Der Kurs in Wundern..Umschulung des Denkens.

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Die Frage an dem Punkt ist, wie verändern sich Gefühle, wenn ich mit dem Verstand eingreife, kann ich überhaupt ein anderes Gefühl erzeugen, als das, was unwillkürlich entsteht?
Sehr schwierig. Aber ich kann mich bewusst gegen mein Gefühl entscheiden, falls ich es reflektieren kann. Und bewusst sein möchte.
Dann kann ich eine objektivere Entscheidung treffen.

Wie authentisch bin ich, wenn ich mich rational für ein bestimmtes Gefühl entscheide. Ich denke, sobald sich der Verstand einmischt kann es nicht mehr authentisch sein.
Was ist authentisch ?
Solange wir nicht wissen warum wir hier sind, warum wir so "gebaut" sind, was Gefühle für einen tieferen Sinn haben - können wir nicht die annehmen es sei das Wichtigste oder das Richtige, immer unsere Gefühle auszuleben und danach zu agieren.
Oder ist das eigene Ego das wichtigste ist dieser komplexen Welt ?

Das erinnert mich an Situationen, wo ich wütend werde und dann natürlich lauter werde
Natürlich ? Das ist individuell, wir sind alle anders. aber - ok. Für dich ist das natürlich.

Wenn mich jemand "nervt", und mein Gefühl sagt mir dass ich ihm am Liebsten eine Ohrfeige verpassen möchte, ist es dann ok und gerechtfertigt weil es es "authentisch" ist ?
 
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Sehr schwierig. Aber ich kann mich bewusst gegen mein Gefühl entscheiden, falls ich es reflektieren kann. Und bewusst sein möchte.
Dann kann ich eine objektivere Entscheidung treffen.
Ja das Veto halt ich auch für gegeben
Was ist authentisch ?
Authentisch sein, heißt, dass ich das lebe was ich momentan als mich wahrnehme, dass ich die Gedanken ausspreche, die ich momenatn habe, dass ich das Gefühl was ich habe lebe und dass ich mich körperlich so verhalte wie ich mich erlebe. Es heißt einfach ehrlich zu sein, das was ich bin und wie ich mich erlebe, dass ich das auch zeige, also keine Taktik, außer es gehört zu einem Spiel, wie z.B. Ironie, Wortwitz, Schauspiel. Basis ist aber auf jeden Fall Erkenntnis des eigenen Seins, wie es sich mir im Momant zeigt/mir bewusst wird.
Solange wir nicht wissen warum wir hier sind, warum wir so "gebaut" sind, was Gefühle für einen tieferen Sinn haben - können wir nicht die annehmen es sei das Wichtigste oder das Richtige, immer unsere Gefühle auszuleben und danach zu agieren.
Wir können nur das leben was uns bewusst wird, oder aber wir leben unbewusst. Meine Arbeit sehe ich darin immer bewusster zu werden und damit immer authentischer zu sein.
Oder ist das eigene Ego das wichtigste ist dieser komplexen Welt ?
Nicht für mich, es ist einfach nur der Spieler in dieser Welt, es ist ein Werkzeug.
Natürlich ? Das ist individuell, wir sind alle anders. aber - ok. Für dich ist das natürlich.
Ich sehe es immer wieder auch bei anderen Menschen, dass sie, wenn sie wütend werden, auch laut werden. Kennst du Menschen, die, wenn sie wütend werden, leise werden und flüsternd wütend sind? :) Dazu muss man sich zwingen.
Wenn mich jemand "nervt", und mein Gefühl sagt mir dass ich ihm am Liebsten eine Ohrfeige verpassen möchte, ist es dann ok und gerechtfertigt weil es es "authentisch" ist ?
:D
Scherzkeks - du weißt doch Gewalt ist keine Lösung

In solchem Fall ist erst mal wichtig zu erkennen, warum mich dieser "nervt", wie dieses "genervt sein" in mir entstehen konnte. Und authentisch zu sein, heißt in diesem Augenblick mir dieses "nerven" bewusst zu machen, ebenso die Ursachen dafür und das dann anzusprechen.

LGInti
 
Die Frage an dem Punkt ist, wie verändern sich Gefühle, wenn ich mit dem Verstand eingreife, kann ich überhaupt ein anderes Gefühl erzeugen, als das, was unwillkürlich entsteht?
Das kann ich nicht beurteilen, weil mein Verstand nicht in dem Sinne eingreift. Ein Teil von mir beobachtet das Gefühl, ein Teil fragt sich, was genau das für einen Grund hat (wurde eine alte Wut oder Verletzung getriggert oder war ich Opfer oder Zeuge von etwas, das ich - für mich zu recht - ablehne) und das Gefühl bleibt weiter so wie es ist.

Wenn ich dann den Grund verstanden habe, verraucht die Wut manchmal, weil z.B. das Verständnis und die Nachsicht größer sind als die Wut, oder sie bleibt, weil ich das - Verständnis und Nachsicht hin oder her - so nicht hinnehmen will. Dann handele ich, indem ich das, worüber ich wütend bin, in Worte fasse. Laut bin ich schon sehr lange nicht mehr geworden, da ist ein zorniger Unterton, mehr nicht. Ich unterdrücke auch nichts, es fühlt sich jedenfalls nicht so an. Sind die Worte raus, ist die Wut normalerweise komplett weg, daran erkenne ich, dass der Prozess komplett abgeschlossen ist.

Das erinnert mich an Situationen, wo ich wütend werde und dann natürlich lauter werde und meine Frau sagt: sei nicht so laut, die Kinder schlafen - was meinst du was passiert da - in mir und im Miteinander?
Ich glaube, da steckt noch etwas quer. Du bist entweder während des Wut-rauslassens noch nicht 100% sicher warum und auf wen Du wirklich wütend bist (dann war es zu früh die Wut schon rauszulassen), oder es wird von einer alten Wut oder von Hilflosigkeit begleitet (dann wäre es sinnvoll da im Nachhinein mal genauer hinzusehen).

Es ist auch wichtig zu verstehen auf wen man überhaupt sauer ist. Manchmal bin ich auf mich selbst sauer und will das aber nicht merken, dann bin ich statt dessen lieber auf jemand anders sauer, den ich dann anbrülle - ist mir in der Vergangenheit häufiger passiert, aber inzwischen kommt das bei mir nur noch selten vor.

Mich während der Wut zu fragen: "Kann es sein, dass ich eigentlich auf mich selbst wütend bin?" bringt bei mir sofort ein ja oder nein. Wenn das "nein" ein "NEIN!!!" ist, weiß ich: aha, das is gelogen :D
 
Das kann ich nicht beurteilen, weil mein Verstand nicht in dem Sinne eingreift. Ein Teil von mir beobachtet das Gefühl, ein Teil fragt sich, was genau das für einen Grund hat (wurde eine alte Wut oder Verletzung getriggert oder war ich Opfer oder Zeuge von etwas, das ich - für mich zu recht - ablehne) und das Gefühl bleibt weiter so wie es ist.

Wenn ich dann den Grund verstanden habe, verraucht die Wut manchmal, weil z.B. das Verständnis und die Nachsicht größer sind als die Wut, oder sie bleibt, weil ich das - Verständnis und Nachsicht hin oder her - so nicht hinnehmen will. Dann handele ich, indem ich das, worüber ich wütend bin, in Worte fasse. Laut bin ich schon sehr lange nicht mehr geworden, da ist ein zorniger Unterton, mehr nicht. Ich unterdrücke auch nichts, es fühlt sich jedenfalls nicht so an. Sind die Worte raus, ist die Wut normalerweise komplett weg, daran erkenne ich, dass der Prozess komplett abgeschlossen ist.
Das hast du schön beschrieben, das erlebe ich auch oft so oder so ähnlich. Und da ich den Eindruck habe, dass du ziemlich bewusst bist über bestimmte innere Funktionen des eigenen Seins will ich mal ein paar Dinge nachfragen:

Ein Teil von mir beobachtet das Gefühl, ein Teil fragt sich, was genau das für einen Grund hat

Was für "Teile" sind das? Wenn du fühlst bist du im Gefühl - bist du identifiziert? Wenn ich im Körper laufe, spüre ich mich laufen, wenn ich fühle spüre ich mich fühlen, wenn ich denke bin ich im Denken. Ich kann mich also hier oder dort spüren, obwohl denken und fühlen, oder aber auch den Körper spüren ganz andere Ebenen sind. Wie verknüpfe ich sie, wo liegen die Grenzen? Wie und wo erlebe ich mich im Verstand wie und wo im Gefühl?

LGInti
 
Was für "Teile" sind das? Wenn du fühlst bist du im Gefühl - bist du identifiziert? Wenn ich im Körper laufe, spüre ich mich laufen, wenn ich fühle spüre ich mich fühlen, wenn ich denke bin ich im Denken. Ich kann mich also hier oder dort spüren, obwohl denken und fühlen, oder aber auch den Körper spüren ganz andere Ebenen sind. Wie verknüpfe ich sie, wo liegen die Grenzen? Wie und wo erlebe ich mich im Verstand wie und wo im Gefühl?
Für mich ist das subjektiv. Ich gehe davon aus, dass es jede*r anders erlebt. So, wie ich es beschrieben habe, ist es bei mir. Darüber hinaus habe ich mir weder Gedanken gemacht noch möchte ich der Sache weiter auf den Grund gehen, da es mir für meine Ansprüche ausreicht. Mal fühle ich mehr als dass ich denke, mal denke ich mehr als dass ich fühle und mal bin ich mehr als Beobachter von beidem. Es ist meist eine Mischung aus allen dreien.
 
Die Frage an dem Punkt ist, wie verändern sich Gefühle, wenn ich mit dem Verstand eingreife, kann ich überhaupt ein anderes Gefühl erzeugen, als das, was unwillkürlich entsteht?
in dem Moment, wenn das gefühl mal da ist, nicht mehr. dann ist es schon geschehen, und du kannst dann nur mehr versuchen es bewusst zu erleben und anzunehmen wie es ist, als teil von dir, ohne es zu verurteilen. oder du kannst es ausleben. wenn du so weit bist, dass du deine handlungen kontrollieren kannst, bist du schon auf einem guten weg.
grundsätzlich kannst du natürlich schon dein fühlen beeinflussen: indem du auf deine Gedanken achtest, bzw. destruktiven Gedanken keinen glauben schenkst und sie durch sinnvolle, positive, lebensfördernde ersetzt. das wirkt sich auf jeden fall auf die gefühlswelt aus und ist ein guter weg, sich erst mal eine Moral "anzutrainieren".

Wie authentisch bin ich, wenn ich mich rational für ein bestimmtes Gefühl entscheide. Ich denke, sobald sich der Verstand einmischt kann es nicht mehr authentisch sein. Das würde heißen, die Wahrnehmung und das ausagieren (wie will ich reagieren) muss auf der emotionalen Ebene bleiben um authentisch zu sein.
ich denke, was du in diesem fall vermisst ist die Spontanität bzw. die Ganzheitlichkeit. kann das stimmen? dahinter steht der wunsch, dass das innere wesen -das fühlen - und der verhaltensausdruck kohärent sind. dass du also ganz authentisch, das ausdrückst, was in dir vorgeht.
das ist ein ganz, toller wunsch, weil diese art zu leben uns gesund und ganz macht, und uns der Freiheit näherbringt bzw. der natürliche daseinszustand in der Freiheit ist.
wenn die Freiheit erlangt ist, sind automatisch alle DREI Bereiche im Einklang: denken, fühlen und handeln.

es ist außerdem nicht möglich, sich rational für ein gefühl zu entscheiden. das kommt einfach. es gibt aber auch unbewusste Gefühle. du kannst dir diese aber nur bewusst machen, indem du dich dafür entscheidest. und das dann trainierst.

ich denke, die Zwickmühle, die du äußerst, kommt daher, dass man als mensch, der sich auf den weg zum erkennen gemacht hat aber noch in der falle der Unbewusstheit festsitzt, ahnt, oder unbewusst weiss, dass man im unbewussten Modus kein "guter mensch" ist. weil das gestaute und dadurch pervertierte leben sich auf pervertierte weise äußert - destruktiv. im Modus der Bewusstheit, gibt es keine bösartigen, destruktiven Impulse. das leben, spürbar als liebe, fließt frei, weshalb auch spontane wesensäußerungen keinen schaden anrichten. im unbewussten Modus ist das anders. da versucht der mensch durch Niedertracht seinen frust und seine leere zu kompensieren, ohne dass er es bemerkt. das müssen keine verbrechen sein, sondern sind unter den menschen ganz übliche Verhaltensweisen. z.b. dass eine gruppe von leuten beim kaffee zusammensitzt und über irgendjemand abwesenden lästert. oder dass man nach hause kommt und den frust des tages am Partner auslässt.

und weil man das sogar im unbewussten Modus ganz tief in sich spürt, man aber nicht "aus seiner haut" kann, selbst wenn man versucht, sich "gut" zu verhalten, traut man dem spontanen selbstausdruck nicht. und richtig - ihm ist unter diesen umständen auch nicht über den weg zu trauen.

ich kann es von mir sagen: ich hatte mein leben lang die überzeugung, irgendwie "schlecht", oder "böse" zu sein, ohne dass mir dies bewusst war. ich war halt so, Pech gehabt. und ich merkte das, weil ich immer wieder dinge tat, die nicht meinem selbstbild entsprachen. erst als ich merkte, dass ich diese Überzeugung als grundstimmung immer mit mir mittrug, wohin ich auch ging, konnte ich mich auf die suche machen: stimmt es denn? woher kommt die Überzeugung? und wie kann ich sie loswerden?
die erste frage konnte ich schon bald mit nein beantworten: kein mensch kommt böse auf die welt! also musste ich an irgendeinem punkt in meinem leben damit angefangen haben, das zu glauben. ja, und der rest ist dann gar nicht mehr so schwer. denn, zumindest ist das meine Erfahrung: wenn man erst mal die richtige frage gestellt hat, folgt die antwort auf dem fuße.

ich hab zu beginn meines Weges ebenfalls versucht, meine gefühle zu kontrollieren. gefolgt sind mal 3-5 jahre schwere Depression. weil ich einfach gar nichts mehr spüren wollte und meine Gefühle vollkommen verleugnet hab. währenddessen hab ich mir aber zumindest eine vernünftige gedankenwelt erschaffen, die mich getragen und mir Orientierung gegeben hat, als ich wieder begann, meine Gefühle zuzulassen. nach einem schlimmen burn out hab ich dann erkannt, dass es ohne gefühle nicht geht. dass ich alles Gefühle spüren muss, um ganz zu werden. wenn man einmal ein gewisses momentum erreicht und eine positive spirale in gang gesetzt hat, so meine Erfahrung, befruchten sich gefühle und Gedanken gegenseitig. mein weg ist bis heute der der Sachlichkeit. lieber verstehe ich worte ZU wörtlich, als dass ich mich auf emotionales gezänke einlasse. zweiteres hält einen in der falle gefangen. das sachliche ohr zu trainieren war für mich sowieso die Basis für jeden fortschritt. damit nimmt man schon vorweg, was außerhalb der falle die Normalität darstellt, und leistet in gewisser weise vorarbeit.
in der Kommunikation gilt für mich bis heute: aufnehmen, was gesagt wird. einen schritt zurück machen. mich selbst fragen: was regt mich daran auf? was "trifft mich"? und warum? so lernt man aus jeder Begegnung etwas über die eigene Programmierung. und dann erst (sachlich!) antworten. das ist der respektvolle weg, sich selbst und anderen gegenüber. und so richtet man auch keinen schaden an, trotz Emotionen.
 
Diese Lektion lässt mich noch nicht los....

LEKTION 108
Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.

1. Die Schau hängt vom heutigen Leitgedanken ab. Das Licht liegt in ihm, denn er versöhnt alle scheinbaren Gegensätze. Und was ist das Licht, wenn nicht die aus dem Frieden geborene Auflösung aller deiner Konflikte und irrigen Gedanken in der einen Vorstellung, die völlig wahr ist? - Selbst diese eine wird vergehen, weil der
GEDANKE, der dahinterliegt, erscheinen und an ihre Stelle treten wird. Und nun bist du ewig in Frieden, denn dann ist der Traum vorbei.
2. Das wahre Licht, das wahre Schau ermöglicht, ist nicht das Licht, weiches des Körpers Augen sehen. Es ist ein Geisteszustand von einer solchen Geeintheit, dass Dunkelheit überhaupt nicht wahrgenommen werden kann. Somit wird das, was gleich ist, als eins gesehen, während das, was nicht gleich ist, unbeachtet bleibt, denn es ist nicht da.
3. Das ist das Licht, das keine Gegensätze zeigt, und da die Schau geheilt ist, hat sie die Macht zu heilen. Das ist das Licht, das deinen Geistesfrieden in den Geist anderer bringt, um ihn zu teilen und um froh zu sein, dass sie mit dir und mit sich selber eins sind. Das ist das Licht, das heilt, weil es zu ungeteilter Wahrnehmung führt, die auf einem einzigen Bezugsrahmen beruht, aus dem nur eine Bedeutung kommt.
4. Hier werden sowohl Geben wie Empfangen als verschiedene Aspekte eines einzigen GEDANKENS angesehen, dessen Wahrheit nicht davon abhängt, was als erstes angesehen wird noch was an zweiter Stelle zustehen scheint. Hier wird verstanden, dass beide zusammen geschehen, damit der GEDANKE vollständig bleibt.
Und in diesem Verständnis liegt die Grundlage, auf der alle Gegensätze versöhnt werden, weil sie vom gleichen Bezugsrahmen aus wahrgenommen werden, der diesen GEDANKEN eint.
5. Ein Gedanke, der völlig geeint ist, wird dazu dienen, alle Gedanken zu einen. Das bedeutet dasselbe, wie zu sagen, dass eine Berichtigung für alle Berichtigungen ausreicht oder dass einem Bruder ganz zu vergeben genügt, um die Erlösung jedem Geist zu bringen. Denn dies sind nur einige Sonderfälle eines Gesetzes, das für jede Art des Lernens gilt, wenn es von dem EINEN, DER
die Wahrheit kennt, gelenkt wird.
6. Lernen, dass Geben und Empfangen dasselbe sind, ist besonders nützlich, weil es so leicht erprobt und als wahr befunden werden kann. Und wenn es sich in diesem besonderen Fall erwiesen hat, dass das immer zutrifft, in jedem Umstand, wo es angewendet wird, dann kann der dahinterliegende Gedanke auf andere Bereiche des
Zweifels und der Doppelschau übertragen werden. Und von da aus wird er sich ausdehnen und schließlich bei dem einen GEDANKEN ankommen, der ihnen allen zugrunde liegt.
7. Heute üben wir mit dem besonderen Fall des Gebens und Empfangens: - Wir wollen diese einfache Lektion
im Offensichtlichen anwenden, weil sie Ergebnisse zeigt, die wir nicht übersehen können. Geben ist Empfangen. Heute wollen wir versuchen, jedem Frieden anzubieten, und sehen, wie schnell der Frieden zu uns zurückkehrt. Licht ist friedliche Stille, und in jenem Frieden wird uns die Schau gegeben, und wir können sehen.
8. Daher beginnen wir die Übungszeiten mit der heutigen Anweisung und sagen:

Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.
Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe.


Schließe darauf die Augen, und denke fünf Minuten lang daran, was du jedem anbieten möchtest, damit es dein sei.
Beispielsweise könntest du sagen:

Ich biete jeden Ruhe an.
Ich biete jedem Geistesfrieden an.
Ich biete jedem Sanftmut an.


9. Sage langsam jeden Satz, und halte darauf eine Weile inne in der Erwartung, die Gabe zu empfangen, die du gegeben hast. Und sie wird zu dir kommen in dem Maße, in dem du sie gegeben hast. Du wirst feststellen, dass die Gegengabe genau gleich ist, denn das ist es, worum du batest. Es könnte auch hilfreich sein, an jemanden zu
denken, dem du deine Gaben schenkst. Er vertritt die andern, und durch ihn gibst du allen.
10. Unsere ganz einfache Lektion für heute wird dich viel lehren. Von jetzt an werden Wirkung und Ursache viel besser verstanden werden, und wir werden nun viel schnellere Fortschritte machen. Betrachte die heutigen Übungen als rasche Fortschritte in deinem Lernen, das jedes Mal noch schneller und bestimmter wird, wenn dusagst: »Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. «


Wie schön , wie schön ....:)
:LOL::love:
 
grundsätzlich kannst du natürlich schon dein fühlen beeinflussen: indem du auf deine Gedanken achtest, bzw. destruktiven Gedanken keinen glauben schenkst und sie durch sinnvolle, positive, lebensfördernde ersetzt. das wirkt sich auf jeden fall auf die gefühlswelt aus und ist ein guter weg, sich erst mal eine Moral "anzutrainieren".
Genau so ist es, es beginn nunmla alles beim eigenen denken und endet auch dort.

in der Kommunikation gilt für mich bis heute: aufnehmen, was gesagt wird. einen schritt zurück machen. mich selbst fragen: was regt mich daran auf? was "trifft mich"? und warum? so lernt man aus jeder Begegnung etwas über die eigene Programmierung. und dann erst (sachlich!) antworten. das ist der respektvolle weg, sich selbst und anderen gegenüber. und so richtet man auch keinen schaden an, trotz Emotionen.
Sehr schön, du bist auf einem guten Weg ... da brauchen einige wohl noch ein paar Leben bist dort hin ....:-)
 
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8. Daher beginnen wir die Übungszeiten mit der heutigen Anweisung und sagen:

Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins.
Ich werde empfangen, was ich jetzt gebe.


Schließe darauf die Augen, und denke fünf Minuten lang daran, was du jedem anbieten möchtest, damit es dein sei.
Beispielsweise könntest du sagen:

Ich biete jeden Ruhe an.
Ich biete jedem Geistesfrieden an.
Ich biete jedem Sanftmut an.


9. Sage langsam jeden Satz, und halte darauf eine Weile inne in der Erwartung, die Gabe zu empfangen, die du gegeben hast. Und sie wird zu dir kommen in dem Maße, in dem du sie gegeben hast. Du wirst feststellen, dass die Gegengabe genau gleich ist, denn das ist es, worum du batest. Es könnte auch hilfreich sein, an jemanden zu
denken, dem du deine Gaben schenkst. Er vertritt die andern, und durch ihn gibst du allen.
10. Unsere ganz einfache Lektion für heute wird dich viel lehren. Von jetzt an werden Wirkung und Ursache viel besser verstanden werden, und wir werden nun viel schnellere Fortschritte machen. Betrachte die heutigen Übungen als rasche Fortschritte in deinem Lernen, das jedes Mal noch schneller und bestimmter wird, wenn dusagst: »Geben und Empfangen sind in Wahrheit eins. «
ein bisschen sehr kompliziert das ganze. alle aussagen kann ich nicht nachvollziehen.
die grundaussage: geben=nehmen stimmt aber völlig.

nur die "Übung", die unter 8. angeführt ist, find ich echt sinnlos. diese visualisiererei bringt doch niemanden weiter.
warum machen sie nicht das einzig sinnvolle, und schicken die leute raus in die Praxis? grad in diesem fall, ist das doch pipi-einfach.

also, jeder der es mit der Lektion ernst meint, setzt sich jetzt hin, und überlegt sich, wem er etwas gutes tun kann und möchte. das kann alles sein, was euch einfällt. einfach etwas richtig nettes für eine fremde Person, die nicht damit rechnet, das die Person aber im herzen berührt. :) aber nicht irgendwas pseudo-mäßiges, was halt so als Nettigkeit gesehen wird. was PERSÖNLICHES.

die Bettlerin vorm Supermarkt z.b., an der man bisher nur vorbeigegangen ist. geht hin zu ihr, schenkt ihr ein lächeln. fragt ihr wies ihr geht. gebt ihr ein paar euro oder kauft ihr eine leckere Kleinigkeit, die sie aufmuntert. einen eislutscher vielleicht, bei dem wetter.
oder drinnen die kassierin, die schon den ganzen tag steht und fertig ausschaut. schaut sie an, bemerkt, dass der tag wohl schon lang für sie war, und macht ihr ein kleines Kompliment dafür, dass sie das durchsteht.
oder die kollegin im Büro. mach ihr ein Kompliment für etwas, das sie wirklich gut macht, und was sonst jeder für selbstverständlich nimmt.
oder der mama in der Straßenbahn. sag ihr, dass sie ihren Job als mama toll macht.
....
der fantasie sind keine grenzen gesetzt.

und dann SOFORT loslegen!

geht raus, probiert es! es geht nur darum, die menschen WAHRZUNEHMEN. und dann schenkt ihnen ein bisschen Anerkennung, mitgefühl, oder dank. auch wenn es nur eine klitzekleine Kleinigkeit ist.
ohne Hintergedanken und etwas dafür zu wollen.

DANN werdet ihr spüren, was die Lektion euch vermitteln will.
und das macht ihr ab jetzt jeden tag ein mal.
 
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