Ein Fötus ist keine Person

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Nein, ist es nicht, solange dies Ei nicht befruchtet ist.

Sei dem wie es sei, ich für meinen Teil jedenfalls teile diese Ansicht (dass eine befruchtete Eizelle als Lebewesen zu betrachten sei) prinzipiell nicht. Ich halte das für religiösen Unfug - von daher ist es wahrscheinlich fruchtlos, darüber zu debattieren - es ist wohl eine dieser Widersinnigkeiten im Verständnis der Existenz.
(Anderes Beispiel: es ist durchaus offensichtlich, dass der lebenszweck vieler Lebewesen vor allem darin besteht, anderen Lebewesen zur Nahrung zu dienen. Wenn es dann aber daran geht, Menschen zu essen, dann werden die Leute hysterisch - und das, obwohl wir wissen, dass jeder Mensch, wenn er nur genug Hunger hat, seinen Bruder essen wird. Meines Erachtens beruht das alles auf einer Überbewertung des Lebens, die gleichzeitig einhergeht mit einem Mangel an Respekt und Liebe zum Leben. Aber das ist meine persönliche Anschauung, die auf meiner Weltsicht beruht, und die ich wahrscheinlich nichtmal erklären kann. :/ )

Aber es geht doch darum, dass der Mensch, die Mutter, Einfluss auf dies Leben nehmen kann und es negativ oder positiv lenken.
Wenn sie es negativ, in diesem Falle durch Alkohol, lenkt, dann kann so ein Mensch aus diesen Gründen als Behinderter Mensch sein Leben leben. Und darum geht es.

Das mag sein. Nun ist meine Weltsicht aber die, dass es kein eigentlich "Böses" gibt - d.h. dass jeder Mensch das beste tut, zu dem er auf der Basis seines Wissens, seiner Erfahrung und seiner Lebensumstände jeweils imstande ist.

Und so gesehen kann diese Mutter tatsächlich keinen Einfluss nehmen, weil sie aus ihrem so-sein heraus einfach nicht besser kann.
Darüber kann man nun lamentieren, man kann, von einer distanzierten Warte aus, gewiss die Dinge besserwissen - aber man kann, m.E., im allgemein-theoretischen Sinne nichts daran ändern. So unschön das sein mag.
 
Ja, und es gilt hier der Grundsatz der Freiheit und Selbstbestimmung.

Ein alkoholabhängiger Mensch kann übrigens seinen Alkoholkonsum nicht mehr lenken, das scheinst Du nicht verstehen zu können. Darum kann er auch nicht verantwortlich dafür gemacht werden, wenn ein Mann dieser Frau dann während ihrer Krankheit ein Kind macht. Und Alkoholiker wird man nicht in 2-3 Monaten, das ist ein jahrelanger Prozess und wie schon gesagt, auch ein Mann sollte scharf nachdenken, wo, wann und wem er ihn ungeschützt reinsteckt. ;)

Alleine die Tatsache, dass sein Sperma erforderlich ist und er darüber mitbestimmt ob er ein Kondom benutzt oder nicht, nimmt ihn in die Verantwortung für das dann später behinderte Kind. Selbst wenn sie keinen Bock auf ein Kondom hat, entbindet dies nicht von seiner Verantwortung. Warum? Weil niemand ihn zwingt oder auch etwas wegnimmt, wenn er seinen Penis nicht ungeschützt in eine Frau steckt. ;)

OT: mich wundern PPMc misogynen Äußerungen grundsätzlich nicht, aber er hatte hier zuvor mal gepostet wie toll die Beziehung seiner Eltern waren und beklagt, wieso er selbst das nicht gebacken bekommt. Jetzt ist sein Dad plötzlich ein armes Opfer? Komisch das...

Lg
Any

Immer wieder die gleiche Sülze!

Beantworte doch die Frage: Wie kann ein erwachsener Mensch für seine Taten nicht verantwortlich gemacht werden und bleibt dennoch mündig?

Man müsste diesen Mensch doch dann entmündigen oder sonstige Taten effektiv folgen lassen, um die Menschheit vor diesem Menschen zu schützen. Was macht man mit Triebtätern?

Und dann die zweite Frage die ich Dir stelle, die Du nie beantwortet hast, weils ja nicht in Deine Theorie passt. Betrifft das Täterprofil nur auf kranke Alkoholikerinnen zu oder auch auf Lusttrinkerinnen und gesunde Frauen, die einfach nicht auf Alkohol verzichten möchten?

Und rede Dich jetzt nicht wieder auf den Prozess heraus, wo es um eine alkoholkranke Frau ging, denn es geht hier um eine Grundsatzdiskussion, falls Du es nicht mittlerweile endlich selbst gemerkt haben solltest.

Und schließlich die letzte Frage: Kann eine FRAU auch zu 100% Täterin werden, oder gibt es diese überhaupt nicht, denn wenn 100% Täter, dann können das nur Männer sein?

Bin gespannt, ob Du eine einzige Frage wirklich ernsthaft, nicht ausweichend, in der Lage bist zu bantworten. Befürchte nein.-
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sei dem wie es sei, ich für meinen Teil jedenfalls teile diese Ansicht (dass eine befruchtete Eizelle als Lebewesen zu betrachten sei) prinzipiell nicht. Ich halte das für religiösen Unfug - von daher ist es wahrscheinlich fruchtlos, darüber zu debattieren - es ist wohl eine dieser Widersinnigkeiten im Verständnis der Existenz.
(Anderes Beispiel: es ist durchaus offensichtlich, dass der lebenszweck vieler Lebewesen vor allem darin besteht, anderen Lebewesen zur Nahrung zu dienen. Wenn es dann aber daran geht, Menschen zu essen, dann werden die Leute hysterisch - und das, obwohl wir wissen, dass jeder Mensch, wenn er nur genug Hunger hat, seinen Bruder essen wird. Meines Erachtens beruht das alles auf einer Überbewertung des Lebens, die gleichzeitig einhergeht mit einem Mangel an Respekt und Liebe zum Leben. Aber das ist meine persönliche Anschauung, die auf meiner Weltsicht beruht, und die ich wahrscheinlich nichtmal erklären kann. :/ )

Das mag sein. Nun ist meine Weltsicht aber die, dass es kein eigentlich "Böses" gibt - d.h. dass jeder Mensch das beste tut, zu dem er auf der Basis seines Wissens, seiner Erfahrung und seiner Lebensumstände jeweils imstande ist.

Naja, für mich gibt es das Böse sehr wohl, ich brauche nur in die Nachrichten, in die Welt zu schauen. Habgier die über Leichen geht oder Folter der CIA beispielweise jetzt in Polen.

Und so gesehen kann diese Mutter tatsächlich keinen Einfluss nehmen, weil sie aus ihrem so-sein heraus einfach nicht besser kann.
Darüber kann man nun lamentieren, man kann, von einer distanzierten Warte aus, gewiss die Dinge besserwissen - aber man kann, m.E., im allgemein-theoretischen Sinne nichts daran ändern. So unschön das sein mag.

Dann sollte man die Gefängnisse öffnen und jeden Bürger für unmündig erklären.
 
OT: mich wundern PPMc misogynen Äußerungen grundsätzlich nicht, aber er hatte hier zuvor mal gepostet wie toll die Beziehung seiner Eltern waren und beklagt, wieso er selbst das nicht gebacken bekommt. Jetzt ist sein Dad plötzlich ein armes Opfer? Komisch das...

Das ist das normale, was für die allermeisten Männer gilt: Männer gelten nunmal schon seit Jahrhunderten nur als Dreck, als auszubeutende Arbeitstiere.
Was sich in neuerer Zeit geändert hat, ist lediglich, dass wissenschaftlich begründet wurde, dass Männer von natur aus minderwertige Untermenschen sind und es daher nicht besser verdient haben.
 
Beantworte doch die Frage: Wie kann ein erwachsener Mensch für seine Taten nicht verantwortlich gemacht werden und bleibt dennoch mündig?

Ganz einfach, weil Unmündigkeit durch ein Gericht festgestellt werden muss.

Du hast echt ein Problem juristische Begrifflichkeiten und Zusammenhänge zu verstehen, kann das sein?

Du kannst mir ja mal erläutern, warum ein Mann keine Verantwortung für seine Reproduktionsorgane übernehmen kann und demzufolge auch für das Produkt (hier das später geborene behinderte Kind), das es ohne sein Zutun gar nicht gäbe.

LG
Any
 
Warum soll das klar sein?
Nichts besseres als sich die Katze im Sack zu kaufen?

Eh? *wunder* *staun* *verwirr*
Also - wenn ich jemand liebe, dann weiss ich das. Dann brauche ich auch nicht erst..., hm, probefi*en - weil das damit ohnehin nichts zu tun hat.
Vorher begutachten und ausprobieren tue ich Dinge, die ich für meine Zwecke benutzen will.
 
PPMc, nichts für ungut, ich weiß nur nicht wie sehr ich dich ernst nehmen kann,
nach diesem Post:
Das ist das normale, was für die allermeisten Männer gilt: Männer gelten nunmal schon seit Jahrhunderten nur als Dreck, als auszubeutende Arbeitstiere.
Was sich in neuerer Zeit geändert hat, ist lediglich, dass wissenschaftlich begründet wurde, dass Männer von natur aus minderwertige Untermenschen sind und es daher nicht besser verdient haben.

Eh? *wunder* *staun* *verwirr*
Also - wenn ich jemand liebe, dann weiss ich das. Dann brauche ich auch nicht erst..., hm, probefi*en - weil das damit ohnehin nichts zu tun hat.
Vorher begutachten und ausprobieren tue ich Dinge, die ich für meine Zwecke benutzen will.

Sexualität ist ein sehr wichtiger Aspekt einer glücklichen und gelungenen Beziehung.
Gut, um das zu verstehen muss man auch eine gesunde Einstellung zu Sex und zur Beziehung haben.
Das hat nichts mit Begutachtung zu tun, ist auch kein Ding.
Nur wie erklärt man dir das?
Wie erklärt man einem blinden Farben??
 
Und dann die zweite Frage die ich Dir stelle, die Du nie beantwortet hast, weils ja nicht in Deine Theorie passt. Betrifft das Täterprofil nur auf kranke Alkoholikerinnen zu oder auch auf Lusttrinkerinnen und gesunde Frauen, die einfach nicht auf Alkohol verzichten möchten?
Und rede Dich jetzt nicht wieder auf den Prozess heraus, wo es um eine alkoholkranke Frau ging, denn es geht hier um eine Grundsatzdiskussion, falls Du es nicht mittlerweile endlich selbst gemerkt haben solltest.

Nein, es geht um den konkreten Prozess. DU machst daraus was ganz anderes. Es gibt auch kein Täterprofil. Es gibt nur 50-50 Verantwortlichkeit in einem solchen Fall. Weil der Mann zwangsläufig mit für die Schwangerschaft verantwortlich ist.

Eine gesunde Frau darf mit ihrem Körper machen was sie will. Ob das immer gut ist, wie sie sich entscheidet? Nein. Aber wir haben Demokratie und da ist diese Freiheit schlicht und ergreifend das oberste Gut. Genauso wie eine Frau über ihren Körper hinsichtlich einer Abtreibung entscheiden darf und ob sie überhaupt je ein Kind haben will, NIEMAND hat das Recht ihr da reinzusprechen. Einzig die Bedingungen für einen Schwangerschaftsabbruch sind gesetzlich geregelt aufgrund kultureller Vorstellungen.


Und schließlich die letzte Frage: Kann eine FRAU auch zu 100% Täterin werden, oder gibt es diese überhaupt nicht, denn wenn 100% Täter, dann können das nur Männer sein?

Bin gespannt, ob Du eine einzige Frage wirklich ernsthaft, nicht ausweichend, in der Lage bist zu bantworten. Befürchte nein.-

Es gibt den Begriff Täterin hier einfach nicht, er ist von dir vollkommen falsch gewählt. Ebenso deine Schwarzweiß-Denke, die völlig unangemessen ist.

50-50

Denn ohne Mann + Frau = kein Kind. BEIDE haben ihre Verantwortung zu übernehmen.

Täter wäre ein Mann übrigens dann, wenn er eine Frau entführt und ihr das Kind aus dem Leib prügelt. Täter ggü. der Frau! Oder eine alkoholkranke Frau sexuell missbraucht und ungeschützten Verkehr mit ihr hat.

Eine Frau ist dann Täterin, wenn sie ihr geborenes Kind ermordet oder ähnlich.

Ich kenne übrigens, eingeschlossen mir selbst, keine einzige Frau, die während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat.

Und tatsächlich könnte man juristisch eher die Hersteller von alkoholischen Getränken in die Verantwortung nehmen, ähnlich der Tabakkonzerne. Dann bappen eben Warnhinweise auf den Produkten.

LG
Any
 
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Nein, es geht um den konkreten Prozess. DU machst daraus was ganz anderes. Es gibt auch kein Täterprofil. Es gibt nur 50-50 Verantwortlichkeit in einem solchen Fall. Weil der Mann zwangsläufig mit für die Schwangerschaft verantwortlich ist.

Eine gesunde Frau darf mit ihrem Körper machen was sie will. Ob das immer gut ist, wie sie sich entscheidet? Nein. Aber wir haben Demokratie und da ist diese Freiheit schlicht und ergreifend das oberste Gut. Genauso wie eine Frau über ihren Körper hinsichtlich einer Abtreibung entscheiden darf und ob sie überhaupt je ein Kind haben will, NIEMAND hat das Recht ihr da reinzusprechen. Einzig die Bedingungen für einen Schwangerschaftsabbruch sind gesetzlich geregelt aufgrund kultureller Vorstellungen.




Es gibt den Begriff Täterin hier einfach nicht, er ist von dir vollkommen falsch gewählt. Ebenso deine Schwarzweiß-Denke, die völlig unangemessen ist.

50-50

Denn ohne Mann + Frau = kein Kind. BEIDE haben ihre Verantwortung zu übernehmen.

Täter wäre ein Mann übrigens dann, wenn er eine Frau entführt und ihr das Kind aus dem Leib prügelt. Täter ggü. der Frau! Oder eine alkoholkranke Frau sexuell missbraucht und ungeschützten Verkehr mit ihr hat.

Eine Frau ist dann Täterin, wenn sie ihr geborenes Kind ermordet oder ähnlich.

Ich kenne übrigens, eingeschlossen mir selbst, keine einzige Frau, die während der Schwangerschaft Alkohol konsumiert hat.

Und tatsächlich könnte man juristisch eher die Hersteller von alkoholischen Getränken in die Verantwortung nehmen, ähnlich der Tabakkonzerne. Dann bappen eben Warnhinweise auf den Produkten.

LG
Any


Ich wusste es!
 
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