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In den 70ern hatte die DDR fast 50% Ihres Nationaleinkommens durch Exporte, sprich Aussenhandel.
https://www.mdr.de/zeitreise/ddr-aussenhandel-die-aussenhaendler102.html
Das war ja genau eines der großen Probleme.
Es wurde nicht bzw kaum für den Innenhandel produziert.
Klar gabs Exporte in der DDR, die beschränkten sich aber im wesentlichen auf Handel mit den sozialistischen Bruderstaaten. Für Deutschland war die DDR ein Billiglohnland, wo eben billig produziert werden konnte. Exporte nach Westdeutschland fanden allenfalls auf dem Papier statt.
Ein Exportwesen, dass letztlich mehr kostete als es einbrachte.
Aus deinem Link:
Exporte ins nichtsozialistische Ausland wurden allerdings mit enormem Aufwand subventioniert. Ein Missverhältnis, welches auf lange Sicht ein Problem werden sollte.
Die Akzeptanz des Sozialismus in der breiten Bevölkerung sollte vor allem mit einer spürbaren Steigerung des Lebensstandards gestärkt werden. Westimporte würden dies ermöglichen, so die nicht eben von ökonomischem Sachverstand getrübte Idee. Denn die durch Importe verursachten Kosten konnten nur zum Teil durch Exporte von eigenen Gütern ausgeglichen werden. Aber Not machte ja in der DDR schon immer erfinderisch. So wurde beispielsweise aus der UdSSR bezogenes Rohöl in heimischen Raffinerien "veredelt" und dann teuer weiterverkauft. Der Fall der Ölpreise bereitet der Goldgräberstimmung in der sozialistischen Republik jedoch ein jähes Ende. Das steigende Importvolumen zwang die DDR weiter dazu, hochwertige Güter fast ausschließlich für den Export zu produzieren, um sie im Westen beinahe zu verschleudern. Im DDR-Staatshandel kostete die Waschmaschine "WA 66" aus dem Volkseigenen Waschgerätewerk Schwarzenberg zum Beispiel 2.600 Mark. Das Versandhaus "Quelle" lieferte sie - als Modell "Privileg" - für 498 D-Mark in die bundesdeutschen Haushalte.
Der "Staat" hat an Sich garnichts.
Wenn, dann waren es Parteifunktionäre bzw "Systemwohlgesonnene", die die 2. Mauer hatten.
Woraus setzt sich, bei einem Einparteiensystem, denn der Staat zusammen? Doch wohl aus den Funktionären und die haben den Staat und das Volk abgeschottet.
Es gab nicht nur die 2.Mauer, wie du es nennst. Es gab auch die 1.Mauer und die allein sorgte für Abschottung.
Manchmal liest man hier Zeug, da fragt man sich, woher diese (Fehl)Infos stammen????
Welche Fehlinfos? Ich frage mich manchmal, woher die rückwärtsgewandte Verklärung wohl kommt.
Die DDR-Bürger wollten den Sozialismus nicht mehr, sie wollten die Demokratie - und die haben sie bekommen - mit all den Vor- und Nachteilen.
Nebenbei:
Ex DDRler galten (bzw gelten de jure faktisch) als Staatenlos.
Wird auch nicht gesagt, komisch.....
Das glaube ich nicht. Ehemalige Staatsangehörige der DDR waren und sind deutsche Staatsangehörige. DDR-Staatsangehörige waren bereits vor der Wiedervereinigung aus bundesdeutscher Sicht nicht Ausländer, sondern deutsche Staatsangehörige.
https://justiz-und-recht.de/willkom...che-staatenlose-doppel/#DDR-Staatsangehoerige
Wie kommst du auf Staatenlos? Gibts dazu einen erklärenden Link?