"Die arme Ehefrau"

Die Story ist ausgedacht?
Keine Ahnung, warum man unter „Ausgedachtes“ , wo es speziell um Geschichten geht, meint, einen angeblichen "konkreten Fall“ zu zitieren Ich verstehe auch nicht, wo das Problem sein soll oder warum die Frau in dem Fall "arm" sein soll..


Die Frau bemerkt den begehrlichen Blick ihres Mannes, den sie ja gut kennt. Aber er trifft nicht sie, er richtet sich auf den Körper der Tochter.

Eine MUTTER die sieht, dass ihr Ehemann, der Vater ihrer Tochter, besagter Tochter, die der Mann BeGeHrLiCh anblickt, nicht reagiert, ist alles, aber nicht arm... Der Missbrauch ist nicht im Verborgenen passiert. Die Mutter hat’s bemerkt …

Kranke Story...
 
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In manchen fällen ist es unmöglich, der Wahrheit ins Gesicht zu blicken. Möglicherweise hat die Mutter auch selbst Missbrauch erlebt.
Die Tochter hat ein natürliches Recht auf Schutz. Wird ihr der verweigert, ist das Mittäterschaft.

Ich verstehe den Thread Titel nicht. Die Tochter ist das Opfer.
 
Auch dann, wenn die Frau es nicht selbst so deutlich ausspricht, es ist die Tochter, die ihr den Mann weggenommen hat. Und entsprechend abweisend geht sie mit der Tochter um.
Was redest Du? Tochter (wie jung?) und Mutter sind keine Konkurrentinnen um die Liebe des Vaters/Ehemannes!
 
Was redest Du? Tochter (wie jung?) und Mutter sind keine Konkurrentinnen um die Liebe des Vaters/Ehemannes!

Ich sehe es so: Der Titel steht ja zwischen Anführungs-und Schlusszeichen. Die Geschichte soll veranschaulichen, wie die Mutter zur Mittäterin wird, nämlich indem sie die Tochter als "Konkurrentin erlebt". Sie, die Mutter macht sich selbst zur armen Ehefrau und verweigert der Tochter Hilfe und Schutz. Tragisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Die Mutter ist schlicht eine Täterin. Das hat auch nix mit tiefenpsychologischer Verdrängung etc. laberhababer zu tun. Der Mutter sind die gierigen Blicke des Vaters aufgefallen,sie hat sie richtig bewertet und zum Wohle ihres "schönen Lebens“ entschieden, zu schweigen,. Eine Mutter, die ihr Leben noch so schön findet, dass man es schützen muss, nachdem sie den Missbrauch bemerkt, ist Täterin. Einer Mutter, die ihre 7 jährige Tochter als sexuelle?? Konkurrenz sieht, der sollte man das Kind so schnell wie möglich entziehen …

Verdrängung, was man wohl krampfhaft bebildern wollte, passiert vor der Entscheidung. Kognitive Dissonanz,. Verdrängung etc pp sind keine bewussten Vorgänge … Es geht um moralische und faktische Handlungskompetenz.
 
Sie findet ihn im Kinderzimmer hockend neben dem Bett der Tochter, eine Hand unter der Bettdecke über dem Körper des schlafenden Kindes.

Nein, reflexartig und aus purem Selbstschutz verweigert sie jede Wahrnehmung.

Und die Frau fällt aus allen Wolken. Sie hat ja nichts gewusst. Wie auch, sie hat ja immer schon geschlafen.

Das passt nicht zusammen. Man kann seine Wahrnehmung nicht verweigern. Zumal es nicht um ein ungutes Gefühl geht, sondern um eine konkrete Handlung, die sie gesehen hat. Somit fällt sie gewiss später nicht "aus allen Wolken" - denn sie hat tatsächlich nicht immer (!) schon geschlafen.
 
Ich sehe es so: Der Titel steht ja zwischen Anführungs-und Schlusszeichen. Die Geschichte soll veranschaulichen, wie die Mutter zur Mittäterin wird,
Danke @Maryem, das erspart mir einigen Text.

Diese „“ heißen übersetzt: Die angeblich arme Ehefrau.

Offiziell gibt es ja bei so Missbrauchsfällen zwei Opfer, das Kind und die Ehefrau, die oft genug glaubhaft machen kann, nichts gewusst zu haben.
In der Beurteilung ihres persönlichen Umfeldes sowie der Polizei, Jugendamt usw. ist sie oft die „arme Ehefrau“. Man billigt ihr zu, dass ihr genau so Unrecht geschehen ist wie dem Kind.


Die ganze Geschichte ist aus der Perspektive der Ehefrau geschrieben. Es soll veranschaulicht werden, wie die Muter und Ehefrau zum Missbrauch steht, wenn er denn mal aufgedeckt wurde und wie sie zuvor dazu stand, als noch nichts aufgedeckt war.

Ihre Gefühle, ihre Gedanken, ihr Dilemma sollte veranschaulicht werden.

Dazu gehört auch, dass sie – manchmal - zur Tochter ein zwiespältiges Verhältnis entwickelt.
Mit dem Kopf versteht sie natürlich, dass die Tochter für gar nichts was kann. Aber ihre eigenen verletzten Gefühle, ihr eigener zerstörter Lebenstraum und nicht zuletzt die verlorene Liebe ihres Ehemannes .............

................... nun was soll’s, ich kann es doch nicht in so einfacher Sprache formulieren, dass es nicht wieder missverstanden wird :nudelwalk
 
Das passt nicht zusammen. Man kann seine Wahrnehmung nicht verweigern. Zumal es nicht um ein ungutes Gefühl geht, sondern um eine konkrete Handlung, die sie gesehen hat. Somit fällt sie gewiss später nicht "aus allen Wolken" - denn sie hat tatsächlich nicht immer (!) schon geschlafen.
Bravo @Felicia1, genau so sollte es verstanden werden:move1:
 
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Was redest Du? Tochter (wie jung?) und Mutter sind keine Konkurrentinnen um die Liebe des Vaters/Ehemannes!
Naja - das ist eine pathologische Form von Konkurrenzdenken, von der man nicht behaupten kann, dass dies niemals vorkommt.

Die abgemilderte Form ist :
Mutter, die mit dem Freund der erwachsenen Tochter flirtet oder gar mehr - auch umgekehrt usw ...
In der Psychologie ist dieses Phänomen schon bekannt!

" Schneewittchen Komplex"
 
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