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Shrek
Guest
Hi Shrek
Ich denke auch, wir sollten in uns selbst GANZ sein, aber ich muss zugeben, dass ich mich nicht so fühle. Sonst wäre ich jetzt wohl glücklicher mit mir selbst. Das liegt vielleicht daran, dass ich mich jahrelang vergessen habe und nur für andere lebte, mein Leben verschob. Mein Ex hat mich geweckt, seither wende ich mich auch meinen eigenen Bedürfnissen zu und fühle mich vollständiger in mir. Aber ER fehlt mir doch, ich hab Sehnsucht, gerade weil ich aufgewacht bin und es nicht mehr verdränge.
Liebe Sunnygirl!
Das is ja ok und richtig so. Diese Sehnsucht nach diesem Mann, ist ja die
Sehnsucht nach Deiner eigenen inneren Ganzheit, eben projiziert und erkannt
im Außen. Das Außen leistet uns da die Hilfestellung das zu erkennen. Über
das außen kannst du in Deinem inneren weiterforschen, oder Du kannst
eben durch das erkennen im außen ganz anfangen in Deinem inneren zu
suchen. Er is ja ein Geschenk auf Deinem Weg um dich selbst zu erkennen.
Du bist jetzt schon ganz. Nur eben noch nicht bewusst erkannt. Das is
dann eben der Weg dorthin, der niemandem erspart bleibt. Und zu dem
Weg gehört dazu alte negative Emotionen zu lösen, den persönlichen
Entwicklungsweg zu gehen. Das ist der Weg durch die Finsternis umd ins
Licht zu gelangen. Da kommt keiner dran vorbei. Die Ablösung von allem, das
Gefühl der völligen Getrenntheit um zurückzufinden und die eigene Ganzheit
zu erkennen. Und der Weg ist streckenweise Schmerzvoll. Wenn man sich
jedoch von dem Gedanken löst, dass Schmerz etwas negatives ist und
erkennt, dass es eben eine Emotion ist wie jede andere auch, wird
das empfinden mit der Zeit "neutraler" und der Weg wird leichter.
Und irgendwann schwebst Du dann im inneren Liebesglück.
Auch der Ausdruck "Ich liebe mich und Selbstliebe" is mir etwas suspekt.
Ich liebe mich. ist eine rückbezügliche Aussage. Also ich bezieh mich
auf eetwas, auf ein Objekt, inder Aussage, eben auf mich. Dies ist mit
einer aktiven Handlung verbunden, drückt also ein "tun" aus. Entspringt
also immer noch dem dualistischen System, der dualistischen Denkweise.
Mit dem Satz "Ich liebe mich" kann ich nix anfangen. Is für mich nicht
nachvollziehbar.
Ich empfidne es mehr als. "Ich bin Liebe" Unsere
Essenz ist ja die "Liebe". Ich spüre wie sie mich durchströmt und einfach
da ist. Ich fühle es als das was ich wirklich bin.
Wie nena schon singt: "Liebe will nicht. Liebe ist."

