Der Stern von Bethlehem

Filalithis

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Der Stern von Bethlehem


Seit dem Erscheinen der Stern von Bethlehem hat mehr als 2000 Jahren, aber noch nicht erteilt hat eine wissenschaftliche Erklärung für das, was könnte dieses "Phänomen", wie die religiösen Standpunkt aus betont, dass es ein Wunder des menschlichen Glaubens war.
Der Stern von Bethlehem sollte etwas Ungewöhnliches, um die Aufmerksamkeit der Heiligen Drei Könige ziehen und lange Reisen zu machen. Darüber hinaus sollten sie auch über ausreichend lange Lebensdauer Wochen oder Monate, weil die Wizards einen ausreichend großen Abstand zur Entfernung von dem Ort, überqueren bis Bethlehem hatte.

Auch wäre es ganz dunkel ist für viele Menschen scheint es, dass nur die Wizards gesehen hatte. Wir haben im Himmel, oder irgend etwas davon gehört noch die Schriftgelehrten und Pharisäer, die gleiche Herodes hatte und nicht bemerkt, noch die Hirten, die mit ihren Herden in den Ebenen.

Einige Forscher vermuteten, dass der Stern von Bethlehem ein Meteor war. Die Meteore, aber nicht ungewöhnlich und es ist vernünftig, um auszuschließen, dass diese Veranstaltung so viel Störung der Könige verursacht hat, sie zu veranlassen, ihrer langen Reise nach Bethlehem zu starten.

Eine weitere mögliche Erklärung ist das Erscheinen eines Kometen. Insgesamt von der Antike bis zur Geburt Christi, 135 Kometen aufgenommen. Als Origenes, der 3. AD Jahrhunderts: "Es ist meine Meinung, dass der Stern erschienen Weisen des Ostens ... war einer jener helle Objekte, die von Zeit zu Zeit und die Griechen, die gewohnt sind, die ihnen von Namen abhängig von der Form und Gestalt der zu unterscheiden scheinen genannt Kometen, Lichtstrahlen, Quasten, Sterne mit Schweif Booten und verschiedenen anderen Namen.

Wenn ein Stern links in einer Supernova im wahrsten Sinne des Wortes zu brechen "wurde am s zusammen und kann Millionen Mal mehr Licht und Strahlung als unsere Sonne strahlt.

Der Stern von Bethlehem, sollte jedoch nicht so beschaffen sein, ein Stern, und es gäbe einen Hinweis auf die Astronomen jener Zeit und jedes Mal, wenn der Mann konnte eine Nova oder Supernova zu sehen und zu haben scheint nur zu beobachten, die Wizards.

Eine andere Theorie zu erklären dieses Phänomen durch Johannes Kepler, der argumentierte, dass das, was führte die Heiligen Drei Könige, Jesus war ein Treffen der Planeten oder Konjugation gegeben.

Eine andere Theorie besagt, sagt der griechische Astronom Konstantin Butcher, dass der Stern von Bethlehem den Planeten Saturn, die "fordert der weltweit führende hohe Konzentration von 6 v. Chr., und der verstorbene Herr Hasapis wurde definiert die Geburt Christi am 6. Dezember 5 v. Chr. und die Anbetung der Heiligen Drei Könige in der gleichen 19 Monate.

Dieses Datum der Geburt Christi scheint sehr schwierig sein und das Recht, wie der Evangelist Lukas Jesus sagt, dass zum Zeitpunkt der fyllasoun der Hirten Gefängnis in der Nacht geboren wurde poimnin ihnen. In dieser Saison ist unwahrscheinlich, dass der letzte Tag im Dezember und dann Bethlehem ist mitten in der Kälte und Regen. Saison war wahrscheinlich die Geburt Christi ist im Frühjahr, wenn neugeborenen Lämmer brauchen die Hilfe der Hirten, interpretiert sie auf das Schreiben unter Angabe der Lukas-Evangelium.

Ein wichtiger Ansatz der Star von Weihnachten, und was es für alle bedeuten könnte, ist von dem Dichter George Drosini und die die Leistung des Planetarium geschlossen:

"Die Heilige Nacht von Weihnachten, die nicht wissen?
jedes Jahr der Heiligen Drei Könige Mitternacht leuchten die Sterne.
Und verlieren, wer gerade VRH f 'bei anderen Sternen und nicht
in einem allin nach Bethlehem zu finden!
 
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Schaun wir mal, was Harald Lesch zu diesem Phänomen sagt

 
Zuletzt bearbeitet:
Harald Lesch ist bekannt als Kritiker zweifelhafter physikalischer und astronomischer Phänomene.
Dass er die Beobachtungen und mathematischen Begründungen von Johannes Kepler zum Stern von Bethlehem als wissenschaftlich akzeptabel erachtet, ist zumindest interessant, auf jeden Fall aber sehr bemerkenswert, wert, dass man es bemerkt.
LG ELi
 
:morgen:

In der vergangenen Zeit hatte ich dazu schon mehrfach Beiträge zu dieser Frage geschrieben, damit man nicht lange suchen muss, stelle ich einfach ein Beispiel ein:

Zitat Merlin:
Die einzige Quelle, die einen Beitrag zum Geburtsdatum liefern könnte, wäre das Evangelium nach Lukas.

Zunächst erzählt Lukas die Geschichte von Zacharias und Elisabeth in Verbindung mit Johannes dem Täufer. Bei Lukas 1[5] wird berichtet, dass Zacharias ein Priester der Ordnung Abia gewesen war und ihm bei seinem Tun im Tempel ein Engel erschienen und ihm eröffnete, dass seine Frau schwanger werden würde:

Lukas 1 [23] Und es begab sich, da die Zeit seines Amtes aus war (Zacharias), ging er heim in sein Haus [24] und nach den Tagen ward sein Weib Elisabeth schwanger und verbarg sich 5 Monate.

Dazu muss man wissen, dass die Amtszeiten der Tempelpriester nach einem jährlichen Turnus festgelegt wurden. Man weiß, dass die Amtszeit der Abia von Juli bis August dauerte.

Lukas erzählt dann in 1[26],[39-41], wie Maria zu ihrer verwandten Elisabeth reiste, die im 5. Monat schwanger war. Wenn man das nun nachrechnet, könnte also Jesus im Dezember gezeugt worden sein. Nach diesen Eckdaten dürfte somit die Geburt Jesus in den Monaten August/September gelegen haben.

Johannes
Sept.(1)...Okt.(2)...Nov.(3)...Dez.(4)...Jan.(5)...Feb.(6)...Mrz.(7)...Apr.(8)...Mai(9)
.....................................................Dez.(1)...Jan.(2)...Feb.(3)...Mrz.(4)...Apr.(5)...Mai.(6)...Juni(7)...Juli(8)... August(9)
Jesus

Ich denke, dass selbst Jesus sein Geburtsdatum nicht genau kannte und Lukas die Geburtsgeschichte lediglich in einen vagen zeitlichen Rahmen gestellt hatte. Zeitliche Angaben aus dem Altertum sind ohnehin ein großes Problem, weil es da noch keine verbindliche Zeitrechnung gab.

Der 25 Dezember oder der 25. März kam als Geburtstag erst sehr viel später mit ins Spiel. Da beide Berechnungen mit dem Passahfest (Kreuzigung) verbunden wurde, halte ich das für nicht wahrscheinlich.
Ende Zitat.

So sprechen auch die realen und literarischen Hintergründe dafür, dass Jesus wahrscheinlich nicht in Betlehem, sondern Nazareth geboren wurde.

Für die Astrologen:
Nazareth: 32° 42′ N, 35° 18′ O
Jahr: 6 n. Chr. August-September

Merlin
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Zuletzt bearbeitet:
Ich denke, dass selbst Jesus sein Geburtsdatum nicht genau kannte und Lukas die Geburtsgeschichte lediglich in einen vagen zeitlichen Rahmen gestellt hatte. Zeitliche Angaben aus dem Altertum sind ohnehin ein großes Problem, weil es da noch keine verbindliche Zeitrechnung gab.
Lieber Merlin
Ob Jesus seinen Geburtstag kannte, das ist nicht überliefert, und ist für Johannes Keplers Entdeckung der Jupiter/Saturn-Konjunktion für das Jahr 7 v.Chr. eigentlich auch unerheblich. Auch die Frage, ob Jesus` Geburt vielleicht in Nazareth anstelle von Bethlehem stattgefunden haben könnte, ist als Entscheid für die Reise der drei Astrologen aus Chaldia nicht entscheidend, denn selbst Kepler konnte im Jahr 1603 im fernen Prag dieses seltene Himmelsereignis berechnen. Diese Zusammenhänge nötigen mir aber einen grossen Respekt über die mathematischen Fähigkeiten der babylonischen Astronomen ab. Wir drucken heute solch ein Geburtshoroskop per Knopfdruck am Computer aus.

Es ist hingegen zu bedenken, dass sie immer schon im voraus seltene Himmelsereignisse im voraus berechnen mussten, um genügend Zeit zu haben, sich auf seltene Konstellationen vorzubereiten. Es ist daher als sicher anzunehmen, dass sie schon vorher wussten, alle 20 Jahre kommt wieder eine solche Königskonjunktion. Daher konnten sie sich frühzeitig auf diese Reise vorbereiten und ihre Geschenke zusammenstellen. Sie waren sicher schon sehr gespannt darauf, wer der neue König sein wird. Daher nehme ich an, dass sie nicht erst die letzte, sondern ganz sicher die erste der drei Konjunktionen auswählten, ganz abgesehen davon, dass man damals auf einer solch langen Reise auch mit Zwischenfällen rechnen musste. Daher gehe ich davon aus, dass sie die erste Konjunktion anvisierten.
LG ELi
 
Ob Jesus seinen Geburtstag kannte, das ist nicht überliefert, und ist für Johannes Keplers Entdeckung der Jupiter/Saturn-Konjunktion für das Jahr 7 v.Chr. eigentlich auch unerheblich.
Lieber Eli,

Lukas schrieb ja dazu:
Lukas 1[5] Zu der Zeit des Herodes, der König von Judäa, war ein Priester...
Lukas 2
[2] Und diese Schätzung war die allererste und geschah zu der Zeit,
da Cyrenius der Landpfleger von Syrien war.


Das Problem hierbei ist, dass Herodes der Große im Jahr 4. v. Chr. verstarb. In dieser Zeit käme also nur der Reichszensus im Jahre 8 v. Chr. infrage. Bei einem Reichszensus wurden jedoch nur römische Bürger im Römischen Reich geschätzt.

So möchte ich noch erwähnen, dass bei einem Zensus nur das Familienoberhaupt und Frauen mit eigenem Besitz erscheinen mussten. Es gab also für die hochschwangere Maria keine Grund auf den beschwerlichen Weg nach Betlehem zu ziehen.

Dazu kommt noch, dass zwar Herodes ein Klientelkönig Roms war, aber nicht zum Römischen Imperium gehörte. Der jüdische Geschichtsschreiber Flavius Josephus hat sehr detailliert über die Zeit Herodes geschrieben, aber auch er erwähnt nichts von diesem Reichszensus.

Nach dem Tod von Herodes im Jahre 4 v. Chr. wurde das Reich unter seinen Söhnen aufgeteilt. Herodes Archelaos wurde dabei zum Fürsten von Judäa und Samaria erhoben. Kaiser Augustus enthoben ihn aber dann im Jahr 6 n. Chr. wieder seines Amtes wegen Grausamkeiten.

Judäa und Samaria wurden zu einer römischen Provinz erklärt und Coponius als deren Statthalter eingesetzt. Aus diesem Grund wurde dann auch von Augustus ein Provinzialzensus veranlasst, bei dem auch alle Bürger der Provinz gezählt wurden.

Dieser Zensus erregte unter den Juden Widerstand. Flavius Josephus schrieb ausführlich über diesen Zensus und den Wortführer des Widerstandes Judas der Galiläer. Ein wichtiger Bundesgenosse von Judas war der Pharisäer Sadduk. Judas der Galiläer wird auch in der Apostelgeschichte erwähnt:

Apostelgeschichte 5
[37] Darnach stand auf Judas aus Galiläa in den Tagen der Schätzung
und machte viel Volk abfällig ihm nach; und der ist auch umgekommen,
und alle, die ihm zufielen sind zerstreut.


Außerdem wurde Qurinius (Cyrenius) erst in der Zeit von 6 – 12 n. Chr. Statthalter von Syrien. Statthalter Syriens war um das Jahr 7. v. Chr. Sentinus Satunimus (10 – 7v. Chr.) und Quintinius Varus (ca, 7 -4 v. Chr.).

Zu alldem würde dann auch der Vers passen:
Lukas 3[23] Und Jesus war, da er anfing, ungefähr dreißig Jahre alt...

Merlin
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Zuletzt bearbeitet:
Es ist hingegen zu bedenken, dass sie immer schon im voraus seltene Himmelsereignisse im voraus berechnen mussten, um genügend Zeit zu haben, sich auf seltene Konstellationen vorzubereiten. Es ist daher als sicher anzunehmen, dass sie schon vorher wussten, alle 20 Jahre kommt wieder eine solche Königskonjunktion. Daher konnten sie sich frühzeitig auf diese Reise vorbereiten und ihre Geschenke zusammenstellen. Sie waren sicher schon sehr gespannt darauf, wer der neue König sein wird. Daher nehme ich an, dass sie nicht erst die letzte, sondern ganz sicher die erste der drei Konjunktionen auswählten, ganz abgesehen davon, dass man damals auf einer solch langen Reise auch mit Zwischenfällen rechnen musste. Daher gehe ich davon aus, dass sie die erste Konjunktion anvisierten.
Jesus` Geburt im Salomonsiegel
Mit der Königskonjunktion von Jupiter und Saturn im Zeichen Fische erschien in der Zeit um den 11.Juni 7 v.Chr. ein Salomonsiegel am Firmament. Dieses konnte zwar von den damaligen Astronomen noch nicht vollumfänglich erkannt werden. Aus heutiger Sicht war es jedoch vollumfänglich existent.

Jesus Figuren.webp
Planetenkonstellation vom 11.Juni 7 v.Chr.
Der Mathematiker, Astronom und Astrologe Johannes Kepler errechnete im Jahre 1603 die Dreier-Konjunktion von Jupiter und Saturn im Jahre 7 v.Chr. Die erste dieser drei Konjunktionen trägt ein Salomonsiegel, das Staatswappen der Israeliten.

Konstellationen
Jupiter/Saturn im Zeichen Fische
, Jesus Christus erscheint als der Himmelskönig, zu Beginn des Fische-Zeitalters
Nordknoten im Zeichen Stier, Jesus Christus kam als das Licht in die Welt, der strahlende Morgenstern
Merkur im Zeichen Krebs, der Heiler und fürsorgliche gute Hirte, der die Seinen kennt und die Seinen kennen ihn
Mond im Zeichen Steinbock, der Erlöser errettet alle, die an ihn glauben, aus einer erstarrten materialistischen Welt
Pluto im Zeichen Jungfrau, er nimmt die Schuld auf sich und erleidet den Kruzestod zur Errettung der Seinen
Neptun im Skorpion, er kam in das Seine, und allen, die ihn aufnehmen, gibt er das Recht, Kinder Gottes zu sein
Uranus in Fische ist die Gralsfrage, die Suche nach Gott. Suche, wo du willst, finden wirst du ihn nur in die selber.
LG ELi
 
Jesus` Geburt im Salomonsiegel
Mit der Königskonjunktion von Jupiter und Saturn im Zeichen Fische erschien in der Zeit um den 11.Juni 7 v.Chr. ein Salomonsiegel am Firmament. Dieses konnte zwar von den damaligen Astronomen noch nicht vollumfänglich erkannt werden. Aus heutiger Sicht war es jedoch vollumfänglich existent.
Lieber Eli,

ich möchte eigentlich die Rechenkünste Keplers nicht infrage stellen. Es ist nur so, dass die christliche Zeitrechnung erst um das Jahr 525 durch den Mönch Exiguus errechnet wurde. Ausgangspunkt war das Auseinanderdriften der Osterfeste.

Exiguus baute auf verschiedene Zeitquellen auf, die an sich schon fraglicher Natur waren. Zu allem Überfluss hatte Exigiuus das Jahr 0 nicht berücksichtigt, weil die Zahl Null zu diesem Zeitpunkt nicht überall bekannt und somit auch nicht im Gebrauch war. So wissen wir also nicht einmal genau, ob wir tatsächlich im Jahr 2024 n. Chr. leben.

Ich denke, dass die Gestirne ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten folgten und nicht irgendwelchen Konstrukten der Menschen. Mag also sein, dass um das Jahr 7 v. Chr. eine solche Konstellation zu Betlehem erschien, aber dazu passen nun einmal nicht einige Unklarheiten der Geburtsgeschichte.

Eine Geschichte, die als Prolog geschrieben werden wollte, aber halt nur bei Lukas und Matthäus.

Merlin
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Ich denke, dass die Gestirne ihrer eigenen Gesetzmäßigkeiten folgten
Lieber Merlin
Inzwischen gibt es Rechner, die in der Lage sind, die Gesetzmässigkeiten der Planeten zu berechnen und für jede Konstellation deren Zeitunkt im Voraus und im Nachhinein zu bestimmen.. Erstaunlich ist, dass nicht nur Johannes Kepler im Jahre 1603, sondern auch schon die Mathematiker in Babylon hierzu in der Lage waren. Und das ohne Rechner und nur mit einfachen Rechen-Operationen. Das nötigt mir den grössten Respekt ab.
LG ELi
 
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Lieber @ELi7

lass mich einmal an zwei Beispielen erklären, um was es mir in Zusammenhang mit der Zeitrechnung und den Evangelien geht.

Zunächst möchte ich anmerken, dass ursprünglich Herodes der Große und seine Söhne generell als Herodes bezeichnet worden sind. Zur besseren Unterscheidung hatte man dann erst später den Eigennamen der Söhne mit angefügt.

Apostelgeschichte 4
[27]
… wahrlich ja, sie haben sich versammelt über den heiligen Knecht Jesus, welchen du gesalbt hast, Herodes(Antipas) und Pontius Pilatus mit den Heiden und dem Volk Israel [28] zu tun, was dein Rat zuvor bedacht hat, dass es geschehen soll.
Zur Amtszeit von Pilatus war Herodes der Große schon längst verstorben

Markus 6
[17] Er aber, Herodes (Antipas), hatte ausgesandt und Johannes ergriffen und ins Gefängnis gelegt und der Herodias willen, seines Bruders Philippus Weib; denn er hatte sie gefreit.
Dieser Vers steht im Zusammenhang mit dem Begin des Wirkens Jesus. Da lebte also Herodes der Große auch schon nicht mehr.

Ein weiters Beispiel dafür ist die Zeitangabe bei Lukas 3[1], in der Johannes der Täufer mit seinem Wirken am Jordan begann: „In dem fünfzehnten Jahr des Kaisertums Kaisers Tiberius …“

Tiberius übernahm nach dem Tod seines Vaters am 18. September 14 n. Chr. zunächst nur kommissarisch die Amtsgeschäfte, bis er dann im Jahre 15 zum Kaiser erhoben wurde. Es bleibt als die Frage, ab welchem Zeitpunkt Lukas die 15 Jahre errechnet hatte – war es das Jahr 29 oder 30?

Zudem gab es damals in der Levante zwei unterschiedliche Zeitrechnungen (griechisch – babylonische und römische). Lukas war ein Grieche und deren Jahr begann im Oktober und nicht im Dezember, also ist da ein weiterer Punkt der Unklarheit. Es ist doch kein Geheimnis, dass an den Zeitrechnungen mehrmals nachgebessert werden musste.

So bleibt die Frage, an was sich die besagte Konstellation von Bethlehem festmachen ließe? Der Schreiber von Lukas versuchte akribisch eine Chronologie zur Existenz Jesus herzustellen, wenn also das Geburtsjahr bekannt gewesen wäre, hätte er es nicht versäumt, es niederzuschreiben.

Unabhängig davon hatte man früher gerne die Geburt von bedeutenden Persönlichkeit mit einem Himmelserscheinungen in Verbindung gebracht.

Ich denke, dass Lukas mit dem Zensus einen Zeitrahmen herstellen wollte, es ist nur die Frage welchen er gemeint hatte? Jedenfalls ist in der Apostelgeschichte und bei Flavius Josephus nur von dem Provinzialzensus im Jahre 6 n. Chr. die Rede.

Ist es in diesem Zusammenhang nicht denkwürdig, dass gerade der Evangelist Johannes nicht von diesem diesem wundersamen Phänomen in Betlehem berichtet? Nun ja, wie ich lese, hatte auch Keppler bei seiner Rechnung zum Stern von Bethlehem etwas an den Schräubchen gedreht.

Merlin
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