Die Bibel...eine Lüge um die Menschen zu manipulieren?Ihren eigenen Willen zu nehmen?

  • Ersteller Ersteller ~Keane~
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Hallo Drake, gut dass Du danach fragst ob ich Gott kenne.

Na aber selbstverständlich kenne ich den, und seinen Sohn auch!

Ist aber ein wenig kompliziert zu erklären. Bei den Menschen ist es so, wir denken, und wir glauben wir denken in Bildern und in Worten. Unser Vorgang den wir Denken nennen und Erinnern und das Abspeichern von Bildern und Worten, das ist gar nicht so bildlich wie wir meinen. Der Mensch nimmt einen Impuls und danach erfolgt eine Bewegung, und daraus gestaltet er eine Summe von solchen Bewegungen und setzt diese in ein Verhältnis zu dem was er als Bild kennt. Ein solches Foto oder Bild hingegen ist eine feste Sache von seinem Niveau aus, in dem er mit seinen gedanklichen Bewegungen dauernd sammelt, jagt oder zusammenfassend bewahrt. Ständig sammelt er darin neue Erkenntnisse, oder erlegt einzelne Aspekte, oder treibt gleiche Elemente zusammen. Das macht er wie gesagt in einzelnen Schritten und stellt eine Art von Modul zusammen, und somit ist das Bild im Kopf eine bewegliche Sache. Anstatt sachlicher Objekte findet man lauter einzelne Programme, die als Bilder ausgegeben werden. Jemand der viel weiß, ist daher gut im Erstellen solcher Programme und deren Zustand ist sehr kompakt, vor allem wenn man von einem photographischen Gedächtnis spricht. Dagegen ist ein lang zurück liegendes Bild, eine Erinnerung, davon abhängig, wie viele Impulse davon noch vorhanden sind. Und wie schnell die damit verbundenen einzelnen Abläufe noch durchlaufen werden können, damit sich wirklich die gleiche Erinnerung gestalten kann. So kann es dann passieren, dass man plötzlich von einer Reise die sehr mühsam gewesen ist, diese unmittelbare schmerzende oder hinderlichen Abschnitte vernachlässigt, weil sie einen nicht mehr betreffen können und gefährlich werden können, und auf einmal steht nur mehr die wünschenswerte Seereise im Mittelpunkt der Wiederholungen, oder das wieder erstrebenswerte gute wenn auch fremdartige Essen.

Mit diesem Fahrzeug ausgestattet, das wir der Einfachheit halber als Fahrrad bezeichnen wollen, erwarten wir nun von der Umgebung, also dem Verkehr und der Straße, sie mögen uns in der gleichen Weise entgegen kommen, am besten gleich alle zusammen.
Oder nein, besser wir begegnen nicht nur den umgebenden Verkehr, sondern gleich dem ganzen Bezirk, dem ganzen Erdteil, nein es soll sofort der ganze Erdball sein!

Dann aber, was werden wir tun? Wir radeln sofort die ganze Welt nieder,
so wie wir es mit diesem Fußgeher dort in der Ecke gemacht haben.

Sicher ist sicher!

Das ist nämlich jene Tätigkeit, mit der sich die Seele am häufigsten beschäftigt.

Wenn also das was wir Gott nennen in Summe so denken würde wie allein der Mensch – frage nicht!



Sein Sohn? - der kann nicht weit sein.



und ein :weihna1
 
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Nein, so möchte ich das nicht ganz sehen. Weil, was ist Wahrheit oder Lüge ? Man kann viele Dinge aus mehreren Perspektiven aus betrachten. Im Fall mit der Bibel, natürlich sind Fehler bei der Übersetzung entstanden, nur das dürfte nicht das Problem sein. Es geht vielmehr um die oft extreme Auslegung von Gut und Böse. Also entweder ist eine Tat oder Unterlassung eines Menschen vor Gott als gut oder als böse eingestuft. Es gibt da schier kein Zwischending. Mir scheint schon, daß man da in eine Art Schema hineingepresst wird, und die Individualität des Einzelnen nicht oder kaum berücksichtigt wird. Selber glaube ich schon an einen Gott oder göttliches Wesen, aber mehr als einer, der jeden seinen Weg gehen läßt.
 
wenn das in einem großen rahmen zu sehen ist,
in dem selbst die natur hinein passt,
finde ich diese sichtweise ok.


der springende punkt, die springenden punkte,
ist doch eher im verhältnis zu einem menschlichen jenseits zu erkennen:
einzelne, gemeinschaften, eine summe, gutmütig, agressiv,
und vor allem, sind sie gefährlich?
darum: hat irgend jemand aliens und ufos gesehen,
oder kann er dazu sachdienliche angaben machen?

kommt doch wirklich niemand auf die idee andere menschen irgendwo zu suchen,
wo doch keiner seine verschiedensten arten von
bakterien, viren, karies und anderen parasiten zählen kann,
und von den haaren gar nicht zu reden,
weil doch petrus am ende gar so wenig davon hatte.


und ein :weihna1
 
Wenn Gott nur ein Wesen ist und nicht alles ist.....Ist es dann Gott oder nur ein Wesen?

Was ist mehr? Es lediglich erschaffen zu haben?
Oder es zu SEIN?

Blickst du nicht auf Gott, egal wohin du siehst? Vom Toaster bis zur Sonne, dem Universum, dein Nachbar, dein Freund und dein Feind.
Ist Gott nicht so Groß das er alles IST? Das Gute UND das Schlechte? Weil das eine ohne das andere nicht existieren würde? Du nicht erkennen könntest wie etwas ist wen nicht auch sein Gegenteil existieren würde. Ist es deshalb wirklich schlechter? Oder bewerten wir es nur?

Glaubst du Gott brauch eine Pause?
Glaubst du wirklich er sieht etwas als gut oder schlecht an?
Wozu?
 
Hi,

die Bibel ist ein von mehreren Menschen geschriebenes Buch.

Viele der Dinge wurden erst lange Zeit nach Jesus' (angeblichem) Leben aufgeschrieben, die Bücher wurden kopiert und in viele Sprachen übersetzt. Und beim Übesetzen und auch dem Stille-Post-Spiel VOR dem Aufschreiben sind sicher Fehler passiert.
Etwa hieß "Jungfrau" eventuell "junge, unverheiratete Frau" und hatte keinen direkten Bezug auf eventuelle Keuschheit. Oder: "Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr" ist ein nachgewiesener Übersetzungsfehler - denn das Wort für Kamel und Schiffstau waren sich ähnlich und die Übersetzer kannten das Wort für "Schiffstau" nicht und dachten daher, es wäre das Wort für "Kamel".

Also - es wird vermutlich vieles verloren worden oder verändert worden sein...

Mir persönlich ist auch nicht klar, was der strenge strafende Gott des alten Testaments (opfere deinen Sohn....) mit dem liebenden, gütigen Gott im neuen Testament zu tun hat....

Lg,

Shanna


Das kennen wir doch auch aus unserer Wortwahl.

Etwa: „Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm.“

Landet ein Apfel bei dem der darunter steht, dann kommt der zum grünen Apfel,
wie die Jungfrau zum Kind – also vor der eigentlichen Zeit.

Sehr wohl vergleichen wir aber den Apfel mit dem Baum selbst und inkludieren dabei
ebenso die Reife des Apfels genau so, wie das Prinzip der Schwerkraft.
Dieses Potential des Apfels ein Baum zu werden, wenn die herrschenden Bedingungen gleich bleiben.

Übertragen auf Nadel und Zwirn, ersetzt durch Schifftau, und der dabei auftretenden Ähnlichkeit mit dem Wort Kamel kann man sehr wohl aussagen, das jemand diese Worte gesprochen mit einer gewissen Tendenz in die Zukunft zu blicken hier mehr oder weniger auf seine eigene zukünftige Befindlichkeit hingewiesen hatte, also der Gegensatz nicht auf ein Kreuz gebunden zu sein mit gewundenem Material, sondern in diese Lage mit handfesten Nägeln gebracht werde, ohne jene Wirkung zu erleiden sondern nur wie Nadelstiche erfahren bekomme, von diesem Schicksal er sich so und so nicht verflüchtigen könne, und eventuell mit einem Kamel davonzureiten, weil doch die alles umfassende Thematik, der Bezug zum Stoff aus Tierhaar gewonnen und zusammengefasst und mit Faden und Nadel gehalten, auch jenes Kleid zur Verfügung stellt, wie es von einem Priester oder König getragen wird.

Letztlich wissen wir aber auch dass zu diesem Zwecke für einen solchen letzten Wege ein Esel ausgetauscht nahe gelegt wurde. Einer von jenen Eseln oder Kamelen, die wir vorgeben zu sein, um damit zu bekunden wir seien denen ähnlich und wüssten doch gleichzeitig alles was da im Einzelnen grundlegend wäre für so ein Tier der jeweiligen Art.

Wenn wir unter dem Apfelbaum stehen und uns die Frucht auf den Kopf fällt …



und ein :weihna1
 
Die Bibel...eine Lüge um die Menschen zu manipulieren?Ihren eigenen Willen zu nehmen ?


Jedes buch besitzt die möglichkeit zu manipulieren !!!!


Z.b.
Rotkäpchen und der böse wolf !

Teufelswerk :wut1:- was sagt dir die geschicht von den beiden


GEH NIE ALLEINE IN DEN WALD - UND SCHON GAR NICHT NACHTS -

und macht ihr das ? Ne weil dir die geschichte eine warnung ist - vor dem Bösen was sich so im wald rumtreibt .
 
Teiga
Wo wird die Menschheit und der jeweilige einzelne Mensch mit seiner Persönlichkeit enden,
mehr in der statischen Ruhe oder eher in der dynamischen Bewegung?
Ruhe und Bewegung sind abhängig von Zeit und Raum - so wie du es verbunden hast, zeigt es darüber hinaus mit dem Aspekt des bewussten Seins.


Drake
Die Bibel ist fast 2000 Jahre alt.
Habt ihr mal bedacht wie man vor 2000 Jahren geredest oder gedacht hat?
Formulierungen haben sich verändert, aber die Inhalte wie Liebe und Hass, Egoismus und Vergebung etc. nicht.
Die Bibel wurde ca 100 Jahre lang mündlich überliefert bevor sie aufgesechrieben wurde.

Kennt ihr Stille Post? Was glaubt ihr kommt nach 100 Jahren dabei heraus ? Auch nur aus einem Satz?
Die Ergebnisse der "stillen Post" haben wir der modernen Medienlandschaft, dem Buchdruck und den CD´s zu verdanken. Wir können uns so gut wie nix mehr merken, wir haben es nicht mehr nötig uns irgendwas zu merken und das nimmt uns die Fähigkeit unser Gedächnis zu schulen. Vor 2000 jahren war das noch völlig anders, da konnte man nicht einfach mal irgendwo nachschauen. Deshalb wurde damals, wie heute noch bei Naturvölkern das Gedächnis vom Kleinkind an trainiert. Wie anders hätten Mythen der Völker oder der einzelnen Indianerstämme bis in unsere Zeit überleben können? Die Eltern und Großeltern erzählten permanent die Geschichten des eigenen Volkes bis man sie auswendig konnte.

Wer die Worte richtig begreift erkennt die Wahrheit
sehe ich auch so

Everest
Und nun ist Jesus schon seit beinahe 2000 Jahren in Rente und die Grausamkeit ist immer noch da.
tja das zeigt, dass die Lehren Jesu noch nicht umgesetzt wurden, vielleicht noch nicht mal verstanden wurden.


ninki
Buddha ersetze keine Grausamkeit durch Leid! Er erkannte das Leid als universellen Bestandteil aller Wesen, die geboren sind. Als erste Ursache erkannte er die Unwissenheit. Die Unwissenheit oder Illusion über die Existenz eines persönlichen Ich`s.
Dieses Leid gibt es in allen Kulturen und Religionen. Buddha suchte einen Weg zur Befreiung vom Leid.Der Buddhismus ist wohl die sanfteste Religion in der menschlichen Geschichte.
ich wollte den Buddhismus nicht schlecht machen, besonders die Richtung des Zen sagt mir sehr zu. Der Unterschied zu dem was Jesus lehrte ist, dass Buddha die Überwindung der Welt als Lösung sah, Jesus brachte die Lösung in die Mitte der Welt - Jesus zeigte uns die Liebe im Alltag. Für Buddha ist der Alltag kein Thema, er wird, da Illusion einfach negiert. Jesus liefert Lösungsansätze für die Problematiken des Alltags. Für Buddha sind die Probleme des Alltags kein Thema, somit ist es einfach dann eine sanfte Religion zu sein. Obwohl auch Buddhisten, siehe Mönche in Burma, im Alltag Stellung beziehen können.


Teiga
Also Masse ist das Kriterium für Wahrheit?


.
na da muss ich doch gleich wieder mit Galilei und Kepler erwähnen - Einzelkämpfer gegen die Masse.


LGInti
 
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Hallo Inti!

Was ich beim Buddhismus so sehr schätze ist diese eindeutige Zuwendung zur Meditation.
Nicht so ganz kritiklos möchte ich die Lehre vom verringern des Leides sehen, aber auch weniger weil mir Zwangslagen so sympathisch sind, sondern wegen der schützenden Funktionen die damit verbunden sind. Da gibt es doch nur die Lösung eine noch bessere „firewall“ aufzustellen, damit man die „alte“ vergessen könne. Also keine gereizten Nerven die anzeigen, da stimmt etwas nicht, dafür aber eine Sicht in die unmittelbare Zukunft, zum Beispiel. Aber das ist eher von außen der Fall und kann in dieser Richtung unbeteiligt und objektiv erfolgen, während eine solche Wahrnehmung in einem selbst doch sehr viel, na wie soll ich sagen, Einfühlungsvermögen abverlangt. Darüber hinaus ist damit zwar die unmittelbare negativ empfundene Seite abgedeckt, aber genau so verhält es sich doch auch etwa mit der Sexualität, die stets daran erinnert die Fortpflanzung nicht zu vergessen und sogar entsprechende Reserven bereit hält bis ins hohe Alter, auf das in der Bibel da und dort besonders hingewiesen wurde.

Der Bibel möchte ich zugute halten, dass es auch solche meditativen Erfahrungen in der Bewegung gibt, und wenn jemand ohnehin genug davon habe, dann werde er sich nicht flach legen um noch ein paar Portionen davon zu bekommen. Zusätzlich gibt es noch diesen natürlichen entspannten Bereich des Tages, in der Nacht beim Schlafen, wo das ebenso häufig anzutreffen ist.

Zu den Texten des Neuen Testaments möchte ich sagen, es gibt da nur wenige Stellen die ausdrücklich in die weite Zukunft reichen, und wenn sind sie sehr allgemein gehalten. Der überwiegende Teil behandelt die Vergangenheit, wie es gewesen ist, und die daraus gewonnenen Verhaltensweisheiten.

Es tut gut diesen Teil der Bibel so zu lesen, als ob es die Zeit danach nicht gegeben hätte.
Zum Beispiel kennen die brieflichen Texte von Paulus und Petrus keine Vernichtung von Jerusalem und alles was damit zusammenhängt. Dagegen ist dieses Element sehr wohl in dem späten Text der Offenbarung „eingearbeitet“ worden, in sehr literarischer Gestaltung.
Demnach könnte man davon ausgehen, man habe gedacht ein solches Einfühlungsvermögen wäre nicht mehr erforderlich, weil man die Gefahr bereits überwunden hatte.

Dazu hilft es dann auch, wenn wir von einem Urchristentum ausgehen, in dem weltliche und geistige Interessen gleichermaßen berücksichtigt und getragen wurden. Während in der Zeit danach im eigenen Bestreben allein eine geistige Ausrichtung erfolgte, und diese weltlichen Aspekte – mangels Inhalt – über Bord geworfen worden sind.

Dieser Mix aus ehrender Vergangenheit und Einsichten in geistige Erkenntnisse verlangt sehr viel von den christlich gläubigen Menschen und genau so von denen die weniger daran glauben. Es wird noch eine geraume Zeit dauern, bis die Menschen bereit sind den Menschen Jesus von Nazareth als solchen anzuerkennen, der mit Einsichten und Fähigkeiten ausgestatten gewesen ist, die ihn nicht nur von Geburt an in seiner Situation über die Masse stellten. Begleitet von Konstellationen in der Gesellschaft, die just zu jenen Lebenseinstellungen führten die man so sehr schätzt. Eingebettet in einem Umfeld, das für einige Gebote verantwortlich zeichnet, ohne das man sich diese Richtlinien gar nicht vorstellen kann. Hier sei etwa das Gesetzt zum Verteilen der Güter angeführt, und dem gegenüber jene Verhaltensweise die den Einzelnen ungeteilt auf seine persönliche Verantwortung hinweist, eine Verpflichtung der man sich nicht entziehen dürfe. Entsprechend den Erwartenshaltungen in einer menschlichen Gemeinschaft und weniger einer einzelnen Person.

Ein solcher Einsatz konnte sehr wohl als Dank für eine Lebensrettung verlangt worden sein.
Wäre allein eine tragische Geschichte – wenn da nicht schon wieder neue Aspekte ins Blickfeld gekommen wären …

… die mit „Gewissensbissen“ den Dank für den Dank forderten.

Sprüche 25, 21-22

Hat dein Feind Hunger, gib ihm zu essen, hat er Durst, gib ihm zu trinken;
so sammelst du glühende Kohlen auf sein Haupt und der Herr wird es dir vergelten.


Was nützt uns das alles in unserer heutigen Zeit?
Wenn da nicht der erste Schritt ins Jenseits für jeden beschrieben ist, und vielleicht auch der zweite.




und ein :zauberer1
 
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