Hi,
der weg beschreibt das leben von der geburt bis zum tod. Der weg ist das ziel. Dann existiert kein ziel mehr oder nur wenige, sehr schwache ziele. Setzt man sich ziele gleicht man alle wahrnehmung unbewusst auf diese ziele ab, dienen sie ihm oder nicht. man existiert innerhalb eines abgleichs. Dieser unbewusste abgleich lässt die eigentliche wahrnehmung nur noch als schatten existieren.
Es kann einen weg geben ohne dass es ein ziel gibt, der weg selbst macht dann die ziele. Nicht das ziel macht den weg.
Das ziel, der wunsch, das wollen erzeugen eine persönlichkeit, ein ich. jedes ich hat ziele die seinen weg bestimmen. Das macht sie zu gleichen, es spielt keine rolle welches ziel, es ist immer ein gedachtes ziel. Das tun, der ablauf im gehirn, ist immer gleich.
dagegen ist der weg ohne ziel eher transzendent, man achtet ja ständig auf seinen weg dann, achtet auf das tun. Der abgleich ob gut oder schlecht, nützend oder schadend, besser oder schlechter ist weg. der verstand hat nicht mehr so viel einfluss. Etwas anderes kommt zum vorschein welches über " den " weg entscheidet. Und dieser weg ist immer verschieden, das individuelle im menschen kommt hier voll zum vorschein im gegensatz zum ziel setzen und handeln.
Hat man kein ziel, kann man sein tun nicht abgleichen mit etwas abstrakten, es entsteht zum beispiel eine höhere gehirnaktivität, man benötigt auf einmal ganz andere sichtweisen für eine entscheidung und das manchmal in sehr kurzer zeit. Und den satz, abgleich : nützt es mir ? gibt es nicht mehr.
Was dann, hehe.
Ohne ziele keine gewohnheit mehr, nichts gewöhnliches.
Grüsse