Das Buch "Jesus" von Daniel Meurois

Terrageist

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Hallo, ich habe ja manchmal erzählt, dass ich als Kind eine "Kinderbibel" hatte, in der ich gerne gelesen habe. Es war kindgerecht geschrieben,
leicht zu lesen, und vor allem berührten mich damals schon die Geschichten von Jesus, nicht unbedingt als Anbetung, sondern seine ganze Art als Mensch, dass er selbst auf die zuging und ihnen Herz und Arme öffnete, die zum Beispiel seine Jünger und auch andere ablehnten und es nicht für passend hielten.
Da in meiner Familie allgemein keine Gläubigkeit herrschte (zumindest nicht, dass ich es bemerkt hätte), und ich als Kind recht unbedarft dem Ganzen gegenüber war, waren es halt einfach schöne Geschichten, die irgendwo, so wie alles, ihre Wirklichkeit hatten.

Als ich erwachsen war, wurde es immer schwieriger, mir Göttliches, Mystisches oder Jenseitiges vorzustellen. Nach der Realität, und wie sich scheinbar das Leben zeigte, waren es immer mehr für mich alles unrealistische Märchen.
Allerdings Jesus blieb in meinem Geist immer so etwas wie ein innerer Held, so wie dann später auch noch "Winnetou und Robin Hood" dazu kamen.

Ich hab es ja schonmal erzählt, dass ich dann durch die Beschäftigung mit Esoterik, mit Geistigem, Unterbewusstsein und der Macht der Gedanken,
sich langsam eine Tür, eine Verbindungstür zwischen Esoterik und, sagen wir mal "Glauben" und einer Vorstellung von "Gott" öffnete.

Ich konnte immer mehr die Mystik und das Geist(L)iche verstehen. Als einen Teil des Lebens, des eigenen und auch des umfassenden Bewusstseins aller Dinge.

Natürlich passte dann für mich nicht die Art christlicher Glaube, dass zum Beispiel die Kreuzigung ein Tod (und Auferstehung) war, angeblich zur Erlösung der Menschen von ihren Sünden.
Passend fand (und finde) ich auch immer nicht, Jesus als Gott zu betrachten, anzubeten und mit "Herrn" anzusprechen.

Jetzt bin ich an dieses in der Überschrift erwähnte Buch gekommen, in dem, wie auch immer es zustande gekommen ist, Jesu Geschichte, persönlich von ihm erzählt wird, scheinbar aus der Quelle der tiefsten Erinnerungen.

Ich bin jetzt kurz vorm Ende, und dermaßen tief davon berührt, weil etwas anders ist als bisher alle von oder über ihn erzählten Geschichten.

Es ist rein aus dem Gefühl und aus dem Herzen. Ich habe das Gefühl, es werden uralte Erinnerungen geweckt. Ich habe das Gefühl, ich sitze mit ihm und den Jüngern am See, irgendwo im Schilf , und höre seine Geschichten und Lehren. Es waren nicht nur die, die später seine Jünger waren, sondern unendlich viel Volk und Menschen, die in seiner Nähe sein wollten. Es war nachher so, dass er von einem Boot aus gesprochen hat, damit alle ihn hören konnten.
Er war aber auch häufig mit Einzelnen allein, die ihm dann Fragen stellten, und es gab einen regen Austausch. Er hatte ja außerdem auch heilerische Fähigkeiten, und heilte immer wieder Menschen mit Gebrechen.
Vor allem ging es ihm um das Herz und die Liebe. Er sprach von dem was in ihm war, und nannte es unter anderem auch "seinen Vater".
Manchmal sagte er auch "Sonne", er meinte zwei "Sonnen", nicht die Sichtbare, sag ich mal, sondern die wahre dahinter stehende.
Das eine der Logos unseres Universums, die zweite Sonne noch umfassender, .

Jesus ist wohl schon als noch verhältnismäßig kleiner Junge, zunächst mit seinem (leiblichen) Vater Richtung Osten gezogen, und hat viele spirituelle Einweihungen und Lehren erfahren.
Auch hat er sich wohl auf dieses Leben schon zuvor über viele Leben vorbereitet.

Als junger Mann kehrte er in seine ursprüngliche Heimat zurück, wo er dann, in dieser recht dörflichen Gegend, sagen wir mal, wo jeder jeden kannte, und ein "Fremder" sofort auffiel und angesprochen wurde, ziemlich leicht in Gespräche kam und die Menschen schnell "in seinen Bann" zog, es wurden immer mehr.

Was ihn halt auch schnell überall bekannt machte, so dass auch diverse "rebellische" Gruppen, die sich gegen die Besatzung der Römer wehren wollten, und glaubten, er könne ihnen helfen, auf ihn aufmerksam wurden, sowie auch die Besatzungsmacht der Römer selbst.

Die dritte "gefährliche" Gruppe waren die Kirchenobersten in seinem Heimatort, denn sie empfanden das Meiste was er tat und sagte, als gotteslästerlich.

Ob nun "geplant" oder nicht, denn ihm selbst war nicht völlig klar, wo sein Handeln hinführen würde, und wie weit das alles gehen würde,
kam es schließlich zur Kreuzigung, die er nun aus seiner Sicht und Erleben im Einzelnen genau beschreibt.

Kurz vor dem "Ende", als er schon gar nicht mehr in seinem Körper war, nimmt ein römischer Soldat eine Lanze, (er war ihm freundschaftlich zugetan, denn Jesus hatte seinerzeit auch ihm geholfen, ich glaube, einen Angehörigen geheilt), er nimmt also die Lanze, und sticht damit seitlich in das Zwerchfell oder Lunge, es bedeutete, dass Jesu Körper, der fast erstickt wäre, weil die Position am Kreuz irgendwann das Zwerchfell blockiert und dadurch die Atmung der Lunge verhindert, dass er wieder atmen konnte.

Jesus schildert das in dem Buch, er war schon gar nicht mehr in seinem Körper, aber er merkte, dass sein Leib wieder besser atmen konnte.
Vermutlich hat ihm das das Leben gerettet, wenn auch die Wiederbelebung äußerst schwierig war und er nahe am Tode entlanggelaufen war.

Er hat sich aber von da an versteckt gehalten, nur die engsten Freunde wussten, dass er noch lebte. Er zog sich zurück in ein Kloster, und hat wohl aber auf meditativen Wegen und außerkörperlichen Erfahrungen bzw. Reisen, wohl für viele Erscheinungen noch gesorgt und geholfen und unterstützt, wo er nur konnte.

So, nach diesem außerordentlich langen Text lass ich*s mal, vielleicht habe ich den einen oder anderen neugierig gemacht auf dieses Buch:

Titel einfach "Jesus", Autor: Daniel Meurois​
 
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Ich kann aus den Tiefen meiner Gefühlswelt über den Jesus etwas berichten und fühle mich innerlich auch gerade dazu genötigt, es von mir zu lassen.

In meiner Nahtoderfahrung hatte ich einen intensiven Kontakt zu einem Lichtwesen. ES erfühlte mich ohne Wenn und Aber, so stand ich gefühlsmäßig total entblößt vor ihm und hatte keine Chance etwas vor IHM geheim zu halten. ES signalisierte mir aber, dass ich mich vor nichts schämen müsse, alles ist so wie es sein sollte. Das beruhigte mich schon wohl und ließ mich anderweitig fühlen. So erfühlte ich von IHM eine Art Frustration und in Worte gefasst in etwa so "ich bin mit dem, was in meinem Namen auf Erden geschieht, nicht im Einklang... ich habe das so nicht gewollt"

Meine Gefühlswelt verbindet dieses Lichtwesen mit Jesus, somit war und ist er bestimmt aus geistiger und menschlicher Sicht etwas Besonderes. Seine Unzufriedenheit mit der Situation auf Erden in Kombi zu seinen Namen wird aber seine Gründe haben. Somit lasse ich diese Überlieferungen wie Bibel und Co auch nur bedingt an mich(mir?) heran, denn der Mensch neigt zu Manipulation.

dein Buchtipp find ich interessant
 
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