Die Ur-Formel

Diese Behauptung unterstellte ich Sat, weil er in einigen seinen Beiträgen m. M. nach darauf indirekt hinweist. Das ist jetzt seine Sache, diese zu widerlegen, denn dann wäre es Fehler in meiner "Übersetzung". :) Ich habe bereits gesagt, dass ich mich mit Deinen Antworten zufrieden gebe und sollte es doch anders sein, so müßte ich vermuten, dass Deine Antworten durchaus unvollständig waren. Ansonsten macht es mächtig Spaß, sich mit Dir austauschen. :zauberer1 Zum Verlauf: es fällt auch richtig auf, dass gerade in den Sachen, die hier von anderen Forumteilnehmern als "unklar"/"falsch"/"komisch"/"bis dahin vollkommen unbekannt" empfunden werden könnten, seid ihr auf einmal ein Herz und eine Seele. Das zeigt, dass ihr beide Euch mit der Thematik, über die ihr redet, sehr gut auseinander gesetzt habt. Jeder auf eigene Art und Weise eben.
Ich sagte es doch bereits alles - Ich widerlege nichts oder bestätige da etwas weiter als richtig oder falsch. Ich brauche auch keine Zustimmung noch sonst was. Wenn er meint das für sich *richtig* zu stellen - steht da nur was in *Resonanz*
Das was ich darin als unwesentlich bezeichnet habe, sind die subjektiven Perspektiven z.B. des *Vorwurfs* - Ich habe lediglich dargestellt, mehr nicht.
 
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Ich habe mich auch kurz (1 Sek.) der Ur-Formel vor ca. 2 Stunden gewidmet. Nur habe ich mich nicht auf Resultat R² konzentriert. Ich ließ einfach Energie in Bewußtsein reinfließen. Resultat: vor dem geistigen Auge hat sich etwas "GEÖFFNET". Keine Ahnung, was und keine Ahnung, wie. Ich konzentrierte mich gar nicht auf R², weil es für mich nicht wichtig ist. Ich mache mir auch nicht mehr die Mühe, die mathematische Richtigkeit zu überprüfen. Habe schon hier erwähnt, dass mich die nackte moderne Wissenschaft nicht mehr interessiert. Aber diese Idee, sich auf Bewußtsein und Energie als Summe zu konzentrieren, hat irgendwas in sich, muss ich zugestehen. :)

Fein so kann das funzen! :)

Was ist schon Richtig, wenn man keine Erfahrung hat?:foto:

Liebe Grüße
Qia:)
 
Deswegen bin ich auch kein Magier.:clown: Denn die obige Aussage grenzt ähnelt zwar einer durchaus annehmbaren These. Nur etwas stört mich daran... Es ist so, als gehe ich einen spirituellen Weg. Und es gibt auf diesem Weg Sachen, die mich bremsen; die mich weiter bringen; die mich abhalten; die auf den ersten Blick scheinen, dass sie mich zum Ziel führen. Diese 3. Seite in Deiner Aussage wäre für mich genau eine Sache, die auf den ersten Blick erscheint, mir Ziel direkt vors Auge zu führen. Nun meine ich aber, dass ich erst dann im Stande bin weiterzukommen, in dem ich viele Konzepte auflöse. Und das passiert erst dann, wenn ich ALLES zulasse. Deswegen die Sache mit der Kugel. Die 3. Seite hört sich zwar verführerisch an, ist aber m. M. nach nur eine versteckte Verlängerung eines spirituellen Weges.

Liebe Grüße :liebe1:

Sorry, aber dann haste die Idee noch nicht ganz erfasst.... Die korrekte Anwendung dieser Idee führt zur Verkürzung des Weges.:weihna1

Liebe Grüße
Qia:)
 
Wenn ich mal den Wissenschaftler Johannes Kepler als Beispiel nehme, dem wir enorm viel Erkenntnisgrundlagen verdanken, der lernte in seiner Jugend lateinische und griechische Philosophie (in den Originalsprachen), sowie Rhetorik, Dialektik, Musik, Astronomie (damals noch nicht getrennt von Astrologie) und Arithmetik. Als Student hörte er Vorlesungen über Griechisch, Hebräisch, Astronomie, Physik, Ethik, Dialektik und Rhetorik. Dabei wollte er ursprünglich Theologe werden, da er (und zwar lebenslang) ein tief religiöser, trotzdem freidenkender Mensch war.
In seinem Lebenswerk:Weltharmonik verwendet er eine Sprache die gleichzeitig streng wissenschaftlich und doch durchdrungen von Ehrfurcht und Hingabe ist...

Oder gehen wir weiter zurück zu Phytagoras. Der war, wie die meisten hier wissen werden, nicht einfach Mathematiker, sondern in erster Linie Mystiker (mit eigenem Orden). Dass er so grundlegende mathematische Gesetzmäßigkeiten "empfing", hat mehr mit seiner mystischen Hingabe, als mit suchendem Errechnen zu tun. Hätte er sich aber nicht wissenschaftlich ausgebildet, wäre seine Erkenntnisfähigkeit nicht auf diesem Niveau gelandet (behaupte ich).

Oder Johann Sebastian Bach... hat unermüdlich studiert und seine Kunst auf eine solide Wissensbasis gestellt. In seinen Werken drückt sich übrigens auch eine hohe Kenntnis der mystischen Zahlenkunde aus. Dabei war er immer gottverbunden und mit dem Leben verbunden, welches ihm auch eine Menge an Schicksal erleiden lies, das er aber gemeistert hat. Leben und Kunst haben sich absolut ergänzt und ich halte ihn für einen der Erkennenden.

Goethe hat sich in einigen möglichen wissenschaftlichen und künstlerischen Bereichen ausgebildet, wegen der Lust am Wissen. Und seine schriftstellerischen Werke beweisen einen tiefen Einblick ins universale Wissen.
(Fällt mir auch gleich sein Zitat ein: "Ey, so habt doch endlich einmal die Courage, euch den Eindrücken hinzugeben...")

usw.
damit will ich nicht sagen, dass wissenschaftliche Grundlagen absolute Voraussetzung für Erkenntnisfähigkeit sind. Jedoch können sie sehr unterstützend wirken auf dem Erkenntnisweg, wenn sie nicht rein wissenschaftlich distanziert erlernt werden, sondern mit dem ganzen Sein erfahren und verarbeitet.

Hab mich gestern Abend interessehalber in einen Ärztvortrag gesetzt. War absolut wissenschaftlich gehalten. Das ist meines Erachtens wesentlich zu wenig, um wirklich über Heilung zu sprechen. Kommen aber wissenschaftliche Kenntnis und ganzheitliches Erkennen durch innere Ausbildung (energetischer Art und Bewusstsein für Natur und Lebenszusammenhänge, Verbundenheit...) in Einklang, dann lässt sich auch mit der Wissenschaft was anfangen... obwohl die Methodik der Verwendung der Wissenschaft sich anders äußern würde... (War jetzt etwas schwierig für mich in wenig Worte zu fassen, hoffentlich nicht mißverständlich).

Und dass sich hier niemand auf den Schlips getreten fühlt, weil er/sie vielleicht keine Lust auf Wissenschaft hat. Ist alles frei. Wir müssen nichts. Und ich bin sicher, dass Erleuchtung nicht unbedingt Wissenschaft braucht, dass sie sogar blockierend wirken kann. Unmittelbares Wissen ohne Vorbildung ist auf jeden Fall wahrer, als nachgeplapperte Weisheit.

Ufff,
:liebe1: K.S.

Tolles Posting....für mich ein Treffer!:)

Grüßlies
Qia:)
 
Und dass sich hier niemand auf den Schlips getreten fühlt, weil er/sie vielleicht keine Lust auf Wissenschaft hat. Ist alles frei. Wir müssen nichts. Und ich bin sicher, dass Erleuchtung nicht unbedingt Wissenschaft braucht, dass sie sogar blockierend wirken kann. Unmittelbares Wissen ohne Vorbildung ist auf jeden Fall wahrer, als nachgeplapperte Weisheit.
Das kann man wohl sagen. :liebe1:
(Damit will ich jetzt niemanden indirekt ansprechen):rolleyes:
 
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Ja,

aber man kann doch noch einen Schritt weiter denken.

Nehmen wir mal an man könnte das oder hätte das erreicht
...
Die absolute Fülle, das All-Erfüllende-Eins-Sein.
(Gleich sage ich mir, nei ich kann es mir nicht vorstellen und dann passiert folgendes...

ich beginne in diesem All-Eins-Sein nach "Etwas" suchen,
und könnte ich etwas darin finden? Nein.
ich fände "Nichts", die absolute Leere.

Damit wäre man aus den All-Eins-Sein ind das Nicht-Sein, in die Leere gefallen.
Die Leere 0 und die All-Einheit 1 sind also zwei Aspekte ein und der Selben "Sache"

Nun, da ich über solche "Dinge", die dem Intellekt unfassbar sind nachdenken kann, muss mein Sein in der Transzendenz gründen, sonst könnte ich ja garnicht darüber nachdenken, ich könnte keinen Begriff wie Unendlich oder Absolut oder All-Eins-Sein denken. Woher käme denn so ein Begriff, der Verstandesmäßig nicht erfassbar ist.
Daher muss es so sein, dass mein Bewußtsein in dem All-Eine-Sein oder dem Absoluten gründet.

Und immer dann, wenn ich mir etwas wünsche, falle ich von der 1 in die 0, ich schaffe ein Loch, eine Leere in meinem Bewußtsein und diese Leere bedeutet Leiden, da ich mir einbilde etwas zu wollen, was ich nicht habe.

Wünsche sind daher das Hindernis, das verhindert, dass ich die Wurzel meines Wesens erkenne. Sie bilden Löcher in meinem Bewußtsein...

Meditation ist in der Tat die einzige Methode, Denken hilft da nicht, ich muss was tun oder besser Innehalten von tun und wünschen.

Sehr schön aufgearbeitet, Zustimmung.

Det Qia:)
 
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