Die Seele des Anderen spüren

  • Ersteller Ersteller Tinamaster
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Du verwirrst mich :mad2:

sorry , wollt i net , geht mir grad so...
hab keine power im moment , mein studio hab ich heut morgen verlassen , und kann die nächsten tag nimmi rein..meine freunde, sind so lieb , und arbeiten da jetzt im wechsel ... ich kann da echt grad net rein ...hab kei kraft....
 
Die wahre Geschichte von Sonne und Mond
von Sergio Bambaren in : Die Zeit der Sternschnuppen.

Vor vielen tausend Jahren, lange bevor die Großeltern meiner Großeltern geboren wurden, lange bevor die Fische und die Vögel unbehelligt durch die mere und die Lüfte zogen, lange bevor es die Meere gab, ja bevor die Erde erschaffen wurde, war die Sonne das einzige, was existierte. Vor ihr hatte es nichts gegeben, zumindest nicht in diesem Teil des Alls. Die Sonne war stark und kam sich sehr weise vor. Sie hilet sich für sehr mächtig und glaubte, nichts könne mit ihrer macht konkurrieren. Aber zugleich war der Sonne klar, dass sie ewig leben würde, und bei all ihrer Stärke und all ihrem Stolz merkte sie doch, sie würde bis in alle Ewigkeit allein sein. Anfangs machte ihr das nichts weiter aus, doch während Tausende und Abertausende von Jahren vergingen, schwand ihr stolz allmählich dahin. Sie wusste immer noch, dass sie das mächtigste Wesen am Himmel war, doch sie begann etws zu empfinden, was sie noch nie empfunden hatte. Zum erstenmal seit dem beginn aller Zeiten fühlte die Sonne sich einsam.

Und diese Einsamkeit bereitete ihr einen Schmerz, den sie noch nie verspürt hatte. Es war das erste Mal, dass die sonne begriff, wie wenig ihre Kraft, ihre Wärme und ihre Energie wert waren, wenn sie diese nur dazu benutzen konnte, ihren Stolz zu nähren.

Anfangs versuchte die Sonne das Gefühl von Einsamkeit zu überwinden, doch je mehr sie dagegen ankämpfte, desto stärker wurde es. Doe Sonne wußte nicht, daß sie auch ein Herz hatte und daß sie früher oder später begreifen würde, daß dieses herz sie auf die wunderbarste Reise schicken würde, die es gab: die Reise der Liebe....

(Fortsetzung)
 
...:liebe1:
Noch viele Jahre lang kämpfte die Sonne gegen dieses Gefühl an, das sie so traurig machte, so einsam. Aber es kam die zeit, da sie die furchtbare Last der Gewißheit, ewig so einsam weiterzuleben, nicht mehr ertragen konnte.

Eines Nachts flog ein Komet dicht an der Sonne vorbei. Als er näher kam, grüßte er die Sonne. "Hallo, Sonne", sagte er. "Wer bist du?" "Ich bin ein Komet." "Ein Komet?" fragte die Sonne. "Ja. Ich reise nun schon lange durch das ganze All und bestaune voller Ehrfurcht all die wunderbaren Werke, die überall im Kosmos verstreut sind."
"Aber sicher hast du noch nie etwas gesehen, das so stark und mächtig ist wie ich!" sagte die Sonne. Der Komet lächelte. Er wollte die Sonne nicht verletzen, darum sagte er nicht, daß er andere Sonnen gesehen hatte, die tausendmal größer und stärker waren als sie. " Nein, so etws habe ich noch nie gesehen", bestätigte er.

"Natürlich nicht", sagte die Sonne. "Denn niemand ist so mächtig wie ich." "Und so einsam..."
Die Sonne sah den Kometen an. "Wie meinst du das ?"
"Du weißt genau, was ich meine", sagte er. "An der Farbe deiner Glut kann ich sehen, daß du nur aus stolz die Leere leugnest, die langsam, aber sicher dein herz auffrißt. Du solltest etwas dagegen tun."
"Ich brauche nichts! Nicht einmal dich!" sagte die Sonne. "Ich habe alles, was ich brauche." Die Farbe der sonne ging von blaßgelb in ein leuchtendes Rot über.

"Natürlich Sonne", antwortete der Komet. "Tja, dann werde ich dich nicht weiter stören und meine Reise fortsetzen. War nett, dich kennenzulernen. Ich hoffe, wir sehen uns wieder, wenn ich in ein paar Millionen Jahren erneut vorbeikomme. Bis dann."
"Bis dann", sagte die Sonne. Aber plätzlich wurde ihr klar, was das bedeutete: wieder ein paar Millionen Jahre allein! Was würde sie in dieser Zeit tun? Sie wußte, sie war die mächtigste von allen, aber würde sie die Einsamkeit nochmals so lange ertragen?

"Halt, warte mal!" riefe sie dem Kometen nach. Der Komet hielt an. "Was ist den, Sonne?" fragte er.
"Ich weiß nicht, warum", sagte sie, "aber mir ist gerade klargeworden, daß es unerträglich wäre, so lange allein zu sein. Was kann ich dagegen tun?" "Du fühlst dich einsam?"
"Na ja, manchmal schon."

Der Komet starrte die Sonne an, und trotz der großen Hitze und all dem Licht spürte der Komet die Traurigkeit, die das Gestirn umgab. "Sonne?" "Ja?"
"Auf meinen Reisen durch das All habe ich schon andere Sonnen gesehen, so wie du, die von Planeten umgeben sind. Sie sind so etwas wie ihre Kinder."
"Planeten? Was ist ein Planet?" "Nun, es scheint, daß diese Sonnen an einem bestimmten Punkt in ihrem ewigen leben - manche waren jünger, manche schon älter als du - zu dem Schluß gekommen sind, daß die Einsamkeit und die Stille, in der sie bis dahin gelebt haben, unerträglich sind und sie lieber etwas von ihrer stärke und Macht abgeben, um Planeten zu erschaffen und nie mehr einsam zu sein. Aber das hat seinen Preis."
"Was für einen Preis?"

"Nun, um Planeten zu erschaffen, brauchst du so viel Kraft, daß du nicht mehr ewig leben kannst. Nur noch ein paar Milliarden Jahre. Mehr nicht."
Die Sonne schwieg. Sie dachte nach. "Was hat meine Kraft für einen sinn, wenn ich sie nicht mit anderen teilen kann?"
Der Komet lächelte. "Genau", sagte er. "Aber wie mache ich das?" fragte die Sonne. "Was?" "Planeten erschaffen."

"Das wirst du schon wissen, wenn es soweit ist"ß ich weite, sagte der Komet. "Jetzt mu "Jetzt muß ich weiter." Und er schoß davon. Dabei zog er einen silbernen Schweif hinter sich her, der Tausende von Kilometern lang war und so strahlend hell und schön, daß die Sonne nur voll Ehrfurcht staunen konnte, was der kleine Komet hinterließ......:liebe1: (Fortsetzung)
 
.... :liebe1: Noch viele tausend Jahre lang dachte die Sonne über die Worte des Kometen nach. Angestrengt konzentrierte sie sich auf die Frage, wie sie Planeten erschaffen sollte, aber ohne Erfolg. Doch eines Tages erkannte sie, welche Kraft in ihrem Licht lag. Sie begann sich zu drehen, schneller und immer schneller, bis man sie kaum noch sah. Die Farbe der sonne veränderte sich, und sie fing an, sich weiter und weiter auszudehnen. Auf einmal sah man von allen Enden des Kosmos eine riesige Explosion, und von der Sonne begannen sich kleine Stücke abzulösen. Sie flogen von der Sonne weg und ordneten sich in verschiedenen Abständen zu ihr an.

Doch nachdem sie zum erstenmal einen Teil ihrer Kraft hatte entweichen lassen, wurde die Sonne unendlich müde. Die Anstrengung war so groß gewesen, daß sie mehrere tausend Jahre lang schlafen mußte. Und weil sie schlief, merkte die Sonne gar nicht, daß aus der Einsamkeit, die sie zu einem so drastischen Entschluß getrieben hatte, ein Wunder geboren war. :liebe1: Die kleinen Stücke, die einst Teil der Sonne gewesen waren, hatten sich abgekühlt und umringten sie. Aus den stücken waren Planeten geworden, Kinder der sonne, die dafür sorgen würden, daß sie nie wieder einsam wäre.

Als die Sonne schließlich erwachte und die Augen aufschlug, sah sie voller Erstaunen, wie all diese Planeten sie umkreisten. Sie selbst besaßen kein Licht: Sie brauchten das Licht der sonne. Zum erstenmal in ihrem Leben kam die Sonne sich nützlich vor. Sie wußte jetzt, daß sie für diese kleinen Himmelskörper, die um sie kreisten, sorge tragen mußte, und dadurch hatte die Sonne zum erstenmal das Gefühl, nicht allein zu sein. Und sie war glücklich.

Doch von all den Planeten, die sie umgaben, interessierte sie sich besonders für den, der ihr am nächsten war. Er war strahlend blau und schien etwas ganz Besonderes zu sein. Er leuchtete auf eine andere Weise als die Sonne. Seine Oberflöche schien mit weißer Watte und fetzen von schimmerndem Blau bedeckt zu sein, selbst dort, wo sie am dunkelsten war.

Auch wenn die Sonne es noch nicht wußte, hatte sie nicht nur neue Welten hervorgebracht. Sie hatte noch etwas anderes geschaffen. Dank der wärme und dem Licht, das die Sonne spendete, genoß diese kleine blaue, merkwürdige schöne Welt das Privileg, eines der größten Wunder des alls zu beherbergen: das Wunder des Lebens... :liebe1:

(Fortsetzung)
 
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Die Geschichte is noch seeeeeeeeehr lange also: :liebe1:

.... Viel Äonen vergingen, und auch wenn die Sonne sich darüber freute, von so vielen Planeten umgeben zusein, sprachen die Planeten doch nicht mit ihr. Sie wunderte sich sehr. Wenn es sie so viel Mühe gekostet hatte, sich mit anderen Himmelskörpern zu umgeben, warum hatte sie dann nicht das Gefühl, Gesellschaft zu haben?

Doch in diesen Millionen von Jahren hatte der neue blaue Planet sich mit allen möglichen Arten von wunderbaren Wesen angefüllt: Grüne Wiesen bedeckten seine Oberflöche, und kristallklare Flüsse schlängelten sich durch die saftigen Täler. Myriaden von verschiedenen Geschöpfen lebten in den Meeren und Lüften, während andere die Wüsten und Wälder durchstreiften, die mit Hilfe der Sonne entstanden waren. Doch die Sonne hatte von alldem keine Ahnung und fühlte sich weiterhin einsam.

Eines Tages kehrte der Komet zurück, den die Sonne vor langer zeit gesehen hatte. Der Komet erblickte die sonne und grüßte sie.
"Hallo, Sonne."
"Hallo, Komet."
"Du mußt jetzt sehr glücklich sein, da du von so vielen Planeten umgeben bist!"
"Eigentlich nicht", sagte die Sonne.
"Warum denn nicht?", fragte der Komet.
"Ich fühle mcih immer noch sehr einsam. Ich kann mich mit den Planeten nicht verständigen."
"Ich will sehen, was ich tun kann", sagte der Komet und strebte auf den blauen Planeten zu, den er entdeckt hatte, während er auf die Sonne zuschoß.

Der Komet flog sehr dicht an der Erde vorbei und bestaunte voller ehrfurcht all die wunderbaren Lebensformen, die die Sonne im Austausch gegen ihr ewiges Dasein gesschaffen hatte. Er freute sich sehr für die vielen Geschöpfe der Erde, doch die Sonne tat ihm sehr leid. Darum rief er eines Nachts alle Erdbewohner zusammen und sprach zu ihnen.

"Ihr wunderbaren Wesen! Ihr seid mit dem Leben gesegnet, weil die Sonne auf die Ewigkeit verzichtet hat, um euch zu erschaffen, um euch das Leben zu schenken mit all den Wundern, die es bereithält. Aber die sonne ist sehr traurig, und ich fürchte, daß sie durch ihre Traurigkeit ihre strahlende Helle verlieren wird. Und wenn die Sonne ihre Leuchtkraft verliert, dann werdet ihr alle untergehen, denn es ist die Sonne, die euch am Leben hält."

"Was können wir dagegen tun?" fragten die Geschöpfe der Erde.

"Wir könnten der Sonne ein Geschenk machen", sagte der Komet. "Ich gebe euch ein Jahr, um euch auf einer Seite der Erde zu versammeln. Tut, was ich euch sage, und auch wenn einige von euch dabei sterben werden, wird es uns so doch gelingen, der sonne einen Grund zu geben forzubestehen, und alle Arten werden überleben."

Ein Jahr verging, und sämtliche Geschöpfe der Erde folgten dem Rat des Kometen. Als das Jahre herum war, kehrte der Komet zurück und machte sich daran, das Geschenk für die Sonne zu erschaffen. er änderte seine Flugbahn, steuerte direkt auf die Erde zu und schlug mit all seiner Kraft in den Erdboden ein. Die Erde erbebte wie nie zuvor, und ihre Bewohner bekamen schreckliche Angst und dachten, sie würden sterben. Doch als der Komet einschlug, verschmolz er mit der Erde, und als er schließlich zurückprallte, riß er einen Teil von ihr mit sich. Er entfernte sich ein Stück weit und blieb plötzlich stehen. Dann begann er, die merkwürdige blaue Erde mit dem Wunder des Lebens darauf zu umkreisen. :liebe1:
 
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