sandraviola
Mitglied
... hm, das sehe ich andersAlso bis zum ca. 30.-32. Lebensjahr hätte ich gesagt: Ja. Aber seither habe ich den Eindruck, dass es anders ist.
Nach Erikson (Identitätspsychologe der Lebensspanne) entwickelt sich etwa in dieser Zeit das Vermögen der Distanzierung aus einem festen Persönlichkeitskern heraus. Dem Hinduismus zufolge entwickelt sich vom 28.-35. Lebensjahr das Halschakra, das die gleiche Funktion (Abgrenzung, klare Kommunikation, Authentizität, etc.) hat.
Es gibt dann ein Gegengewicht der "Vernunft" - so würde ich es nennen.
Wenn das Herz und der Bauch irgendwo anbeißen, dann gibt es die Instanz, die abwegt, ob es sinnvoll ist - oder nicht. "Sinnvoll" nicht im zweckrationalen Sinne, sondern ob die LIebe wirklich auf beiden Seiten vorhanden ist - oder ob man blind in etwas hineinrennt.
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DAS kann ich voll und ganz unterschreiben, diese veränderung beobachte ich auch seit einiger zeit bei mir. ein toller zustand!

