Eifersucht in Beziehungen

Sollte man nicht unterscheiden zwischen begründeter und unbegründeter Eifersucht bevor man alles in einen Topf wirft ?

ich mag es nicht, wenn immer wieder Gefühle bewertet und analysiert werden - das führt doch nur dazu, dass man entweder nicht mehr zugibt, was man fühlt oder noch schlimmer - es sich selbst nicht mehr eingesteht.

Ich denke, wenn man zu echten und tiefen Gefühlen fähig ist, wird man auch das Gefühl der Eifersucht kennenlernen. Generell gibt es sicherlich auch noch eine Eifersucht, die - wie du, Jogurette schreibst - auf einem Mangel im Charakter schließt. Wenn es um Gefühle, um Liebe geht, hab ich persönlich noch nicht viele Menschen getroffen die nicht unsicher gewesen wären - je tiefer die Gefühle, desto unsicherer der Mensch.

Völlig normal :) imho.
 
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Sollte man nicht unterscheiden zwischen begründeter und unbegründeter Eifersucht bevor man alles in einen Topf wirft ?

ich mag es nicht, wenn immer wieder Gefühle bewertet und analysiert werden - das führt doch nur dazu, dass man entweder nicht mehr zugibt, was man fühlt oder noch schlimmer - es sich selbst nicht mehr eingesteht.

Ich denke, wenn man zu echten und tiefen Gefühlen fähig ist, wird man auch das Gefühl der Eifersucht kennenlernen. Generell gibt es sicherlich auch noch eine Eifersucht, die - wie du, Jogurette schreibst - auf einem Mangel im Charakter schließt. Wenn es um Gefühle, um Liebe geht, hab ich persönlich noch nicht viele Menschen getroffen die nicht unsicher gewesen wären - je tiefer die Gefühle, desto unsicherer der Mensch.

Völlig normal :) imho.

Je tiefer die Liebe, desto größer die Verletzlichkeit ... und wohl oft leichter die Eifersucht. Aber man kann lernen damit umzugehen. Es kneift zwar manchmal im Herzen ... aber damit lernt man leben ...
 
Je tiefer die Liebe, desto größer die Verletzlichkeit ... und wohl oft leichter die Eifersucht. Aber man kann lernen damit umzugehen. Es kneift zwar manchmal im Herzen ... aber damit lernt man leben ...

Ja klar ... aber warum immer was lernen müssen - warum nicht einfach mal annehmen - einfach da sein lassen - sich sagen: Ey - ich bin eifersüchtig. Das ist so - das darf da sein - ich bin das.

Bei mir tut sich da irgendwas - ich frag mich grad bei vielem was ich so lese - wieso wollen wir immer alles verändern, weghaben, andershaben, analysieren, erklären (also warum will ICH das - logo) ... warum nicht einfach mal "ja" sagen - isso - hab ich , bin ich ... darf da sein.

Ist das nicht Selbstliebe. Ich hab ganz oft schon erlebt, dass ich gerade dann, wenn ein Mensch ganz schwach vor mir stand - mitten in seinem Gefühl, zb. eifersüchtig mit blutrotunterlaufenden Augen - ich ihn am liebenswertesten fand - das mir richtig das Herz aufging :)
 
Ja klar ... aber warum immer was lernen müssen - warum nicht einfach mal annehmen - einfach da sein lassen - sich sagen: Ey - ich bin eifersüchtig. Das ist so - das darf da sein - ich bin das.

Bei mir tut sich da irgendwas - ich frag mich grad bei vielem was ich so lese - wieso wollen wir immer alles verändern, weghaben, andershaben, analysieren, erklären (also warum will ICH das - logo) ... warum nicht einfach mal "ja" sagen - isso - hab ich , bin ich ... darf da sein.

Ist das nicht Selbstliebe. Ich hab ganz oft schon erlebt, dass ich gerade dann, wenn ein Mensch ganz schwach vor mir stand - mitten in seinem Gefühl, zb. eifersüchtig mit blutrotunterlaufenden Augen - ich ihn am liebenswertesten fand - das mir richtig das Herz aufging :)

Ich stimme Dir zu ... voll und ganz.

Ich gebe übrigens zu, wenn ich eifersüchtig bin und es im Herzen sticht ... da ich nicht übermäßig eifersüchtig bin, gehts noch. Aber es gibt Momente, wo ich es lieber für mich behalte. Einfach um den anderen nicht zu nerven ... das will ich nämlich auch nicht.
 
Ist die Eifersucht nicht auch eine Haltungssache mir selbst gegenüber.
Ähnlich wie Ihr schon beschrieben habt. - Im Grunde geht es mir in einer Situation schlecht, weil mein Parter etwas anderes tut, als ich erwartet hätte.
Ich gehe die Sache mittlerweile so an, dass ich in mich hineinfühle, was die Situation
mit mir macht. Wo tut es mir weh - und warum.

Kleines Beispiel, mein PArtner tanzt mit einer anderen Frau sehr innig. Ich fühle mich dadurch nicht geachtet und es gibt mir den berühmten Stich in den Magen. Oke, das
ist jetzt meines. Nichtachtung eben, vielleicht auch Verlustangst. Oder, die andere ist besser als ich. Da geht ja viel rumm in den Gedanken.

Für mich ist dieses Gefühl, wie Mara es auch sagt, oke. Es gehört zu mir, ich darf es haben.

Ich würde meinem Partner nun in einem kurzen Satz sagen, Du das tat mir gerade weh, wie Du mit der getanzt hast, ich fühlte mich nicht geachtet. - Aber, es ist total oke, dass Du es tust. Klar, er soll auch mit andren tanzen, tue ich ja auch - für mich ist eben die Akzeptanz meiner Themen wichtig, dies kurz anzusprechen, damit "Er" es weiß, ohne den Wunsch zu haben, dass er sich ändert. Nein, er soll so bleiben wie er ist, sonst ist er ja nicht mehr er selbst.

Aber die "Energie" ist aus dem Raum, weil beachtet.
 
Ja klar ... aber warum immer was lernen müssen - warum nicht einfach mal annehmen - einfach da sein lassen - sich sagen: Ey - ich bin eifersüchtig. Das ist so - das darf da sein - ich bin das.

Bei mir tut sich da irgendwas - ich frag mich grad bei vielem was ich so lese - wieso wollen wir immer alles verändern, weghaben, andershaben, analysieren, erklären (also warum will ICH das - logo) ... warum nicht einfach mal "ja" sagen - isso - hab ich , bin ich ... darf da sein.

Ist das nicht Selbstliebe. Ich hab ganz oft schon erlebt, dass ich gerade dann, wenn ein Mensch ganz schwach vor mir stand - mitten in seinem Gefühl, zb. eifersüchtig mit blutrotunterlaufenden Augen - ich ihn am liebenswertesten fand - das mir richtig das Herz aufging :)

Siehste, so gehts mir auch. Ich mag einfach das Menschliche viel zu sehr (auch an mir selber), als dass ich es mir abgewöhnen wollte.
Was ich manchmal *weghaben will*, ist, dass es weh tut. Da bin ich garstig und ungehalten und auch ungeduldig. Es soll nicht weh tun- aber genau das ist eben das Menschliche.


Wenns morgens mal nicht mehr weh tut, sind wir tot.:D
 
Siehste, so gehts mir auch. Ich mag einfach das Menschliche viel zu sehr (auch an mir selber), als dass ich es mir abgewöhnen wollte.
Was ich manchmal *weghaben will*, ist, dass es weh tut. Da bin ich garstig und ungehalten und auch ungeduldig. Es soll nicht weh tun- aber genau das ist eben das Menschliche.


Wenns morgens mal nicht mehr weh tut, sind wir tot.:D

Hmm..von welchem "weh tun" sprichst du?

Vieles findet im Kopf statt, man denkt, der Schmerz könnte so und so sein, aber deshalb hat man ihn noch lange nicht gefühlt.

Ich weiß nicht genau, wie ich beschreiben soll, wenn ich fühle, aber dann kann ich den Schmerz nicht einordnen, ich weiß nicht, was mehr überwiegt, Traurigkeit oder Glück. Das geht sehr tief, schreien, weinen und lachen reichen sich gleichzeitig die Hand. Es findet keine Unterscheidung mehr statt, nur tiefes Erkennen, Verstehen, Einsicht......DEMUT....

LG
eure Gaia:)
 
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Hmm..von welchem "weh tun" sprichst du?

Vieles findet im Kopf statt, man denkt, der Schmerz könnte so und so sein, aber deshalb hat man ihn noch lange nicht gefühlt.

Ich weiß nicht genau, wie ich beschreiben soll, wenn ich fühle, aber dann kann ich den Schmerz nicht einordnen, ich weiß nicht, was mehr überwiegt, Traurigkeit oder Glück. Das geht sehr tief, schreien, weinen und lachen reichen sich gleichzeitig die Hand. Es findet keine Unterscheidung mehr statt, nur tiefes Erkennen, Verstehen, Einsicht......DEMUT....

LG
eure Gaia:)

Das kann ich dir auch nicht abnehmen, dass du es für dich einordnest.;)
 
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