"Der Islam gehört zu Deutschland"

Vom Gleichheitsprinzip her würde mich interessieren, wie muslimische Länder einen Anteil von 5 % Christen aufnehmen würde?
Aber da dort die Christen in den meisten Ländern gar nicht erst Fuß fassen dürfen, bleibt die Frage natürlich rein akademisch.;)

Lg
U.

du findest also solche vergleiche sinnvoll

es gibt länder, wo es narrenhafte herrscher/politiker gibt...die bürger können da meistens nix dafür

außerdem...geh ich mal davon aus dass christen..also wirkliche christen...überhaupt nicht in muslimische staaten leben WOLLEN
 
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Es sind nur rund 1200 Jahre, in Russland etwas weniger. Zur Zeit Karl des Gr. war noch lange nicht ganz Europa (zwangs)christianisiert...

LG
Grauer Wolf

Ich meine, auch 1200 Jahre sind ein langer Zeitraum, um - kulturell gesehen - eine Religion tief zu verwurzeln, um die Religion in das Alltagsleben vieler, vieler Generationen zu integrieren.

Lg
Urajup
 
Ich meine, auch 1200 Jahre sind ein langer Zeitraum, um - kulturell gesehen - eine Religion tief zu verwurzeln, um die Religion in das Alltagsleben vieler, vieler Generationen zu integrieren.
Verwurzelt... Hmmm... Hättest Du gesagt, mittels Scheiterhaufen und Psychoterror eingebrannt, würde ich zustimmen. Meine Wurzeln liegen jedenfalls einige 10.000 Jahre zurück, nicht im Christentum...

LG
Grauer Wolf
 
du findest also solche vergleiche sinnvoll

es gibt länder, wo es narrenhafte herrscher/politiker gibt...die bürger können da meistens nix dafür

außerdem...geh ich mal davon aus dass christen..also wirkliche christen...überhaupt nicht in muslimische staaten leben WOLLEN

Wenn sie dürften, würden sie schon wollen. Es gibt ja auch einige wenige, mutige. Manche von ihnen leben aber jetzt in einem Containerdorf ganz in unserer Nähe. Diese Syrer würden lieber daheim bleiben und in Ruhe ihr Christentum leben. Aber leider wurde ihr Leben bedroht. Die Annahme einer freien Religionsausübung kann dort tatsächlich tödlich enden. Ach ja, die Welt (oder die muslimische Welt?) ist schon gaga.

Lg
 
Zuletzt bearbeitet:
Zweitausend Jahre Christentum gehört diese nicht in unsere Kultur?
So lange ist das Christentum noch nicht hier. Vor 2000 Jahren lebte (laut Berichten) ein Mann namens Jesus irgendwo in dem Gebiet, um das sich heute Israel und Palästina kloppen. Aktiv wurde er wohl erst mit ca. 30 Jahren. Erst mit Petrus trat das Christentum seine Wanderschaft an. Es gelang nach Rom, wo es am Anfang auch nur eine kleine Religion unter vielen anderen war und sogar verfolgt wurde, das war ca. 250 - 312 n. Chr.
Zu uns kam es erst noch später als die Römer das Keltenland und Germanien erobern wollten. Aber damals, als die Römer ankamen, haben sich sowohl Kelten sowie Gallier und Germanen gegen die neue Religion gewehrt. Sie wurde schließlich mit Waffengewalt durchgesetzt.
Später gab es in unseren Breitengraden immer wieder Menschen, die das Christentum hinterfragten. Viele von diesen Menschen wurden im Namen des Christentums umgebracht. Und diese Religion, die sich hier nur mit Gewalt und Morden durchsetzen konnte, soll ich als hier einheimisch anerkennen?
 
Verwurzelt... Hmmm... Hättest Du gesagt, mittels Scheiterhaufen und Psychoterror eingebrannt, würde ich zustimmen. Meine Wurzeln liegen jedenfalls einige 10.000 Jahre zurück, nicht im Christentum...

LG
Grauer Wolf

Ich hab´s ja auch nicht mit der Religion. Aber eher aus meinem feministischen Blickwinkel heraus. Dennoch gehört das Christentum nun einmal in diese Region. Sogar unsere Arbeitsprozesse werden durch christliche Feiertage gelenkt.
Da gibt es den Karfreitag oder Ostersonntag oder Ostermontag oder Weihnachten, an denen wir nicht arbeiten müssen. Kirche und Staat sind halt nicht - wie in Frankreich - getrennt, sondern integriert.

Das ein jeder von uns trotzdem nicht gezwungen ist, einem Glauben anzuhängen, dem er nichts abgewinnen kann, ist eine Aufgeschlossenheit, welche anderen Religionen hoffentlich noch bevorsteht.;)

Lg
 
So lange ist das Christentum noch nicht hier. Vor 2000 Jahren lebte (laut Berichten) ein Mann namens Jesus irgendwo in dem Gebiet, um das sich heute Israel und Palästina kloppen. Aktiv wurde er wohl erst mit ca. 30 Jahren. Erst mit Petrus trat das Christentum seine Wanderschaft an. Es gelang nach Rom, wo es am Anfang auch nur eine kleine Religion unter vielen anderen war und sogar verfolgt wurde, das war ca. 250 - 312 n. Chr.
Zu uns kam es erst noch später als die Römer das Keltenland und Germanien erobern wollten. Aber damals, als die Römer ankamen, haben sich sowohl Kelten sowie Gallier und Germanen gegen die neue Religion gewehrt. Sie wurde schließlich mit Waffengewalt durchgesetzt.
Später gab es in unseren Breitengraden immer wieder Menschen, die das Christentum hinterfragten. Viele von diesen Menschen wurden im Namen des Christentums umgebracht. Und diese Religion, die sich hier nur mit Gewalt und Morden durchsetzen konnte, soll ich als hier einheimisch anerkennen?

Da bei uns Glaubensfreiheit herrscht, brauchst du das ganz sicher nicht. Die (christliche) Verwebung von Kirche und Staat jedoch, die besteht. (Siehe Post 77).

Lg
Urajup
 
Da gibt es den Karfreitag oder Ostersonntag oder Ostermontag oder Weihnachten, an denen wir nicht arbeiten müssen
Diese Feiertage wurden dem Fruchtbarkeitsfest, welches bereits vor dem Christentum gefeiert wurde, übergestülpt. Genauso wie Weihnachten zur Wintersonnenwende gefeiert wird - und nicht am wirklichen Geburtstag von Jesus. Ein bisschen Geschichtskenntnisse schaden mE nichts, wenn man Behauptungen in den Raum stellt.

Da bei uns Glaubensfreiheit herrscht, brauchst du das ganz sicher nicht. Die (christliche) Verwebung von Kirche und Staat jedoch, die besteht. (Siehe Post 77).
Ja, leider. Da werden auch meine Steuerzahlungen verwendet, um Löhne für Bischöfe etc. zu zahlen. Ausgleichzahlungen für die heidnischen Opfer und Enteignungen sind im Gegensatz dazu jedoch nie geschehen. Siehe dazu auch: http://www.spiegel.de/politik/deuts...onen-euro-fuer-kirchengehaelter-a-699422.html
 
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Vom Gleichheitsprinzip her würde mich interessieren, wie muslimische Länder einen Anteil von 5 % Christen aufnehmen würde?
Aber da dort die Christen in den meisten Ländern gar nicht erst Fuß fassen dürfen, bleibt die Frage natürlich rein akademisch.;)

Lg
U.

Interessante Frage rein theoretisch...gehört dann das Christentum auch in das besiedelte muslimische Land?
 
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