Ah wenn man nicht weiterkommt persönlich werden... wie immer. Weißt Du was, der Umgang, den ich zu Männern pflege, sind Exemplare, die sich ihrer Verantwortung bewusst sind und die es nicht nötig haben, eine Frau unbedacht zu schwängern oder gar eine Alkoholerkrankung ausnutzen würden.
Wie Du hier Männer heraus nimmst und versuchst sie vor ihrer Mitverantwortung zu schützen ist schon äusserst fragwürdig.
LG
Any
Weiß Du irgendwann lässt es mich kalt, ob man mich missverstehen will oder nicht.
Deine Vergleiche passen ständig nicht und Du versuchst die Veranwtortung, die eine Frau in diesem Falle nun einmal hat, wenn sie Schwanger ist und den Fötus mit Alkohol schädigt, zu relativieren, indem Du ständig ablenkst und auf die Mitschuld des Mannes zeigst, der sie ja geschwängert hat.
Tust so, als ginge es nur um alkoholkranke Frauen, die nicht wissen was sie tun.
Das mag zu Deinem Stil passen, zu meinem passt es nicht. Und dieses 50:50 Gerede ist so etwas von theoretisch und kindisch, wenn jeder weiß, dass die Realität in dieser Frage eine völlig andere ist.
Mir macht es nichts aus, wenn Männer verantwortlich gemacht werden, für das wo man sie packen kann und die Situation deshalb deutlich verbessern kann, aber das feminitsische Ablenkungsgerede geht mir auf den Wecker. Ist ähnlich wie bei Kommunisten, die bei allen Problemen die obere Klasse und den Kapitalismus verantwortlich gemacht haben, obwohl es ihr Versagen war.
Ich mach ja auch nicht die Frauen dafür verantwortlich, wenn sich ein Mann im roten Gewerbe einen Tripper holt, obwohl da noch ein näherer Zusammenhang bestünde. Aber Du und einseitige Feministinnen argumentieren im umgekehrten Fall regelmäßig so.
Ihr könnt einfach nicht verstehen, dass Frau und Mann nicht gleich sind und niemals gleich werden können. Was Kinder angeht, haben Frauen eine Verantwortlichkeit, die man nicht wegdiskutieren kann, auch wenn damit dies 50:50 wieder nicht gegeben ist.
Du aber konstruierst dann eine eigene Verantwortlichkeit, um andere Verantwortlichkeit heraus zu nehmen. Nach dem Motto, der Mann ist Schuld, wenn eine Frau die Kinder misshandelt, denn der Mann hätte vor der Zeugung wissen können, dass das eine brutale Frau ist, er kannte sie ja bereits 10 Jahre.
Klar kann der Mann in so einem konstruierten Fall eine Mitschuld haben, aber man kann die Schuld der Frau doch deshalb nicht relativieren.
Und klar kann man dem Mann, der eine alkoholkranke Frau schwängerte, theoretisch gesehen eine Mitschuld geben, aber erstens sind es bei weitem nicht immer Alkoholikerinnen, die nicht wissen was sie tun? Nein, sehr oft sind es Lusttrinkerinnen, die am WE ihren Spaß haben wollen ungeachtet, dass sie schwanger sind.
Zudem wird die Schuld die sie dann auf sich lädt, nämlich den Fötus regelmäßig mit Alkohol zu ertränken, nicht abgegeben werden können.
Du sprichst so einseitig von alkoholkranken Frauen, die nicht wissen was sie tun und gerade das stimmt nicht. Es sind auch oft Frauen, die einfach keinen Bock darauf haben, während der Schwangerschaft auf Alkohol oder ihre Alkoholexzesse zu verzichten!!!
Und um Dir und anderen Klatschern hier mal etwas zu vergegenwärtigen, falls ihr nicht wisst, wie man das Kind schädigt und wovon wir hier überhaupt reden:
"Wie gelangt der Alkohol zum Baby?
Trinkt eine schwangere Frau alkoholhaltige Getränke, dann gelangt der Alkohol über den Mutterkuchen (Plazenta) und die Nabelschnur ungehindert in den Blutkreislauf des Embryos. Der Embryo erreicht recht schnell annähernd den gleichen Promillewert wie die Mutter und "trinkt im Mutterleib ungewollt mit". Dabei spielt es keine Rolle, ob sich das Kind in der Embryonalzeit befindet oder sich bereits zum Fötus (ab 9. Schwangerschaftswoche) entwickelt hat. In beiden Phasen ist das Ungeborene nicht in der Lage, den Alkohol selbstständig abzubauen, da seine Leber noch nicht vollständig entwickelt ist. Es braucht 10 Mal länger, um den Alkohol abzubauen als die Mutter und ist damit wesentlich länger der schädigenden Wirkung von Alkohol ausgesetzt."
Wie wirkt sich Alkohol in der Stillzeit aus?
Über die Muttermilch werden dem Baby viele Stoffe (vor allem Nährstoffe) zugeführt, die die Mutter zu sich nimmt. Das gilt aber auch für den Alkohol. Die Alkoholkonzentration in der Muttermilch ist ungefähr so hoch wie die im Blut der Mutter. Daher kann der Säugling auch durch den Alkoholkonsum der stillenden Mutter geschädigt werden."
- Jeder Tropfen Alkohol gelangt ungehindert zum ungeborenen Kind!
- Das Kind hat annähernd den gleichen Promillewert wie die Mutter!
- Die Mutter baut den Alkohol ungefähr 10fach schneller ab als das ungeborene Baby!
- Der Säugling trinkt über die Muttermilch mit!
- In der Muttermilch ist annähernd der gleiche Promillewert wie im Blut der Mutter!
Was bewirkt Alkohol im Körper des ungeborenen Kindes?
Alkohol wirkt sich auf die sich bildenden Zellen des ungeborenen Kindes schädigend aus: Die Zellteilung als Grundlage des Wachstumsprozesses wird gestört und die Zellen selbst bleiben als Folge eines mangelhaften Eiweißaufbaus kleiner. Auch die Nervenverbindungen zwischen den Nervenzellen bilden sich unter Einfluss des Alkohols nicht richtig aus. Bereits gebildete Nervenzellen können absterben.
Die Störungen betreffen also in erster Linie:
- das körperliche Wachstum (Zellbildung),
- vor allem das Nervensystem.
Alkohol kann in allen Phasen der Schwangerschaft die Entwicklung des Kindes beeinträchtigen. Ob und welche Schädigungen hervorgerufen werden können, hängt nicht nur von der konsumierten Menge an Alkohol, sondern auch vom Zeitpunkt des Trinkereignisses ab."
http://www.verantwortung-von-anfang-an.de/wirkung-von-alkohol