Ein Gedicht von Günter Grass

  • Ersteller Ersteller Greenorange
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Man ist nicht automatisch rechts (oder gar Antisemit) wenn man eine rechte
israelische Regierung mit einem sogar durchaus rechtsradikalem Koalitionspartner kritisiert. Das ist eigentlich völlig klar, aber natürlich versucht man einen Kritiker dann gern in diese Ecke zu drängen. Wenn es nicht Israel wäre, sondern ein anderer Staat dann würde auch niemand auf die Idee kommen, dies dann überhaupt zu vermuten. Jedenfalls ist es normalerweise so, dass man erwarten kann, dass ein Linker oder Linksliberaler kein Fan einer nationalistischen Regierung ist.

Aber weil Kritik Futter für Neonazis und Antisemiten sein kann sollte man eben versuchen sich so auszudrücken, dass das denjenigen nicht in die Hände spielt. Und dies ist Grass leider nicht wirklich gelungen, auch wenn die Kritik an ihm überzogen ist und vielfach auch reflexhaft und nicht durchdacht scheint. Er hätte die Kritik wirklich an der Person Netanjahu festmachen sollen.

LG PsiSnake



lieber snake,


wenn wir schon dabei sind.... hätte g. g. wirklich kritik über wollen, so hätte er ein esay und nicht ein (pros)gedicht verfasst... ausserdem hätte er sich klar und deutlich ausdrücken müssen und nichts von ppersönlichen schuld uns etwas vorjammern...je meh hier hin nund her "debattiert wir und ich immer wieder dieses sog. gedich durchlese, desto mehr und mehr bekomme ich das gefühl es ist ein "mißverständnis" - dieser herr schreibt zwar "juden" - aber er meint etwas ganz anderes: er 2leidet an seine n eigenen schuld", dagegen schreibt er an und ist nicht erhlich genug sein eignes schweigen (waffen-ss) endgülti abzarbeite und zu vergessen...

ich bin kein psychhologe... nur rein mensch der viel therapien in seienm leben durchgezogen hat - ausserdem kenne ich mich gut mit tarotkarten aus ... und als ich gestern zu "diesem gedicht" eine karte gezogen habe: kamm der Gehänkte. diese karte wir von einem psychlogen (sheldon kopp) so interpretiert:"kopfunten hängend sehe ist die welt anders" ... und ich habe verfsucht es auf diese weise zu lesen. so kamen mir die obigen gedanken.
 
Meiner Meinung nach wollte sich G.G. nur wieder einmal ins Gespräch bringen und sich wichtig tun und er verkennt die Weltpolitik.


nicht die weltpotik - er verkennt wie wehement sich menschen(und zwar solche mit jüdischen wurzeln) gegen verainfachende, rückwärstgewande einseite behauptungen wehren können - die zeit der "sündenbock-juden" ist abgelaufen und zwar seit 1943 mit der aufsatnd in der warschauer ghetto.


shimon a.
 
lieber snake,


wenn wir schon dabei sind.... hätte g. g. wirklich kritik über wollen, so hätte er ein esay und nicht ein (pros)gedicht verfasst... ausserdem hätte er sich klar und deutlich ausdrücken müssen und nichts von ppersönlichen schuld uns etwas vorjammern...je meh hier hin nund her "debattiert wir und ich immer wieder dieses sog. gedich durchlese, desto mehr und mehr bekomme ich das gefühl es ist ein "mißverständnis" - dieser herr schreibt zwar "juden" - aber er meint etwas ganz anderes:


Wenn du, wie du behauptest, das Gedicht gelesen hast, und gleich sogar "immer wieder", wirst du sicher benennen können, wo genau Grass ("Dieser Herr" von dir genannt) "Juden" schreibt.

Wo macht er das? :confused:

Antwort: Gar nicht. Er sagt an einer einzigen Stelle "Atommacht Israel".

Scheisse für die *Antisemitismus*-Schreihälse, also für alle Demagogen, die versuchen, Grass in die braune Ecke zu schieben.
 
Nach Hitler habe kein anderer Staat als Iran dem jüdischen Volk mit Ausrottung gedroht.

Rolf Hochhuth schreibt in einem offenen Brief an Grass:

Ich schäme mich Deiner anmaßenden Albernheit...


Grass relativiert bereits seine Aussage (gegenüber SZ), er würde jetzt mur die derzeitige Regierung Netanyahu ansprechen.
 
Ist auch lange nicht der einzige Verrückte in der israelischen Regierung.

Der hier fordert z.B. gerade die Aberkennung des Nobelpreises von Grass:

nachdem man Obama den Friedensnobelpreis zugesprochen hatte, ist ein Nobelpreis auch nicht mehr wert, als ein Oscar für eine miserabele Hollywood Produktion.

Das Einreiseverbot wird gg nicht besonders tangieren.....ich persönlich wollte auch nicht in ein Land reisen, wo Männer und Frauen in den Knast wandern, wenn sie den Wehrdienst verweigern.

Ein paar tapfere junge israelische Wehrdienstverweigerer haben auf youtube sogar einen Aufruf gestartet, gegen den Pflichtwehrdienst zu stimmen.....

Freiwillig geht doch kein vernünftiger Mensch in den Krieg.....

Sollte man sich mal ansehen.....

Young Israelis sent to prison for refusing to serve in army

watch?v=2jsNO_iWG7g

lg
shido
 
oder den Kooperationswillen - man beginnt ja zu kämpfen ums Überleben. :rolleyes:

Wenn Grass selbst Überlegungen anstellt, er hätte es doch nicht so formulieren sollen...
 
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