die Euro Lüge....

Kurz nachdem ich den Beitrag abgeschickt habe, war mir klar, dass so eine Reaktion kommen wird, und ich bin froh und erleichtert, dass sie von Dir kommt.

Ich meinte NICHT, dass jede Unzufriedenheit ungerechtfertigt ist. Und ich meinte auch NICHT, dass alles gut ist, wie es laeuft, geschweige denn, dass unsere Regierungen alles gut machen.

Ich meine lediglich, dass diese Unzufriedenheit eine Keimzelle (von vielen) ist fuer diverse nicht gerechtfertigte Aeusserungen und Ansichten... und dass einige Leute aus dieser Unzufriedenheit heraus auch gerne Verschwoerungstheorien spinnen.

Ja... sehe ich auch so. Nur denke ich zum einen, dass Du momentan ein bisschen zu sehr auf "VT-Jagd" (ich habe nicht VTLER geschrieben! ;) ) bist und vielleicht ein Thema dann sogar vorschnell in eine "Alles-Okay-Schublade" steckst, gerade weil es für VTler ein Thema ist und sie es möglicherweise auch übertreiben (etwa Komplett-Zusammenbruchs-Szenarien)....

Aber: Gerade der EURO und die EU ist tatsächlich ein VT-Thema. Es wird kaum erkannt, ist aber nicht gerade versteckt. Wer von der "Macht der Banken" sprach wurde vor noch gar nicht so langer Zeit schnell in der rechten Ecke vermutet, weil dann sofort Assoziationen zu "Finanzjudentum" aufzukommen schienen.

Wenn man sich die Entwicklung momentan aber mal aufmerksam anschaut, dann ist das Verschwörung... Das ist glasklar. Dafür braucht man keine VT-Seiten. Und wenn wir über Demokratie und Diktatur sprechen... dann empfinde ich es als schweren Fehler immer auf die Klischee-Diktaturen als Vergleich zu verweisen, wo man sofort verhaftet wurde, wenn man auch nur ansatzweise Regime-kritisch war.

Die Frage ist doch: Wäre das heute und momentan überhaupt nötig? Wir sind verdammt kontrolliert... und wir sind auch extrem gehirngewaschen. Mehr als die Menschen im 2. Weltkrieg... jede Wette. Die Instrumente zur Manipulation sind doch viel viel besser... sonst würde nicht einfach alles abgenickt, bzw. sich um das meiste ja gar nicht gekümmert.

Und demokratisch gefragt werden wir doch so gut wie gar nicht. In welchen europäischen Ländern durfte über den Vertrag von Lissabon abgestimmt werden? In welchen europäischen Ländern wird das Volk gefragt, ob sie ihre Steuergelder in einen nicht-funktionierenden Rettungsschirm stecken wollen, weil die Regierungen der Länder von den Banken erpresst werden?

Als Demokratie sehe ich unser System nicht mehr an... Und ich glaube: Entweder wird das noch zur Diktatur oder kippt schon vorher.
 
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Kleine regionale Konflikte? Wie in Ex-Jugoslawien? Naja, für alle die nicht dabei waren, war Serbien gegen Kroatien mit Sicherheit nur ein kleiner regionaler Konflikt... :wut1:

Und wieso nicht eine gemeinsame Weltwährung!
Im Moment noch undenkbar, aber wenn sich das Verständnis der Menschheit für ein faires und humanes Miteinander ändern kann, wenn Geld nicht mehr vermehrt, verspekuliert oder schlichtweg verspielt würde, wenn es keine Wechselkurse oder Fremdwährungskredite mehr geben würde, sondern wenn Geld als das benutzt würde wozu es gedacht war - nämlich als Tauschobjekt für Waren oder Leistungen - dann kann es funktionieren! Und es wäre eine echte Chance! :thumbup:

Dazu fällt mir nur der alte Spruch ein

WENN das Wörtchen WENN nicht wär, wär ich schon längst ein Millionär :lachen:
 
Ich glaube, daß diejenigen, die Deutschland und andere parlamentarische Demokratien zu "Diktaturen" schlechtreden wollen oder zu wie die Formel heißt: "Demokraturen", keinen blassen Schimmer haben, was eigentlich eine Diktatur ist.

"Wir sind verdammt kontrolliert... und wir sind auch extrem gehirngewaschen."

Das sind doch nichts als leere Phrasen. Wo genau bist du kontrolliert und wo genau "gehirngewaschen"? Du hast die Möglichkeit, dich frei zu bewegen, du hast die Möglichkeit, dich frei zu informieren, du hast die Möglichkeit, frei zu kritisieren, wen und was du immer auch willst, du hast die Möglichkeit, mißliebige politische Machtträger abzuwählen, du hast die Wahl, ob du dir RTL oder Phoenix und Arte anschaust (und da ist ein erheblicher Unterschied), du kannst auf Verschwörungsseiten gehen und dort beliebige Spekulationen abgeben über die angebliche NWO, die Machenschaften der Eu oder sonstwas. Niemand spuckt dir in die Suppe, auch wenns noch der größte Blödsinn ist, den du kundgibst.

Wenn du wissen willst, was eine Diktatur ist, dann geh mal ein, zwei Takte nach China und versuche dort das zu machen, was du hier machst.

Ich gebe Joey recht, es scheint so, daß man sich unbehaglich fühlt, vielleicht Stress hat, Druck verspürt, ein allgemeines Unwohlsein - und schon ist der Sündenbock gefunden. Klar, man lebt in einer Diktatur, man ist Opfer.

Ist die einfachste Form der Welterklärung.
 
Ich glaube, daß diejenigen, die Deutschland und andere parlamentarische Demokratien zu "Diktaturen" umschwätzen wollen, keinen blassen Schimmer haben, was eigentlich eine Diktatur ist.

"Wir sind verdammt kontrolliert... und wir sind auch extrem gehirngewaschen."

Das sind doch nichts als leere Phrasen. Wo genau bist du kontrolliert und wo genau "gehirngewaschen"?
Ich bin vergleichsweise wenig kontrolliert, was einfach daran liegt dass ich durch glückliche Umstände finanziell recht gut gestellt bin. Aber bei jedem bei dem das anders ist, ist dieser Bereich schon sehr kontrolliert. Je "sozial-schwächer" desto kontrollierter. Schau Dir mal an, was auch in diesem Land passiert, wenn jemand mit Geld eine Hartz4-Familie aus Freundschaft unterstützt und den Kids z.B. mal teurere Turnschuhe kauft.

Aber: Es gibt unglaublich viele Bereiche, die immer stärker und zu Lasten des Normalbürgers "geregelt" werden. Oder schau Dir mal nur den Bereich Internet an. Nehmen wir als Beispiel Facebook... da sah ich vor kurzem einen Beitrag drüber. Wenn Du bei Facebook bist, wird Dir gesagt: Wenn Du Deinen Account bzw. Daten löscht, sind sie gelöscht. Jemand nahm sein Recht in Anspruch die Daten zu verlangen die noch von ihm gespeichert sind. Er hatte alles gelöscht... aber es kamen Tausende Facebook-Seiten über ihn. Da war gar nichts gelöscht. Und gegen das was darin stand, war ne Stasi-Akte gar nichts. Wenn Du Dich weiter über Facebook informierst, wirst Du feststellen, dass diese Daten alles andere als Spielerei und sicher sind. Und es geht dabei nicht nur um Facebook. Und ich rede nicht von diesem lächerlichen Bundestrojaner... der zeigt nur, dass Gesetze keineswegs eingehalten werden.

Dürfen wir protestieren und unsere Meinung schreiben und sagen? Klar... aber wir versuchen alle nicht wirklich etwas zu verändern. In dem Moment wo Du das wirklich versuchst, wirst Du Feedback bekommen. Wenn Journalisten in bestimmten Bereichen zu tief graben kriegen sie Probleme. Dafür gibts jede Menge Beispiele. Versuch als Journalist mal einen wirklich informativen Artikel über Uranmunition zu verfassen. Oder über das FED-System. Oder über 911. Oder über den Krieg in Libyen, der Deiner Ansicht nach ja ein einziger Befreiungskampf ist und lupenrein, weil ein verhasster Diktator gestürzt wird.

Und da sind wir dann bei Gehirnwäsche.. was Du z.B. alles glaubst und was Du nicht weißt. Das wurde im Libyen-Thread ja durchaus deutlich, zumindest angedeutet. Und wie demokratisch sind wir denn, wenn unser ach so demokratischer Westen die Welt mit Krieg überzieht, der eigenen Bevölkerung vormacht, es ginge um Demokratisierung, um Befreiung der unterdrückten Bevölkerungen in den Gebieten die da bombardiert werden? Fällt Dir eigentlich ein Land ein, wo dieses Versprechen eingehalten wurde? Und komm jetzt bitte nicht mit Deutschland im 2. Weltkrieg. Wie bewerten mittlerweile selbst die Massenmedien Afghanistan? Und wurde das vorhergesagt? Von Leuten die etwas davon verstehen... ja... Aber Krieg funktioniert ähnlich wie das was gerade in der EU geschieht: Da wird Macht ausgebaut und zentralisiert. Die Bevölkerungen ALLER Länder leiden darunter. Du zahlst dafür, und im Irak und in Afghanistan und Libyen sterben dann Millionen "terroristischer" Zivilisten.


Und wie demokratisch ist eigentlich was jetzt gerade abläuft? Durftest Du über den Lissabon-Vertrag abstimmen? Mit all seinen "Fehlern" die den Banken Milliarden-Gewinne brachten und die jetzt dazu führen, dass Du wieder nicht darüber abstimmen darfst, dass sie gleich noch mal Milliarden bekommen? Das Dir Monate vorgemacht wurde, es ginge um Solidarität mit Griechenland und jeder der eine Insolvenz ansprach als Euro-Skeptiker diffamiert wurde, und ganz überraschend der Rettungsschirm direkt an Banken gehen darf (das ist das nächste was kommen wird)... das war zwar klar... aber den meisten eben nicht. Scheint aber auch keinen zu kratzen. Warum? Das es sich bei Griechenland um Insolvenzverschleppung handelt... sagen zwar einige, aber kommt auch nicht wirklich an. Das dieses ganze Schuldendesaster absolut keine Überraschung ist und das was jetzt "Alternativlos" ist, gegen geltende EU-Gesetze verstößt... kratzt Dich nicht?


Du hast die Möglichkeit, dich frei zu bewegen, du hast die Möglichkeit, dich frei zu informieren, du hast die Möglichkeit, frei zu kritisieren, wen und was du immer auch willst, du hast die Möglichkeit, mißliebige politische Machtträger abzuwählen, du hast die Wahl, ob du dir RTL oder Phoenix und Arte anschaust (und da ist ein erheblicher Unterschied), du kannst auf Verschwörungsseiten gehen und dort beliebige Spekulationen abgeben über die angebliche NWO, die Machenschaften der Eu oder sonstwas. Niemand spuckt dir in die Suppe, auch wenns noch der größte Blödsinn ist, den du kundgibst.
Wie gesagt... ich habe nicht die Illusion dass nen Beitrag im Esoforum irgendetwas ändert. Und ich glaube nicht mal, dass es einer Veränderung bedarf... bzw. kommt die sowieso. Wir haben hier letztlich natürlich Dynamiken vor uns. Aber demokratisch sind sie eben m.A.n. nicht mehr. Und solche Systeme überdrehen sich regelmäßig. Das passiert jetzt.

Wenn du wissen willst, was eine Diktatur ist, dann geh mal ein, zwei Takte nach China und versuche dort das zu machen, was du hier machst.
Wie gesagt.. diese Vergleiche finde ich nicht wirklich hilfreich. Gerade dann nicht, wenn einerseits so oft gesagt wird: "Wehret den Anfängen"... Europa wird sicherlich nie mit China vergleichbar werden. Die Systeme unterscheiden sich. Und unser System ist keine politische Diktatur, sondern eine Diktatur des Finanzsystems und der Konzerne. Und ich finde, dass das nicht unbedingt schwer zu erkennen sein muss.

Und übrigens: Wenn Du Dich mal damit befasst, wieviele Konzerne und Banken genau solche Systeme wie China nutzen, und sogar noch schlimmere Regime, würdest Du Dich wundern. Da werden nicht nur die niedrigen Löhne in Anspruch genommen, sondern ganze Armeen um z.B. Gewerkschaften zu zerschlagen... da wurde nicht ganz so selten auch gemordet und gefoltert.

Und nur nebenbei: Wieviele Bürger der EU und der USA wurden Deiner Ansicht nach denn wohl im Krieg gegen den Terror entführt und gefoltert? Passt das in Dein demokratisches Bild... im Gegensatz zu China? Und wieviele wurden v.a. in anderen Ländern gefoltert und ermordet? Da sprechen wir von Millionen toter Zivilisten und Tausenden von Menschen die verschleppt und gefoltert wurden. Und Du würdest Dir vermutlich die Augen reiben, wenn Dir klar würde, wieviele von denen rein gar nichts verbrochen haben und auch nicht vorhatten.



Ich gebe Joey recht, es scheint so, daß man sich unbehaglich fühlt, vielleicht Stress hat, Druck verspürt, ein allgemeines Unwohlsein - und schon ist der Sündenbock gefunden. Klar, man lebt in einer Diktatur, man ist Opfer.

Ist die einfachste Form der Welterklärung.
Ich kann nur von mir sprechen und nein... ich empfinde mich nicht als Opfer. Ich hab zwar meine Probleme (gesundheitlicher Art), aber ich gehöre zu denen, die von einem Euro-Absturz oder einem Wirtschaftszusammenbruch noch vergleichsweise wenig abbekommen würden. Und mir gehts vielmehr um das was kommen wird, als um das was da ist. Schau Dir die Entwicklung doch an... was glaubst Du, wie sich die Demonstrationen beruhigen werden, wie sich die Bankenkrise entschärfen wird, wie die Wirtschaft darauf reagieren wird, falls die Situation nicht entschärft werden kann?

Und wenn das alles wirklich entschärft werden kann... WIE? So wie momentan geplant... mit letztlich dann Billionen an neuen Schulden? Schon mal nachgesehen, wieviel Zinsen zahlt? An welcher Stelle im Haushaltsposten die Zinsen sind, während nicht ein Cent Schulden zurückgezahlt sondern neue aufgenommen werden?

Es kann also nicht "glatt" gehen... da gibts kein Happy-End. Und man muss es doch nur logisch durchdenken, dann weiß man auch das bestehende Systeme nicht einfach lautlos stürzen und etwas Neuem Platz machen.
 
Ich kann dir in vielem zustimmen, was die Macht des Kapitals betrifft. Aber verstehe nach wie vor nicht, wie man daraus eine Kritik an der politischen Verfassung eines Landes basteln kann? :confused:

Irgendwie läuft hier deine Logik völlig verquer. Was falsch läuft, sind die politischen Inhalte, nicht die Struktur der Demokratie. Wenn du damit nicht einverstanden bist, dann wähle die Linke. Im Grundgesetz steht keineswegs, daß die Ökonomie eine freie Marktwirtschaft zu sein hat, wo denn? Das läßt das GG völlig offen, deshalb ist auch eine Gesellschaftsverfassung möglich, in der die Macht der Wirtschaft gebrochen ist und Schlüsselindustrien, die Existenzbasis der Menschen betreffen, vergesellschaftet sind.

Die Grundidee der Demokratie ist die Abwählbarkeit von Herrschaftssets. Wenn dir dieses Herrschaftsset nicht gefällt, dann wähle es ab. Wenn du jetzt sagst, wäre keine Alternative da und im Grunde wären ja alle Parteien das gleiche korrupte Pack - eine plumpe Kammschererei, wie sie ja üblich ist in Kreisen der NWO-Theoretiker - dann mach eine eigene auf und versuche, deinem Programm, wie alles besser wäre, Geltung zu verschaffen, niemand hindert dich daran.

Nochmal: die Grundprinzipien der Demokratie sind nach wie vor für jeden ersichtlich gegeben. Was innerhalb dieses politischen Systems abläuft, zum Beispiel Verflechtung von Politik und Wirtschaft (Lobbyarbeit), bedarf der scharfen Kritik und Änderung. Prinzipiell sind all die Figuren, die uns in den Arsch treten, selbst wegkickbar. Solange ich nicht daran gehindert werde, ins Wahllokal zu gehen, um das zu versuchen, solange sehe ich keine Veranlassung, von einer "Diktatur" zu sprechen. Wähle einfach die Partei, die den Bankenbossen in den Arsch tritt und gut is.

Zu Lissabon, Griechenland usw.: Was heißt, du hättest darauf keinen Einfluß? Das Volk würde nicht gefragt? Ist doch Quark, die Typen, die für Deutschland im Europaparlament sitzen sind auch von allen, auch von dir direkt gewählt (Europawahl). Wenn dir deren Politik nicht passt, wähle andere.

Es ist irrational, "Diktatur" zu schreien und "Das haben wir nicht gewollt." Dann sollen die Leute sich vorher überlegen, welchem Verein sie einen Blankocheck ausschreiben und nicht rumjammern, wenn die CDU dann das tut, was sie immer schon getan hat und woraus sie auch nie einen Hehl gemacht hat.
 
Ich kann dir in vielem zustimmen, was die Macht des Kapitals betrifft. Aber verstehe nach wie vor nicht, wie man daraus eine Kritik an der politischen Verfassung eines Landes basteln kann? :confused:

Irgendwie läuft hier deine Logik völlig verquer. Was falsch läuft, sind die politischen Inhalte, nicht die Struktur der Demokratie. Wenn du damit nicht einverstanden bist, dann wähle die Linke. Im Grundgesetz steht keineswegs, daß die Ökonomie eine freie Marktwirtschaft zu sein hat, wo denn? Das läßt das GG völlig offen, deshalb ist auch eine Gesellschaftsverfassung möglich, in der die Macht der Wirtschaft gebrochen ist und Schlüsselindustrien, die Existenzbasis der Menschen betreffen, vergesellschaftet sind.

Die Grundidee der Demokratie ist die Abwählbarkeit von Herrschaftssets. Wenn dir dieses Herrschaftsset nicht gefällt, dann wähle es ab. Wenn du jetzt sagst, wäre keine Alternative da und im Grunde wären ja alle Parteien das gleiche korrupte Pack - eine plumpe Kammschererei, wie sie ja üblich ist in Kreisen der NWO-Theoretiker - dann mach eine eigene auf und versuche, deinem Programm, wie alles besser wäre, Geltung zu verschaffen, niemand hindert dich daran.

Nochmal: die Grundprinzipien der Demokratie sind nach wie vor für jeden ersichtlich gegeben. Was innerhalb dieses politischen Systems abläuft, zum Beispiel Verflechtung von Politik und Wirtschaft (Lobbyarbeit), bedarf der scharfen Kritik und Änderung. Prinzipiell sind all die Figuren, die uns in den Arsch treten, selbst wegkickbar. Solange ich nicht daran gehindert werde, ins Wahllokal zu gehen, um das zu versuchen, solange sehe ich keine Veranlassung, von einer "Diktatur" zu sprechen. Wähle einfach die Partei, die den Bankenbossen in den Arsch tritt und gut is.

Zu Lissabon, Griechenland usw.: Was heißt, du hättest darauf keinen Einfluß? Das Volk würde nicht gefragt? Ist doch Quark, die Typen, die für Deutschland im Europaparlament sitzen sind auch von allen, auch von dir direkt gewählt (Europawahl). Wenn dir deren Politik nicht passt, wähle andere.

Es ist irrational, "Diktatur" zu schreien und "Das haben wir nicht gewollt." Dann sollen die Leute sich vorher überlegen, welchem Verein sie einen Blankocheck ausschreiben und nicht rumjammern, wenn die CDU dann das tut, was sie immer schon getan macht und woraus sie auch keinen Hehl macht.

Wo Du Recht hast: Die Bevölkerungen haben natürlich Verantwortung. Aber das ist in "echten Diktaturen" doch dasselbe. Keine Diktatur kann sich halten, wenn das Volk sie wirklich stürzen will.

Abgesehen davon: Ich bin kein NWO-VTler... Es kommt zwar immer wieder zu Neuordnungen und da geschieht vieles Planvoll, aber es wird mit Sicherheit nicht zu einer Art Weltregierung kommen die komplette Macht hat.

Und: Ich kritisiere weniger als es vielleicht erscheinen mag. Es geht mir darum möglichst klar zu sehen was abläuft und was daraus resultieren könnte und m.A.n. wird. Und bisher liege ich mit meinen "Vorhersagen" ziemlich richtig. Nicht, weil ich Hellseher oder besonders klug bin, sondern einfach nur deshalb weil ich das ganze recht nüchtern beobachte.

Was das politische System betrifft: Die Wahlen bringen doch nichts, wenn die Politiker komplett in der Klemme sitzen aus wirtschaftlichen Zwängen. Das gesamte System wird doch vom Finanzmarkt komplett erpresst. Die könnten nicht mal eine Lösung finden, wenn sie wirklich wollten und die Kompetenz hätten. Dazu kommt aber noch: Die von uns gewählten Politiker haben immer weniger Mitspracherecht. EU-Gesetze werden zum großen Teil durchgewunken, ohne das die Gesetzestexte vorher überhaupt gelesen werden können. Das läuft im Bundestag teils auch schon so. Nicht mitbekommen, dass sich einige Abgeordnete genau darüber beschwerten? Oder: Da wissen einige nicht mal, wie hoch die Summe des Rettungsschirmes sein wird.... Warum? Sind das Idioten? Teils vielleicht... aber v.a. sind das einfach Parteisoldaten, die sich nur in Einzelfällen tatsächlich noch wirklich informieren und eine Entscheidung auf der Basis des eigenen Gewissens treffen. Und was passiert dann? Wie groß wird der Druck, wenn sich etwa ein Bosbach gegen die Parteilinie entscheidet... und der ist nun wirklich keiner, der dafür bekannt ist.

Die derzeitige Politik ist nicht im Interesse der Bevölkerungen. Das kann man eigentlich nicht leugnen. Insofern hat es auch nicht mehr viel mit Demokratie zu tun. Und wenn Du wieder sagst: Dann wähl doch andere.... Dann kommen wir zum Thema Manipulation. Denn die Parteien werden ja alles andere als gleichberechtigt behandelt. Eine wirklich Bankenkritische Partei hat vorerst absolut keine Chance. Dafür sorgt auch die Presse... Die sorgt auch dafür, dass wir alle ganz sicher sind, dass wir bald Banken retten müssen. Nicht weil wir wollen... aus reiner Panik. Weil es sonst NOCH SCHLIMMER wird. Und war da nicht mal nen Stress-Test? Haben fast alle sauber überstanden, oder? Warum also jetzt also diese "erzwungenen Kapitalerhöhungen" (SPON: "Blitz-Stresstest: Europas Banken müssen mit Kapitalspritzen rechnen") ? Ist das nicht echt lachhaft? Die armen Banken... :D

Wirklich... die meisten werden sicher sein, dass Banken nicht pleite gehen dürfen. Das gesamte Spiel ist alternativlos bis es zusammenkracht. Und bis dahin werden die Griechen noch weiter ausgeblutet und der Rest der EU-Bevölkerungen auch. Die Slowakei stimmt einfach noch mal ab, nachdem diese Frage die bisherige Regierung zerschossen hat und die Steuergelder der Slowaken, die auch in guten Zeiten weniger haben als die Griechen in der Krise... werden an ausländische Banken weitergegeben. Das nennt sich demokratische EU....
 
Ich kann mich dir, Condemn in allem wirklich anschließen!

Auch was die Gehirnwäsche betrifft. Heute habe ich wegen einem Artikel ein bisschen recherchiert. Denn ich habe mich geärgert, das ich den hier überhaupt reingestellt hatte.

Es ging um Thomas Straubhaar. Dabei ist rausgekommen, das er der Botschafter, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)ist.

Die widerum unterhält Medienpartnerschaften und hat somit die Möglichkeit einfluss zu nehmen.

Die INSM unterhält Medienpartnerschaften. Bisher gab es Medienpartnerschaften zwischen der INSM und der Financial Times Deutschland, der Wirtschaftswoche, der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, dem Focus, dem Handelsblatt und der Fuldaer Zeitung. Im Handelsblatt erschien zeitweise eine regelmäßige Kolumne des Kuratoriumsvorsitzenden der INSM, Hans Tietmeyer, und des Kuratoriumsmitglieds Oswald Metzger.

Sie setzt unentwegt den neoliberalen Mainstream in den Medien durch.

Verhältnis der INSM zu den Medien [Bearbeiten]

Die ARD-Sendung Monitor moniert „kritisch-selbstkritisch“ ein Verschwimmen der Grenzen zwischen Journalismus und Public Relations (PR).[6] Der Medienwissenschaftler Siegfried Weischenberg sagte in dieser Sendung:

„Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist höchst erfolgreich, weil es ihr gelungen ist, so einen neoliberalen Mainstream in den Medien durchzusetzen. Und das konnte auch leicht gelingen, weil die Medien kostengünstig produzieren müssen. Sie sind sehr darauf angewiesen, dass ihnen zugeliefert wird, hier gibt’s eine Lobby, die sehr wohlhabend ist. Das ist natürlich eine sehr, sehr problematische Geschichte, weil die Medien nicht das tun, was sie tun sollen. Die Journalistinnen und Journalisten fallen sozusagen aus der Rolle, weil sie nicht kritisch kontrollieren, weil sie die Interessen nicht transparent machen.“

Laut Monitor haben die mit Beiträgen belieferten Sender allerdings angegeben, die Beiträge redaktionell bearbeitet zu haben, die meisten Sender hätten die Zusammenarbeit mit der INSM inzwischen beendet.[6]

Und von diesen Parteien werden sie noch fleißig unterstützt.

Die INSM wird von ehrenamtlichen „Kuratoren“, „Botschaftern“ und „Beratern“ unterstützt, auch von Mitgliedern aus verschiedenen politischen Parteien, vor allem der CDU und FDP

http://de.wikipedia.org/wiki/Initiative_Neue_Soziale_Marktwirtschaft

Wenn man sich dies (Wikipedia) durchgelesen hat, weiß man was man von gewisser Berichterstattung zu halten hat.

Die INSM stellt Lehrern Materialien zum Thema Wirtschaft für den Schulunterricht zur Verfügung. Sie führt auch Veranstaltungen der Kinderuniversität durch, z.B. „Wozu brauchen wir Geld?“.

Es ist wirklich ein starkes Stück wie da vorgegangen wird.
 
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Letzte Nacht schrieb ich noch:

Die Slowakei stimmt einfach noch mal ab, nachdem diese Frage die bisherige Regierung zerschossen hat und die Steuergelder der Slowaken, die auch in guten Zeiten weniger haben als die Griechen in der Krise... werden an ausländische Banken weitergegeben. Das nennt sich demokratische EU....

Und schon heute ist es soweit:

Jetzt steht die Einigung: Einen Tag, nachdem die Regierung in der Slowakei wegen des Streits über die Euro-Rettung zerbrochen ist, hat sich Premierministerin Radicova mit der Opposition geeinigt. Noch in dieser Woche soll die Aufstockung des Hilfsfonds EFSF beschlossen werden.

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,791463,00.html

Hellseherei? Nein.... Demokratische EUdSSR.....
 
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