Die Augen aufmachen - wer will

Meine eigene Definition von unmoralisch ist, etwas tun OBWOHL mir mein Gewissen es eigentlich verbietet.

also mir verbietet mein Gewissen es nicht ....... nachfrage ....... habe grad mal wieder die Erlaubnis erhalten.

Und nun, müsst ihr noch weiter unterschwellig agieren :thumbup:
 
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Reduktion der Fressfeinde .......... sag ich doch. Nur weil sie die Vegetarier ja nicht brauchen, ist der positive Effekt für die Vegetarier :thumbup:

Nein, dann hätten die Tiere eine Möglichkeit sich so zu vermehren wie es von Natur aus gedacht ist. Die Tiere selbst sind mir wichtig, nicht ob ich sie brauche oder nicht brauche. Die Überlegung dass man sie nicht braucht, kommt von dir, da du jetzt denkst dass wir sie brauchen.
 
Anevay schrieb:
Es gibt ein Buch, ich weiß grad nicht von wem, "Der untergang des Abendlandes". Darin beschäftigt sich der Autor nach Kennzeichen, wenn zivilisierte Kulturen untergehen. Vegetarismus sei demnach eins der Zeichen der Dekadenz. Denn sich vegetarisch ernähren muss Mensch/Geselschaft sich leisten können.

Diese Aussage macht für mich Sinn. Laut Wiki werden mit diesem Begriff Kulturen oder Gesellschaften als "Verfall", "Niedergang" usw. kritisiert. Dabei wird vorausgesetzt, dass es objektiv wünschenswertere oder bessere Zustände gibt.

Und das ist mE ja der Fall.

bornfree schrieb:
Nein, dann hätten die Tiere eine Möglichkeit sich so zu vermehren wie es von Natur aus gedacht ist.

Dann wirds eng auf der Welt..... :D

LP
 
Ich habe schon zigmal gesagt dass ich Fleischesser nicht unterstelle unmoralisch zu sein.

Warum fragst Du Fiwa denn dies hier?
Wieso hinterfragst du die Gründe für das Töten nicht?

Wieso unterstellst Du und auch andere Veggies dann, sich keine Gedanken darum gemacht zu haben? Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, auch was ich wo und wie mit meinem Konsumverhalten unterstütze und wie und richte mich für mich danach. Allerdings nicht aufgrund meines Gewissens, sondern aufgrund meines Mitgefühles, das ist für mich ein Unterschied.

Gewissen: eine äußere Stimme, die mich nötigt.

Mitgefühl: etwas aus mir selbst Gewachsenes.

LG
Any
 
Warum fragst Du Fiwa denn dies hier?


Wieso unterstellst Du und auch andere Veggies dann, sich keine Gedanken darum gemacht zu haben? Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, auch was ich wo und wie mit meinem Konsumverhalten unterstütze und wie und richte mich für mich danach. Allerdings nicht aufgrund meines Gewissens, sondern aufgrund meines Mitgefühles, das ist für mich ein Unterschied.

Gewissen: eine äußere Stimme, die mich nötigt.

Mitgefühl: etwas aus mir selbst Gewachsenes.

LG
Any

Und das ist wieder zum einen vom Geldbeutel abhängig, einige können sich es erlauben wählerisch zu sein, andere nicht. Zum anderen, wo man wohnt, ob nebenan noch ein Bauer wohnt, ob man ein Grundstück hat usw.

Was mich aber tierisch ärgern würde, teuer einzukaufen, zu glauben es wäre gut und hinterher sich rausstellt ......... auch Müll ....... das muss frustrierend sein
 
Ohje, Fressfeinde der Vegetarier

Das ist wohl eher andersrum.


'Einige' Menschen fressen sie - nicht sie uns :D


Und - Mensch züchtet sie bisher, genau aus diesem Grund, mit entsprechenden Folgen.


(Siehe auch, was ich zu Quantität u. Qualität d. Tiere schrieb).


Welthungerkrise durch Fleischkonsum

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Fleisch ist Lebensmittelverschwender Nummer eins.

Zur Produktion einer tierischen Kalorie werden je nach Tierart fünf bis dreißig pflanzliche Kalorien verfüttert.

Beim Rind bleiben deutlich über 90 Prozent der Nahrungsenergie auf der Strecke.


Mehrfach so viele Menschen können daher mit der gleichen Getreidemenge ernährt werden, wenn statt einem Schweineschnitzel ein Weizen- oder Sojaschnitzel daraus würde.


Um die Tiere in unserer Agrarindustrie zu ernähren, wird Getreide zu großen Teilen aus Lateinamerika importiert.

Auch für deutsche Schweinemästereien und Milchfabriken brennen dort Regenwälder, um neuen Platz für Futtergetreidefelder zu schaffen.

Der globale Markt zahlt eben besser, der Anbau von Nahrungsmitteln für die Menschen vor Ort lohnt sich nicht mehr.

Die Entwicklungs- und Schwellenländer selbst werden, häufig nicht zuletzt wegen der Korruption in diesen Staaten, dieser Entwicklung keinen Einhalt gebieten können.

Nur die reichen Länder können durch eine veränderte globale Nachfrage Änderungen erwirken.

Die Politik der reichen Staaten unterstützt indes weiterhin die tierhaltende Agrarindustrie und kurbelt damit die Lebensmittelverschwendung an, statt Alternativen zu fördern und nachhaltige Lösungswege beim Namen zu nennen:

Weg von tierischen Lebensmitteln, hin zu pflanzlichen Alternativen. Eine unpopuläre, aber ehrliche Forderung, deren Durchsetzung mit mutiger Politik machbar ist.

Der weltweite Fleischkonsum ist von 1961 bis heute von 71 Millionen auf 284 Millionen Tonnen pro Jahr gestiegen. Bis 2050 soll sich der weltweite Fleischverbrauch nochmals verdoppeln.


Auch die Nachfrage nach Milchprodukten ist ungebremst.

Bis zum fertigen „Produkt“ werden unverhältnismäßig viele Ressourcen wie Getreide, Wasser und Land verbraucht.

All die Tiere, die in der Agrarindustrie gehalten werden, müssen fressen und trinken, um wachsen und ihren Stoffwechsel aufrecht erhalten zu können.

Daher bedeutet die Herstellung von tierischen Produkten einen besonders ineffektiven Einsatz der vorhandenen Ressourcen gegenüber einer direkten Nutzung zum Anbau von Menschennahrung statt Futtergetreide.


Der Umweg über das Tier verschwendet Lebensmittel in gigantischem Ausmaß.

Auf 85 bis 90 Prozent schätzt Chris-Oliver Schickentanz, Experte für den globalen Getreidehandel bei der Dresdner Bank, den Anteil, den der erhöhte Fleischkonsum an den steigenden Agrarpreisen hat.

Je mehr Fleisch erzeugt wird, desto mehr steigt der Bedarf an Soja und Futtergetreide wie Mais, Gerste, Hafer und Futterweizen. Die hohe Nachfrage der Tierindustrie nach Futter treibt die Preise für diese Grundnahrungsmittel weltweit in die Höhe und verdrängt auch andere Anbauarten wie Reis beim Konkurrenzkampf um Anbauflächen.

Damit steigen durch den Fleischkonsum nicht nur die Getreidepreise, sondern auch die Preise für andere Grundnahrungsmittel wie Reis.

Auch die notwendige Erhöhung des Ernährungsstandards in den armen Ländern durch Obst und Gemüse konkurriert mit Tierfutter um Ressourcen wie Land und Wasser.

Der Konsum von Fleisch und anderen tierische Nahrungsmitteln hat noch weitreichendere Folgen: 30 Prozent der eisfreien Flächen der Erde werden dafür in Anspruch genommen.

Die Fleisch- und Milchproduktion ist für 18% der Treibhausgasemissionen verantwortlich.

Ein Jojo-Effekt, der Dürrekatastrophen und damit eine weitere Verschärfung der Lebensmittelknappheit zur Folge hat.

Darüber hinaus werden für die Produktion von nur einem Kilo Fleisch laut einer UNESCO-Studie bis zu 15.000 Liter Wasser benötigt.


Gleichzeitig sind mehr als zwei Milliarden Menschen mit Engpässen in der Wasserversorgung konfrontiert.

Die Wissenschaftler der jährlich stattfindenden ‚World Water Week’ in Stockholm bezeichnen die Nachfrage nach Fleisch und Milchprodukten daher als „nicht nachhaltig“ und empfehlen eine Änderung der Ernährungsstrategie.

Der internationale Getreiderat warnt bereits seit Jahren, dass durch den Anstieg des Fleischkonsums die Kapazitäten an Getreideerzeugnissen den Bedarf nicht decken können.


Der Verbrauch an Getreide ist so dramatisch angestiegen, dass die weltweiten Vorräte den tiefsten Stand seit 1982 erreicht haben.

Rufe nach höherer Produktivität und mehr Anbauflächen werden laut.

Diese kurzsichtige Forderung bedeutet weitere Rodung der Regenwälder für neue Abbauflächen und die damit verbundene Klimaschädigung, den intensiven Einsatz von Gentechnik, und wirkt vor dem Hintergrund der Verschwendung des Getreides durch die Umwandlung in tierische Lebensmittel geradezu grotesk.

Fleisch ist kein lebensnotwendiges Nahrungsmittel. Die wichtigen Aminosäuren stecken auch in pflanzlicher Kost. Der Konsum tierischer Nahrungsmittel hat nichts mit Wohlstand oder Lebensqualität zu tun. Es ist vielmehr eine erlernte Angewohnheit, mit der zu brechen für viele Menschen nicht notwendig erscheint, weil die Politik die Produktion von tierischen Lebensmitteln auf unterschiedlichstem Wege bewirbt und subventioniert.



http://www.vebu.de/umwelt/probleme-der-viehwirtschaft/201-welthungerkrise-durch-fleischkonsum
 
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Warum fragst Du Fiwa denn dies hier?


Wieso unterstellst Du und auch andere Veggies dann, sich keine Gedanken darum gemacht zu haben? Ich habe mir sehr viele Gedanken gemacht, auch was ich wo und wie mit meinem Konsumverhalten unterstütze und wie und richte mich für mich danach. Allerdings nicht aufgrund meines Gewissens, sondern aufgrund meines Mitgefühles, das ist für mich ein Unterschied.

Gewissen: eine äußere Stimme, die mich nötigt.

Mitgefühl: etwas aus mir selbst Gewachsenes.

LG
Any

Ich habe angenommen dass sie sich nicht darüber Gedanken machen, weil sie nicht darüber geredet haben, oder meine Fragen nicht beantwortet haben.

Gewissen und Mitgefühl kommen aus dem Inneren. Wo sollte die 'Äussere' Stimme denn herkommen?
 
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