Corona-Virus (Covid-19) und Impfung

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Auf 70 Seiten hat eine Gruppe von 81 Wissenschaftlern eine These ausgearbeitet. Sie besagt: Eine Corona-Impfplicht ist verfassungswidrig. Unter den Wissenschaftlern sind unter anderem Juristen, Mediziner, Psychologen, Literaturwissenschaftler, Physiker und Chemiker. Sie kommen zu dem Schluss: „Die Impfpflicht ist weder geeignet noch erforderlich noch angemessen, um die Zahl der schweren Erkrankungen effektiv zu senken und eine signifikante Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“ Weiterhin sei die Impfpflicht „nicht angemessen aufgrund eines hohen Risikopotentials“. Die „gegenüber anderen
Impfungen gemeldeten Nebenwirkungen sind enorm“. Die Wissenschaftler rechnen zudem „mit einer Quote von mindestens 80 Prozent nicht
gemeldeter Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen“......
 
Ich gehe jetzt mal nur auf obiges Zitat ein. Das andere ist zum Teil sehr spekulativ und/oder betrifft Details die man endlos diskutieren könnte, während es meines Wissens oft noch keine guten Zahlen gibt.

Natürlich wäre eine höhere Impfquote bzw. generelle Impfbereitschaft gut. Eine Impfpflicht hätte aber ja nicht nur diese eine positive Wirkung, sondern auch viele "Nebenwirkungen" (womit ich jetzt nicht medizinische Impfnebenwirkungen meine). Meiner Ansicht nach sollte man sich grundsätzlich klar machen, dass es ein schwerer Eingriff ist wenn der Staat seinen Bürgern das Recht abspricht über den eigenen Körper bestimmen zu können. Man darf ja z.B. auch eine Chemotherapie ablehnen wenn man das will, man darf gleichzeitig alles mögliche tun was gesundheitsschädlich ist etc.

Könnte man eine Impfung tatsächlich klar solidarisch rechtfertigen, im Sinne von "wenn der 30 jährige sich impfen lässt ist das auch hilfreich für seine Eltern", dann würde ich es wohl anders sehen. Das funktioniert so aber nicht. Die Impfung ist zu allererst Eigenschutz. Die paar % die Infektionen betreffend vielleicht in einem bestimmten Zeitfenster einen Unterschied machen verändern das m.A.n. nicht, und gute Zahlen habe ich auch dazu noch nicht gesehen. Und trotz Rekord-Zahlen an Infektionen sind die Krankenhäuser ja nicht mal ansatzweise überlastet.

Insofern, nach aktuellem Stand kann ich absolut verstehen, dass Österreich sich umentschieden hat. Und ich bin ziemlich sicher, auch in D wird keine Impfpflicht kommen oder nur eingeschränkt (Risiko-Gruppen, je nachdem wie eng oder weit definiert).
Österreich hat sich nie umentschieden, sondern die Impfpflicht war immer verfassungswidrig und die Herrschaften wussten das. Sie habens halt nur probiert wie weit sie gehen können. Bei 1 Mio bevorstehenden Einsprüche von Verwaltungsstrafen sowie den schon existierenden Sammelklagen ist der Widerstand groß genug um ein bestehendes System zu beeinflussen. Ausserdem was soll das - Impfpflicht und gleichzeitig muss man ein Formular unterschreiben dass man sich freiwillig impfen lässt. Pure Plasphemie!! Es ist eh noch nicht ausgestanden, denn der VFGH muss noch seinen Sanktus geben.
 
es ging darum, ob Regeln / Vorgaben / Verbote etc bloß Schikane oder sowas sind,
oder ob sie einen Sinn haben, auch wenn man den nicht immer auf Anhieb versteht.
OK. So wie ich informiert bin, darf nicht in jedem Teil eines Baugebietes ohne Dach gebaut werden. Es gibt da Vorschriften also ist der Satz von @Darkhorizon hinfällig, natürlich darfst du ohne Dach bauen.

Wenn ich es jetzt wortwörtlich auslege, was nützt ein haus ohne Dach, da regnet es ja dann rein.

Aber er ist der Mann mit Wissen auf jedem Gebiet.

Ich bin bestimmt ganz tief im OT, möchte jedoch die Diskussion darüber auch nicht nachlesen.

Sorry.
 
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Auch nicht gerade wenig... :(

Welche Maßnahmen habt ihr denn noch in Deutschland? Bzw. für wann ist euer "Freedom-Day" angedacht?
 
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Auf 70 Seiten hat eine Gruppe von 81 Wissenschaftlern eine These ausgearbeitet. Sie besagt: Eine Corona-Impfplicht ist verfassungswidrig. Unter den Wissenschaftlern sind unter anderem Juristen, Mediziner, Psychologen, Literaturwissenschaftler, Physiker und Chemiker. Sie kommen zu dem Schluss: „Die Impfpflicht ist weder geeignet noch erforderlich noch angemessen, um die Zahl der schweren Erkrankungen effektiv zu senken und eine signifikante Überlastung des Gesundheitswesens zu verhindern.“ Weiterhin sei die Impfpflicht „nicht angemessen aufgrund eines hohen Risikopotentials“. Die „gegenüber anderen
Impfungen gemeldeten Nebenwirkungen sind enorm“. Die Wissenschaftler rechnen zudem „mit einer Quote von mindestens 80 Prozent nicht
gemeldeter Verdachtsfälle auf Impfnebenwirkungen“......

Drei der Unterzeichner - Physiker - kenne ich sogar persönlich, weil ich mit ihnen mal zusammengearbeitet habe, als ich noch selbst als Wissenschaftler gearbeitet habe.

PS: Ich habe auch kurz den Appedix überflogen, in dem die Argumentation ausgeführt wird. Einige Punkte sind durchaus "neu" und damit interessant, andere sind allerdings auch nur Aussagen, die auch hier im Thread schon entkräftet wurden.

Nun denn. Zum Schluss schreiben sie:
In dem Wissen, wie sehr die Diskussion unsere Gesellschaft in den vergangenen Monaten erschüttert und gespalten hat, bitten wir Sie, die Debatte um die Impfpflicht als Möglichkeit zu nutzen, andere, für unsere Demokratie heilende und versöhnende Wege einzuschlagen.

Sehr gerne. Wie sähen diese heilenden und versöhnenden Wege aus? Ich kann nur sagen, wie sie NICHT aussehen dürfen: Es darf NICHT dazu kommen, dass Covid19 im Nachhinein verharmlost und mit einer normalen Grippe gleichgestellt wird - die alten Varianten nicht, und Omikron auch nicht. Die Übersterblichkeit, die die ersten drei Wellen ausgelöst haben, darf NICHT negiert oder durch den idiotisch-dümmlichen Ansatz "mit und nicht an Covid gestorben" weggewischt werden. Die "Querdenker" dürfen NICHT nachträglich Recht bekommen, denn sie haben schlicht nicht Recht.

Und die schnelle Durchseuchung, auf die es aktuell leider hinauszulaufen scheint, ist immernoch eine blöde Idee, die auch mit Omikron noch stark nach hinten losgehen kann.

Was sind also die Vorschläge, wie weiter vorzugehen ist?
 
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