wort "antisemitisch" zu bemühen. es wird auch eine "atomare erstschalg" diskutiert" - das ist schlimm genug, aberes gibt nirgendwor ein millitärdocktrin, dass israel ein atomaren erstschlag führen will!)

2. ich bin auch der meinung, dass er sehr unüblegt seine kritik ausgestossen hat. weder die zeitpunkt ("pessah fest" > die befreiung der juden ais der perischen gefangenschaft) noch seine ganze schreibweise, tragen dazu etwas bei, dass israelis eine wohlgemeinte kritik erkennen könnten. er lügt sich selber eins vor, wenn er behauptet "freund israels" zu sein. in diesem gedicht ist er das nicht. (ob das mit sein alter und eventuellen "senilität" zu tun hat - oder er doch ein verkappter antisemit ist, das will ich hier nicht beurteieln. einst hat er grosses geschaffen (blechtrommel) - hier hat er richtig "mist gebaut"...schade nur dass R.R. zu alt ist.)

3. ich möchte auch erwähnen, dass eins an sein "auftreten" gut finden kann: er hat ein ungeheurliche echo ausgelöst. viele jubeln ihm zu, ich sage nur: nebbich*. in den leserbrifen der HNA (reginalzeitung an meiner wohhort) lese ich jede menge kritisch kommentare. das gibt mir zuversicht: es leben in D. jede menge menschen also, die kritischer denken als herr g g. das sind meistens jüngere zeitgenossn, als er oder ich und die denken über die "traurige vergangenheit" nach, und trauen sich auch g. g. eien antisemiten zu nennen. nicht das ist wichtig ob er wirklich ein antisemit ist, oder nur ein starrer alter mann, der angst hat.... ich merklke das viele deutsche gibt die diferenzieren zwischen regierung und voilk israels. ( g. g, hat es nicht getan!) und auch wissen, dass israel sich verteidigen muss...


shimon
 
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