Willkommen im grössten und ältesten Esoterik-Forum!
Hier findest Du alles zu Astrologie, Lenormand und Tarot, Karten legen, Feng-Shui, Traumdeutung, Religion und Spiritualität, Engel, Familien-Aufstellung, Gesundheit, Reiki
Registriere Dich kostenlos, dann kannst du eigene Themen verfassen und siehst wesentlich weniger Werbung

Das Ende naht

Dieses Thema im Forum "Trauer" wurde erstellt von KleoSansa7, 6. November 2007.

  1. KleoSansa7

    KleoSansa7 Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2007
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Weinviertel
    Werbung:
    Liebe Isidora!!!

    Du hast schon einiges erlebt. Mir imponiert, dass du immer wieder Kraft schöpfst, dass du dieses friedvole Gefühl bei dem Begräbnis deiner 'großi hattest ist ja grandios. Das ist nix schlimmes nur weil die Gesellschaft Normen gibt, sich so und so zu verhalten. Du musst für dich bestimmen, wie du bist.

    Du bist großartig, schon alleine deshalb, weil du immer an sie denken wirst udn auf diese Weise sind sie zwar im Himmel, aber mit dir verbunden.
    Bestimmt merkst du ihre Anwesenheit oder? Ihre Gefühle für dich!


    Liebe Grüße deine Kleo
     
  2. isidora

    isidora Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    113
    Guten Morgen Kleo :)

    Ich fühle sie nicht so "direkt", wie andere dies wohl mit ihren Verstorbenen tun.

    Grossmutters Wesen ist noch immer in ihrem Haus und Garten, wie auch das meines Grossvaters. Es ist, als ob sie, indem sie dort gelebt haben, eine Art Prägung hinterlassen haben.

    In einer wirklich schlimmen Situtuation, die ich erlebt habe, erschien sie mir im Traum. Sie kam ganz einfach durch die Mauer hindurch geschwebt. Grossvater, der bereits in meiner Jugendzeit starb, war auch da, blieb aber ausserhalb der Mauer - als wolle er sicher gehen, dass sie wieder zu ihm kam.
    Gesagt hat sie gar nichts, sie war einfach da und das war genau das richtige. Denn Worte hätten zu der Zeit gar nichts gebracht. Wichtig war nur, dass sie da war.

    Von Vati habe ich extrem oft geträumt. Er gehört in diesen Träumen einfach weiterhin mit dazu, sagt aber selten etwas. Und ich denke, das ist wohl auch so, dass er hier ist. Seit seinem Tod fahre ich sein Auto. Es kommt vor, dass mein Fuss auf die Bremse gedrückt oder nur vom Gaspedal weg gezogen wird. Beim ersten Mal war mir sehr mulmig, jetzt ist es okay.
    Auch betätige ich manchmal den Blinker und biege ab, obschon ich woanders durch wollte. Es unterscheidet sich davon, intuitiv einen anderen Weg zu nehmen. Wenn mir das Bauchgefühl sagt, mach einen Umweg, dann mache ich es bewusst. Das andere geschieht überraschend. Ich denke dann: "was mach ich da überhaupt, ich wollte doch... aha... na gut..."

    Ein "fühlender" Mensch sagte mir, dass sie in meiner Nähe sind. Ich kann sie nicht mit den Augen wahrnehmen, habe aber schon häufig erleben dürfen, dass sie da sind und habe auch schon deutlich meinen Namen gehört. So klar, dass ich mich umgedreht habe, weil ich dachte, Vati steht da.

    Die beiden um Hilfe rufen, würde ich nicht. Meine Tante macht dies und ich habe sie ausgeschimpft, sie soll die Toten in Ruhe lassen - die hätten besseres zu tun, als sich um Maschinen zu kümmern, die nicht mehr laufen!

    Das empfinde ich auch wirklich so. Ausserdem bitte ich lieber das Licht oder die Engel um Hilfe. Weil ich ganz einfach Angst habe, ich würde erschrecken, wenn ich meinen Vater plötzlich sehe! Angst vor der Angst ;-)

    Einen wunderschönen Tag wünsche ich dir!
     
  3. KleoSansa7

    KleoSansa7 Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2007
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Weinviertel
    Es ist vorüber...

    Ich fühl mi leer und andererseits fehlt mir mein Opa, zu dem ich 21 Jahre immer eine gute Beziehung geführt habe. Er war kein fehlerfreier Mensch, aber wer ist das schon? Aber er war immer ein gütiger Großvater, der auf uns geschaut hat.

    Immer...
    Sei es tägliche Süßigkeiten, oder gute Tipps oder Schmähs... gannz egal... er war einfach immer da.
    Gestern,...
    Da hab ich mich ganz aktiv von ihm verabschiedet. hab ihn umarmt und ihm gesagt, dass ich ihn lieb habe. mit all seiner letzten verbleibenden kraft hat er seine hände auf mich gelegt und irgendwas Unverständliches gebrabbelt. dann bin ich weg in den nachtdienst gefahren und betete ganz intensiv: "Gott nimm ihn zu dir! Ich schick ihm Kraft, schick ihm du die ganze Kraft, die du hast. Herr Jesus, gib Kraft. ich bin da! Wir werden uns wiedersehen."
    Und dann... heute um halb 5 in der Früh ist er gestorben.
    Wir haben damit gerechnet, aber trotzdem ...
    Oma ist jetzt in diesem Oberhaus, wo sie beide wohnten, alleine, drum haben wir Oma angeboten in meinem Zimmer für die erste Zeit zu sein... es wird jetzt schwer für sie. Schwer. Doch wir halten zusammen.

    Es lasst keinen kalt.

    OPA ich vermisse dich...
    Einen guten Übergang. Am Dienstag verabschieden wir dich zur letzen Ruhe. Du bist uns vorausgegangen und ich hoffe, du bist gut angekommen...

    Lass von dir hören!
    Deine Enkelin.

    Liebe Grüße Tamara
     
  4. SandyEngel

    SandyEngel Guest

    Liebe Kleo,

    mein herzliches beileid :trost:

    es gibt jetzt nicht viel zu sagen, weil keine worte trösten können.

    aber es geht ihm jetzt gut, dessen sei dir gewiss.

    die zurückgebliebenen haben den schmerz. es ist schön, dass du dich von ihm verabschieden konntest.
    mein mann und auch mein sohn sind leider plötzlich verstorben, sodass ich mich nicht verabschieden konnte. das ist ganz schrecklich!

    dennoch werden für dich auch noch schmerzhafte zeiten kommen, aber sie werden eines tages übergehen in ein gefühl der dankbarkeit.
    das wollte ich dir noch sagen

    alles liebe und viel kraft

    sandy
     
  5. KleoSansa7

    KleoSansa7 Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2007
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Weinviertel
    Vielen tausend
    Dank für deine trostspendenen Worte,,,

    wo du selbst sowas hast erfahren müssen.

    Vielen Dank

    :zauberer1Kleo
     
  6. Kinnaree

    Kinnaree Guest

    Werbung:
    Das ist ein gutes Ende, wenn du dich so intensiv von ihm verabschieden konntest. Bewahre diesen Augenblick in dir wie einen Schatz - es ist einer.

    Alles Liebe.
     
  7. alphastern

    alphastern Sehr aktives Mitglied

    Registriert seit:
    9. September 2007
    Beiträge:
    24.334
    Ort:
    Deutschland
    Hallo Kleo,

    mich hat es eben in Deinen Thread gezogen. :)

    Auch von mir meine herzliche Anteilnahme!

    Wir sind alle nur Gäste auf diesem schönen Planeten. Es gibt immer ein Kommen und gehen. Ich habe meine beiden Omis (und auch Opis) schon länger nicht mehr hier auf Erden. Ich kann mich aber noch gut daran erinnern, z.B. an meine Omi, mit der ich einen Tag vor ihrem Tod als kleines Kind noch telefoniert hatte. Sie war damals auch krank. In meinem Herzen wußte ich aber, daß alles gut war.

    Für unseren Liebsten ist es glaube ich die beste Hilfe, wenn wir sie in Liebe loslassen, in der Gewißheit, daß wir im Herzen immer verbunden sind, wenn wir an sie denken. Viel lichtvolle Gedanken helfen Ihnen mehr als wenn wir sie noch festhalten wollen.

    Ich kann Dir als Buchtipp die Autorin Elisabeth Kübler-Ross empfehlen, die als Sterbeforscherin sehr viele Sterbende begeleitet hat. (http://www.amazon.de/Über-den-Tod-L...bs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1196802477&sr=8-1)
    Vielleicht kann sie Dir auch etwas helfen im Herzen dann wieder leichter zu werden.

    Alles Gute!
     
  8. KleoSansa7

    KleoSansa7 Mitglied

    Registriert seit:
    17. Juli 2007
    Beiträge:
    117
    Ort:
    Weinviertel
    Werbung:
    Lieber Kinnarih und Alphastern...

    danke für euren Beistand. Man glaubt nicht wie tröstlich diese Worte sind. Den Moment werd ich sicher festhalten. Aber ich weiß, es war für das lange Leiden ein Erlösen, aber es tut so verdammt weh.

    So verdammt weh, seit du opa, gegangen bist.
    Du hinterlässt ein Loch, das weißt du...

    Das schlimmste war, als sie mit dir im Wagen, du im Sarg, davon gefahren bist, da standen meine Oma und ihre Tochter (meine Tante) bei der Einfahrt und Oma flüsterte: "Tschüss, zum letzten Mal..."
    Da musste ich gehen, weil es mich zeriss. Oma hat dich 2 Jahre und mehr gepflegt, jeden Tag 24 h, immer bei dir. Sie wirkt verloren, traurig, doch gefasst. Meine Mutter, deine Schwiegertochter, regelt alles in Belangen Beerdigung, die am Dienstag um 14 Uhr stattfinden wird, Am Montag ist Betstunde.
    Ich weiß, dir gehts besser. Aber als ich dich so im Bett 1 Tag vor deinem Tod im Arm hielt und du mich, da wussten wir, diese Verbindung geht über den Tod weit hinaus. Ich will, dass du mich am Ende des Weges zusammen mit den Menschen abholst, die noch vor mir gehen müssen. Damit wir eine Einheit werden.
    Vergiss mich nicht, Josef, denn ich vergesse nichts, was wir je zusammen erlebt haben.
    Alles Liebe, ich hab dich lieb

    Tamara
     
Die Seite wird geladen...

Diese Seite empfehlen

  1. Diese Seite verwendet Cookies. Wenn du dich weiterhin auf dieser Seite aufhältst, akzeptierst du unseren Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden