Die Ur-Formel

Ein verlangsamter Ton wird klanglich zum rhythmischen Metrum (Verlangsamung der Frequenz).Verdichtung müsste also eher in die Höhe, also in Beschleunigung der Frequenz gehen...

Ja, diese Vermutung hatten tatsächlich schon Einige geäussert, tatsächlich ist es aber eine Verlangsamung. So wie die Schumansche Welle es im Vergleich zur Gammastrahlung zeigt.

Grüße
Qia:)
 
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Ich hätte da vielleicht einen Ansatzpunkt.
Jetzt nehme ich den Ton aber nicht als Klang,sondern als Materie,als das was Ton ist,Erde.
Ist ein interessanter Betrachtungsansatz, den Lionéz oben auch schon mal angedeutet hat. Was hat Ton mit Ton zu tun.
Naja, Tonkrüge sind klangvoll... vielleicht entstand das Wort über diese Assoziation...
 
Hi Qia :)

Ich habe ein sehr kurzes, in menschlichem Zeitverständnis, doch sehr eindrucksvolles Samadhi mit einem internal-visuellen Objekt erlebt, wobei die Information des Objektes weit über sich und einem "mich", dass dabei kollabierte, hinausreichte.

Die Qualität und der Inhalt des Erlebnisses erklärte mir, was die absolute Beobachtung ist.
Einmalig? Ich hab' den Scheiss jetzt schon so oft gesehen- und jedes Mal ist es anders, weil das Thema wechselt. Auch der Blickwinkel selber hat unterschiedliche Tiefen. Was verstehst du denn genau unter einem "internal-visuellen Objekt"?

QIA S.O.L schrieb:
Worauf wier uns einigen könnten ist:

Es ist etwas anderes, diese "absolute Beobachtung" einmal erlebt zu haben, oder sie ständig zu haben...geschweige denn, nach ihrer/m Qualität und Inhalt zu leben.

Alles was ich heute tue, tue ich auf Basis des Erlebnisses....und dennoch komme ich noch nicht an die Umsetzung dessen heran. Das liuegt auch daran, weil mein "Ego" oder meine Programm-Persönlichkeit an diesem Erlebnis nur wenig Teil hatte, sie lief zu dem Zeitpunkt eher auf meditativem Standby.
Programm-Persönlichkeit ist gut, lach. Ich sag' immer: die Persönlichkeit ist Programm, das kann ich ja im Horoskop sehen, wie das Programm beschaffen ist. Der Same liegt fest, die Frage ist nur, wie weit er schon entwickelt ist. Das Ich hat aber sehr wohl Anteil an derartigen Erlebnissen- als Beobachter. Ich schaue, solange es mir eben möglich ist, um möglichst viel des Geschauten ins Programm zu integrieren. Das erweitert die Basis.

Die Umsetzung, jaja. :D
Ich hab' mir hier gestern euer Schauspiel reingezogen, stand mal auf der einen, dann wieder auf der anderen Seite- bis es keine Seite mehr gab. Es ist wirklich völlig unsinnig, "Du" zu sagen. Es gibt kein Du. Es gibt nur mich. Sag' ich "Du", bin ich beim anderen, der dann natürlich zu verbessern ist. Dem helfe ich dann. Bin ich nicht edel? Au Mann, mir ist wirklich nicht zu helfen. :D


liebe Grüsse dir :liebe1:
 
Ich behaupte, dass ich das schon getan habe.

Daran Deinerseits zu zweifeln würde bedeuten, dass Du es mir nicht zutraust und/oder damit die Idee der Lüge berufst. Ist aber hierfür egal.
Ich wüsste nicht, wozu ich hier lügen oder einen Fall überbewerten sollte.

Ich habe ein sehr kurzes, in menschlichem Zeitverständnis, doch sehr eindrucksvolles Samadhi mit einem internal-visuellen Objekt erlebt, wobei die Information des Objektes weit über sich und einem "mich", dass dabei kollabierte, hinausreichte.

Die Qualität und der Inhalt des Erlebnisses erklärte mir, was die absolute Beobachtung ist.

Worauf wir uns einigen könnten ist:

Es ist etwas anderes, diese "absolute Beobachtung" einmal erlebt zu haben, oder sie ständig zu haben...geschweige denn, nach ihrer/m Qualität und Inhalt zu leben.

Alles was ich heute tue, tue ich auf Basis des Erlebnisses....und dennoch komme ich noch nicht an die Umsetzung dessen heran. Das liuegt auch daran, weil mein "Ego" oder meine Programm-Persönlichkeit an diesem Erlebnis nur wenig Teil hatte, sie lief zu dem Zeitpunkt eher auf meditativem Standby.
Sehr schön, nimmt du dann auch anderen die gleiche Behauptung ab ?

Oder zweifelst du da deinerseits ebenfalls bei anderen daran, weil sich dein Inhalt des Erlebnisses mit deren absolute Beobachtung sich scheinbar nicht deckt.
Denn diese *Erklärung* des Erlebnisses ist lediglich auch nur wieder eine subjektiv ausformulierte Konzeption und entspricht in dem Augenblick nicht mehr dem Moment der Wirklichkeit, seit dem dieser kurze Moment für dich vorbei war.

Das ist doch jetzt wenigstens schon mal endlich ein konkreter Ansatz einer Aussage :brav:
 
Akasha ist aber voll geschrieben
wir haben bereits das gesammte Wissen
ich gehe zur Vereinfachung zurück
zu Ur
die Quelle
es geht stromaufwärts...

und das ist nicht main stream
dort ist es wirklich leise
du hörst nur noch das Murmeln...



Ali:liebe1: :liebe1: :liebe1:
jaja, akasha ist voll, aber dass sie vollgeschrieben ist, das ist wohl eine Vermutung. Sie ist ein Wasserglas, das randvoll ist. Gibst Du noch mehr Wasser herein, fliesst Wasser heraus. Sonst würden wir doch gar keine Töne und Laute haben, wenn man "Ton" nur mal als sinnlich erfahrbares Ereignis sieht. Sie gibt ja ständig ab und zwar im Jahr 2007 eine andere Information als im Jahre 345 vor Christus. Jedem fällt etwas anderes ein und die Gesamtheit der Sachen, die uns einfallen ergeben die menschliche Geschichte, die in der Zeit zurückgelegt wird.
Deshalb findet Plato zu seinen Worten und Ken Wilber zu den seinen. Und die Yogis zu den ihren- dass sie letztendlich alle nur das Gleiche meinen, das ist mir schon klar. Aber den meisten Menschen ist es eben nicht klar, weil das Ur nicht formuliert ist. Sondern eben immer nur ein System oder eine Lehre. Legt man aber mehrere Systeme deckungsgleich übereinander und richtet sie aneinander aus, dann befruchten sich die Systeme gegenseitig und aus der Vielzahl der Systeme wird wieder eine Ganzheit, die man ein Spiegelbild von Akasha nennen könnte. Nur eben in verdichteterer Form, eingegeben in eine Empfangsantenne, die menschlicher Körper mit der ID xyz heissen könnte oder auch natürlich betrachtet "Gen-Code 154.649.653.157 oder so. Und die Gesamtheit des Wortegesumse ist ein Lebensmantra, das den gesamten Ton des Geistes in ein leeres Gefäss gibt, das wir dann irrtümlich Geist nennen. Ein Geist ist eben kein Körper, auch keine Seele. Und auch nicht unser Inhalt. Das wird ganz oft verwechselt, glaube ich. Man spricht bei uns von einem "Grossen Geist", wenn jemand die Systeme überblickt und ein sog. "Universalgelehrter" wird.

Narr schrieb:
Saratwatsi frug nach dem Weg des ersten Gedanken bis zum ersten Klumpen.

Das will ich auch mal versuchen: so und? ah, sound meinte ich. Das wär für mich das Alles. Der "Woosh", den das ganze Geflitze hier macht in der unterschiedlichen Dichte und Grösse der Objekte vom Planeten über die Zelle zum Quantum und den Dingen, die man in 20 Jahren aktuell besprechen wird, weil Quantenphysik dann nur der letzte Sprung hinein in das Gesundheitszeitalter war (die Physik der "Füsse", diese Disziplin ist im Wurzelchakra angekommen, also jetzt universal wie auch die Genetik. Die geistigen Disziplinen sind es, die aufholen müssen, nicht die Naturwissenschaft:) ).
Alles ist in Bewegung, es entsteht notwendigerweise Reibung und das verursacht sound. Eigentlich ein Kratzen- ähnlich einem chrchrchrchrchrrrrrr, wie wenn eine Nadel über eine Schallplatte schrabbt. Kennt ihr das "Weisse Rauschen"? Gibt es auch als Film. Der "Fall" des Wassers, der Spiritualität.

Aus dem Sound heraus möge sich das Alles entwickeln in unterschiedlichster Farbe, Form, aus der Wandlung des chr. chrchrchrchrchr, das ist Wasserblubbern in der Kehle, eine Mandelspülung, wenn man denn noch welche hat. Es ist das Organ, das neben der Vorhaut einem grossen Teil der Menschheit weggeschnitten wird, weil ihm keine Bedeutung beigemessen wird, ebenso der Milz. Für den Chinesen vollkommen unverständlich, denn so entsteht ja die Ich-Nase erst, die mit Bitterkeit (Mandel) in die Welt guckt und die Nasenenergie verknüschelt.
Der letzte Atem klingt gelegentlich ähnlich. chrchrch- und dann ist erst wirklich die Stille für den Lebenden Menschen, der am Bett gesessen hat. Der Geist, der blickt natürlich noch weiter. Als Resonanz auf das Dichteste Göttliche Ding, in dem wir stecken und auf das, was der Ton- das weggehen des Atems- in ihm auslöst: eine Flut von Bildern. Die lösen sich, das haben die Neurophysiologen ja richtig erkannt.

:liebe1:
 
Einmalig? Ich hab' den Scheiss jetzt schon so oft gesehen- und jedes Mal ist es anders, weil das Thema wechselt. Auch der Blickwinkel selber hat unterschiedliche Tiefen. Was verstehst du denn genau unter einem "internal-visuellen Objekt"?
Eben, weil in dem Augenblick wo er sich polarisiert, hälst du in quasi fest.

Das ganze ist ein Film, der mit z.b. 24 Bilder/sek abläuft. Im Augenblick der Erkenntnis nimmst du dort als Beobachter lediglich 1 Bild raus und und schaffst dir darüber eine Erklärung. Nur ist es das dann schon gar nicht mehr. Beim nächsten Bild sieht das eben schon wieder ganz anders aus.

Darin liegt der Unterschied zwischen Erfahren und verstehen

Wahre Erleuchtung in ihrer Meisterlichkeit liegt darin permanent in diesem Film mitzufahren, von Bild zu Bild wenn du so willst.
Erst dann erfährst du den Film in seiner Totalität.
Und da in dieser holografischen Totalität in jedem Einzelbild (als Teil-Information) auch gleichzeitg die Gesamtinformation enthalten ist - Erlebst du quasie alles und nichts auf einmal.
Nur wirst du darüber auch gleichzeig niemals wieder eine totale Aussage machen können, weil du selbst als erleuchteter Meister auch nur wieder lediglich ein einziges Bild rausgreifen könntest.
Deswegen grinsen die meistens auch alle immer nur wortlos, wenn man sie direkt danach fragt. :)
 
Im Grunde genommen könnte es doch - grad in einem solchen Thread - wieder so sein. Daß wir gegenseitig uns die Zeit nehmen, zu lesen, nach allen Richtungen, was der andere geschrieben hat... dem Klang seiner Worte zuzuhören in unserem Inneren. Und dann etwas dazu zu finden, was in Resonanz dazu geht - oder aber auch in Dissonanz. Aber eben bewußt. Beim Nachinnenhorchen auf die Urformel kann es ja nicht drum gehen, recht zu haben... sondern Resonanzen zu finden.


Manche Worte, besser gesagt Wortzusammensetzungen (Sätze), haben etwas, das ich als den "Klang der Wahrheit" bezeichnen möchte. Viele Texte sprechen mich einfach nicht an, die ich dann auch relativ schnell "über-lese". Aber dann kommt plötzlich ein Text oder eine Textstelle, die diesen besagten "Klang der Wahrheit" hat und es macht irgendwie "Zack und Bing" und ich stehe für einen kurzen Moment mit meinem inneren Wissen in Kontakt, welches mir ganz unzweifelhaft sagt, daß etwas die Wahrheit ist - zumindest für mich, innerhalb meiner persönlichen Realität. Solche Erkenntnisse sind also auch außerhalb meiner Meditationen, in ganz normalen Alltagssituationen möglich.


LG:)
Abraxas


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Manche Worte, besser gesagt Wortzusammensetzungen (Sätze), haben etwas, das ich als den "Klang der Wahrheit" bezeichnen möchte. Viele Texte sprechen mich einfach nicht an, die ich dann auch relativ schnell "über-lese". Aber dann kommt plötzlich ein Text oder eine Textstelle, die diesen besagten "Klang der Wahrheit" hat und es macht irgendwie "Zack und Bing" und ich stehe für einen kurzen Moment mit meinem inneren Wissen in Kontakt, welches mir ganz unzweifelhaft sagt, daß etwas die Wahrheit ist - zumindest für mich, innerhalb meiner persönlichen Realität. Solche Erkenntnisse sind also auch außerhalb meiner Meditationen, in ganz normalen Alltagssituationen möglich.
Eben, du steht damit damn in direkter resonanz - und es ist auch nur für Dich.
Ich hab schon Bücher 20 mal gelesen und entsprechend immer andere Stellen darin auf die Art gefunden, die der Geschichte dann wieder einen völlig neuen inhalt gaben.
Deswegen gibt es in dem Sinne auch keine spirituellen *Geheimschriften* oder ähnliches. Weil jeder in seiner Entsprechung immer nur das für ihn selbst zutreffende erkennen kann.
Wenn man z.B. dieses Satori-Erlebnis schon einmal selbst in sich erlebt hat, bekommen viele Schriften auf einmal einen völlig anderen Inhalt.
 
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