Sorry, aber dann haste die Idee noch nicht ganz erfasst.... Die korrekte Anwendung dieser Idee führt zur Verkürzung des Weges.
Liebe Grüße
Qia
Ach, Qia, viele Wege führen nach Rom.

Mein Weg ist nicht gleich Dein Weg. Ich nehme den Weg der transparenten Kugel. Du nimmst den Weg der 3. Seite. Wir sind Individuen. Das, was für Dich eine Verkürzung bedeuten kann, ist für mich z. B. Verlängerung und umgekehrt. Warum es gerade in diesem speziellen Fall so ist? Nun, die Sache mit der Kugel kommt bei mir von Innen. Die Sache aber mit der 3. Seite kommt von Außen, in diesem Fall von Deiner Meinung, die Du hier geäußert hast. Sobald ich eine Sache annehmen müsste, die von Außen kommt, ist ein Teil der inneren Verbindung zum Lernen m. M. nach blockiert. Bei Dir dasselbe. Für Dich kommt eben die Theorie mit der 3. Seite näher an Deine Seele, als meine Behauptung. Dazu kommt, dass Du Deine 3. Seite-These in dieser Inkarnation eben schon mehrjährig auf Probe (Praxis) stellen konntest, was Dir dabei erlaubt, meine Idee als Verlängerung darzustellen. Und Dir ja ist Praxis und Umsetzung enorm wichtig. Nur: es ist mein Weg, nicht Deins. Und umgekehrt.
Um zu verstehen, wie Du handelst und was Du willst (und das will ich wissen habe ich bereits geschrieben

. Sonst kann ich keine gescheite Diskussion führen) müsste ich vorher für mich definieren, was ein Magier ist. Erstens ist es eine weitere Berufsbezeichnung: Schlosser, Manager, Engel, Magier... Jeder Beruf setzt für eine korrekte Ausführung der Tätigkeit eine Weiterbildung und schließlich Meisterschaft (das hast Du ja schon) mit der weiteren Fortbildung voraus. Was ist die Beschäftigung eines Magiers? M. m. nach ist Magier derjenige, der lernt, die kosmischen Gesetze zu verstehen, diese anzuwenden und in die Praxis umzusetzen. Abhängig davon, wieviel tiefstes Verständnis ein Magier für göttlichen Kosmos auf den Tag bringt, resultiert sich daraus seine Kraft, Macht und Fähigkeit, Praxis zu betreiben. Ich gehe davon aus, dass es enorm wichtig ist: ein Magier muss in erster Linie tiefstes Verständnis für kosmische Gesetze haben, um erst danach mit Praxis anfangen zu können. Nur wieder ein kleiner Unterschied zu mir: ich gehe davon aus, dass mir tiefstes Verständnis ausreicht und ich muss nicht alles gleich in Praxis umsetzen (so viel Zeit in dieser Inkarnation habe ich auch nun wieder nicht

). Ich setze eben das in Praxis um, das mir gefällt. Und für mich ist tiefstes Veständnis für Dinge nicht gleich eine Theorie, die ungeprüft bleibt und auch noch ohne wenn und aber von Außen aufgenommen wurde.
Nun bist Du in Ur-Formel-Forum gelandet und hast eine Formel in den Raum gestellt. Habe ich auch das ca. 1 Sek. lang ausprobiert. Ist interessant, wie ich geschrieben habe. Aber: ein wenig wundert mich sowieso, dass Du so großzügig bist. Normalerweise müsste man doch Eure Kurse besuchen, oder? Das zeigt mir, dass Du ein großes Herz für uns hast, wenn Du einfach so ein Paar grundlegende Sachen hier zur Diskussion freigibst. Es kann natürlich sein, dass das, was wir dabei an Gedanken und Anregungen für diese Formel hier schreiben, Dir bei Deinen... Interessen hilfreich sein wird. Du hast ja auch mehrmals betont, dass Dir Austausch am Herzen liegt. Denkst Du, dass wir für Dich was Brauchbares an Gedanken hier liefern könnten?
Andere Frage: Yogi = Magier? Ich behaupte: nicht. Ich halte von Yogis mehr, als von Magier, (nicht auf Person bezogen!!) weil sich die Magier m. M. nach viel zu viel der äußeren Praxis zuwenden. Yogis widmen sich dem Inneren, was meinem Gefühl näher kommt.
Du hast mal was über Vorbilder geschrieben, dass man den Menschen auch bei gewissem Erreichen von Etwas Wichtigem durchaus als Vorbild dienen kann (muss?). Ich denke, wenn man sich ein Vorbild (Idol) vor die Augen hält, ist es wieder zeitlang eine Stagnation. Und wenn ich schon eine Stagnation erkenne, so sollte ich darauskommen. Deswegen habe ich weder Vorbilder, noch Idole. Sondern durchaus interessante und sogar faszinierende Wesen, die es wert sind, wenn man mit ihnen in Kontakt tritt. Es ist ein feiner Unterschied: Ein Vorbild nach der gängigen Meinung ist jemand, der Fähigkeiten hat, die ich auch haben will, was durch Charisma des Vorbilds unterstützt wird. Nur: was ist danach? Sollte ich das erreicht haben, was mein Vorbild hat, bräuchte ich schon wieder ein neues (besseres, fortgeschritteneres - uff, kompliziertes Wort

- )Vorbild. Fehler: mein Fokus haftet lange Zeit in äußeren Vorbildern, ohne dass ich mich nach Innen mit voller Kraft richten kann. Ich weiß, Du kannst mir darauf antworten, dass die innere Arbeit in Eurem Orden enorm wichtig ist. Dann gleich meine Frage: Wieviel Prozent nimmt diese Innere Arbeit aus dem gesamten Arbeits/Lern-aufwand?
Liebe Grüße
