Ein Fötus ist keine Person


Na hoffentlich.

Dass Du aus der Frau gerne ein fremdbestimmtes Wesen machen willst, ist mir auch klar. Das ist sie aber nicht.

Du wirst verknusen müssen, dass Du als Mann abhängig davon bist und immer sein wirst, wie eine Frau mit ihrem Körper umgeht. Das geht dich - platt - nämlich nix an, weil ihr Körper nicht dein Körper ist. Weder Du noch ein Richter noch irgendeine Gemeinde darf da ein Mitspracherecht eingeräumt bekommen.

Insofern ist der Richterspruch auch vollkommen korrekt und im Sinne der Menschenrechte und Demokratie. :)

LG
Any
 
Werbung:
PPMc, nichts für ungut, ich weiß nur nicht wie sehr ich dich ernst nehmen kann,

Na, es gibt halt immer zwei Sachen. Das was der Schöpfer sich bei der Schöpfung gedacht hat, und das was die Menschen draus gemacht haben. Das erste ist wunderschön, das zweite ist meistens einfach nur grausam.

Sexualität ist ein sehr wichtiger Aspekt einer glücklichen und gelungenen Beziehung.

Dann würde ich da ein Suchtprofil vermuten, oder zumindest ein bedenkliches Stadium von Hedonismus. Jedenfalls klingt das sehr befremdlich, so ähnlich wie "Haschisch ist ein wichtiger Aspekt eines glücklichen Lebens".

Gut, um das zu verstehen muss man auch eine gesunde Einstellung zu Sex und zur Beziehung haben.
Das hat nichts mit Begutachtung zu tun, ist auch kein Ding.
Nur wie erklärt man dir das?

Mir braucht man das nicht erklären. Mir hat man zuerst erklärt "Männer sind böse". Dann hab ich gefragt warum Männer böse sind, und man hat mir erklärt "Weil Männer Sex wollen". Daraus ergibt sich ganz implizit, dass Sex böse ist.
So weit, so schlecht - bezeichnend ist dann allerdings vielmehr, dass nie jemand gefragt hat ob Männer wirklich Sex wollen - sondern dass das einfach vorneweg unterstellt wird, damit man zur Verurteilung gelangen kann.

Soweit zu dem was die Menschen betrifft. Der Schöpfer hat zu dem allem eine gänzlich andere Ansicht. Aber da ich hier unter Menschen lebe, muss ich mich mit den Verbrechen an der Schöpfung arrangieren, die die Menschen ausgeheckt haben. :/
 
Na hoffentlich.

Dass Du aus der Frau gerne ein fremdbestimmtes Wesen machen willst, ist mir auch klar. Das ist sie aber nicht.

Du wirst verknusen müssen, dass Du als Mann abhängig davon bist und immer sein wirst, wie eine Frau mit ihrem Körper umgeht. Das geht dich - platt - nämlich nix an, weil ihr Körper nicht dein Körper ist. Weder Du noch ein Richter noch irgendeine Gemeinde darf da ein Mitspracherecht eingeräumt bekommen.

Insofern ist der Richterspruch auch vollkommen korrekt und im Sinne der Menschenrechte und Demokratie. :)

LG
Any

Bei Deiner Menschenverachtung kann man Dir karmisch in Deinem nächsten Leben nur eine Dir adäquate Mutter wünschen.

P.S. Ein Beispiel wie wahnhafter Feminismus über Leichen geht, damit der Ideologie genüge getan wird!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
ich hab mir jetzt endlich mal den zeitungsartikel durchgelesen und finde das Urteil relativ nachvollziehbar. Man räumt philosophisch gesehen dem ungeborenen Kind ja so etwas wie ein Recht auf zufälligkeit ein, jedenfalls kann man das an vielen Stellen nachlesen, etwa Habermas und Fukuyama. Dabei geht es vor allem um die Aussicht perfekte Retortenbabies zu schaffen, was meistens abgelehnt wird. Wir dürfen meiner Meinung nach nicht übersehen, dass die "Pflicht" der Frau ihrem Körper keine toxischen Substanzen zuzuführen, wenn sie schwanger ist stark von unseren technischen Möglichkeiten abhängt, das Beispiel mit dem Alkohol ist da nur relativ anschaulich, aber wie steht es zum Beispiel mit Erbkrankheiten in der Familie, kann man da nicht gleichermaßen argumentieren? hat man da nicht eine Verantwortung kein Kind zu bekommen, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit höher ein krankes Kind in die Welt zu setzen, oder was wenn die Eltern den gleichen Rhesusfaktor haben...
 
ich hab mir jetzt endlich mal den zeitungsartikel durchgelesen und finde das Urteil relativ nachvollziehbar. Man räumt philosophisch gesehen dem ungeborenen Kind ja so etwas wie ein Recht auf zufälligkeit ein, jedenfalls kann man das an vielen Stellen nachlesen, etwa Habermas und Fukuyama. Dabei geht es vor allem um die Aussicht perfekte Retortenbabies zu schaffen, was meistens abgelehnt wird. Wir dürfen meiner Meinung nach nicht übersehen, dass die "Pflicht" der Frau ihrem Körper keine toxischen Substanzen zuzuführen, wenn sie schwanger ist stark von unseren technischen Möglichkeiten abhängt, das Beispiel mit dem Alkohol ist da nur relativ anschaulich, aber wie steht es zum Beispiel mit Erbkrankheiten in der Familie, kann man da nicht gleichermaßen argumentieren? hat man da nicht eine Verantwortung kein Kind zu bekommen, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit höher ein krankes Kind in die Welt zu setzen, oder was wenn die Eltern den gleichen Rhesusfaktor haben...

Eben, und die Aussicht Retortenbabies zu schaffen, die perfekt sein sollen, ist für mich Menschenverachtung pur. Ebenso sich über den freien Willen der Frau zu erheben, ihr die Freiheit zu nehmen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen über ihren Körper.

Für mich liegt es alleine in der Entscheidung der Frau, ob sie ein Kind austragen möchte und natürlich auch unter welchen Bedingungen sie dies entscheidet und tut.

Unabhängig davon, ob so eine Entscheidung rückwirkend betrachtet "richtig oder falsch" war. Und sobald ein Kind geboren wurde, ist es juristisch eine Person und hat Rechte. Vorher jedoch nicht bzw. nur eingeschränkt über z.B. von Land zu Land sehr verschieden gehandhabte Gesetze.

In einer wirklich sozialen Gemeinschaft würde es zudem meiner Ansicht nach nicht um Strafe, Opfer, Täter und Schuld gehen, sondern um Verantwortlichkeiten.

Eine Frau trägt die Verantwortung für ihren Körper und der Mann für seinen Körper.

Was konkret bedeutet:
- ein Mann hat alle "Macht" bevor ein Kind gezeugt wird, weil es sein Penis, sein Samen und eben sein Körper ist,
- und die Frau hat alle "Macht", nachdem es gezeugt wurde.

Nach erfolgreicher Geburt wird so das Ungeborene zu einer juristischen Person. Dann geht die juristische "Macht" Stück um Stück auf das Kind und den späteren Erwachsenen über.

Was gar nicht geht, finde ich, dass jemand glaubt, eine Gesellschaft könne ein Recht auf ein Kind haben. So wie Musikuss es immer wieder versucht zu rechtfertigen, dass einer Frau per Gesetz dies oder das verboten werden sollte oder sie bestaft. Das sind wahrhaftig Gedanken, die aus einer diktatorischen, entmündigenden Geisteshaltung entspringen. Denn der Grund, es ginge ihm um das Kind ist nur vorgeschoben. Denn wenn es einem Mann wirklich darum geht ein gesundes Kind in die Welt zu setzen, ist er gefordert seine "Macht" auch verantwortungsvoll einzusetzen, was hier bedeutet: vor der Zeugung seinen Teil der Verantwortung dafür zu übernehmen, einer alkoholkranken Frau kein Kind zu machen.

LG
Any
 
Für mich liegt es alleine in der Entscheidung der Frau, ob sie ein Kind austragen möchte und natürlich auch unter welchen Bedingungen sie dies entscheidet und tut.

Unabhängig davon, ob so eine Entscheidung rückwirkend betrachtet "richtig oder falsch" war. Und sobald ein Kind geboren wurde, ist es juristisch eine Person und hat Rechte. Vorher jedoch nicht bzw. nur eingeschränkt über z.B. von Land zu Land sehr verschieden gehandhabte Gesetze.

In einer wirklich sozialen Gemeinschaft würde es zudem meiner Ansicht nach nicht um Strafe, Opfer, Täter und Schuld gehen, sondern um Verantwortlichkeiten.

Eine Frau trägt die Verantwortung für ihren Körper und der Mann für seinen Körper.

Was konkret bedeutet:
- ein Mann hat alle "Macht" bevor ein Kind gezeugt wird, weil es sein Penis, sein Samen und eben sein Körper ist,
- und die Frau hat alle "Macht", nachdem es gezeugt wurde.

Nach erfolgreicher Geburt wird so das Ungeborene zu einer juristischen Person. Dann geht die juristische "Macht" Stück um Stück auf das Kind und den späteren Erwachsenen über.

Was gar nicht geht, finde ich, dass jemand glaubt, eine Gesellschaft könne ein Recht auf ein Kind haben. So wie Musikuss es immer wieder versucht zu rechtfertigen, dass einer Frau per Gesetz dies oder das verboten werden sollte oder sie bestaft. Das sind wahrhaftig Gedanken, die aus einer diktatorischen, entmündigenden Geisteshaltung entspringen. Denn der Grund, es ginge ihm um das Kind ist nur vorgeschoben. Denn wenn es einem Mann wirklich darum geht ein gesundes Kind in die Welt zu setzen, ist er gefordert seine "Macht" auch verantwortungsvoll einzusetzen, was hier bedeutet: vor der Zeugung seinen Teil der Verantwortung dafür zu übernehmen, einer alkoholkranken Frau kein Kind zu machen.

LG
Any

Sehe ich auch so. Der Embryo hat kein unabhängiges Recht auf Existenz, sondern ist Produkt der verantwortungsvollen Entscheidung einer Frau. Wenn eine Alkohol-kranke Frau schwanger ist, halte ich es dennoch für Klüger das Kind abzutreiben, der Frau jedenfalls jede Möglichkeit zukommen zu lassen, eine diesbezügliche Entscheidung zu treffen und das unabhängig von den materiellen Verhältnissen. Ich glaube der Prozentsatz von alkoholkranken Frauen, die tatsächlich ein behindertes Kind in Kauf nehmen würden ist extrem gering und die meisten würden sich wohl für eine Abtreibung entscheiden, das Beispiel des Eingangsthreads scheint mir also ziemlich extrem. Aber das Beispiel eignet sich gut um über den Status eines Embryos zu diskutieren und inwieweit sich eine Gesellschaft Mitspracherecht erlaubt.
 
ich hab mir jetzt endlich mal den zeitungsartikel durchgelesen und finde das Urteil relativ nachvollziehbar. Man räumt philosophisch gesehen dem ungeborenen Kind ja so etwas wie ein Recht auf zufälligkeit ein, jedenfalls kann man das an vielen Stellen nachlesen, etwa Habermas und Fukuyama. Dabei geht es vor allem um die Aussicht perfekte Retortenbabies zu schaffen, was meistens abgelehnt wird. Wir dürfen meiner Meinung nach nicht übersehen, dass die "Pflicht" der Frau ihrem Körper keine toxischen Substanzen zuzuführen, wenn sie schwanger ist stark von unseren technischen Möglichkeiten abhängt, das Beispiel mit dem Alkohol ist da nur relativ anschaulich, aber wie steht es zum Beispiel mit Erbkrankheiten in der Familie, kann man da nicht gleichermaßen argumentieren? hat man da nicht eine Verantwortung kein Kind zu bekommen, schließlich ist die Wahrscheinlichkeit höher ein krankes Kind in die Welt zu setzen, oder was wenn die Eltern den gleichen Rhesusfaktor haben...

Nein, Erbkrankheiten ist etwas völlig anderes und gehört zum Leben dazu. Aktiv geleistete Vergiftung jedoch nicht.

Und "mein Bauch gehört mir", gilt nur, solange kein anderes Leben darin sich entwickelt.
Kann mich nur wundern über solch kriminellen Egoismus und wenig bis gar keine humane Einsicht.

Aber wie gesagt, es sei all jenen, die eine solch grasse Meinung vertreten, gegönnt, im nächsten Leben selbst als Kind solches zu erfahren!
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Nein, Erbkrankheiten ist etwas völlig anderes und gehört zum Leben dazu. Aktiv geleistete Vergiftung jedoch nicht.

Und "mein Bauch gehört mir", gilt nur, solange kein anderes Leben darin sich entwickelt.
Kann mich nur wundern über solch kriminellen Egoismus und wenig bis gar keine humane Einsicht.

Aber wie gesagt, es sei all jenen, die eine solch grasse Meinung vertreten, gegönnt, im nächsten Leben selbst als Kind solches zu erfahren!

Musikuss, Musikuss...wir sind nicht kriminell, nur weil wir andere Zusammenhänge sehen. Du in deiner Ideologie der Heiligen Familie, bist festgefahren und stellst dich zu dem nicht besonders geschickt an, da kann man noch viel exakter und interessanter argumentieren...

Dein Argument der "aktiv geleisteten Vergiftung" zeigt das sehr deutlich, denn das ist nur ein graduelles Problem. Der Fötus wird durch x-fache Handlungen geschädigt, der Alkoholismus ist bloß ein Extrem und hängt davon ab, inwieweit wir wissenshcfatliche Einsicht in diese Abhängigkeiten haben.
 
Musikuss, Musikuss...wir sind nicht kriminell, nur weil wir andere Zusammenhänge sehen. Du in deiner Ideologie der Heiligen Familie, bist festgefahren und stellst dich zu dem nicht besonders geschickt an, da kann man noch viel exakter und interessanter argumentieren...

Dein Argument der "aktiv geleisteten Vergiftung" zeigt das sehr deutlich, denn das ist nur ein graduelles Problem. Der Fötus wird durch x-fache Handlungen geschädigt, der Alkoholismus ist bloß ein Extrem und hängt davon ab, inwieweit wir wissenshcfatliche Einsicht in diese Abhängigkeiten haben.

Die Wissenschaftliche Einsicht ist gegeben, deshalb gibt es hier kein Schönreden und Relativieren!
Meine Ideologie geht in Richtung wertes Leben. Ja, auch wertes Leben der Kinder, die auch Rechte haben.

Leider spielt das bei der Ideologie des einseitigen Feminismus kaum bis keine Rolle, ebenso wenig beim Kommunismus, der alle Untersuchungen die eindeutige Ergebnisse brachten, aber der Ideologie widersprachen, unter den Tisch gekehrt hat. Aber es sind eben radikale und inhumane Sichtweisen.
 
Werbung:
Zurück
Oben