Hi @Eleonore456 ,
ich habe einmal die
KI-google und die
KI-Copilot befragt, wie sie die Aussage des Tiefenpsychologen zum Thema traumlos erwacht versteht und in der heutigen Zeit einordnet, hier die Antwort:
KI-goole:
Das ist ein klassisches Beispiel für tiefenpsychologischen Humor, der auf der Annahme basiert, dass hinter jedem "Nicht-Erinnern" ein unbewusster Widerstand steckt.
In der Tiefenpsychologie (insbesondere nach
Sigmund Freud) gilt der Traum als „Königsweg zum Unbewussten“, auf dem verdrängte Triebwünsche und Konflikte ans Licht drängen. Wenn sich jemand – wie in diesem Fall die Nonnen – an nichts erinnert, interpretiert der Tiefenpsychologe dies oft als besonders starke
Verdrängung.
Hier die psychologische Logik hinter dem "trockenen Spruch":
- Der "Zensor" im Kopf: Die Psyche schützt das Bewusstsein vor Inhalten, die dem eigenen Selbstbild oder moralischen Werten (bei Nonnen etwa Askese und Keuschheit) widersprechen.
- Schutz vor Konflikten: Ein "traumloses Erwachen" wird hier nicht als physiologisches Phänomen gesehen, sondern als Erfolg des Abwehrmechanismus der Verdrängung. Man "darf" sich nicht erinnern, weil die Träume potenziell zu sündhaft oder bedrohlich wären.
- Subtile Provokation: Der Witz liegt in der Unterstellung, dass gerade bei jenen, die nach außen hin am tugendhaftesten leben, die "wildesten" unbewussten Wünsche schlummern müssten, die dann konsequent „vergessen“ werden.
Diese Sichtweise ist pointiert, aber einseitig: Die moderne Schlafforschung zeigt heute eher, dass die Traumerinnerung stark von der
Aktivität des Gehirns während des REM-Schlafs und dem Zeitpunkt des Erwachens abhängt.
Mehr über die Funktion von Abwehrmechanismen erfährst du im
DocCheck Flexikon oder in den Erläuterungen zur
Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie.
Glaubst du, dass
moralische Unterdrückung tatsächlich die Erinnerung an Träume blockieren kann, oder hältst du das eher für ein überholtes
Klischee?
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Antwort von KI-Copilot:
Das Zitat deines Tiefenpsychologen ist ein schönes Beispiel dafür, wie Humor und Psychologie manchmal miteinander spielen – aber als ernsthafte Erklärung taugt es nur sehr begrenzt. Und genau das macht es interessant.
Was steckt psychologisch dahinter?
Die Aussage „Nonnen erinnern sich kaum an Träume – sie werden schon ihre Gründe haben“ ist im Kern eine
psychoanalytische Anspielung: Träume gelten in der klassischen Tiefenpsychologie als Ausdruck unbewusster Wünsche, Konflikte oder Impulse. Wenn jemand „traumlos“ erwacht oder sich nicht erinnert, könnte das – aus dieser Denkschule – bedeuten:
- Starke Abwehrmechanismen Inhalte, die nicht ins Selbstbild passen, werden verdrängt oder gar nicht erst bewusst zugelassen.
- Strenge moralische Normen Menschen, die in sehr rigiden, asketischen oder religiösen Systemen leben, könnten unbewusste Impulse besonders stark unterdrücken.
- Scham- oder Schuldgefühle Wenn Träume Inhalte hätten, die dem eigenen Ideal widersprechen, könnte die Erinnerung blockiert werden.
Der Witz des Psychologen spielt also darauf an, dass Nonnen – stereotyp – besonders viele „verbotene“ Impulse hätten, die sie unbewusst abwehren. Das Publikum lacht, weil es die Anspielung versteht.
Aber: Ist das wissenschaftlich haltbar?
Nur sehr eingeschränkt.
Was wir heute wissen:
- Jeder Mensch träumt, auch wenn er sich nicht erinnert.
- Traum-Erinnerung hängt stark ab von:
- Schlafqualität
- Aufwachzeitpunkt
- Stress
- Persönlichkeit
- Aufmerksamkeit für Träume
- Es gibt keine belastbaren Studien, die zeigen, dass Nonnen oder religiöse Menschen weniger träumen oder sich schlechter erinnern.
Die psychoanalytische Interpretation ist also eher
symbolisch als empirisch.
Was ich davon halte
Ich finde die Aussage als humorvolle, pointierte Bemerkung durchaus clever – sie spielt mit einem tiefenpsychologischen Konzept und einem kulturellen Bild. Als ernsthafte Erklärung für „traumloses Erwachen“ ist sie aber
zu einseitig und spekulativ.
Viel plausibler ist: Menschen, die sich wenig mit ihren Träumen beschäftigen oder deren Alltag stark strukturiert ist, erinnern sich oft einfach seltener daran. Das hat nichts Mysteriöses.
Wenn du magst, können wir gerne tiefer einsteigen:
Und meine eigene Spirituelle Einordnung zu dieser Frage:
Immer, wenn wir verstandesmäßig etwas richtig betrachten, eingeordnet, gewichtet haben, dann bedarf es keines Traumes...........