Dissoziative Identitätsstörung

Es ist aber so dass Medikamente meist nur bei der Person vorn wirken.

Nein.

Im Normalfall hat jede Innenperson einen eigenen Namen und Aussehen evtl auch Krankheiten, da bin ich überfragt.

Nochmal nein. Das ist etwas, was einige quasi kultivieren, aber von DIS Betroffene, haben mitnichten "Innenpersonen" die wie verschiedene Charaktere handeln. Allerdings wird, wie auch im Link der Sektenberatungsstelle dargestellt, in dubiosen Therapien forciert, dass sich Betroffene als "viele" betrachten. Das geht so weit, dass PatientInnen dazu aufgefordert werden sich vorzustellen, dass sie mehrere sind.
 
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Auch für dich gilt, bevor du dich über Hörensagen Geschichten auslässt, habe einfach den Mut, sie selbst anzuhören und prüfe dich, wie weit du eine Neigung hast, verbreitete Narrative zu übernehmen. Und noch einmal: Wikipedia ist keine ernst zu nehmende Referenz.
ich habe sie mir schon vor jahren angehört, und bin zu dem schluß gekommen, dass sie für mich nicht vertrauenswürdig ist, um es mal diplomatisch auszudrücken, und damals war sie noch nicht ins gerede gekommen.
 
Das meiste was auf der Webseite steht ist Bullshit.

An diese Beratungsstelle haben sich Betroffene gewendet, die Opfer von persönlichen Überzeugungen ihrer Therapeuten waren. Unter anderem der, dass sie aus verschiedenen Persönlichkeiten bestehen würden.

Ich hatte beruflich mit jungen Menschen die von DIS betroffen sind zu tun - privat vereinzelt auch heute noch. Keine von ihnen hat verschiedene "Innenpersönlichkeiten".



 
KI:
Die Dissoziative Identitätsstörung (DIS) steht im Fokus spezifischer Verschwörungstheorien, die oft im Kontext von „Ritueller Gewalt“ (RG) und „Mind Control“ (MC) diskutiert werden. Während die DIS eine anerkannte, schwere Traumafolgestörung ist, die meist durch extreme Gewalt in der frühen Kindheit entsteht, argumentieren Vertreter dieser Theorien, dass DIS-Patienten systematisch durch satanistische Sekten oder Geheimdienste programmiert wurden.

Hier sind die zentralen Aspekte der Verknüpfung von DIS und Verschwörungstheorien:
  • Rituell-Gewalt/Mind-Control-Theorie (RG-MC): Diese Erzählungen behaupten, dass DIS-Betroffene Opfer organisierter Gewalt sind, bei der Persönlichkeitsanteile absichtlich abgespalten werden, um „Roboter-Menschen“ oder Spione zu schaffen.
  • Wissenschaftliche Einordnung: Für die Existenz von „Mind Control“ gibt es keinerlei wissenschaftliche Belege, und die zugrundeliegenden Annahmen gelten neurowissenschaftlich als nicht plausibel. Unabhängige Untersuchungen (Polizei, Wissenschaftler) konnten nie Belege für die genannten rituellen Strukturen finden.
  • „Satanic Panic“: Die Vorstellungen sind oft Teil einer „Satanic Panic“ – einer moralischen Panik, die Verschwörungserzählungen über satanistische Netzwerke verbreitet.
  • Gefahr durch falsche Therapieansätze: Die Theorie der rituellen Gewalt wird manchmal von Therapeuten vertreten, die DIS-Patienten suggerieren, sie seien Opfer solcher Strukturen, was zu „falschen Erinnerungen“ (False Memories) führen kann. Dies kann dazu führen, dass Patienten sich von ihrer Umwelt isolieren oder „künstliche“ Identitäten in der Therapie „erzeugen“.
  • Diskurs im deutschsprachigen Raum: Das Thema ist komplex, und Gutachten haben teilweise bestätigt, dass Verschwörungserzählungen in bestimmten therapeutischenSettings (z.B. in der Schweiz) einfließen können.
Wichtige Differenzierung:
Es ist essenziell, zwischen der realen, schweren psychischen Erkrankung DIS (die Folge von Traumata ist) und den Erzählungen über „geplante Mind Control“ zu unterscheiden. Wissenschaftliche Therapeuten arbeiten ressourcenorientiert und versuchen, die Betroffenen zu stabilisieren, ohne ihnen okkulte oder verschwörerische Erklärungen für ihr Leiden aufzuerlegen.
 
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