Terrageist
Sehr aktives Mitglied
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- 22. Juli 2019
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Heute Mittag, hatte ich, als ich mich kurz hinlegte, einen (für mich) sehr interessanten Traum.
Er war "luzide" und auch nicht luzide, also "wachbewusst".
Ich war mal wieder in einem riesengroßen Hotel. Ich glaube, ich war darin schonmal öfter (in Träumen).
Meist verlaufe ich mich und finde mich nicht mehr zurecht. laufe über diverse Treppen, steige in Aufzüge,
und habe Schwierigkeiten, mich zurecht zu finden. Obwohl ich mich grundsätzlich darin wohlfühle.
Nun heute mittag kam ich wesentlich besser zurecht. Ich war teilweise in meinem Zimmer und kannte mich gut aus.
Ich war so froh und dankbar für alles. Dann wurde ich aus dem Traum wach (träumte aber immer noch), es war also ein geträumter luzider Traum,
In mehreren Schichten.
Ich saß mit meinem Mann an einem großen Tisch, und erzählte ihm von meinem Traum. Ich erzählte ihm wie dankbar ich für alles sei, auch ihm.
(Wir leben schon lange nicht mehr zusammen, unterstützen uns aber gegenseitig, man könnte auch sagen, uns verbindet eine enge Freundschaft.)
Ich hatte im Traum so viel Freude gefühlt. Ich versuchte, es ihm zu erklären, und während ich sprach, sah ich, dass ein Stück weiter entfernt, der Tisch war sehr groß, ein weiteres Paar saß, von dem der Mann sehr interessiert herübersah, und ganz offensichtlich hörte er mir genau zu.
Als ich mir dessen gewahr wurde, hielt ich einiges zurück, das ich sonst noch meinem Mann gesagt hätte.
Der Traum ging weiter, die Reihenfolgen sind mir nicht mehr so ganz klar. Ich war wieder in verschiedenen Zimmern des Hotels.
Manche waren mir fremd, ich suchte wieder nach meinem eigenen Zimmer. Ich erkannte nichts wieder, sah Kleidungsstücke, schön ordentlich aufeinander gelegt, Aber es waren nicht meine. Es waren aber auch keine anderen Menschen da. Ich sah an mir herab und bemerkte, dass ich nackt war. HMM, das war jetzt eigenartig in dem fremden Zimmer..
Ich fühlte mich dadurch leicht unwohl und versuchte wohl, mich in Sicherheit zu bringen. Ich lief in verschiedene Zimmer, und war sehr auf bestimmte Dinge konzentriert, es ging hauptsächlich darum, mich zurechtzufinden.
Ich war abgelenkt von mir selbst (und meinem Körper), und fühlte auf einmal eine gewisse Wärme und Sicherheit um mich herum.
Ich sah an meinem Körper herab und war bekleidet.
Das fand ich superinteressant, und ich dachte über diese Begebenheiten nach, ähnlich wie ich auch im Wachzustand nachzudenken pflege.
Es war schon wieder eine etwas andere Ebene, außerhalb des Traums, aber noch im Traum.
Ich dachte, "so ist das also, wenn du einfach gehst, und konzentrierst dich auf das, was du tun willst, ist dein Körper ganz von alleine bekleidet, und du brauchst dich darum nicht zu sorgen.
Es war auch zum Teil die Erkenntnis, dass in gewissen Bereichen des Lebens nichts in dem Sinne "getan" werden muss, das einfache Sein ist einfach der Wechsel vom einen in den anderen Zustand. Und das betrifft auch (luzide und auch nicht luzide) Träume.
Auch dieser Umstand erfüllte mich irgendwie mit sehr viel Freude. Es war imgrunde das Verstehen, dass man nicht einfach nur Dinge erfährt, sondern auch selbst lenkt durch die eigene Gegenwart.
Das ist jetzt eine lange "Geschichte", wenn jemand möchte, freue ich mich über Kommentare und eigene Gedanken.
Auch für sich selbst empfundene Deutungen dürfen sein.
Aber bitte, nichts offiziell professionelles.
Liebe Grüße
Er war "luzide" und auch nicht luzide, also "wachbewusst".
Ich war mal wieder in einem riesengroßen Hotel. Ich glaube, ich war darin schonmal öfter (in Träumen).
Meist verlaufe ich mich und finde mich nicht mehr zurecht. laufe über diverse Treppen, steige in Aufzüge,
und habe Schwierigkeiten, mich zurecht zu finden. Obwohl ich mich grundsätzlich darin wohlfühle.
Nun heute mittag kam ich wesentlich besser zurecht. Ich war teilweise in meinem Zimmer und kannte mich gut aus.
Ich war so froh und dankbar für alles. Dann wurde ich aus dem Traum wach (träumte aber immer noch), es war also ein geträumter luzider Traum,
In mehreren Schichten.
Ich saß mit meinem Mann an einem großen Tisch, und erzählte ihm von meinem Traum. Ich erzählte ihm wie dankbar ich für alles sei, auch ihm.
(Wir leben schon lange nicht mehr zusammen, unterstützen uns aber gegenseitig, man könnte auch sagen, uns verbindet eine enge Freundschaft.)
Ich hatte im Traum so viel Freude gefühlt. Ich versuchte, es ihm zu erklären, und während ich sprach, sah ich, dass ein Stück weiter entfernt, der Tisch war sehr groß, ein weiteres Paar saß, von dem der Mann sehr interessiert herübersah, und ganz offensichtlich hörte er mir genau zu.
Als ich mir dessen gewahr wurde, hielt ich einiges zurück, das ich sonst noch meinem Mann gesagt hätte.
Der Traum ging weiter, die Reihenfolgen sind mir nicht mehr so ganz klar. Ich war wieder in verschiedenen Zimmern des Hotels.
Manche waren mir fremd, ich suchte wieder nach meinem eigenen Zimmer. Ich erkannte nichts wieder, sah Kleidungsstücke, schön ordentlich aufeinander gelegt, Aber es waren nicht meine. Es waren aber auch keine anderen Menschen da. Ich sah an mir herab und bemerkte, dass ich nackt war. HMM, das war jetzt eigenartig in dem fremden Zimmer..
Ich fühlte mich dadurch leicht unwohl und versuchte wohl, mich in Sicherheit zu bringen. Ich lief in verschiedene Zimmer, und war sehr auf bestimmte Dinge konzentriert, es ging hauptsächlich darum, mich zurechtzufinden.
Ich war abgelenkt von mir selbst (und meinem Körper), und fühlte auf einmal eine gewisse Wärme und Sicherheit um mich herum.
Ich sah an meinem Körper herab und war bekleidet.
Das fand ich superinteressant, und ich dachte über diese Begebenheiten nach, ähnlich wie ich auch im Wachzustand nachzudenken pflege.
Es war schon wieder eine etwas andere Ebene, außerhalb des Traums, aber noch im Traum.
Ich dachte, "so ist das also, wenn du einfach gehst, und konzentrierst dich auf das, was du tun willst, ist dein Körper ganz von alleine bekleidet, und du brauchst dich darum nicht zu sorgen.
Es war auch zum Teil die Erkenntnis, dass in gewissen Bereichen des Lebens nichts in dem Sinne "getan" werden muss, das einfache Sein ist einfach der Wechsel vom einen in den anderen Zustand. Und das betrifft auch (luzide und auch nicht luzide) Träume.
Auch dieser Umstand erfüllte mich irgendwie mit sehr viel Freude. Es war imgrunde das Verstehen, dass man nicht einfach nur Dinge erfährt, sondern auch selbst lenkt durch die eigene Gegenwart.
Das ist jetzt eine lange "Geschichte", wenn jemand möchte, freue ich mich über Kommentare und eigene Gedanken.
Auch für sich selbst empfundene Deutungen dürfen sein.
Aber bitte, nichts offiziell professionelles.
Liebe Grüße