Die Ur-Formel

Liegt die Urformel vielleicht in dieser Ur-Stimulation, im Ur-Impuls?
Wo/wie/wer/was impulsiert(e)?
(im Weltraum herrscht Totenstille - keine Schallwellen...)
Das gehört möglicherweise zum Bereich, der Mysterium bleiben muss, wie es Lebenda (hihi, verschrieben), also Legenda ausdrückte
Legenda schrieb:
Was während der Inspiration geschah, wird der Verstand niemals begreifen.

E l n schrieb:
Improvisation:
bei Verhärtung –––->
je geometrischer und symmetrischer, und je dichter die Atome, desto steifer die Verbindungen und härter der „Stoff“ (siehe Kristalle).
Steifheit. Kälte. Wasser wird in kristalliner Form zwar wunderschön (Schneekristall) – aber es verliert die lebensfördernde Qualität.
Kristallstruktur wirkt auf den bios schädigend. Im bios herrscht Asymmetrie und Bewegung (=Wärme).
Hinter den „Erscheinungen“ liegt vielleicht so etwas wie ein „mathematisches“ Gerüst („Formeln“), das aber – materialisiert es sich 1 zu 1,also kristallin („Zahlen“) – tödlich/lebensfeindlich wird.
Könnte eine hypothetische Manifestation der Urformel ähnliche Wirkung haben?

(gerade im bios ist vieles auf dem irrationalen Phi-Verhältnis/Goldener Schnitt aufgebaut, auch unser Körper, unser Gesicht, viele Pflanzen etc... in der Kunst sind viele Bilder und Gebäude nach diesem Prinzip konstruiert worden...)

Also die Sache mit den harmonikalen Verhärtungen hat mich doch sehr beschäftigt und ich hab mal versucht, mir vorzustellen,
1. was mit den "erwärmten" Strukturen geschieht unter dem Gesichtspunkt der Regelmäßigkeit
2. ob die kristallisierten Formen wirklich mit Lebensfeindlichkeit gleichzusetzen sind...

Zunächst ist mir gar nichts eingefallen und ich hab losgelassen, bin spazieren gegangen, hab mich in die unmittelbare Gegenwärtigkeit begeben und vom Nach-Denken ausgeruht.
Gegen Abend hat sich dann wieder was geöffnet.

1. Bewegte Zustände sind mit den Augen nicht so einfach zu erfassen, wie feststehende Figuren. Deshalb gelingt es uns leichter, über die Struktur von festen Körpern auszusagen. Absolut chaotisch wird es aber (im Allgemeinen?) nicht.
Beispiele:
Aufsteigender Wasserdampf hat( in kalter, windstiller Umgebung gut sichtbar)ein harmonisches Gesamtbild.
Du kennst (ihr kennt) sicher die Experimente (gehen auf F.Chladni zurück, Hans Jenny vertiefte sie, die Arbeit wird von Alexander Lauterwasser auf faszinierende Weise weitergeführt), da werden zB Metallplatten mit Sand bestreut und dann in regelmäßige Schwingung versetzt (früher mit einem Geigenbogen, heute elektronisch). Je nach Frequenz ordnet sich der Sand zu unterschiedlichen, doch stets harmonischen Mustern an. Diese Figuren bilden Bewegungsharmonik ab, auch wenn sie erst in der festen Materie sichtbar wird, ist die Ursache doch im Bewegten. Vergleichbare Experimente sind auch mit schwingungsbewegtem Wasser gemacht und fotografiert worden... Erstaunlicherweise erinnern die erzeugten Muster an bereits bekannte Formen und Muster aus der Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt.
Was noch? Zum Beispiel Muster des Sandes am Meeresboden, durch die Wasserbewegungen, bilden eben letztlich die Bewegungsharmonie des Wassers ab. Ich behaupte gar, dass die scheinbar chaotisch sich verhaltenden Teilchen von erhitztem Material (und Hitze ist ja Folge von starker Bewegung) innewohnenden Regeln folgt, und sei es nur die Geschwindigkeit und Bewegungsart, ohne eindeutige Richtung. Da kann ich aber mit meiner ungenauen Kenntnis nur spekulieren und mir das ausmalen.
Ja, und den feinstoffliche Bereich an sich würde ich keineswegs als chaotisch betrachten. Er folgt Impulsen, von woher die auch immer ausgehen mögen...
Fällt mir spontan ein, dass diese Impulse auf jeden Fall vom "Lebendigen" ausgehen müssen, juhuu, von Chi aus unser aller Wurzel und Heimat...

2. Ist kristalline Form mit Kälte und Lebensfeindlichkeit gleichzusetzen? Kälte relativ gesehen schon, da Festigkeit mit dem kältesten Aggregatzustand einhergeht, den Materie annehmen kann. Lebensfeindlich: nein.
Es ist eben FORM, die es dem Inhalt ermöglicht, sich darzustellen. Form ist sowohl Abbild, als auch Gefäß.
Im Gefüge dessen, was zwischen Himmel und Erde (oder andren Gestirnen)geschieht, ist die Materie verwirklichtes Ergebnis von Gedanke. Und da wir uns ja als Menschen dieses Wunder an harmonikaler Perfektion nicht selbst ausgedacht haben, sondern lediglich beobachtet und erforscht, möchte ich einfach mal sagen, es drückt sich darin die göttliche Präsenz greifbar aus.

:liebe1: K.S.
 
Werbung:
Danke Saraswat für deine Gedanken. :)

Saraswati:

Das gehört möglicherweise zum Bereich, der Mysterium bleiben muss, wie es Lebenda (hihi, verschrieben), also Legenda ausdrückte
{Vorwegnahme:
auch die möglichen Hintergründe untenstehender Spekulationen sollten das bleiben - Mysterium.
Lieber nicht Interpretationen drüber stülpen wie "chi", "Gott" etc. - denn in Wirklichkeit weiß man es nicht,
man vermutet nur,
und meistens vermutet man nur das, "was einem am besten gefällt". ;)}


Also die Sache mit den harmonikalen Verhärtungen hat mich doch sehr beschäftigt und ich hab mal versucht, mir vorzustellen,
1. was mit den "erwärmten" Strukturen geschieht unter dem Gesichtspunkt der Regelmäßigkeit
2. ob die kristallisierten Formen wirklich mit Lebensfeindlichkeit gleichzusetzen sind...

Zunächst ist mir gar nichts eingefallen und ich hab losgelassen, bin spazieren gegangen, hab mich in die unmittelbare Gegenwärtigkeit begeben und vom Nach-Denken ausgeruht.
Gegen Abend hat sich dann wieder was geöffnet.

1. Bewegte Zustände sind mit den Augen nicht so einfach zu erfassen, wie feststehende Figuren. Deshalb gelingt es uns leichter, über die Struktur von festen Körpern auszusagen. Absolut chaotisch wird es aber (im Allgemeinen?) nicht.
Beispiele:
Aufsteigender Wasserdampf hat( in kalter, windstiller Umgebung gut sichtbar)ein harmonisches Gesamtbild.
{sichtbar ist er nur ab einer gewissen Dichte ---> "Wolke" etc.
Was heißt jetzt aber "harmonisches Gesamtbild" in dem Fall? ...}

Du kennst (ihr kennt) sicher die Experimente (gehen auf F.Chladni zurück, Hans Jenny vertiefte sie, die Arbeit wird von Alexander Lauterwasser auf faszinierende Weise weitergeführt)
{ja}
, da werden zB Metallplatten mit Sand bestreut und dann in regelmäßige Schwingung versetzt (früher mit einem Geigenbogen, heute elektronisch).
Je nach Frequenz ordnet sich der Sand zu unterschiedlichen, doch stets harmonischen Mustern an.
{geometrische, "radial" aufgebaute Figuren}
{an alle Lichtfreaks: das sind Schallwellen, keine elektromagnetischen Wellen, da wird kein Licht draus...
Das Wort "Frequenz" ist ja z.Z. ein sehr beliebtes Schlagwort ... :weihna1 }

Diese Figuren bilden Bewegungsharmonik ab, auch wenn sie erst in der festen Materie sichtbar wird, ist die Ursache doch im Bewegten.
Vergleichbare Experimente sind auch mit schwingungsbewegtem Wasser gemacht und fotografiert worden... Erstaunlicherweise erinnern die erzeugten Muster an bereits bekannte Formen und Muster aus der Mineral-, Pflanzen- und Tierwelt.
{Anmerkung: das sind mechanische Einwirkungen; Sand und Metallplatten sind "tote" (kalte) Stoffe;
aber es gibt auch Experimente über die Wirkung von Musik auf die Psyche - disharmonische Akkorde werden als "unangenehm" empfunden;
wobei die Rezeption auch stark kulturell bedingt ist -
nicht jeder kann z.B. indischer Sitarmusik was abgewinnen...}


Was noch? Zum Beispiel Muster des Sandes am Meeresboden, durch die Wasserbewegungen, bilden eben letztlich die Bewegungsharmonie des Wassers ab.
{ja, wobei das Wasser zum Übermittler des harmonikalen Ausgangsimpulses wird...}

Ich behaupte gar, dass die scheinbar chaotisch sich verhaltenden Teilchen von erhitztem Material (und Hitze ist ja Folge von starker Bewegung) innewohnenden Regeln folgt, und sei es nur die Geschwindigkeit und Bewegungsart, ohne eindeutige Richtung.
{denke ich auch - wir haben nur keine Erklärungsmodelle dafür, aber da ist immer Ursache und Wirkung}
Da kann ich aber mit meiner ungenauen Kenntnis nur spekulieren und mir das ausmalen.
{is aber ganz gut spekuliert... :)}
Ja, und den feinstoffliche Bereich an sich würde ich keineswegs als chaotisch betrachten.
{pöhse Frage: was ist denn dieses "Feinstoffliche"? zählen da die Gase schon dazu oder wie soll man das verstehen? :D }
Er folgt Impulsen, von woher die auch immer ausgehen mögen...
Fällt mir spontan ein, dass diese Impulse auf jeden Fall vom "Lebendigen" ausgehen müssen, juhuu, von Chi aus unser aller Wurzel und Heimat...
{ist Chi lebendig? wenn das ein Impuls ist, ist es nicht gleichzeitig die Formel... die Formel "rührt" sich nicht... die "Formel" bestimmt sogar das chi selbst oder?}

2. Ist kristalline Form mit Kälte und Lebensfeindlichkeit gleichzusetzen? Kälte relativ gesehen schon, da Festigkeit mit dem kältesten Aggregatzustand einhergeht, den Materie annehmen kann. Lebensfeindlich: nein.
{Doch. Im bios gibt es die kristalline Form nicht, sie wird nur in winzigster Dosis vertragen. Deshalb stimme ich dem "relativ gesehen" zu.
Härte: siehe Verkalkung...
Kälte: siehe Erfrieren...}


Es ist eben FORM, die es dem Inhalt ermöglicht, sich darzustellen. Form ist sowohl Abbild, als auch Gefäß.
{"Form" ist nicht = Kristall, und Kristalle sind wohl selten hohl, also keine Gefäße}
Im Gefüge dessen, was zwischen Himmel und Erde (oder andren Gestirnen)geschieht, ist die Materie verwirklichtes Ergebnis von Gedanke.
{pöhse Frage Nr.2: Gedanke oder Idee? :D}
Und da wir uns ja als Menschen dieses Wunder an harmonikaler Perfektion nicht selbst ausgedacht haben, sondern lediglich beobachtet und erforscht, möchte ich einfach mal sagen, es drückt sich darin die göttliche Präsenz greifbar aus.

{DA wir keine andere Erklärung dafür haben, und uns dieser Gedanke ganz gut gefällt,
KÖNNEN wir GLAUBEN es drücke göttliche Präsenz aus -
axiomatisch behaupten darf man es nicht}


:liebe1: K.S.

Nicht erschrecken über die Anmerkungen - die wirken nur der "Kristallisierung" entgegen (Glaube... :) )...
Dann wäre es ja keine Philo-Sophie mehr...



Schöne Diskussion hier.

;)
 
Et libera nos schrieb:
auch die möglichen Hintergründe untenstehender Spekulationen sollten das bleiben - Mysterium.
Lieber nicht Interpretationen drüber stülpen wie "chi", "Gott" etc. - denn in Wirklichkeit weiß man es nicht,
man vermutet nur,
und meistens vermutet man nur das, "was einem am besten gefällt".
Oder benennt es so, wie es sich für einen darstellt.
Ist Chi lebendig? wenn das ein Impuls ist, ist es nicht gleichzeitig die Formel... die Formel "rührt" sich nicht... die "Formel" bestimmt sogar das chi selbst oder?
Die Frage, ob Energie (Chi) Impuls gibt, oder lediglich Überträger von Impuls ist, interessiert mich. Dass Energie sehr heftig und überwältigend sein kann, ist mir nicht fremd. Mach ich mir heute mal zur Hausaufgabe, das tiefer zu erfragen.

Dass die Formel sich zu rühren hätte, Stand nicht zur Debatte. Die Frage war, ob es einen Code, einen Schlüssel, eine Formel gibt, die mir den Zugang zu sämtlichem Wissen öffnet. Der Schlüssel ist nicht das Wissen... oki?

Auf weitere deiner Anregungen gehe ich vielleicht später ein.



Ach ja, Trixi, deinen kleinen Besuch hat der Galahad ja wieder hier rausgelöscht. Du meintest hier sei kein kreativer Raum mehr offen, weil wir uns an den uralten Geschichten festbeißen, die eh schon alle wissen und nichts neues bieten.

Ja, du hast einerseits völlig recht, dass wir hier nichts Neues erschaffen, während wir uns mit dem bereits Vorhandenen beschäftigen. Aber ich für meinen Teil komme ganz gern immer wieder auf die Beobachtung der Grundlagen zurück und die verschiedenen Mitschreiber helfen dabei, das immer wieder neu auszuleuchten. Dass wir selber Gesetze neu schreiben können, wäre ein gewagter Gedanke, obwohl sehr reizvoll. Ich bin da eher der Ansicht, dass die Kenntnis der Gegebenheiten (und da ließe sich auch noch mehr rausholen) eine Grundlage für kreative Freiheit ist. Das bedeutet aber nicht, dass ich andre Zugänge ablehne, soweit kennst du mich wohl mittlerweile. Also, urmle du gerne hier weiter, wenn dir danach ist...

:liebe1: K.S.
 
Die Frage war, ob es einen Code, einen Schlüssel, eine Formel gibt, die mir den Zugang zu sämtlichem Wissen öffnet.

:liebe1: K.S.

Formel = symbolische Darstellung eines Sachverhalts.

Der Sachverhalt wäre in diesem Falle; sämtliches Wissen, bzw den Zugang dazu.
Das Alles fällt in die Rubrik Gralssuche, oder Suche nach dem Stein der Weisen.
Als Formel sollte man diese Suche gar nicht bezeichnen.
Um eine Formel auszudrücken bedarf es eines gramatikalischen Konsens der wiederum nur innerhalb eines zeitl.-kultur. Paradigmas möglich ist.
Dort ist aber immer nur das entsprechend begrenzte Wissen verfügbar und begreifbar.

Doch die Suche selbst ist ein Wert an sich.
Wo kämen wir hin, wenn wir nicht mehr suchten?
 
Im bios gibt es die kristalline Form nicht, sie wird nur in winzigster Dosis vertragen. Deshalb stimme ich dem "relativ gesehen" zu.
Härte: siehe Verkalkung...
Kälte: siehe Erfrieren...}

ähm, darf ich das weiter spinnen... mal den Faden aufnehm und versuch mein Muster dazu zu weben.

Hitze = verglühen
Flüssig = ertrinken

Ich habe seit Tagen eine Irritation was Metall angeht.
Ich komme unbewusst an ein kaltes Stück Metall (Kleiderbügel o.ä.) und schrecke zurück weil es sich für mich heiß anfühlte.

Ich gehe mal so weit und behaupte jetzt einfach, jeder fühlt/erfährt Aggreratzustände anders.

Und es gibt auch flüssige Kristalle.:weihna1


Mal ein Zitat, welches so in meinem Hirn geistert...
Also ich weiß, dass ich weiß, ich weiß blos noch nicht was ich weiß.

ja soweit habt ihr mich schon gebracht. *lach

Samstägliche Grüße Bea
 
Ja, du hast einerseits völlig recht, dass wir hier nichts Neues erschaffen, während wir uns mit dem bereits Vorhandenen beschäftigen. Aber ich für meinen Teil komme ganz gern immer wieder auf die Beobachtung der Grundlagen zurück und die verschiedenen Mitschreiber helfen dabei, das immer wieder neu auszuleuchten.

Das hab ich jetzt ein paarmal durch mich durch ;) gelesen. In mir entsteht dazu der Gedanke, wir können doch gar nichts Neues erschaffen... es ist doch alles schon da. Es geht doch immer nur darum, das Vorhandene anzuschauen (von allen Seiten, buchstäblich, das ist doch das Wesen des Seins, daß das Vorhandene von allen Seiten angeschaut wird) und zu er-kennen... um es auf wahre Art zu erleben... Was wollen wir denn Neues???
 
Saraswati schrieb:
Die Frage war, ob es einen Code, einen Schlüssel, eine Formel gibt, die mir den Zugang zu sämtlichem Wissen öffnet.
Du hast diesen Zugang doch bereits :liebe1:
Den Schlüssel kannst du dir doch auch jederzeit selber holen gehen. :)
 
Formel = symbolische Darstellung eines Sachverhalts.

Der Sachverhalt wäre in diesem Falle; sämtliches Wissen, bzw den Zugang dazu.
Das Alles fällt in die Rubrik Gralssuche, oder Suche nach dem Stein der Weisen.
Als Formel sollte man diese Suche gar nicht bezeichnen.
Um eine Formel auszudrücken bedarf es eines gramatikalischen Konsens der wiederum nur innerhalb eines zeitl.-kultur. Paradigmas möglich ist.
Dort ist aber immer nur das entsprechend begrenzte Wissen verfügbar und begreifbar.

Doch die Suche selbst ist ein Wert an sich.
Wo kämen wir hin, wenn wir nicht mehr suchten?
Gralssuche find ich ja mal schön, als Vergleich :)

Aber dass wir Formeln nur per grammatikalischem Konsens, noch dazu eingesperrt in zeitl.-kulturellen Paradigmas verfügbar machen können, das nehm ich dir nicht ab. Ich lebe seit 20 Jahren bikulturell und habe Musik studiert, die einigen verschiedenen Epochen und Kulturkreisen entstammt.
Was nun dem allem gemeinsam ist- Das Gefühlsspektrum, die Schwingungsfähigkeit, das Lebendige.... Wie war das Qia? Das übergeordnete Prinzip finden... die Liebe letztlich...

Sat Naam schrieb:
Man könnte endlich anfangen das Gefundene zu verwirklichen, anstatt sich in den Teilergebnissen zu verlieren.
Klar... wenn es denn gefunden ist. Kommt immer auf die Fragestellung an, ob ich mit der vorhandenen Antwort zufrieden sein kann. :clown:

Du zielst vielleicht darauf ab, dass uns reine Präsenz zur Verwirklichung reicht, oder? Möchte ich nicht widersprechen.

Aber ich habe nun mal eine Frage im Raum stehen, die mich dermaßen essentiell berührt, dass sie sich für mich nicht einfach erledigt, in dem ich beschließe sie fallen zu lassen. Sie wird schon von selbst fallen, wenn sie mir nicht mehr wichtig ist... Das ist gleichzeitig ernst und Spiel.
Und diese Fragestellung, welche mich da über große Zeiträume schon bewegt, führt mich in der Tat an die interessantesten Orte der Vorstellungskraft. Sie ist ein Mittel der geistigen Durchdringung, die dem, was ich betrachte immer mehr Transparenz gibt. (Die Transparenz ist wohl immer da, nur mein Auge wird wacher)

Genau, das ist auch ein Thema, welches zum Thread gehört:
Wie verändern sich vermeindlich Sachverhalte, durch die Bewusstheit des Betrachters? Und gibt es die letztendliche Bewusstheit, die alles in allen Aspekten erkennt? Wir können immer nur aus unsren Augen gucken, mit unsren Ohren Hören und vor Allem mit unsrem eigenen Gehirn denken. Das macht das Erkennen per physischen Mitteln schon mal mangelhaft. Ein Hund nimmt ja zB auch wieder anders wahr als ein Mensch und hat nicht weniger recht, mit seinem Ausschnitt der Wahrnehmung, als wir.
Es kann also die vollkommene Schau nur über den meditativen Zustand der inneren Schau möglich werden (Behauptung, ja)... in innerer Verbindung zum essentiellen Seinsgrund... und der ist erst vollständig mit der Erleuchtung erreicht... Hm.

usw

:liebe1: K.S.
 
Werbung:
Zurück
Oben