Demut

Ist das nicht eher eine Bewusstmachung der eigenen Macht und kreativen menschlichen Möglichkeiten? Sich für sein eigenes Tun verantwortlich fühlen (und "moralisch" subjektiv bewerten) hat meiner Ansicht nach nix mit Demut, sondern was mit Selbsterkenntnis zu tun.
ja, ich denke man muss den Zusammenhang gelernt haben und sich der Verantwortung bewusst sein, bevor man fühlen kann, daß die Zeugung eines Kindes Demut enthalten kann. Eine gewisse Bewusstseins- und Gefühlsbildung ist da vermutlich Voraussetzung. Und das setzt Lernen voraus und zum grossen Teil auch Gelernt-Haben.

lg
 
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ja, ich denke man muss den Zusammenhang gelernt haben und sich der Verantwortung bewusst sein, bevor man fühlen kann, daß die Zeugung eines Kindes Demut enthalten kann. Eine gewisse Bewusstseins- und Gefühlsbildung ist da vermutlich Voraussetzung. Und das setzt Lernen voraus und zum grossen Teil auch Gelernt-Haben.

lg

Demut wem oder was gegenüber – Demut Dir selbst gegenüber oder dem potenziellen Kind?
Für mich ist dieser Begriff trotzdem negativ besetzt. Ich assoziiere „Demut“ jedenfalls mehr mit Ohnmacht und Fremdbestimmung als mit Macht und freier Selbstverwirklichung. Demut wäre für mich, meiner Definition nach, wohl so ein Empfinden, wie ein Knecht vor seinem Lehnsherrn – oder der „Sklave“ vor seiner Domina. :D
 
Ich verstehe unter Demut:
das Annehmen von allem was ist mit der Gewißheit, daß es gut ist.

Vermutlich klappt das nur, wenn man Gott oder etwas Übergeordnetes anerkennt.
Ohne den Glauben daran kann es keine Zuversicht geben und ohne diese Zuversicht ist kein widerspruchloses Annehmen möglich.
 
beispielsweise wenn du Demut fühlst und darin nicht verbleibst, sondern dich ganz öffnest, AllEINS erfährst, ist ALLES nicht übergeordnet, sondern EINS, und EINS nicht nur Ich
 
*ziing* ohne Demut keine Einheitserfahrung/kein Einheitsgefühl ;-)


Liebe ist allgemeinhin positiv konnotiert in einer Weise, die eigentlich nicht Liebe beschreibt.

Demut ist allgemeinhin destruktiv konnotiert in einer Weise, die eigentlich nicht Demut beschreibt.


Also: Watch Out! :-))
 
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Demut ist allgemeinhin destruktiv konnotiert in einer Weise, die eigentlich nicht Demut beschreibt.
wer spricht diese allgemeinen Sprache? ....die Demut "destruktiv" konnotiert... ...noch nie mit ihnen gesprochen...

Demut ist eine Einheitserfahrung, in der jedoch Beobachter/Beobachtetes, Umühllendes/Umhülltes geben sind...
...sie ist keine Einheitserfahrung des AllEINSseins, in der diese Differenzen aufgelöst werden...

...deshalb ist sie aber noch lange nicht destruktiv ;)
 
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