Ich fühl mich weder angepisst noch auf den Schlips getreten, nehmet auch nicht persönlich, Ischariot. Ich bin aber nicht bei einem Kabaret- oder Comedy-Programm; das Thema ist dafür zu ernst.
Gerade diese Ernsthaftigkeit ist es, die eine schlichte Abwertung von andersartigen
Denkweisen nicht zulassen darf. Nichts erhebt uns über die "Rechtswähler"!
Es hilft kaum mit dem Finger auf die Dummen oder Menschenverachtenden
zu zeigen, sich einen Buhmann zu suchen. Die Notwendigkeit zum Verständnis
warum diese Tendenzen vorhanden sind ist gefragt. Die Sozialisten sind keine
Engel und die Freiheitlichen keine Neonazis. Das ist Verallgemeinerung, die
jedes ernsthafte Gespräch im Keim ersticken.
Das Empfinden, das die Politik zum Nationalismus tendiert, ist eine subjektive
welche. Diese Problematik sehe ich derzeit nicht in Österreich, auch das ist
ein subjektives Empfinden. Was für den Einen als Problem erscheint, ist für
den Anderen nur heisse Luft.
Der Spitzenkandidat der Freiheitskämpfer dieser Wahl, ist auch nicht
unbedingt mein Kumpel, aber die Beschimpfung als Neonazi finde ich
selbst für Strache eine unsachliche Beleidigung. Hat sich hier in der
Runde jemand ein Bild von dem Mann gemacht, das nicht medial
gefärbt wäre, um rigiros zu verurteilen?
Euer, bei Vorverurteilungen einen dicken Hals kriegender, Ischariot