Ich bevorzuge aber doch lieber solche zum Thema passenden Aussagen wie z.B.:
Der Nachrichtensender n-tv berichtete am 04.02.2011 unter Berufung auf zahlreiche Wissenschaftler ausführlich über technische Wettermanipulationen. Aber auch in der renommierten ZDF-Wissenschaftssendung Joachim Bublath wurde bereits am 06.06.2007 unter dem Titel „Rettung für das Klima?“ über Wettermanipulationen berichtet.
Die deutsche Sprache ist nicht ganz einfach, aber Ausdrücke haben durchaus eine Bedeutung. Vielleicht mal etwas zur Aufklärung:
Es gibt den sogenannten Konjunktiv, auch Möglichkeitsform genannt. Wenn nun jemand diese Form anwendet, bedeutet dies zunächst, dass sich derjenige das Genannte vorstellen kann. Es hat also keinen direkten Bezug zur Realität.
Ein anderer Modus ist der Indikativ. Dieser wird verwendet, wenn etwas tatsächlich so ist, wie es gesagt wurde (bei Anwendung des Präsens).
In den genannten Filmen wird also von der Möglichkeit gesprochen. Nur mal so als kleine Deutsch-Nachhilfe, uns haben das früher schon die Lehrer beigebracht.
In der Zwischenzeit haben sich sogar die Wissenschaftlichen Dienste des Deutschen Bundestages mit dem Thema „Geo-Engineering / Climate Engineering“ befasst.
Natürlich, nicht nur die. In der Wissenschaft wird über viele Themen gesprochen, so auch über Geo-Engineering. Das ist erst mal nicht verwerflich, sondern normal. Kritischer ist, wenn es irgendwann mal zur Umsetzung kommen sollte. Dem steht die große Breite ablehnend gegenüber, so auch Bundesregierung und renommierte wissenschaftliche Institute. Und wenn man etwas ablehnen möchte, muss man sich natürlich auch damit beschäftigen, was man ablehnt.
Noch zwei Fakten:
Im deutschsprachigen Raum existieren die Chemtrail-Märchen nun mittlerweile seit mindestens neun Jahren. Es gab mehrere Möglichkeiten, die Existenz der Chemtrails durch Proben von der Basis, vom Himmel, zweifelsfrei nachzuweisen. Piloten hatten angeboten, dass Gläubige mitkommen können - zum Selbstkostenpreis weit unter 1000 €. Es gibt Anleitungen, wie das kostengünstig und einfach mit einem Wetterballon möglich wäre - selbst Kinder sind in der Lage, Wetterballonprojekte durchzuführen. Tagtäglich sind Massen von Leuten in der Luft am Himmel unterwegs, Passagiere, Piloten, Kabinenbesatzungen. Sie sind der angeblichen Chemtrail-Luft ausgesetzt, denn die Luft kommt von draußen ungefiltert in die Kabinen. Wenn man in den Fachmedien (auch -foren) mitliest, stellt man fest, dass es in der Fliegerei viele Sauereien gibt. Aber es gab nicht ein Indiz dafür, dass es jemandem durch die Luft (abgesehen von Öldämpfen, aber das hat ja damit nichts zu tun) schlecht gegangen wäre. Abgesehen davon könnte ein Chemtrail-Gläubiger von einem Flug auch Proben mitbringen.
Was aber ist in den neun Jahren geschehen? Es wurde immer nur gejammert, gespammt und angedroht. Etwas zum zweifelsfreien Nachweis wurde gar nicht erst unternommen. In neun Jahren!
Zweitens: In einer Chemtrail-facebook-Gruppe wollte sich jemand um Proben kümmern. Er stellte Geld zur Verfügung und kümmerte sich bereits um die Organisation. Die Folge war, dass er gesperrt wurde.
Die Frage ist nun:
Warum wird keine Möglichkeit genutzt, endlich mal Beweise zu bringen, warum wird davon immer abgelenkt und warum wird jemand gesperrt, der tatsächlich Beweise bringen möchte?