Ja, also,
Wir packen also irgendwann unseren Rucksack und machen uns auf den Sprung,
um dieses Leben zu beginnen.
Dann nehmen wir unser großes rotes Wollknäul und lassen es über diese Erde rollen,
so dass sich der Faden unseres Lebens vor uns ausrollt. Ein Stück weit können wir
ihn noch sehen, aber sehr schnell verliert er sich in Richtung Horizont.
Er liegt für uns bereit, als Erinnerung an unseren eigenen Lebensplan, mit den
Markierungen, die für uns wichtig sind.
Wenn wir dann auf diese Erde, in dieses Leben kommen, dann verknüpfen wir als
erstes unseren roten Faden mit den Fäden unserer Eltern, die da schon neben
unserem liegen, damit wir Halt finden, und erstmal gezeigt bekommen, wie man
sich hier am besten bewegt.
Durch die Liebe, die wir mit unseren Eltern austauschen, entstehen immer neue
Knoten zwischen den Fäden, unsere Leben sind für eine ganze Reihe von Jahren
recht eng miteinander verbunden, verknotet.
Doch dann, wenn wir etwas älter werden, dann spüren wir, dass unser Faden uns
etwas sagen will. Er ändert die Farbe, oder besser gesagt, wir sehen, dass dieses
Stück des Fadens, zu dem wir jetzt gekommen sind, eine andere Farbe hat, denn
der Faden selbst war schon immer an dieser Stelle so, seit wir ihn ausgerollt hatten.
Der Faden wird mehr violett als rot, und intuitiv wissen wir, dass wir ihn jetzt
etwas zur Seite ziehen sollten, etwas weg von den Fäden unserer Eltern.
Wir spüren auch, dass es Zeit ist, keine neuen Knoten mehr zu unseren Eltern
zu knüpfen, wir lassen einfach weniger Liebe fließen, auch wenn sie jetzt meinen,
wir seien plötzlich zickick, eigensinnig, sturköpfig, verschlossen, oder so.
Aber wir müssen ganz einfach unseren Weg jetzt allein finden, unser Faden hat
es uns gesagt, und da wir noch recht gut auf unsere Intuition hören, haben wir
es leicht erkannt.
Irgendwann kommt dann eine Stelle, da zeigt uns unser Faden ein herrliches Rosa.
Kann sein, dass wir garnicht darauf achten, denn an dieser Stelle nähert sich
ein anderer Faden, der dort auch rosa ist, und mit ihm ein Mensch, zu dem wir
sehr viel Liebe verspüren. Er oder sie hatte seinen Faden von Anfang an so gelegt,
dass unsere Fäden sich an dieser Stelle sehr nah kommen. Und wenn wir nun einfach
die Liebe fließen lassen, so wie es vorgesehen ist, dann verknoten sich die Fäden,
und wir gehen unseren Weg gemeinsam.
Solange die Liebe zwischen uns fließt, entstehen immer neue Knoten, und verbinden
unsere Wege. Und während wir gemeinsam gehen, packen wir verschiedenes aus dem
Rucksack aus, den wir ganz zum Anfang, vor dem Anfang, mal gepackt hatten.
Jeder von uns zweien hat etwas anderes mit, und es ist sehr spannend zu sehen,
was der andere hat, und wir lernen daraus sehr viel, besonders auch dadurch,
dass wir vieles gemeinsam benutzen und ausprobieren.
Das ist für ein mehr oder weniger großes Stück des Weges sehr interessant, doch
es kommt die Zeit, da wir alles probiert und alles erfahren haben, was es für uns
gemeinsam zu erfahren gab. Und falls wir auf unseren Faden achten, werden wir sehen,
dass er langsam beginnt, wieder eine violette Farbe anzunehmen, ganz sacht, aber
doch deutlich. Es ist der Punkt gekommen, keine neuen Knoten mehr zu knüpfen,
unseren Faden wieder etwas zur Seite zu ziehen, ein Stück für uns allein zu gehen.
In aller Dankbarkeit können wir uns verabschieden, froh über alles, was wir
erlebt haben, und in dem Wissen, dass jeder Faden demnächst wieder eine andere
rosafarbene Stelle zeigen wird.
So gehen wir ein Stück allein, sehen in unseren Rucksack, denn da ist einiges
dazugekommen, was wir jetzt noch mal betrachten und ordnen können.
Bald nähern wir uns wieder einer Stelle unseres Fadens, die uns die Farbe rosa
präsentiert, und siehe da, es liegt auch wieder ein zweiter Faden ganz in der Nähe.
Ja, so würde das prima funktionieren, harmonisch und sanft durch das ganze Leben.
Aber, aber, da gibt es leider die tausende von Verlockungen der materiellen Welt,
und es gibt die Trägheit des Menschen, der am liebsten immer alles so lassen
möchte, wie es ist, nur keine Veränderung, nur nichts neues eingehen,
nur nichts vorhandenes loslassen.
Uns so passiert es eben, dass wir eigentlich an der rosa Stelle unseres Fadens sind,
aber wir merken es garnicht, da wir völlig in den Dingen der oberflächlichen
materiellen Welt verstrickt sind. Es wartet vielleicht jemand, aber es kann nicht
das geschehen, was vorgesehen ist, was wir selbst vorgesehen hatten.
Es beginnt das Chaos, alles kommt durcheinander, die Zeit verrinnt, es nähert sich
schon die zweite rosa Stelle unseres Fadens, aber wir zögern noch mit der ersten
Partnerschaft. Unsere Seele macht natürlich etwas Druck, um uns zu bewegen,
und das heißt für uns nichts anderes als Leid und seelischen Schmerz zu erfahren.
Das andere Leben, die anderen Leben, kommen genauso durcheinander, wer soll dieses
ganze Netz wieder neu ordnen, dieses System von verketteten Gittern?
Was uns Kuthumi sagen will, ist:
Spürt eurem Faden nach, ihr nehmt ihn mit eurem Herzen war.
Fragt nicht euren Kopf, was ihr tun sollt, sondern stellt die Frage eurem Herzen.
Macht euch frei von allem, was euch daran hindert, freie Entscheidungen für euren
Weg treffen zu können. Ihr könnt alles, was es auf dieser Welt gibt, haben,
aber seit auch bereit, es gehen zu lassen, wenn der Augenblick es erfordert,
damit ihr genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein könnt.
Knüpft eure Knoten, wenn ihr das Rosa spürt, und lasst eurem Faden freien Lauf,
wenn die Zeit des Violett gekommen ist. So erfahrt ihr alles, was ihr braucht in
diesem Leben, in Harmonie und voller Glück.
Ob wirs wohl lernen werden?
Alles Liebe,
Diddi
Wir packen also irgendwann unseren Rucksack und machen uns auf den Sprung,
um dieses Leben zu beginnen.
Dann nehmen wir unser großes rotes Wollknäul und lassen es über diese Erde rollen,
so dass sich der Faden unseres Lebens vor uns ausrollt. Ein Stück weit können wir
ihn noch sehen, aber sehr schnell verliert er sich in Richtung Horizont.
Er liegt für uns bereit, als Erinnerung an unseren eigenen Lebensplan, mit den
Markierungen, die für uns wichtig sind.
Wenn wir dann auf diese Erde, in dieses Leben kommen, dann verknüpfen wir als
erstes unseren roten Faden mit den Fäden unserer Eltern, die da schon neben
unserem liegen, damit wir Halt finden, und erstmal gezeigt bekommen, wie man
sich hier am besten bewegt.
Durch die Liebe, die wir mit unseren Eltern austauschen, entstehen immer neue
Knoten zwischen den Fäden, unsere Leben sind für eine ganze Reihe von Jahren
recht eng miteinander verbunden, verknotet.
Doch dann, wenn wir etwas älter werden, dann spüren wir, dass unser Faden uns
etwas sagen will. Er ändert die Farbe, oder besser gesagt, wir sehen, dass dieses
Stück des Fadens, zu dem wir jetzt gekommen sind, eine andere Farbe hat, denn
der Faden selbst war schon immer an dieser Stelle so, seit wir ihn ausgerollt hatten.
Der Faden wird mehr violett als rot, und intuitiv wissen wir, dass wir ihn jetzt
etwas zur Seite ziehen sollten, etwas weg von den Fäden unserer Eltern.
Wir spüren auch, dass es Zeit ist, keine neuen Knoten mehr zu unseren Eltern
zu knüpfen, wir lassen einfach weniger Liebe fließen, auch wenn sie jetzt meinen,
wir seien plötzlich zickick, eigensinnig, sturköpfig, verschlossen, oder so.
Aber wir müssen ganz einfach unseren Weg jetzt allein finden, unser Faden hat
es uns gesagt, und da wir noch recht gut auf unsere Intuition hören, haben wir
es leicht erkannt.
Irgendwann kommt dann eine Stelle, da zeigt uns unser Faden ein herrliches Rosa.
Kann sein, dass wir garnicht darauf achten, denn an dieser Stelle nähert sich
ein anderer Faden, der dort auch rosa ist, und mit ihm ein Mensch, zu dem wir
sehr viel Liebe verspüren. Er oder sie hatte seinen Faden von Anfang an so gelegt,
dass unsere Fäden sich an dieser Stelle sehr nah kommen. Und wenn wir nun einfach
die Liebe fließen lassen, so wie es vorgesehen ist, dann verknoten sich die Fäden,
und wir gehen unseren Weg gemeinsam.
Solange die Liebe zwischen uns fließt, entstehen immer neue Knoten, und verbinden
unsere Wege. Und während wir gemeinsam gehen, packen wir verschiedenes aus dem
Rucksack aus, den wir ganz zum Anfang, vor dem Anfang, mal gepackt hatten.
Jeder von uns zweien hat etwas anderes mit, und es ist sehr spannend zu sehen,
was der andere hat, und wir lernen daraus sehr viel, besonders auch dadurch,
dass wir vieles gemeinsam benutzen und ausprobieren.
Das ist für ein mehr oder weniger großes Stück des Weges sehr interessant, doch
es kommt die Zeit, da wir alles probiert und alles erfahren haben, was es für uns
gemeinsam zu erfahren gab. Und falls wir auf unseren Faden achten, werden wir sehen,
dass er langsam beginnt, wieder eine violette Farbe anzunehmen, ganz sacht, aber
doch deutlich. Es ist der Punkt gekommen, keine neuen Knoten mehr zu knüpfen,
unseren Faden wieder etwas zur Seite zu ziehen, ein Stück für uns allein zu gehen.
In aller Dankbarkeit können wir uns verabschieden, froh über alles, was wir
erlebt haben, und in dem Wissen, dass jeder Faden demnächst wieder eine andere
rosafarbene Stelle zeigen wird.
So gehen wir ein Stück allein, sehen in unseren Rucksack, denn da ist einiges
dazugekommen, was wir jetzt noch mal betrachten und ordnen können.
Bald nähern wir uns wieder einer Stelle unseres Fadens, die uns die Farbe rosa
präsentiert, und siehe da, es liegt auch wieder ein zweiter Faden ganz in der Nähe.
Ja, so würde das prima funktionieren, harmonisch und sanft durch das ganze Leben.
Aber, aber, da gibt es leider die tausende von Verlockungen der materiellen Welt,
und es gibt die Trägheit des Menschen, der am liebsten immer alles so lassen
möchte, wie es ist, nur keine Veränderung, nur nichts neues eingehen,
nur nichts vorhandenes loslassen.
Uns so passiert es eben, dass wir eigentlich an der rosa Stelle unseres Fadens sind,
aber wir merken es garnicht, da wir völlig in den Dingen der oberflächlichen
materiellen Welt verstrickt sind. Es wartet vielleicht jemand, aber es kann nicht
das geschehen, was vorgesehen ist, was wir selbst vorgesehen hatten.
Es beginnt das Chaos, alles kommt durcheinander, die Zeit verrinnt, es nähert sich
schon die zweite rosa Stelle unseres Fadens, aber wir zögern noch mit der ersten
Partnerschaft. Unsere Seele macht natürlich etwas Druck, um uns zu bewegen,
und das heißt für uns nichts anderes als Leid und seelischen Schmerz zu erfahren.
Das andere Leben, die anderen Leben, kommen genauso durcheinander, wer soll dieses
ganze Netz wieder neu ordnen, dieses System von verketteten Gittern?
Was uns Kuthumi sagen will, ist:
Spürt eurem Faden nach, ihr nehmt ihn mit eurem Herzen war.
Fragt nicht euren Kopf, was ihr tun sollt, sondern stellt die Frage eurem Herzen.
Macht euch frei von allem, was euch daran hindert, freie Entscheidungen für euren
Weg treffen zu können. Ihr könnt alles, was es auf dieser Welt gibt, haben,
aber seit auch bereit, es gehen zu lassen, wenn der Augenblick es erfordert,
damit ihr genau zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein könnt.
Knüpft eure Knoten, wenn ihr das Rosa spürt, und lasst eurem Faden freien Lauf,
wenn die Zeit des Violett gekommen ist. So erfahrt ihr alles, was ihr braucht in
diesem Leben, in Harmonie und voller Glück.
Ob wirs wohl lernen werden?
Alles Liebe,
Diddi



