die Wandlung der Erde

kiri

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So ein Sturm wie gestern und heute Nacht machen mich - wie so oft, wenn uns die Natur zeigt, was SIE drauf hat - sehr nachdenklich.
Ist es denn wirklich so, dass wir uns alle auf einem Weg befinden und wiederfinden, der uns wohin auch immer führt?
Die Natur zeigt uns immer wieder, dass wir sooo klein sind! Dass wir letztlich ganz sicher nicht das Sagen haben - und Mutter Erde ... spricht sie mit uns?
WIR brauchen die Natur, Mutter Erde, das Universum - sie brauchen uns sicher nicht. Das ist Fakt.
Mir traten heute die Tränen in die Augen, als ich all die umgestürzten, abgebrochenen Bäume sah, die diesem Sturm nicht standhalten konnten ... oder wollten?????
Ich dachte an die Tiere, die sich verängstigt zurückgezogen haben, vielleicht einen Platz fanden oder doch nicht?
Vielleicht ist es ja auch in der Natur so - einer opfert sich für den anderen - fällt ein Baum um, verhindert er das Fallen vieler anderer Bäume - so hab ich das gesehen.
Jedenfalls bin ich traurig, wenn ich seh, was "Mensch" im Lauf der Jahre fertigbrachte, kaputtmachte.
Und wenige denken an die Generationen, obwohl sie Kinder und Enkelkinder haben, die das alles künftig aushalten müssen - am wenigstens die, die besessen machtgeil ihr Dasein fristen.
Eine traurige Kimi
 
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So ein Sturm wie gestern und heute Nacht machen mich - wie so oft, wenn uns die Natur zeigt, was SIE drauf hat - sehr nachdenklich.
Ist es denn wirklich so, dass wir uns alle auf einem Weg befinden und wiederfinden, der uns wohin auch immer führt?
Die Natur zeigt uns immer wieder, dass wir sooo klein sind! Dass wir letztlich ganz sicher nicht das Sagen haben - und Mutter Erde ... spricht sie mit uns?
WIR brauchen die Natur, Mutter Erde, das Universum - sie brauchen uns sicher nicht. Das ist Fakt.
Mir traten heute die Tränen in die Augen, als ich all die umgestürzten, abgebrochenen Bäume sah, die diesem Sturm nicht standhalten konnten ... oder wollten?????
Ich dachte an die Tiere, die sich verängstigt zurückgezogen haben, vielleicht einen Platz fanden oder doch nicht?
Vielleicht ist es ja auch in der Natur so - einer opfert sich für den anderen - fällt ein Baum um, verhindert er das Fallen vieler anderer Bäume - so hab ich das gesehen.
Jedenfalls bin ich traurig, wenn ich seh, was "Mensch" im Lauf der Jahre fertigbrachte, kaputtmachte.
Und wenige denken an die Generationen, obwohl sie Kinder und Enkelkinder haben, die das alles künftig aushalten müssen - am wenigstens die, die besessen machtgeil ihr Dasein fristen.
Eine traurige Kimi

hallo kiri :umarmen:

sehr, sehr schöne, wahre und dennoch traurige worte.

ich muss sagen, dass es mir von den ansichten sehr ähnlich ergeht.
ich wohne hier gleich am wald und bei uns hat es ebenfalls recht getobt.
gestern fragte ich mich, was in den tieren wohl vorgehen mag bzw muss.
und, ob die vielzahl derer dem sturm standhalten kann.

ich hatte jedoch auch das gefühl, dass innerhalb des sturmes noch etwas anderes mitschwingt.
eine art befreiung, reinigung.
ich sah es auch in den menschen in meiner unmittelbaren nähe.
ihr verhalten glich dem von kyrill.
da floß irgendeine kraft mit, jedoch keine boshafte, sondern eine von einer solch mächtigen intensität die jedoch gerechtigkeit schafft.

dennoch muss ich sagen, dass es mich nachdenklich stimmt und ich mich frage, welche ausmaße die nächsten naturgewalten annehmen.
gaya, macht uns immer wieder aufmerksam, doch selbst durch den mächtigsten sturm rüttelt sie uns nicht wach.
und genau das ist das traurige.
es gibt natürlich sehr viele menschen, die genau hinhorchen und hinsehen.
doch es gibt leider noch viel mehr, die ihre botschaft garnicht wahrnehmen oder nicht wahrnehmen wollen.

der mensch bedient sich an ihr ohne achtung.
er beseitigt sie, wann immer es ihm in den sinn kommt und nimmt sich alles ohne auch nur einen kleinen hauch an sie zurück zu geben.

ich frag mich, wann der mensch es lernt.
wann er endlich aufwacht und einen anderen, einen besseren weg einschlägt.

liebe grüße
hamied :)
 
Weißt du, Hamied, ich denke viele sind schon aufgewacht - aber leider noch immer zu wenige. Ich sah gestern auch die Angst in den Augen derer, die um mich rum waren, aber nicht die Angst um das, was da vor sich geht - nicht die Angst um Bäume, Tiere oder Menschen, die vielleicht in dem Ganzen untergehen - sondern nur die Angst was geht zu Hause kaputt, was ist, wenn ich mit dem Auto nach Hause fahre, geht vielleicht der Zug oder die S-Bahn nicht - so banal.
Das macht mich traurig, wütend, nachdenklich - alles vorhanden.
Es wird sich viel ändern - für uns alle. Und wir werden sicher nicht gefragt, ob uns das passt, ob vielleicht unser Auto, unser Haus oder sonstwas dabei zu Schrott wird.
Und was mich am meisten störte .... nunja, haben wir schulfrei - toll. Haben wir früher aus in der Arbeit ... na, da genehmigen wir uns einen .... hey toll, wir haben frei, frei frei ........ wann endlich wird's kapiert?
Ich hab hier zu Hause - ich leb auch mitten auf dem Land - viele Vögel, Rehe, Füchse, Marder, auf dem Dach Siebenschläfer usw. Ich würde mir so sehr wünschen, wenigstens sie wären frei ... geschützt.
Der Wald bog sich - ein Baum fiel um - und hat damit das Leben vieler anderer Bäume gerettet. Das wollte ich mit meinem Eintrag sagen.
Wann fangen wir endlich damit an? Nein, nicht wir, oder doch ein bisschen???
Wir sind vielleicht etwas weiter, aber nicht weit genug ... und andere ... siehe oben.
die traurige Kimi
 

so sehe ich das auch.
der mensch macht sich über dinge gedanken und sorgen die so banal und unwichtig sind.
gut, ich möchte nicht direkt unwichtig sagen, aber sie sind bei weitem nicht so wichtig wie ein leben.
aber so viele sehen nicht über den eigenen tellerrand hinaus.
sie sind auf ihr wohl bedacht und messen ihre lebensqualität und das was das leben eben ausmacht anhand von materiellem oder auch dem, was für sie selbst von nutzen ist.
es wird heute kaum noch hinterfragt, was das leben letzten endes wirklich ist und ausmacht.
der mensch hat sich so weit von sich selbst entfremdet, dass er den anderen dingen garnicht begegnen kann. wie auch?? er kann sich ja nicht einmal selbst begegnen.

als ich im zug saß, fand ich es erstaunlich, dass diese dialoge um dinge gingen wie selbstbestimmun, gerechtigkeitssinn. sich nicht mehr mit dingen zufrieden zugeben, die falsch und unangbracht sind.
so ne art begegnung/ wiederkehr mit/zu sich selbst.
ich fand es sehr faszinierend zu beobachten bzw zu hören was in den leuten vorging.
irgendwie hatte ich es dann mit kyrill in verbindung gebracht.

aber das was du beschreibst trifft es wirklich haargenau.
die meisten haben sich über dachziegel, autos, straßenverkehr aufgeregt und gedanken gemacht.
was es an leben kostet, hat wenig interessiert.
und das ist nicht nur im fall kyrill so, sondern fängt bei ganz banalen situationen an.

mich stimmt diese missachtung und respektlosigkeit nicht nur traurig, sondern zugegebenermaßen auch wütend.
als ich noch kind war und zur schule lief, so schlenderte ich durch riesige grüne wiesen.
ich liebte den weg und oft blieb ich ewig zwischen blumen und bäumen auf dem nachhauseweg hängen.
wenn ich heute diesen weg entlang gehe, ist von der wiese nichts mehr übrig.
lediglich die grünen englischen rasen sind es, die die gärten der darauf gebauten häuser ausschmücken.
jeder noch so winzige grüne fleck wird zu betoniert und zugepflastert.
und wenn eine grüne fläsche besteht, so diese zugemüllt und nicht zuletzt noch durch irgendwelche schilder verunstaltet.

bei mir in der nähe gibt es einen fluss, dort gab es vor jahren viele eisvögel.
auch ihnen nahm man den lebensraum, weil die ganzen bäume entlang des flusses nicht ins bild passten. folglich wurden sie halt beseitigt.
sie werden beseitigt, weil sie UNS nicht passen.
aber, ob sie die tiere benötigen das interessiert nicht.
und so ist es überall.
wir nehmen ohne daran zu denken, was dies bedeutet.
wir nehmen ohne daran zu denken, dafür dankbar zu sein und in dieser achtung etwas zurück zugeben.
es ist selbstverständlich.
obwohl es dies absolut garnicht ist!

es gibt unzählige beispiele am missbracuh der natur.
sei es durch massentierzucht, verpackungen, abrodung des regenwaldes etc.
und dann fragen wir uns allen ernstes, warum solche dinge passieren?
weshalb sie immer mehr an kraft und ausmaß annehmen?
je länger wir wegsehen, umso deutlicher wird die natur uns zeigen, dass es so nicht weitergehen kann.

liebe grüße
hamied :)
 
Die Tiere taten mir am meisten leid. Sie können am wenigsten für solche Naturkastastrophen und müssen das erdulden, nur weil Menschen die erde kaputtmachen müssen.. :-(
 
Ja, Hamied, so ist es.
Ich hab in einem anderen Beitrag schon geschrieben, dass wohl auch wir Menschen unser brennendes Haus mit Wasser löschen würden - tut die Erde anderes? Viele schalten ihre Klamaanlagen auf höchste Leistung, wenn's ihnen zu heiß ist - tut die Erde mit ihren Stürmen was anderes? Am wenigstens kann ich mit den Aussprüchen was anfangen "... früher war's auch nicht anders". Woww, und DIE hört man nicht nur von der älteren Generation. Viele haben, ob nun bewusst oder unbewusst Angst, was da noch alles kommen wird. Aber trotzdem scheint es für viele der bessere Weg zu sein, die Augen zuzumachen. Mein Haus, mein Auto, mein Bankkonto ... um mehr geht's doch nicht.
Auch ich mag Schnee und Regen nicht sonderlich gerne, und doch weiß ich wir brauchen dringend Beides, wenn wir weiter unsere Suppen mit Wasser kochen wollen (nur eine Phrase). Heute geht's um's Öl oder um's Gas oder den Strom - aber schon bald wird's um's Wasser gehen, welches heute so sinnlos verschwendet wird. Wenn ich hier zum Fenster rausschau sehe ich die Berge. Und was ich da sehe, gefällt mir ganz und gar nicht. Kein bisschen "weiß" zu sehen!
Alles Liebe für euch! Kiri
 
Eine Wiederholung schadet ja nie:

Paranoia
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(παράνοια paránoia, aus griechisch παρὰ parà = neben, daneben und νοῦς noûs = Verstand; "Paranoia" heißt also wörtlich "neben dem Verstand", "verrückt", "wahnsinnig").

Die (eher neurotische) paranoide Persönlichkeit ist durch “übertriebene Empfindlichkeit gegenüber Zurückweisung, Nachtragen von Kränkungen, durch Misstrauen , sowie eine Neigung, Erlebtes zu verdrehen gekennzeichnet (...).
Diese Personen können zu überhöhtem Selbstwertgefühl und häufiger, übertriebener Selbstbezogenheit neigen” (ICD-10).

Fanatismus und Querulantentum können ebenfalls vorkommen.
Die psychotische Paranoia als wahnhafte Störung zeichnet sich demgegenüber aus
“durch die Entwicklung eines einzelnen Wahns oder mehrerer aufeinander bezogener Wahninhalte, die im allgemeinen lange, manchmal lebenslang, andauern;
der Inhalt des Wahns oder des Wahnsystems ist sehr unterschiedlich".
Schließlich ist die gravierendste Form, die paranoide Schizophrenie (schizophrenia, paranoid type),
“durch beständige, häufig paranoide Wahnvorstellungen gekennzeichnet, meist begleitet von akustischen Halluzinationen und Wahrnehmungsstörungen
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” . Bemerkenswerterweise bleiben die kognitiven Fähigkeiten der paranoiden Person erhalten, mit Ausnahme der verzerrten Wirklichkeitswahrnehmung in Bezug auf den Wahntopos.

Primär werden fünf Formen unterschieden: in der grandiosen, selbst-überwertigen Richtung sind dies Erotomanie (Liebeswahn) und Größenwahn. Dem gegenüber stehen Eifersuchtswahn (pathologische Eifersucht), Verfolgungswahn
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und somatischer Wahn (Hypochondrie).

Der Patient hat das Gefühl, verfolgt zu werden.
Ein paranoider Mensch glaubt oft, dass andere beabsichtigen, ihn zu schädigen, zu betrügen oder auch zu töten.
Oft kann er dafür auch "Beweise" präsentieren, die für ihn völlig überzeugend scheinen, für Außenstehende dagegen überhaupt nichts besagen
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.

Der Patient ist durch nichts von ihnen abzubringen, rationale Argumente und Überzeugungsversuche von Außenstehenden haben keinen Erfolg
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.

Bei Systemwechseln (z. B. nach dem Zweiten Weltkrieg, nach der Wiedervereinigung Deutschlands) wechselt oft auch der vermeintliche Verfolger (z. B. Stasi - BND).
Hierin zeigt sich, dass der Verfolgungswahn vor allem in einer Veränderung der Denkvorgänge besteht, während die Denkinhalte variieren können.

Hört sich doch irgendwie bekannt an, nicht?
:weihna1

Natur ist eben nicht lieb und nett - das gibt es nur in Disney-Filmen.
Sorry.
 
Hi Libera, keine Ahnung, was du (mir) damit sagen willst. All die gesagten Dinge sind doch FAKT! Hat nix mit Paranoia oder dergleichen zu tun.
Liebe Grüße - Kiri
 
Ach ja, und in einem hast du recht: die Natur ist nun mal nicht lieb und nett .... zu uns - aber wenigstens zu sich selbst, denn Erde versucht sich halt "nur" zu retten!
 
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Hi
Alles wahr was ihr da sagt. Ich glaube wir haben eigentlich noch größere wahnzeichen, wie z.b. hungersnöte, ozonlöcher oder ähnliches, hier nochmal genaueres:
http://www.gandhi-auftrag.de/Die_Seherschau_der_vier_Warnzeichen.pdf
Was ich auch schlimm finde, ist unsere Ohnmacht. zu vieles was wir tuen, selbst das bedienen dieses PCs ist auf dem leid der natuer aufgebaut, denn dafür werden ja auch wieder kraftwerke benötigt Müll entsteht usw....
Niemand will die rießigen Müllkippen sehen, besuchen usw. aber es ist unser eigener Müll. Und alles was wir dagegen tun können ist versuchen die Menschen darauf aufmerksam zu machen. Wenn wir in die natur gehen würden würden wir nichts ändern, und wir könnten heutzutage wahrscheinlich nicht mal in diesem natürlichen Lebensraum überleben.
Gut, Stürme sind normal, genau so wie der kalte Winter nötig für die natur ist, aber z.b. das schon genannte zu pflastern, oder roden, verschmutzung oder z.b. die Folge von Atombomben-wir haben die kraft den ganzen Planeten für größere Lebensformen unbelebar zu machen.

Und was tun wir, denen es bewusst ist dagegen?

LG,
Flo
 
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